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 - Groß Britannien -

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Echo ~ Noise

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BeitragThema: Re: - Groß Britannien -   15/10/2014, 05:41



Echo
Echo of Noise

Auf die Bestätigung, dass sie wohl ihre mehr oder weniger gewünschten Kekse bekommen würde, schmunzelte sie leicht. Sie hatte schon gefühlte Jahrzehnte keine mehr vernaschen können, weswegen sie sich erst Recht auf die Plätzchen freute und so sich auch eher efreut mit in die Küche ziehen ließ. Ihre Fröhlichkeit konnte sie zwar nur schwer ausdrücken, weswegen sie auch weiterhin nur schmunzelte, aber dennoch konnte man ihr die Freude anmerken. Vor allem, als er schon mal die Kochutensilien hervorholte und abstellte, fing sie bereits an, vor Hibbeligkeit leicht zu zittern. "Das sind zwar gute Nachrichten, allerdings fällt mir doch auch direkt schon ein, dass unsere Großtante theoretisch Milliadärin oder so sein müsste, denn diese große Villa nebenbei noch mit Strom und Wasser zu versorgen müsste ganz schön viel Geld kosten. Vor allem, wenn man dann auch noch das eigene Haus unterhält." , antwortete sie mal wieder in einer monotonen Tonlage auf seine Erklärung, lächelte allerdings weiterhin in sich hinein. Während sie dann nun über wenige Minuten hinweg anfing, mit ihm den Teig vorzubereiten, vergass sie auch wieder so ziemlich, was vor kurzem noch über die Villa und ihrem derzeitigen Zustand gesagt hatte. In dem Moment wurde es ihr nämlich so ziemlich egal, Hauptsachte, sie könnte bei ihm sein.

Nachdem der Teig dann nun endlich mehr oder weniger fertig für den Backofen und auch dazu bereit war, verformt zu werden, wurde ihr selbstverständlich angeboten, selbst welche zu formen. Bei dem Wort 'Darling' allerdings schrak die Weißhaarige kurz auf und errötete danach sofort. "D-Du ka-kannst mich doch ni-nicht einfach D-Da-Darling ne-nennen..." , gab sie stotternd von sich, worauf sie verlegen und immer noch knallrot wegsah. Im nächsten Moment jedoch zuckte Echo kurz zusammen. Das Rot aus ihrem Gesicht verblasste von Sekunde zu Sekunde mehr, bis es im Nachhinein wieder verschwunden war. Mit einer sprungähnlichen Bewegung eilte sie geschwind zur anderen Seite der Küche, blinzelte kurz und starrte Darcan dann wieder mit leicht angewiderten, aber eindeutig hasserfüllten Augen an, die vom Ausdruck her eindeutig nicht mehr 'seelenlos', sondern wieder wahnsinnig waren. "Wag es nicht noch einmal, mich Darling zu nennen, sonst- Ey, sind wir etwa gerade in dem Haus der alten Knacker, oder was?" , soeben wollte die nun übernehmende Noise die Küche so ziemlich zusammenbrüllen, unterbrach allerdings mitten im Satz ihre Worte, als sie sich dann doch ein wenig umschaute. Im Gegensatz zu Echo wusste sie schon allein vom kurzen Umsehen wo sie sich befand - Verzog jedoch nur eine mürrische Miene und schien keinesfalls erfreut, dort gelandet zu sein. Nach den paar Sekunden umblicken schüttelte sie aber sofort den Kopf und fixierte sich dann wieder mit ihrem Blick auf die Waffe. "Jedenfalls…nenne mich, nein, uns nicht noch einmal Darling, sonst kann ich nicht nur versprechen, dass das Haus innerhalb der nächsten Stunden ruiniert sein wird, sondern auch, dass auf deiner Kleidung rote Rosen erblühen werden – Denn ich würde niemals, wirklich niemals, mit so einem minderwertigen, schwachen Wesen wie dir zusammen sein wollen! Ich meine… Ich finde es schon schlimm genug, dass ich unseren „Rhythmus“ störe, aber mit jemanden wie dir zusammenzuleben… das wäre nicht nur das Letzte, was ich je tun würde, nein, das wäre auch noch allerniedrigstes Niveau!" , schrie sie schon fast und fügte noch "Achja, wenn wir schon dabei sind... bevor ich gehe, würde ich die Kekse entweder gerne vertilgen oder mitnehmen." eher eintönig hinzu, wobei der leicht entnervte Unterton immer noch vorhanden war. Wie man es ihr wohl schon ein wenig anmerken konnte, wollte sie einfach nur weg und was mit dem Rest, ihn eingeschlossen, passierte, war ihr ja sowieso egal. So scheute sie sich auch nicht, sofort zum Küchenregal zu greifen und das dort vorhandene Küchenmesser in die Hände zu nehmen. "Also...mach die Kekse fertig und lass mich anschließend gehen, 'kay? Ich halts hier nämlich ehrlich gesagt nicht mehr länger aus und Echo's Meinung ist mir so ziemlich egal..." , fügte sie zum Schluss noch mit einer eher tiefen, bedrohlichen Tonlage hinzu, worauf sie das scharfe Messer auf Darcan richtete. Schon allein aus ihren Worten und ihrem ernsten, leicht zornigen Blick konnte man ihr entnehmen, dass sie damit eindeutig nicht spaßte und sich auch nicht scheuen würde, die Waffe in ihren Händen wirklich zu benutzen.
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Darcan

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BeitragThema: Re: - Groß Britannien -   30/10/2014, 19:38

Er kicherte leicht ob Echos reaktion, da er daraus schloss, das sie selber gefühle für ihn hegte. Als dann jedoch Noise die Kontrolle übernahm, breitete sich ein unangenehmes gefühl in seiner Brust aus. Schweigend lauschte er ihrer Schimpfterade, und knirchte mit den Zähnen, als sie ihm vorwarf zu schwach zu sein, um als ihr würdig durch zu gehen. Noch wehrend sie am reden war, transformierte er seinen rechten Arm in die Waffenform, formte mit schnellen schnitten die kekse zu Ende, nur um sie samt Blech mit einem Lauten Knall in den offen zu schmettern. " In Zwanzig Minuten kannst du sie dir raus hohlen..." zischte er leise und ließ dabei seinen Waffenarm nach vorne schnellen. Die Klingen, aus dennen er geformt war überbrückten die Distanz zwischen ihm und Noise, und die Klingenpeitsche wickelte sich um Noise Küchenmeser, das immer noch auf Darcan gerichtet war. Kaum merklich ließ er einen ruck durch seinen Arm laufen, was die Schneide des Messers zerbrach. Das abgebrochene Klingenstück bohrte sich dicht neben Noise Wange in die Wand, ohne sie jedoch zu verletzen, wehrend der griff ihr entrissen wurde und klierend zu Boden viel. " ICh werde dir noch beweisen das ich deiner Würdig bin, Noise... Und wenn ich dafür Tag und Nacht Trainieren muss."  brachte er noch leicht gereitzt hervor, bevor er die Küche mit wehemden Mantel Verließ. Mit schnellen Schritten eilte er durch die Eingangshalle und stieß die Schwere Eichentür wie beiläufig auf und Stürmte in die Hereinbrechende Nacht hinaus. Tränen rannen über seine Wange, doch er ignorierte das Brennen was sie hinterließen. Sein Großvater hatte auf dem Gelände der Villa eine Trainingsanlage erichten lassen, soweit er sich erinerte, und zu diesem Ort Eilte Darcan nun. Sein Arm war immer noch Transformiert, doch nicht mehr in Peitschenform, sondern wieder Als Schwert. Wehrend ein Starker Wind an seinen Kleidungsstücken zehrte wurde er vom Regen durchnässt. Seine Haare klebten an seiner Stirn, als er Denn Kleinen Platz am Rande der Mauer erreichte. Dort standen einige Eiserne Übungspuppen, die für denn Schwertkampf gedacht waren, sowie noch andere einrichtungen die seine Stärke und ausdauer Stählen würden. Nur Kurz blickte er zurück zur Villa, bevor er mit einem Wütendem Aufschrei auf die erste der Pppen losging.
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Echo ~ Noise

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BeitragThema: Re: - Groß Britannien -   2/11/2014, 21:09



Noise
Noise of Echo

Die Reaktion der Waffe verwunderte die Esper nicht wirklich – Viel mehr erfreute sie sich darüber und drückte dies auch in einem breiten, schadenfreudigen Grinsen aus. "Tze, da bin ich aber gespannt…" , gab sie noch verrückt kichernd von sich, während sie Darcan hinterher sah. Noise hatte nicht wirklich vor, ihm jetzt schon zu folgen, sondern darauf zu warten, dass die Kekse endlich fertig werden würden, weswegen sie auch, mehr oder weniger, geduldig die zwanzig Minuten abwartete, bevor sie eilig das Gebäck aus dem Ofen holte und einfach in der Schüssel ablegte, in der vorher der Teig fertig gemacht wurde. Ohne zu zögern packte sie die gerade erwähnte Schüssel auch sogleich und begab sich sofort nach draußen in den strömenden Regen. Da das kalte Wasser von oben die Weißhaarige aber eher weniger interessierte, folgte sie den Geräuschen, die sie gedämpft vernahm, sofort. Irgendwann kam sie auch da an, wo sie auch ankommen wollte – An einer Trainingsanlage. Naja, ob sie wirklich zu der wollte, war dann doch eher unklar, da sie eigentlich hauptsächlich zu Darcan wollte und diesen Ort wahrscheinlich nur aus „Zufall“ gefunden hatte. Jedenfalls schlich Noise sich an, nur um dann bei einer ungefähren Distanz von drei Metern stehen zu bleiben und, mal wieder, schon fast förmlich ihre nächsten Worte hinauszuposaunen. "Du weißt aber schon, dass ich dich erst als würdig sehe, wenn du sogar dazu in der Lage wärst, mich zu besiegen, oder? Was ich damit sagen will ist, dass ich mich viel eher frage, ob du überhaupt den Mut dazu hättest, mich anzugreifen." Wenige Sekunden wartete Noise noch ab, bevor sie sich mitten in die Wiese setzte und die Schüssel voller Keksen neben sich abstellte. Dass das Gras vom Regen so ziemlich feucht war, interessierte sie aber auch genauso wenig wie der Regen selbst. Mit einer blitzschnellen Bewegung griff sie zu dem feuchten Gras und packte den Stängel einer Mohnblume, deren Blüte auf Grund des Regens bereits zum Boden sah, kräftig, nur um sie dann im nächsten Moment mit ihrer Hand zu zermalmen. "Ob du mich als Monster oder als sonst was bezeichnest, ist mir ziemlich egal. Jedoch…" Die Hand öffnend und die „Reste“ der Blume zum Boden fallen lassend, wobei so manches vom Wind mitgerissen wurde, sah sie falsch lächelnd in seine Richtung. "…möchte ich dir ein Angebot machen – Ich werde es Echo erlauben, die nächsten Tage durchgehend zu übernehmen, weswegen ihr wohl nichts von mir mitbekommen werdet. Allerdings nur unter einer Bedingung." , erwähnte sie schon fast flüsternd, worauf sie wieder kurz aufsprang, sich den Dreck abklopfte und anschließend sich auch noch wegen ihrem Kleid, welches durch den Niederschlag inzwischen wieder komplett durchnässt war, wie ein Hund schüttelte, nur um dann doch festzustellen, dass es gar nichts brachte und deswegen sofort eine missmutige Grimasse zog. "Also die Bedingung lautet, dass, uhm, also, dass…dass nichts ohne meine Erlaubnis entschieden wird. Falls ihr euch dem widersetzt…je nachdem, wie sehr ich mich von diesem schwachen, minderwertigem Wesen unterdrücken lasse, höre ich fast alles mit – Also lasst es erst gar nicht drauf ankommen, denn so schnell kann man mich nicht beruhigen, glaub mir." , erklärte Noise dann noch in einer brummigen Tonlage mit einem leicht tiefen, aber dennoch bedrohlichen Unterton. Ihre gerade noch missmutige Grimasse stimmte sich wieder zu einer etwas angewiderten um, als sie sich wieder auf den feuchten Boden niederließ. Auf Grund des Regens, der ihr irgendwie immer noch gegen den Strich ging, zog sie sich hektisch wieder die Kapuze über und kuschelte sich in ihrem Umhang ein, ehe sie ihre linke Hand zur Keksschüssel streckte, diese ruckartig packte und zu sich zog. Langes grübeln war ihr nicht wirklich im Sinn gewesen - Deswegen nahm sie sich einfach einen und knabberte diesen erst vorsichtig an, ehe sie ihn doch in einem verschlang und die anderen Kekse auch auf diese Weise vertilgte – Nur um einiges schneller. Allein die Tatsache, dass sie schon gefühlte Ewigkeiten keine mehr gegessen hatte, ließ sie das Gebäck blitzartig verschlingen. Doch die andere Tatsache, dass ihr diese Kekse sogar besonders gut schmeckten, drückte sie schon allein damit aus, dass sie diese schnell verdrückte. Während dem Verschlingen jedoch murmelte die Esper noch irgendwelche Worte, worauf sie zwar leicht errötete, aber dennoch weiterhin im gleichen Tempo weiternaschte.
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Darcan

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BeitragThema: Re: - Groß Britannien -   3/11/2014, 22:47

Schweiß und Trännen rannen über Darcens Gesicht, als Noise auf dem Trainingsplatz erschien. Er schlug noch einmal nach der Übungspuppe, die unter seinem Schlag eine drehung vollführte und dabei denn im inneren verbauten Mechanismus Aufzog, der sie nach einigen sekunden mit doppelter Kraft zurück schlagen lassen würde. Doch anstatt auf denn Angriff zu Warten drehte er sich zu Noise und lauschte ihrer Erklärung. Als sie ihm Sagte das er gegen sie Kämpfen müsste, um mit ihr zu sammen zu sein lachte er nur Freudlos auf. " Denkst du ich würde nicht gegen Dich kämpfen weil ich dich liebe? Da hast du Falsch gedacht" zischte er und hob Dabei eine Augenbraue. In diesem Moment Fuhr die Puppe eine Stahlklinge aus und schlug nach Darcan, wobei sie ihn so wie er jetzt stand Durchbohren würde. Doch als die Klinge nur noch wenige Centimeter von Darcans Rücken entfehrnt war schoss sein Schatten herauf und Blockte denn Schlag ab, was denn Mechanismus wieder aktivierte." Und du bist kein Monster für mich. Du bist Noise, und ich liebe dich genau so wie ich Emily liebte." sagte er leise und schüttelte dabei seinen Kopf. Sein Blick folgte den Blättern des Mondes und ein leichtes Lächeln Spielte über sein Lächeln, als sein Übungsgegner wieder zum Angriff setzte, wobei der Mechanismus diesmal so Stark aufgezogen war, das es für einen Anfänger nicht Möglich währe auszuweichen oder zu Blocken. Als er das Sausen der Klinge vernahm löste sich sein Blick von denn Blütten und er duckte sich reflexartig unter dem Angriff hinweg und setzte zur Konter an. Sein Transformierter arm Sauste durch die Luft und schien eine stimmige Melodie dabei zu erzeugen. Als er sich wieder zu Noise umdrehte lag der Machinele Gegner in seinen Einzelteilen auf dem Boden, und Darcan strich sich denn Schweiß aus dem Gesicht. " Wenn ich dich richtig Verstanden habe Erlaubst du mir Also Morgen einen Tag mit Echo zu verbringen, wir dürfen aber keine Entscheidung darüber treffen ob wir zusammen kommen wollen oder ob sie hier wohnen will." Fragte er sanft und verwandelte seinen Arm wieder zurück. " Mit diesem Angebot kann ich leben. Ich Akzepiere deine Forderngen und werde mir nichts zu Schulde kommen lassen, bis zu em Tag an dem du dich in mich verliebst." fügte er hinzu und lächelte leicht ob ihres Hundeartigen verhaltens. Danach verwandelte er seinen Arm wieder in die Waffenform und schlug mit dem Peitschenschwert nach einem Alten Sonnenschirm, der einige Meter entfährnt im Boden steckte. Er war verblichen und Grau, aber denn Regen hielt er noch immer zurück. Mit einem Ruck riss er ihn aus dem Boden und zu sich hin, nur um ihn mit der Linken Hand zu fangen und neben Noise in denn Boden zu Rammen. Dies geschah in dem Momant als sie ihre Worte Murmelte und er musste leicht Lächeln. " Es freut mich, das sie dir so schmecken. Wenn ich mit dem Training fertig bin werde ich neue für dich machen." flüsterte er und Ging zu einer Anlage, die dafür gedacht war denn Umgang mit der Peitsche zu verbessern. Nachdem er das Gerät aktivierte schossen aus einigen im Boden versteckten Aperaturen Diskusscheiben auf darcan zu und er grinste leicht. "Interesant..." murmelte er leise und ließ seinen Peitschenarm in einem Schnellen, fast schon Rassantem Rythmuss durch die Luft Sausen, wobei er die Geschoße allesamt aus der Luft hohlte, doch schien dies nur die aufwärmstuffe gewesen zu sein, der Immer Mehr immer schneller aufeinander Folgende Geschosse wurden abgefeuert, doch Schaffte er es ohne einen Kratzer die Übung zu beenden, doch strömmte nun Schweiß über seinen Körper, sein Atem ging schneller und er schien leicht zu Dampfen. " Ich... geh mich dann... Waschen..." brachte er schwer Atmend hervor und taummelte zurück in richtung des Anwesens, wobei er noch Kurz Noise ein lächeln zuwarf.
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Echo ~ Noise

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BeitragThema: Re: - Groß Britannien -   4/11/2014, 20:15



Noise
Noise of Echo

"Pff, ich mich in dich verlieben? Träum weiter." , fauchte Noise Darcan nur auf seine Erklärung an. Auf seine geflüsterten Worte, welche die Weißhaarige noch gerade so vernahm, errötete sie allerdings noch mehr. "S-So war das gar nicht gemeint! Die schmecken mir überhaupt nicht! I-Ich mache das nur, damit du mich zumindest etwas magst! Warte…was?!" , stotterte Noise nur, nahm aber nach ihren Worten direkt die Hand vor den Mund. Denn das, was sie gerade gesagt hatte, wollte sie nicht so wirklich glauben. Deswegen schüttelte sie sich nur für binnen von Sekunden den Kopf und ließ die Röte in ihrem Gesicht wieder erblassen, in der Hoffnung, dass er ihre Worte nicht wirklich mitbekommen hatte oder sie eventuell gar nicht so ernst nahm. Doch noch während er sich von dannen machte, legte die Weißhaarige ihre Hand wieder in das feuchte Gras und fing an, herzlichst über ihn zu lachen. "Das war alles? Du bist jetzt schon aus der Puste? Das war ja gar nichts! Und sowas nennst du Training? Das ist ja die reinste Lachnummer und dazu auch noch viel zu leicht – Das schafft doch sogar ein kleines Kind!" , verspottete sie ihn dann noch, wonach sie selbst aufstand. Anstatt ihm jedoch einfach zu folgen, schwankte ihr Blick zwischen Villa und Trainingsanlage, bis sie schließlich ein leichtes nicken von sich gab und sich mit den nächsten Schritten auf die Anlage begab. Ein nur wenige Sekunden andauerndes umsehen von ihr folgte noch, ehe sie fristlos zu dem Gerät mit den Diskusscheiben ging. Das Gerät war wohl gerade das Einzige, was sie zumindest ein wenig interessierte – Der Rest war für sie noch „harmloser“ als das. "So schwer wird das jawohl nicht sein…" , meckerte sie noch hochmütig und aktivierte danach das Gerät. Es vergingen zwar nur Sekunden, aber ihre Ungeduld ließ jetzt schon zum Kochen bringen, weswegen sie die Apparatur nochmal aktivieren wollte. Doch diese machte ihr einen Strich durch die Richtung, indem ihr wie aus dem Nichts eine der Scheiben gegen das linke Schienbein schoss, worauf sie zunächst auf die Knie fiel, sich aber im nächsten Moment wieder aufrappelte. "Hey, ich war noch gar nicht berei-" Beenden konnte sie ihren Satz nicht wirklich, da ihr direkt die nächste Scheibe entgegen schoss und diesmal ihre Stirn traf, was nicht wirklich angenehm war. "Ich sagte doch bereits, dass ich mich doch erstmal vorbereiten muss – Ist das nicht eigentlich offensichtli-" , zischte sie noch gerade so, bekam jedoch mitten im Satz den nächsten Diskus gegen die rechte Schulter. Zudem wurden zu ihrem Pech die Scheiben anscheinend auch nicht nur schneller, sondern deren Anzahl, wie viele auf einmal kamen, von Wurf zu Wurf auch immer größer. Und wirklich abwehren oder angreifen konnte sie das Geschoss nicht – Dazu kamen sie ihr zu plötzlich. "Hey, hör auf! Ich finde das nich- Au! Ey! Das hat wehgetan! Na warte, ich zeig dir mal, wer hier fü- Autsch, hör verdammt noch mal auf, du verdammtes Ding! Ich habe dir nich- Argh! Ich sagte doch, dass ich dir nicht erlaubt habe, mich anzugreifen! Also hör auf – Jetzt, sofort! Und wehe du- Okay, jetzt zeig ich dir, wo’s lang geh- Hör verdammt nochmal auf!!"

Wenige Minuten später…

"Okay, langsam hab‘ ich es satt, mich von dir rumschu- Argh, nicht schon wieder. Na gut, mir reichts – Ich gehe! Mit so einem sturen, dämlichen Gerät wie dir will ich nicht zuammenarbei- Ich hau doch schon ab!" , waren die letzten Sätze, die sie noch aufgebracht schnaubte, bevor sie sofort das Trainingsareal laut stampfend verließ und wieder auf das Anwesen zuging, während nun blaue Flecken fast ihren ganzen Körper bedeckten, wobei die Meisten wohl an den beiden Armen zu finden waren, da sie hauptsächlich mit denen versucht hatte, die Diskus abzuwehren – Allerdings erfolgslos, sonst wäre sie ja auch nicht mit so vielen blauen Flecken übersät. Sie wagte aber erst gar nicht, vor Wut direkt in die Villa zu stürmen, nein. Viel eher öffnete sie die Eichentür so langsam und lautlos wie möglich, um so gut wie unbemerkt wieder in das Anwesen zu gelangen. Mit behutsamen Schritten schlich die Esper nun durch die Eingangshalle, in der Hoffnung, einen Platz zu finden, wo sie sich erstmal verstecken könnte. Denn so, wie sie gerade mit all den Flecken aussah, wollte sie nicht wirklich, dass sie jemand erblickt – Vor allem nicht Darcan, da es ihr doch schon peinlich wäre, so von ihm gesehen zu werden. Zu ihrem Glück allerdings fand sie dann doch recht schnell einen geeigneten Platz. Genauer gesagt handelte es sich bei dem Platz um ein willkürlich gewähltes Zimmer, welches sich nicht nur im zweiten Stockwerk befand – Da sie in den anderen beiden Stockwerken nicht wirklich ein geeignetes Plätzchen fand - , sondern dessen Tür auch noch einen purpurroten Farbton aufwies. Wählen tat sie es aber sehr wahrscheinlich nur, weil ihr bereits allein die Türfarbe gefiel. Jedenfalls betrat die Weißhaarige das Zimmer ohne zu zögern, sah sich jedoch nicht augenblicklich um, sondern schloss die Tür erstmal sanft hinter sich zu. Eigentlich hätte sie die Chance dazu gehabt, die Tür komplett abzuschließen, da der Schlüssel noch im Schlüsselloch steckte, ließ es aber. Im Moment war für sie das Zimmer irgendwie so interessant, dass es für sie gerade nur Zeitverschwendung war, das Zimmer abzuschließen. So war auch das Erste, was sie tat nicht nach einem guten Platz zum Verstecken zu suchen, sondern sich wirklich umzusehen. Am Meisten gefiel ihr auf irgendeiner Weise die leicht verträumte Atmosphäre, die das kühle Blau der Wände kombiniert mit dem Mondlicht von draußen, dessen Schein nur schwach durch die Fensterscheiben und dem zum Teil zerfetzten Vorhang schien, erzeugten. "Hier müsste eigentlich mal dringend renoviert werden…" , hustete sie nur, als sie den kleinen Kronleuchter an der Decke entdeckte, dessen Licht lediglich flackerte. Bei dem Anblick des etwas abgenutzten Bodens, der passend zu den Wänden ein dunkles Königsblau trug, des etwas zerfetzten Vorhangs und der Tapete, die eindeutig bereits an ihrem Alter litt, musste sie erfreut grinsen. "Trotzdem gefällt es mir hier. Irgendwie ist das ganze alte Zeugs ja doch auf irgendeiner Weise stimmig.~" , flüsterte Noise leise vor sich hin, während sie weiterhin durch das großflächige Zimmer schritt, aber währenddessen wieder nach einem Versteck Ausschau hielt. Die große Fläche und die wenigen Möbel, welche in einigen Fällen leicht bis total demoliert waren, machten es der Esper nicht wirklich leicht, einen guten Platz finden. Schlussendlich entschied sie sich aber für den einzigen Tisch des Raumes, der in der wohl dunkelsten, verstaubtesten und gleichzeitig kältesten Ecke des ganzen Zimmers lag, unter dem sie sich sofort verkroch und sich so klein machte, wie es möglich war. Zum Schluss kuschelte sie sich dann mal wieder in ihrem Umhang ein und bedeckte sich selbst so mit diesem, dass sie schon fast Rotkäppchen glich. Nur noch umblicken tat sie sich kurz, wonach sie aber unverzüglich die Knie anzog, um nicht augenblicklich entdeckt zu werden. Ein leises Seufzen entfuhr ihr, als sie sich dann aber doch nochmal umschaute, dabei aber nun auch etwas zusammenkauerte. Jetzt erst machte sich ein ungewohntes, aber warmes und auch irgendwie vertrautes Gefühl in ihr breit. Das Gefühl war ihr unbekannt – Ja, schien es sogar vergessen zu haben. Ob es aber daran lag, dass sie eventuell schon lange nicht mehr verspürt hatte, war ihr selbst unklar. So fing sie nebenbei an, sich den Kopf darüber zu zerbrechen, ob sie dieses vertraute Gefühl nicht doch kannte. Dabei versank sie so sehr in ihren Gedanken, dass sie sich nicht nur nicht mehr darum scherte, ob Darcan sie inzwischen gefunden und ins Zimmer gekommen war, sondern ebenfalls die Tränen nicht bemerkte, die inzwischen in einem langsamen Tempo ihre Wangen runter rannen.
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Darcan

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BeitragThema: Re: - Groß Britannien -   5/11/2014, 20:48

Dampf hüllte das Badezimmer in Nebel als Darcan den Hahn der Dusche aufdrehte. Der Wasserdampf erfüllte innerhalb von Sekunden das kleine Badezimmer, und Spiegel sowie Fliesen fingen an zu beschlagen. Ein leichtes lächeln spielte auf Darcans gesicht als er unter die Brause trat und ein kleines Herz auf die beschlagenen Fliesen malte. Die Wärme des aus der Brause laufenden Wassers ließ seinen Körper angenehm brickeln, wehrend die Kälte langsam aus seinen Glieder wich. " Sie ist so eine Kleine Tsundere.."murmellte er, wobei er breit grinste. Langsam finger an sich den Sreck und Schweiß mit der Seife vom Körper zu rubeln und stimmte dabei eine Fröhliche Melodie an. "Sie scheint mich doch zu Mögen~ Und wenn ich ihr dann zeige was sie an mir hat..." summte er fröhlich und wurde dabei leicht rot. Mit einem breiten Grinsen drehte er das Wasser wieder ab und kletterte aus der Dusche, um sich in eins der Handtücher wickelnd, die er gekauft hatte. Fröhlich rubbelte er sich mit dem Weichen Stoff trocken und griff dann nach der Kleidung die er sich bereit gelegt hatte. Über die Letzten Wochen hinweg hatte Darcan teile seiner Kleidung und habseligkeiten von Death City hier her verschickt, da er fest davon ausgegangen war mit Emily, oder jetzt Noise, hier zu leben. Der Dampf legte sich langsam, doch die Silbernen Fliesen des Bades Waren noch immer beschlagen. Auch der Spiegel war noch matt, weswegen Darcan nur eine Verschwommene gestallt endgegenblickte, wehrend er das silberne Hemd und die Schwarze Hose anzog. Prüfend fuhr er über seine Wangen, die aber immer noch Glat wahren und er nickte leicht. "Gut... Es fehlt zwar der Mantel, aber das kann man verkraften." sagte er leise zu sich und verließ das Badezimmer, das sich im Erdgeschoss der Villa befand. Er Stand in einem kleinem Flur, der mit Alten Familienportres behangen war, desen Wände mit Eichenholz getäfelt waren und der boden bestand aus weißen Marmorplatten, die scheinbar fugenlos in einander über gingen. Leise Pfeifend folgte er dem Gang zurück in die eingangshale, da dies der einzige Weg von seinem Jetzigem Standpunkt zur Küche war. Mit schnellen Schritten legte er denn weg zurück und warf sich noch in der Bewegung eine der Schürzen um, als er die Küche betratt. Es waren noch genug Zutaten vorhanden um Kekse für Echo und Noise zu machen, und er lächelte Dankbar. Dann wollen wir mal annfangen" summte er leise und fing an aus denn Zutaten denn Teig anzurühren, doch machte er diesmal verschiedene Sorten, da er, wie man so schön sagte, Noise Herz über den Magen erobern wollte. Nachdem er aus der hälfte des Teiges Kekse und Plätchen geformt hatte legte er die restliche Masse in den Kühlschrank, um schnell neue machen zu können wen Echo wieder an der Reihe war. Er schlug leicht abwesend mit den Küchengeretten einen Rythmus, wehrend er darauf wartete das die zwanzig Minuten um waren. Gerade als er das Chaos, das er angerichtet hatte wieder in ordnung gebracht hatte war die Zeit verronen und er schüttete die Fertigen Leckereien in eine Schüssel. Zufrieden mit seiner Arbeit machte er sich samt Naschwerk auf die Suche nach Noise. Er wusste das sie wieder im Haus war, da er die Wasserlarsche im eingang Bemerkt hatte. Ein leises kichern entrang sich seiner Kehle wehrend er durch das haus Streifte, den er fand es Süß wie sie sich verhielt. Er öffnete immer mal wieder eine der Türen, wobei er mit der Schüssel rasselte und leise " Noise, ich hab dir Kekse gemacht~" rief. Einige der Räume waren Gänzlich leer, oder das Möbiliar war mit weißen Lacken bedeckt. Doch zwei Räume vielen ihm ins auge. Der erste war das Alte Musikzimmer seines Großvaters im ersten Stock. Es war ein Großer Raum desen Wand von Silbernen Fliesen gesäumt wurde und einen Schwarzen Paketboden besaß. In Schränken und Kisten Lagen Musikinstrumente aller Arten und Formen, die Darcan wie gebannt anstarrte. Am meisten hatte es ihm der Schwarze Flügel in Mitten des Raumes angetan, doch anstatt sich an ihn zu setzen und zu Musizieren zuckte er zusammen und verließ denn Raum wieder, was daher kam das er die Keksschüssel beinahe fallen gelassen hatte. Der Andere Raum war die Bibiliothek, in der er mit Emily als kleiner Junge gerne gesessen hatte. Die beiden hatten sich Bildbänder über Tiere und Landschaften angeschaut oder sich von ihren Großeltern Fantastiche Geschichten vorlesen lassen. Jetzt war der Gigantische Raum verstaubt und Wirkte Düster, was ihn betrübte. Seufzend nahm er eins der Bücher aus dem regal und strich über den Einband. bevor er es zurück legte. " Ein andermal, sie ist jetzt wichtiger." murmelte er und machte sich weiter auf die Suche. Als er vor dem Raum mit der Roten tür halt machte lächelte er leicht betrübt. " Hier also..." flüsterte er leise und trat ein, veraten hatte Noise die Türklinke, die sie bei betretten vom Staub befreit hatte. Vorsichtig tratt er in das Alte Spielzimmer der beiden ein und ging mit lautlosen schritten zum isch, unter dem ein Roter Mantel hervor lugte. Lautlos stand er hinter Noise, die ihn nicht zu registrieren schien. Er Bemerkte die Blauen Flecken auf ihrem Körper, zählte eins und eins zusammen und Muste schmunzeln, würde sie aber nicht darauf Ansprechen. Viel eher beunruhigten ihn die Tränen, die über ihre Wange liefen. " Du bist wieder zuhause Noise, es gibt keinen Grund mehr zu weinen." Sagte er leise und mitfühlend, wobei er ihr die Schüssel mit den Keksen in denn Schoss setze und sie von hinten umarmte. Er wusste das es tödlich enden könnte, aber das war ihm gerade egal, er wollte sie nicht traurig sehen. " Wir richten die Villa wieder her, wenn du bleiben willst, sie wird in ihrem alten Glanz erstrahlen und du wirst immer einen Ort haben wo du hingehörst." flüsterte er ihr ins Ohr und fing dann an leise zu Summen. Die Melodie war die gleiche, die er ihr immer vorgespielt hatte, wenn sie als kleines Mädchen traurig gewesen war und er hoffte das sie sich daran Erinnerte. Sein blick richtete sich auf das Fenster, durch das dass Mondlicht einfiel und eine irgendwie Romantische atmosphäre bildete. Man Konnte is zum Waldrand sehen, doch gab es im Garten noch nichts was denn Ausblick genießbar machen konnte. " Noch Nicht" dachte er und muste dabei leicht lächeln.
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Echo ~ Noise

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BeitragThema: Re: - Groß Britannien -   6/11/2014, 01:17



Noise
Noise of Echo

So verankert wie Noise gerade im Moment in ihren Gedanken war, bekam sie auch nicht wirklich mit, wie Darcan inzwischen den Raum betreten und sie in den Arm genommen hatte. Selbst der Duft der Kekse erweckte sie nicht aus der „Trance“ und ihr Körper versteifte sich auch von Sekunde zu Sekunde immer mehr. Knie und Kopf zog sie immer mehr an, wobei die Schüssel irgendwann das eigentlich fortlaufende Anziehen der Knie behinderte. Sogar die Tränen rannen von Mal zu Mal immer schneller runter, während sich auch ihre Menge immerzu innerhalb von Sekunden vergrößerte. Eigentlich hätte die Umarmung eine beruhigende Wirkung gehabt, auch, wenn sie es eigentlich verabscheute umarmt zu werden. Trotz dessen wirkte sie in diesem Moment nicht wie eine Umarmung und auch nicht beruhigend, sondern viel mehr wie eine Fessel, die sich dadurch, dass Noise gerade nicht wirklich alles so wahrnahm, wie es eigentlich war, und leicht halluzinierte, immer mehr zusammenzog. Nur einzelne Worte vernahm sie, allerdings auch nur in Bruchstücken und überhaupt war die ganze Umgebung um ihr herum für sie nur ein verschwommenes Bild. Doch selbst die verschwommene Wahrnehmung hielt nicht lange an, denn in binnen von Sekunden wandelte sich die Umgebung in ihren Augen in einem Raum um, den sie zugut kannte, auch wenn sie ihn jahrelang nicht mehr gesehen hatte. In einen Raum, den sie inzwischen so verabscheute. Ein Raum, den sie nie wieder sehen wollte. Und doch zeigte er sich vor ihr. Erinnerungen schossen innerhalb von Sekunden durch ihren Kopf, während sie jedoch halluzinierte, dass genau diese Erinnerung nochmal geschah – Nur, dass sie diese nicht nochmal wie eigentlich gewohnt in der 1.Person durchlief, sondern aus der Dritten. So fand sie sich in dieser genau wie jetzt zusammengekauert und weinend in der Ecke, nur, dass es sich bei der Ecke um die von ihrem ehemaligen Zimmer handelte. Eigentlich wollte sie sich wegdrehen, um nicht die Heulsuse ansehen zu müssen, die sie mal war. Doch irgendwie konnte sie ihren Blick von ihrem damaligen Ich nicht weichen lassen. Dieses wiederrum stand kurz auf, öffnete die Zimmertür einen Spalt breit, nur um sie dann seufzend und mit einem betrübten Gesichtszug wieder sanft zu schließen. "Mama und Papa besprechen schon wieder was und…ich bin mal wieder egal…" Eine Träne, die ihre Wange runter rann, machte einen gewagten Sprung zu Boden, ehe sie sich wieder in die Ecke setzte. "Wie oft habe ich jetzt schon gesagt, dass ich gerne die Schule wechseln würde, wegen meinen Klassenkameraden? Wie oft haben sie mich jetzt schon weinen sehen und nichts getan? Ich fange langsam an…die Momente nicht mehr zählen zu können…aber vielleicht ist es auch gar nicht so wichtig…" Langsam streckte sie ihre Hand zu einem Regal rüber, nahm den dort liegenden Teddybären und knuddelte ihn doll, wonach sie sich über die Augen wischte und der betrübte Blick sich zu einem leichten, entschlossenen, ja, gar heiterem Lächeln entwickelte. "Ich weiß, dass er kommen und mich erlösen wird…irgendwann…ganz bestimmt…Und egal, wie lange es noch dauern wird – Ich werde warten. Wenn es sein muss, sogar so lange, bis der Tod mich holt. Und selbst wenn, werde ich auch noch dort auf ihn warten…denn ich weiß es und bin mir ganz sicher...dass er kommen wird..." , flüsterte sie leise für sich ermutigend, worauf sie direkt wieder aufstand und wieder auf die Tür zuschritt. Leicht eilig öffnete sie diese und schritt zum Flur, dem Wohnzimmer entgegen. "Vielleicht nützt es ja jetzt was, wenn ich nochmal frage..."  , murmelte sie ruhig und spazierte den Flur entlang. Gerade als Noise nachgehen wollte, schritt jedoch plötzlich Echo aus ihrem „Körper“ und flitzte der kleinen Emily hinterher. "Du darfst…du darfst nicht dorthin…!" , schrie sie ihr hinterher, doch reagieren tat die Kleine nicht. "Echo…hast du etwa auch gerade…" , fragte sich die Dominantere von den Beiden in einer betrübten Tonlage, während sie ihren Arm flüchtig Echo hinterherstreckte. Auch wenn Noise nicht den Beiden folgen wollte, überwand die Neugier sie dennoch und so ging sie trotzdem hinterher. Im Wohnzimmer angekommen fand sie nur die leicht panische Echo vor, die Emily mit aller Kraft versuchte einzureden, dass sie wieder ins Zimmer gehen und nicht ihren Eltern lauschen sollte – Da diese aber anscheinend weder Echo noch Noise hören oder sehen konnte, reagierte sie erst gar nicht drauf, sondern versteckte sich hinter dem Regal, in dessen Nähe sich die beiden Elternteile unterhielten. Noise verstand anfangs gar nicht, was hier gerade passierte. Als dann jedoch das Wort „Adoption“ fiel, Emily kurz zusammenzuckte und anschließend weinend zusammenbrach, wurden sowohl Emily, Noise als auch Echo schwarz vor Augen. Erst nach wenigen, vergangenen Minuten öffnete Noise langsam ihre Augenlieder und fand sich selbst in dem alten Körper wieder. Wie…?! Kontrollieren konnte sie ihn allerdings nicht, denn dieser bewegte sich wie von selbst. Hastig nahm sie ein Küchenmesser aus der Küche, die direkt nebenan lag, und ging mit eiligen Schritten auf ihre Eltern zu. "Mama, Papa, ich habe ein neues Spiel erfunden und ich würde es gerne mit euch spielen!" Ein kurzes spielen mit der Waffe in der Hand war die Folge, worauf sie diese bedrohlich den beiden Elternteilen entgegenstreckte. "Es nennt sich „Mensch töte dich“!" Nur ein Moment kurzer, schon fast explosionsartiger Gedanken schossen ihr durch den Kopf, bevor ihr wieder schwarz vor Augen wurde. Dann, endlich nach einer Weile, wurden ihr erzwungenermaßen wieder die Augen geöffnet. Erkennen konnte sie um sich nur einzelne, mal große mal kleine, Pfützen. Rote Pfützen. Die Wände waren ebenfalls mit der gleichen, roten Flüssigkeit beschmiert und sich selbst fand sie auch mittendrin in einer der Pfützen stehend wieder. Selbst das lange, himmelsblaue Lolita-Kleid, welches sie damals trug und ihre weißen Haare, die ihr zu der Zeit noch bis zur Taille reichten, waren beschmiert mit dem Blut ihrer ehemaligen Erziehungsberechtigten. Erst, als sie mal wieder versuchte, den Körper zu steuern, bemerkte sie, dass sie ihn immer noch nicht unter Kontrolle hatte – Also immer noch in dem damaligen Körper feststeckte. Und auch nahm sie erst jetzt wahr, was da vor ihren Augen geschah. Wie beide Eltern sich gegenseitig erstachen, fetzten und zum Teil auch verstümmelten, während hauchdünne, kaum erkennbare, aber doch im Licht funkelnde Fäden an ihnen befestigt waren und deren Weg direkt wieder zu den eigenen Händen der Kleinen lag, welche mit diesen hantierte. Ein breites, geradezu wahnsinniges Grinsen zierte das Gesicht der kleinen Dame und ein schadenfreudiges Lachen trat aus ihrem Mund. Die Worte, die in ihrem Kopf hallten und sie aufhalten wollten, nahm sie jedoch in keinster Weise war. Nur die jetzige Noise, die das Ganze noch einmal durchmachte, beachtete die Stimme. Bei dem Gedanken an diese und bei dem Klang dieser Stimme verkrampfte sich ihr Körper, sowohl gedanklich als auch äußerlich. Sie wollte sie nicht mehr hören. Sich einfach von ihr befreien. Immer stärker schüttelte sie sich den Kopf, bis sich ihr „Geist“ schließlich wieder von der damaligen „Emily“ löste und sich somit selbst in der Erinnerung wieder aus der 3.Person betrachtete. Die Angst, Verzweiflung und Trauer, welche die „alte“ Noise eigentlich gerade verspürte, sich eigentlich auch deutlich auf ihrem Gesicht zeigten und denen sie unbedingt Ausdruck geben wollte, wurden überspielt mit dem breiten Grinsen. Weitere Worte ignorierte sie mal wieder gekonnt und schenkte ihnen nicht mal geringste Beachtung, dabei nahm die „reale“ Noise jedoch alles weiterhin wahr, verkroch sich mit aller Kraft, da ihr die Stimme bereits Migräne verursachte, in die rötliche Ecke und kauerte sich sogar gedanklich so sehr zusammen, wie es ging. Das, was vor ihr geschah, wollte sie auch nicht mehr sehen. Auf irgendeiner Weise vertrug sie den Anblick nicht – Viel mehr verschlimmerte er ihre Kopfschmerzen und auch die Tränen, die sie ganze Zeit über bereits sowohl äußerlich, als nun auch gedanklich vergoss. "Ich will hier weg…ich…will das nicht tun…" Nur ein unüberhörbares Schniefen gab sie von sich, wonach sie die Knie direkt mehr anzog. "Bitte…Warum…warum kommt bloß niemand, um mich hierrauszuholen…warum? Warum…" Von Sekunde zu Sekunde wurden die Stimme und ihre Worte immer lauter und vor allem deutlicher. Ein Entrinnen vor ihnen gab es wohl nicht, dem wurde sich Noise immer bewusster. Dennoch wollte Noise sie einfach abschütteln, von ihr fliehen, auch, wenn all das nichts nützte. Immer wieder gingen ihr diese allzu vertrauten Worte, diese panischen und verzweifelten Worte, der kindergleichen Stimme von damals durch den Kopf: Tu das nicht! Bitte! Hör auf – Ich will das nicht! Während Noise sich weiter damit quälen ließ, beachtete die damalige junge Dame die Worte weiterhin nicht. Jedoch vergingen nur wenige Sekunden, als sie plötzlich zusammenzuckte und blitzartig mit dem „Spielen“ aufhörte. Aufhören! Es soll aufhören! Bitte, hör auf! Denk doch mal nach, was er von dir halten wird, wenn er erfährt, was du tust! Also hör bitte auf! Ich weiß, dass du es nur gut meinst, aber bitte hör auf! Bitte! Bitte, Noise! Diese Worte gingen sowohl der „damaligen“, als auch der „derzeitigen“ Noise verzweifelt, betrübt und gleichzeitig hysterisch durch den Kopf, worauf die Damalige noch in Tränen zusammenbrach, bevor sie in einem schnellen Tempo das Haus durch die Vordertür verließ, die Tür hinter sich zuknallte und durch den strömenden Regen in der kühlen Nacht in Richtung Wald flüchtete. Noise konnte ihr noch geradeso durch das blutbefleckte Fenster hinterhersehen, ehe sie zusammenbrach und bei dem erneuten Öffnen der Lieder sich wieder im Spielzimmer in den Armen Darcan’s wiederfand. Tränen, diesmal in noch viel größeren Massen, rollten ihr einem Wasserfall gleich das Gesicht runter. Noch ein kurzes, bekümmertes Schluchzen gab sie von sich, bevor sie sich aber direkt wieder beruhigte und etwas gedankenverloren zur Decke sah. "Wieder Zuhause…Immer ein Ort, wo ich hingehöre…wirklich…? Wenn dem so ist...möchte ich hierbleiben..." , flüsterte die Esper noch etwas heiter, wonach ihr wie von selbst die Augenlieder zufielen und sie nach hinten und somit nur umso mehr in seine Arme fiel. Kurz darauf schlief sie auch sogleich mit einem sanften Lächeln auf den Lippen ein, während sie leise die Melodie mitsummte. "Und ich...weine nicht...ich schwitze nur durch meine Augen..." , wiedersprach sie noch gerade so im Halbschlaf, ehe ihr noch zum letzten Mal eine Träne die Wange runter lief, bevor sie endgültig in den Tiefschlaf fiel.
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Darcan

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BeitragThema: Re: - Groß Britannien -   6/11/2014, 23:17

Das Licht des Mondes lies denn Staub in Silbernen Schein durch den Raum Tanzen, während Darcan Die wie weggetretten wirkende Noise weiter in seinem Armen hielt. Auf seinen Wangen glitzerten vereinzelte Tränen, da er sich nicht in der Lage sah sie zu beruhigen und sie sich in seinen Armen so zusammenkauerte, das die Schüssel mit Keksen sie beinahe verletzte. Er hörte einige gemurmelte Worte von ihr und streichelte über ihre Wange, um sie etwas zu Beruhigen. " Alles wird Gut, ich bin jetzt da..." murmelte er dabei leise. Als sie sich langsam wieder zu regte und zurück aus ihren Erinerungen fand seuftzte er erleichtert auf und drückte sie Sanft an seine Brust. Ein lächeln spielte über seine Lippen als sie abstreitete das sie geweint habe und sein Herz begann schneller zu schlagen als sie ihm zusagte mit ihm hier zu bleiben. " Ich bin froh das du bei mir bleibst... Und ab jetzt werde ich dich nicht mehr alleine lassen. Nichts wird uns jeh mehr Trennen können." murmelte er leise und hob sie dann sanft auf denn Arm, als sie einschlief. Mit langsamen schritten verließ er denn Raum und brachte sie in das Schlafzimmer, in dem die beiden als kleine Kinder oft zusammen übernachtet hatten. Das Himmelbett stand immer noch an der rot gefärbten wand, die mit kleinen Silbernen spritzern verseht war. Auf der anderen Seite säumten Große Fenster denn Raum und ließen das milde Mondlicht einfallen, da die Blauen vorhänge zerschlissen an ihnen vorbei hingen. Sachte legte Darcan das Schlafende Mädchen auf die Matratze und zog die Samtdecke über ihre Schultern. Versonnen strich er mit einer hand über die Pfosten des Bettes, in die Kleine herzen mit denn inizialen D und E eingeritzt waren. Ich müsste noch ein N hinzufügen." kicherte er leise und setzte sich an denn Schreibtisch, der unweit des Bettes stand und auf dem sich uralt wirkende Kinderzeischnungen Stappelten. Er errötete leicht als er erkannte das es die Von Noise und ihm waren, ging sie aber trotzdem durch. Das erste Bild was er zur Hand nahm zeigte einen Kleinen jungen und ein Mädchen beim Baden am Meer, im hintergrund waren die Kalksteinklippen der Küste zu erkennen, und die beiden schien viel spaß zusammen zu haben. Er erinnerte sich an denn Tag als sie es gemallt hatten und noch deutlicher erinerte er sich an dem Tag als sie das Bild realisiert hatten. Das Nächste Bild Zeigte die Beiden Kinder zusammen in der Schule, wobei der Junge das Mädchen vor einer Horde Jungs Beschützte, die es zu Ärgern schienen. Dieses Bild wurde nie verwierklicht und nun war es auch zu spät, doch Darcan beschloss mit grimiger Miene Noise und Echo vor allem über zu beschützen was die beiden jetzt noch erwarten würde. Das dritte und vorletzte der Bilder zeigte die Beiden " Kinder" in einer älteren Darstellung, sie schienen in einem Freizeitpark oder ähnlichem zu sein, und wehrend hinter ihnen der Himmel mit Feuerwerk Erleuchtet wurde hielt der Junge um die Hand des mädchens an. Darcan eröttete als er das Bild sah noch weiter und murrmelte: " Sie kann einfach viel zu gut zeischnen.." Denn obwohl in jungen jahren gefertigt waren die Bilder detailreich und schön anzusehen. Das Letzte, das er vorsichtig in die Hand nahm zeigte die Beiden auf der letzten Etape ihrer Reise: Das Mädchen im Hochzeitskleid auf denn Armen des Jungen, der einen Schwarzen Anzug an hatte und sie gerade aus einer Kirche trug. Sie wirkten beide überglücklich auf dem Bild, und an denn Händen der Beiden funkelten Goldene Ringe. " Irgendwann wird auch das hier wirklichkeit.." flüsterte er und drückte das bild an seine Brust, bevor er es wieder neben sich auf denn Tisch legte und die Augen schloss, wehrend sein Kopf langsam auf die Tischplatte sakte.
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Echo ~ Noise

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BeitragThema: Re: - Groß Britannien -   8/11/2014, 05:18



Noise
Noise of Echo

Nach mehrfachen wühlen unter Decke, bei dem Noise im Übrigen zwischendurch fast aus dem Bett gefallen wäre, öffnete sie dann doch sanft ihre Augenlieder. Einmal schüttelte sie sich noch den Kopf, ehe sie von der Liegeposition zum Sitzen überging, nur, um sich dann erstmal für die nächsten Minuten in der Samtdecke richtig einzukuscheln. Eine gefühlte Ewigkeit war es her, seitdem sie zum letzten Mal in einem Bett geschlafen hatte, weswegen sie sich, schon allein der Gemütlichkeit wegen, eigentlich wieder hinlegen und weiter schlafen wollte – Zu ihrem Pech jedoch war sie eher eine Nachtaktive, wodurch sie jetzt eher hellwach als total müde oder träge war. So überlegte sie auch nicht lange, sondern sprang direkt förmlich aus dem Bett. Während sie sich im Zimmer umsah, um eventuell zufällig irgendeine Beschäftigung für die restliche Nacht über zu finden, entdeckte sie erst jetzt Darcan, wonach sie sofort sachte gen seine Richtung ging. Schon beim Anblick seiner wurde der Esper klar, dass er vermutlich bereits weggenickt war und als sie schließlich bei ihm ankam, bestätigte sie sich ihre Annahme auch. Darauf folgte direkt ein weiteres umsehen, bevor sie mit dem Kopf leicht nickte und sich den einen goldenen Knopf vom Umhang aufknöpfte, der diesen oberhalb etwas zusammenhielt. "Hm…ausnahmsweise…" , flüsterte die Weißhaarige, während sie dabei war, den Umhang vorsichtig auf seine Schultern zu legen. "Obwohl…nein, doch nicht." Kurz, bevor das aber überhaupt geschehen konnte, zog sie den Umhang doch zurück und legte ihn sich wieder um. Direkt danach eilte sie aber in einem schnellen Tempo zum Bett, nahm die Decke und legte diese, anstatt ihren eigenen Umhang, auf seine Schultern. Für wenige Sekunden tätschelte sie noch seinen Kopf, blickte aber dabei zwischen Tür und Fenster hin und her. Irgendwann, als ihr Blick gerade auf das Fenster fokussiert war, zog sie ihre Hand direkt zurück, begab sich zu diesem und öffnete es sperrweit, worauf sie direkt aus diesem blickte und wenige Sekunden andauernd den saftig grünen, in Dunkelheit gehüllten Wald betrachtete. Das Heimweh-Gefühl überkam sie ein wenig, desto länger sie ihn betrachtete. Stille erfüllte die Umgebung und nur das Brausen des Windes, welcher durch die Bäume wehte und deren Blätter zum rascheln brachte, war zu vernehmen, während Noise beim fortlaufenden Anblick der Wälder grübelte. Weitere Sekunden, wenn nicht gar Minuten vergingen, bis sie endlich ihre Augen von der Umgebung löste und wieder auf den schlafenden Darcan zuging, schloss aber vorher nicht wieder das Fenster und hatte es auch anscheinend erst gar nicht vor. Ein leises, kaum zu vernehmbares Seufzen konnte sie sich nicht unterdrücken, als sie zur Tür blickte. "Bitte…verzeih…" , murmelte Noise noch betrübt, bevor sie auf die besagte Tür zuschritt, diese vorsichtig öffnete, aus dem Zimmer ging und die Tür anschließend wieder sanft schloss. Anstatt jedoch davon zu schleichen, raste die Esper wortwörtlich die Treppen hinunter, was allerdings zur Folge hatte, dass sie sich irgendwann vertrat, die übrigen Stufen runterrollte und dazu ein kaum unüberhörbares poltern verursachte. Für die paar Sekunden verlor sie zwar das Bewusstsein, wachte aber augenblicklich erneut auf, als sie endlich die Treppen überstanden hatte, somit im Erdgeschoss angekommen war und leicht zusammengerollt vor den Stufen lag. Auf Grund der vielen Treppenstufen, die sie hinabgestürzt war und der Stärke, wie sie auf die einzelnen Stufen aufgekommen war, platzte auch sogleich oberhalb der Stirn in der eher linken Hälfte die Haut auf. Blut, auch wenn vorerst nur in geringen Maßen, trat aus der soeben entstandenen Platzwunde hervor und lief in einem schneckengleichen Tempo ihr Gesicht hinab. Bemerken tat sie es nicht wirklich, und kümmern schien das gerade Passierte sie auch nicht. Denn ohne weiteres stand sie unverzüglich auf, klopfte sich den Dreck und zum Teil auch Staub ab und ging darauf sofort zur Eingangstür, als wäre nichts gewesen. Als sie dann nur noch wenige Meter von der erwähnten Tür entfernt war, blickte sie sich noch rasch um, wonach sie seufzend ihren Arm zur Tür ausstreckte. "Gehst du etwa schon? Dir gefiel es hier doch gerade so gut." , kam es plötzlich aus dem Hintergrund, weswegen Noise zusammenzuckte, den Arm ruckartig zurückzog und sich umdrehte. Erblicken tat sie jedoch nur eine strahlend-reinweiße Person, die vom Aussehen her zwar Echo glich und auch dieselben seelenlos-wirkenden Augen besaß, dafür aber ihre Augen nicht kalt, sondern viel mehr fröhlich und heiter wirkten. Dennoch verriet der Gesichtsausdruck der weißen Person, dass ihre Stimmung eindeutig nicht fröhlich war, wie es eigentlich ihre genauso silbernen Augen aussagten, sondern viel mehr betrübt und von Trauer geplagt. Zwar war Noise irgendwie immer noch ein wenig geschockt über das plötzliche Auftauchen des Mädchens, zeigte aber von einer Sekunde zur anderen wieder ihren „eigentlichen“ Zustand und ließ sich deswegen die Erschrockenheit augenblicklich nicht mehr anmerken. "Wonach sieht es denn aus? Zudem habe ich nie behauptet, dass es mir hier gefällt. Ich habe eh eigentlich gesagt, dass ich gehe. Tja, und das mache ich jetzt." , posaunte sie förmlich ihrem „Hirngespinst“, oder zumindest empfand sie es als solches, als Antwort auf deren Frage entgegen und drehte sich danach auch direkt wieder zur Tür um, um zu gehen. Aber auch daran wurde sie gehindert, denn das Gespinstchen stellte ihr auch sogleich die nächste Frage: "Also gehst du jetzt wirklich? Wo willst du überhaupt hin – Wieder in den Wald?" "Mir bleibt ja wohl oder übel nichts anderes übrig, also ja, in den Wald." , antwortete Noise direkt. Noch während des Umdrehens, um jetzt endlich mal die Villa zu verlassen, warf ihr die „Halluzination“ direkt die nächsten Worte gegen den Kopf. "Du weißt schon, dass, wenn du gehst ihn das wohl traurig machen wird? Jetzt sag nicht, dass dich das nicht interessieren würde, immerhin hegst du selbst nach so langer Zeit immer noch Gefühle für ihn – Das kannst du nicht abstreiten." Unmittelbar nach den Worten errötete die Esper direkt im Gesicht und riss auch direkt die Eichentür auf, worauf sie sofortig heraus in die Nacht stürmte. Ein leises, leicht erleichtertes Seufzen entfuhr ihr, als sie zum Himmel blickte und erkannte, dass wohl für die nächsten Stunden kein Regen mehr kommen würde. "Da-Das ist nicht wahr! Mir ist völlig egal, wie es ihm geht oder was mit ihm passiert!" , murmelte sie noch leise vor sich hin, wobei sie hoffte, das Hirngespinst endlich los zu sein. Nur war leider ihre Hoffnung vergebens, denn das Gespinst kreuzte wieder auf, diesmal direkt vor, weswegen Noise als Reaktion erstmal blitzartig nach hinten zurückwich. "Ach wirklich? Und wieso bist du ihm dann ohne zu zögern gefolgt, als du ihn mit dieser Meisterin beobachtet hast? Also akzeptier es doch endlich; Du magst, nein, liebst ihn immer noch. Nur zugeben willst du es nicht. Aber das alles tust du auch nur zu deinem eigenen Schutz, nicht wahr?" , wagte es die Gestalt dann auch noch zu fragen. Doch Noise wurde es langsam zu viel und diese fühlte sich von Minute zu Minute auch immer entnervter, weswegen sie auch sofortig auf das Wesen zuraste und bereits mit der rechten Faust ausholte. "Klappe, Ich!" , befahl sie dann brüllend und mit einer wahrlich aggressiven Tonlage, während sie zuschlug. Zu ihrem Pech jedoch ging die geballte Faust nur durch das Hirngespinst, welches sich alsbaldig auflöste und als nächstes direkt hinter Noise erschien, nur diesmal mehrere Meter über den Boden schwebend – Noise selbst schenkte dem „Biest“, wie sie es gerade gedanklich nannte, aber nur einen äußerst erzürnten Blick, denn auf solche Spielereien hatte sie nun wirklich keine Lust. Sogleich fragte das Mädchen als Nächstes "Oder akzeptierst du es nicht, weil du Angst hast, nochmal verletzt zu werden?", worauf Noise aber nur mit "Ich fürchte mich vor gar nichts, was du eigentlich wissen solltest, immerhin gleichst du mir bereits vor der Gestalt her und bist ja vielleicht auch mein Gewissen oder so. Aber anscheinend willst du ja einen auf Besserwisser machen und nicht nur so tun, als würdest du mich besser kennen als ich mich selbst, sondern auch so tun, als wäre ich der größte Angsthase der Welt und total sentimental." prompt und provokant antwortete. Da die Weißhaarige nun wirklich eindeutig genug davon hatte, drehte sie sich sofort wieder um und begab sich zum Haupttor. Doch genau zwei Schritte vor diesem hielt Noise an und schien gänzlich wie gelähmt – Alles konnte sie noch bewegen, nur, wenn sie nach vorne, auf das Tor zuschritt, wollte ihr Körper nicht gehorchen. Etwas panisch versuchte sie mit aller Kraft, sich dagegen zu wehren, doch wirklich klappen tat gar nichts. Währenddessen hatte sich das Hirngespinst wieder auf den Boden herabgelassen, setzte sich seitlich von Noise einfach auf den Boden und schaute ihr zu, wobei es sich ein kichern nicht zurückhalten konnte. "Hihihi, es ist witzig mitanzusehen, wie du dich gegen deinen eigenen Willen sträubst. Doch eigentlich solltest du spätestens jetzt deine Gefühle akzeptieren, sonst wirst du weiterhin in Einsamkeit leben. Außerdem gibt es doch noch jemand Gewisses, der auch unbedingt hierbleiben möchte. Und ich glaube, dass diese Person, auch gerade unterbewusst versucht, dich hier festzunageln. Du siehst also, dass du wohl oder übel hier bleiben musst – Ob du nun willst oder nicht." Kurzweilig zuckte die Esper zusammen. Als ihr allerdings ein Licht aufging, wand sie sich geschwind dem „Biest“ zu und starrte diesem hasserfüllt in die Augen, während sie eine Augenbraue hochzog. "Kch, du meinst Echo? Von einer Person mit so einem schwachen Willen wie sie lasse ich mich doch nicht aufhalten – Ich meine, es ist doch sogar ein Kinderspiel sie zu unterdrücken. Wieso sollte sie mich also unbewusst „lähmen“ und an dieser Stelle hier „festnageln“, nur, damit ich das Grundstück nicht verlasse, hm? 'kay, vielleicht ist es so wie vor ein paar Stunden, beim Wiedersehen, wo Echo’s Wille stark genug war, mich zu unterdrücken – Aber das war auch nur, weil ich mich unterdrücken lassen habe." "Ich weiß, dass du lügst und dich nicht unterdrücken lassen hast – Viel mehr hat es Echo für diesen einen Moment geschafft, dich so zu unterdrücken, weil sie in dem Moment endlich wieder einen Grund gefunden hat, weiterzuleben. Endlich wieder etwas gefunden hat, wo sie sich dran festklammern kann. Denn du solltest ja am besten wissen, dass sie mit der Furcht lebt, eines Tages zu „verschwinden“, wenn es nichts gibt, wo sie sich dran festklammern kann. Und dieses Wissen, endlich wieder was für den Halt gefunden zu haben und dazu auch die Freude darüber, dass der jahrelange Wunsch endlich in Erfüllung geht, haben ihr in dem Moment Kraft gegeben. Du dagegen hast nichts, woran du dich klammern kannst oder bereits klammerst? Du hattest zwei Gründe, und Beide hast du verloren. Letzterer war noch vor einem guten Jahr, weißt du noch? Du wolltest dein restliches Leben einfach mit ihr, Elenora, dort verbringen und dich mit ihr Tag ein Tag aus in den Gassen austoben – Mit ihr Unfug treiben, die Kinder erschrecken oder einfach nur den Hobbys nachgehen. Dieser Grund zerplatzte jedoch, als Elenora dich verriet. Der erste Grund…ihn besitzt du schon lange nicht mehr, nicht wahr? Im Gegensatz zu dir hat Echo ihn heute noch, nein, sie hat ihn sicherlich seit heute Mittag nicht mehr, immerhin war ihr Grund eher ein Wunsch, der sich aber heute erfüllte. Und diesen Wunsch hattest du auch mal, hast ihn aber eine Weile nach dem Kennenlernen von Elenora vergehen lassen, weil du irgendwann der Meinung warst, dass er doch eh nicht in Erfüllung gehen würde, dass du verraten wurdest, dass du vergessen wurdest…all sowas hat dich dazu gebracht, nicht mehr daran festzuhalten, weswegen du seit dem Tag ohne Lebenssinn oder Ähnlich durch Städte, Wälder, was auch immer läufst und nichts anderes mehr machst, als Kinder umzubringen, weil du an irgendwas deine Schmerzen auslassen musst. Und jetzt, wo der Wunsch, den du aufgegeben hast, in Erfüllung geht, soll dir das egal sein? Das ist dir nicht egal, ich als so gesehen zweites Du werde das jawohl wissen!" All die Worte, die sie gerade gehört hatte, ließen ihre Wut schwinden und sie in einen Moment der Starre verfallen. In binnen von Sekunden schossen ihr wieder Erinnerungen durch den Kopf, die sich alle zu einer einzigen, friedlichen Melodie vereinten. Da sie sich danach aber erstmal wieder finden musste, taumelte sie erstmal durch die Gegend, ehe sie endlich wieder den Halt fand und etwas betrübt zum Hirngespinst sah. "Los, trau dich. Sei nicht so schüch-" "Ich bin nicht schüchtern!" , widersprach sie der kleinen, weißen Dame aber noch und zog dabei einen leichten Schmollmund, weswegen die kleine Dame für einen Moment erstmal kichern musste, bis sie sich wieder fangen konnte. "Also los, trau dich. Du wirst schon einen Weg finden, nicht noch einmal das zu verlieren, woran du dich klammerst. Egal, welcher es sein mag. Beschütze einfach das, woran du dich klammerst, mit all deiner Kraft und lass es dir nicht wegnehmen." , waren die letzten Sätze, die das Hirngespinst noch zu Stande brachte, ehe der Esper plötzlich schwarz vor Augen wurde. Rasch öffnete sie wieder ihre Augenlieder, als sie merkte, dass dies wieder möglich war, und sprang direkt auf. Beim Aufspringen durchfuhr sie ein kurzer, stechender Schmerzen, weswegen sie sich sofort selbst musterte. Finden konnte sie allerdings nichts – Erst, als ihr irgendeine rote Flüssigkeit auffiel, die da über ihre linke Wange rann, bemerkte sie die Platzwunde an der Stirn, die sie sich zugezogen hatte. Hastig, aber keinesfalls bekümmert, strich sie mehrere Male über die Wunde, bis letztendlich ihre ganze Handinnenfläche mit dem Blut ihrer selbst beschmiert war. Genervt seufzend und weiter über die Wunde wischend, sah sie sich nochmal gründlich um – Anstatt jedoch draußen zu sein, wie sie es doch noch vor wenigen Minuten war, stand sie direkt im Erdgeschoss vor der ersten Treppenstufe. Eins war ihr auf alle Fälle klar – Dieses furchtbar nervenraubende Gespenst war nur Einbildung gewesen. Naja, die Erkenntnis, dass ihr das Wesen dafür aber in einem „Traum“ auf die Nerven gegangen war, war auch nicht gerade tröstender. Immerhin hatte sie dafür ihren kostbaren Schlaf verschwendet, sich in einem Traum mit so einem nerv tötenden „Biest“ rumzuschlagen. Trotz dessen, dass sie sich bewusst war, dass sie das anscheinend nur „geträumt“ hatte, machte sie sich dennoch ernsthafte Gedanken über das, was die Beiden da diskutiert hatten. Noch einmal schwankte ihr Blick zwischen der Treppe und der Richtung, in der es zur Haustür ging. Weitere Minuten später fiel ihr ein schwaches Lächeln auf die Lippen, und sie machte sich direkt wieder auf den Weg nach oben. Sachte und ruhig öffnete sie die Zimmertür und schloss sie auch wieder sanft zu, als sie das Zimmer betrat. Die Wunde war ihr ziemlich egal oder schien sie sogar vergessen zu haben – Denn erst, als sie sich mal wieder über die Stelle wischte, fiel ihr auf, dass die Wunde ja noch immer blutete, beziehungsweise sogar stark blutete. Da sie aber auf Anhieb im Zimmer nichts erblicken konnte, und sie nicht wirklich Lust hatte, sich auf die Suche zu machen, ignorierte sie die Platzwunde einfach ab dem Zeitpunkt – Sterben könnte sie doch eh nicht von ihr. So war das, was ihr gerade eindeutig wichtiger war, Darcan, auf den sie sich auch sogleich zu begab. Neben ihn stehend schaute sie sich nochmal gründlich von dem Punkt aus im Zimmer um, konnte jedoch keinen zweiten Stuhl finden, wie sie sich erhofft hatte. Und da ihr keine weitere Möglichkeit einfiel, musste sie wohl oder übel zu der Möglichkeit greifen, welche sie eigentlich nur benutzen wollte, wenn wirklich alle anderen nicht möglich waren – Okay, dem war ja auch so. So setzte sie sich brav auf das Himmelsbett und fixierte den Stuhl an. Ich bete mal, dass nichts schief geht… , dachte sie noch, bevor sie anfing, die Finger ihrer Hände hin und her oder auf und ab zu bewegen. Innerhalb der folgenden Sekunden hielt sie die Hände aber wieder still, bis sie diese doch anschließend in die Richtung des Stuhls „auswarf“, und dann mit aller Kraft zu sich zog. Eine falsche Bewegung und der Stuhl kippt um…das könnte ich mir einfach nicht leisten. Eigentlich wäre das Ziehen ja schneller und vor allem einfacher gewesen, jedoch legte sie gerade große vorsichtig darauf, dass ihm nichts passierte – Und dem wäre ja theoretisch nur so gewesen, wenn der Stuhl umgekippt wäre. Schon allein deswegen musste sie sich in dem Moment hochkonzentrieren, damit der Stuhl nicht umkippen würde. Doch nach ungefähr vier Minuten, die für sie, schon allein ihrer Ungeduld wegen, eine gefühlte Stunde waren, hatte sie den Stuhl erfolgreich zu sich ans Bett gezogen. Erfreut sprang Noise auf, ließ die Fäden einfach am Stuhl „kleben“, drehte diesem um und setzte sich im Nachhinein erneut aufs Bett. Ohne große Mühe drückte sie ihn dann doll und zog ihn damit zu sich ins Bett, dann wiederrum zum Kissen und nahm schlussendlich die Samtdecke, die sie ihm zuvor auf die Schultern gelegt hatte, und deckte ihn mit dieser zu. "Schlaf gut. Und…danke." , murmelte Noise noch errötet, wobei sie sich bei dem Wort "Danke" so gut wie möglich den Würgreiz verkniff und einen kurzfristigen Blick zum Fenster wagte. Allmählich schien die Sonne wieder aufzugehen, denn der Himmel erhellte sich am Horizont bereits stufenmäßig. Mit dem Aufgang der Sonne musste die Weißhaarige gähnen. Noch einmal streckte sie sich kurz und legte sich dann auf den kalten Boden, auf welchem sie sich einrollte und sich wieder im Umhang einkuschelte. Trotz dessen fielen ihr sofort die Augen automatisch zu und es dauerte auch nicht lange, bis sie wieder eingeschlafen war.
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Darcan

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BeitragThema: Re: - Groß Britannien -   8/11/2014, 21:43

Langsam glitt Darcan in die Welt der Träume über, doch etwas war anders Als sonst. Normalerweise spürte er seinen Körper wehrend des Schlafens weiterhin, eine art Schutz damit er sofort erwachte wenn etwas nicht Stimmte. Langsam Formte sich die Schwärze um ihn herum zu einem Abbild der Bibiliothek, in der er vor einigen Stunden noch gewesen war. Sie war wieder Sauber hergerichtet und Bücher Stappelten sich auf denn Tischen und ein behagliches Feuer brannte im Kamin, der Abseits Aller Regale stand. Zwei Sessel standen davor un in einem der Beiden Saß eine Schwarze Gestallt und Blätterte in einem Bildband herum. Derweil hatte Noise die Decke um Darcan gelegt, was er aber nicht spürte. Langsam ging er in seinem Traum auf die Gestalt zu und setzte sich Wortlos in den Zweiten Sessel, wobei er sein gegenüber mit zusammengekniffenen Augen bedrachtete. " Wer oder was bist du...? fragte er die gestallt leise. Sie sah ihm zum verwechseln ähnlich, nur war ihr gesammter körper Schwarz wie die Nacht, nur die Weißen Lippen und die Silbernen Augen Hoben sich wirklich hervor, da seine Züge immer wieder zu verschwimmen schienen. " Kannst du dir das nicht denken?" fragte ihn sein Gegenüber belustig und Blätterte weiter in dem Bildband, das Bilder aus Darcans erinerungen enthielt. Darcans Hand krallte sich in die Lehne des Sessels als er dies bemerkte, blieb aber ruhig. " Du siehst aus wie ich, klingst wie ich, doch... Dennoch bist du nicht ich." entgegnete er leise, was sein gegenüber Auflachen ließ. Jedoch klang das Gelächter seines Gegenübers eher Wahnsinig als belustigt, was Darcan nur noch mehr Sorgen bereitete. " Ich bin dein Schatten, Deine Sünde, Dein Wahnsinn, deine Vergangenheit und Deine Zukunft." antwortete das Wessen nachdem es sich endlich beruhigt hatte und legte das Buch wie beiläufig zur seite. Seine Silbernen Augen Fixierten Darcans, und er grinste leicht. Du kannst mich Shadarcan nennen, ist nicht besonders einfallsreich, aber mir gefällt der Name." fügte er noch hinzu. Darcan blinzelte leicht und schüttelte denn Kopf, nahm es aber als gegeben hin. Jede Waffe schien eine verkörperung des Wahnsinns zu haben, doch er hatte sich immer als gegen den Wahnsinn imun angesehen. " Es ist gut zu wissen das es dich gibt, aber was willst du von mir?" entgegnete Darcan seinem Gegenüber, wobei er desen Blick gelassen erwiederte. Die verkörperung seines Wahnsinns grinste Wahnsinnig und lehnte sich in seinem Sessel zurück. " Es ist ganz einfach, Ich möchte von dir wissen was du jetzt Vor hast. Willst du einfach vor dich hin wegetieren, versuchen das Herz der Beiden zu gewinnen und dann ohne etwas erreicht zu haben dein Leben leben, oder Willst du deine Rache an dem Mann ausüben der dir dein Leben versaut hat?" erklärte Shadarcan, wobei sich neben ihm Zwei " Fenster" öffneten. In dem Einen sah man einen Alten Mann, der eindeutig Darcan war vor der Villa im Garten sitzen, alleine und vom Leben gezeischnet. in dem Anderen War Ein Junger Darcan zu sehen, sein Arm War zur Waffe Transformiert und  er Stand auf der Zinne der Shibusen. Unter ihm erstreckte sich Death City, und Noise drückte sich an seine Seite. Hinter ihm Waren Schattenhafte gestallten zu sehen die Scheinbar auf seine Befehle warteten. " Es liegt an dir, Welchen weg du gehen willst, aber da du und ich Die Seiten Einer Medalie sind geht es auch mich an, was du jetzt Tuen wirst. Also, wie entscheidest du dich?" wollte das Wessen Wissen. Darcan starrte einige Minuten Schweigend auf die Wege und läschelte dann langsam. " Shinigamie wird dafür Büßen das er Mir meine Erinerungen genommen hat, wenn es das ist was du hören willst. Ich werde Stärker, so Stark das Noise mich akzeptiert und diese verkommene Institution mich führchten wird." antwortete Darcan, Was seinen Schatten erfreut in die Hände klatschen ließ. Die Bilder der Zukunft verschwanden und Shadarcan reichte Darcan die Hand. " Das ist was ich hören wollte, mein lieber. Wir werden uns Wiedersehen und wenn die Zeit gekommen ist Shinigamie seine Strafe zuführen." rief er kameradlich und ergriff die Hand Darcans. Er fühlte eine Wärme durch seine Adern fließen und Bilder liefen durch seinen Kopf, Bilder die ihm zeigten was für Fähigkeiten er erlernen konnte und ein Grinsen lief über sein gesicht, als er die Hand seines Schattens auch Packte. " Ich freu mich sehr darauf, Shad" flüsterte er noch. In diesem Moment verschwamm die umgebung und das Gefühl seines Körpers kam zurück. Genau in diesem Moment zog Noise Darcan sammt Stuhl zu sich, wobei einer der Fäden Darcans Arm berührte. Sofort erwachte er und schweiß lief über seine Stirn, da er den Faden im ersten Moment für einen Spinnenfaden hielt und er Panische angst vor den Vielbeinigen Insekten hatte. Er brauchte einige Minuten um zu Realisieren das es Noise war die ihn so zu sich zog, und grinsend Schloss er schnell seine Augen wobei er sich schlafen Stellte, umzu sehen was sie mit ihm vor hatte. Als sie die arme um ihn legte und ihn an sich drückte wurden seine wange leicht rot, doch er genoß die wärme ihres Körpers und die Emotionen die in dieser Berührung lag. als sie ihn zudeckte lief ein wohliges Prickeln durch seinen körper und er öfnete die Augen etwas, um sie zu beobachten. Als sie eingeschlafen war richtete er sich auf und schließ zu ihr, wobei er sie sachte aufhob und zum bett trug. Dabei viel sein Blick auf die Platzwunde an ihrem Kopf, und er konnte einen aufschrei nur knaopp unterdrücken. Langsam legte er sie auf die Matratze und hastete dan Hecktisch aus dem Zimmer. Er brauchte nicht lange bis er alles zusammen hatte und nach Fünfzehn Minuten kniete er wieder neben dem Bett und verartztete ihre Wunde. Langsam tupfte er mit einem Wattebausch das Blut von ihrer stirn, cremte die Wunde mit einer Salbe ein, die ihre Großtante erstellt hatte und klebte ihr dann ein Herzförmiges Pflaster auf die Stirn. Als er fertig war lächelte er sanft und legte sich neben sie, wobei er zärtlich die arme um sie lgte und sie an seine Brust drückte. " Ich liebe euch so sehr..."murrmelte er leise und wartete darauf das Echo erwachte, da sie denn Heutigen Tag mit ihm verbringen würde.
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Echo ~ Noise

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BeitragThema: Re: - Groß Britannien -   9/11/2014, 21:40



Echo
Echo of Noise

Kurz, bevor Noise erneut endgültig in den Tiefschlaf, zog sie sich mit ihrem Bewusstsein noch ins „Innere“ zurück. Dort landete sie sanft auf dem schwarzen Wasser, mit dem die unendlichen Weiten gefüllt waren und auf welchem man anscheinend problemlos fest stehen konnte, und lief direkt auf Echo zu, welche zusammengesackt und immer noch halbbewusstlos mitten in den unendlichen Weiten saß, da Noise sie ja am vorigen Tag ausgeknockt hatte. Äußerst vorsichtig half die Dominante der ohnmächtigen Echo, mehr oder weniger, auf und schob diese in die Richtung des grellen Lichtes, bis sie von diesem aufgesaugt wurde. "Wehe du machst heute irgendwas Falsches – Dann bin ich leider dazu gezwungen, einzuschreiten." , drohte Noise dem „Widerhall“ noch aggressiv, auch, wenn ihr bewusst war, dass Letztere ihre Worte eh nicht hören konnte, da sie ja von Noise innerlich „abgegrenzt“ war. Während Echo also dabei war, allmählich wieder das Bewusstsein zu übernehmen, bekam sie noch flüchtig, aber nur in Bruchstücken seine Worte mit, weswegen sie die Augen förmlich aufwarf und so vor Schreck und leichter, innerlicher Panik zusammenzuckte, dass sie glatt aus dem Bett gefallen wäre, hätte Darcan sie nicht in den Armen gehalten. "E-Eu-Euch…?" , stammelte sie in einer etwas aufgebrachten, panischen Tonlage, ließ sich aber die leichte Panik weder in den Augen, noch mit irgendeiner anderen Gesichtsmimik anmerken. Mit wilden Kopfbewegungen durchblickte sie den Raum von dort aus so weit und gut, wie es möglich war. Als sie jedoch merkte, dass anscheinend niemand anderes anwesend war, gab sie ein kaum hörbares, erleichtertes Seufzen von sich – Anscheinend hatte sie sich seine Worte oder dieses eine Wort, was sie innerlich so panisch machte, nur eingebildet.  Langsam drehte sie ihren Kopf zu Darcan und schaute diesem tief in die Augen, ehe sie sich vorsichtig aus seinen Armen löste und aufstand. Noch einmal blickte sie sich vorsichtshalber um, zuckte jedoch kurz zusammen, als sie zum Fenster sah und die Morgendämmerung betrachtete. "Anscheinend hatte ich schon wieder…" , flüsterte die Weißhaarige in einem kalten, ruhigen Ton sich selbst zu. Weitere, wenige Sekunden blickte sie noch raus, bevor sie sich sofort wieder ihm zu wand, während die blauen Flecken auf ihrem Köper urplötzlich anfingen, in einem schnellen Tempo zu verblassen und anschließend komplett verschwanden. Somit bemerkte sie diese auch erst gar nicht und erst Recht nicht die Schmerzen, auch wenn diese eher harmlos und kaum wahrnehmbar waren, die sie ursprünglich verursachten, zumal sie eigentlich über fast den ganzen Körper verteilt waren. Nur die schwachen Kopfschmerzen, die sie mal wieder langsam anfingen, zu plagen, bekam sie wirklich mit – Schenkte ihnen aber überhaupt keine Beachtung und ignorierte sie gekonnt. "‘tschuldige, falls ich lange abwesend war." , entschuldigte sie sich in der monotonen Tonlage und verbeugte sich kurz dabei. Danach richtete Echo ihren leicht abweisenden, kalten Blick zum Fenster, ging sofort mit eiligen Schritten auf dieses zu und schloss es sachte. "Hast du das Fenster geöffnet? Wir sollten eigentlich nachts das Fenster lieber geschlossen lassen, sonst erkälten wir uns wirklich noch!" , erklärte sie beim Schließen mit einem leicht zornigen, aber auch irgendwie besorgten Unterton, wonach sie tatsächlich erstmal mehrmals hintereinander niesen musste. Ohne zu zögern wischte sie sich direkt durch das Gesicht, wobei ihr Blick zum Boden fiel. "Entschuldigu-" Weiter kam das so gut wie emotionslose Mädchen nicht, denn in genau der Sekunde bemerkte sie erst den eigentlich etwas stechenden Schmerz auf ihrer Stirn. Vorsichtig und dennoch irgendwie hektisch tastete sie an der Stelle und bemerkte das Pflaster, und nach längerem Tasten auch, dass es wie ein Herz geformt war, weswegen sie auch sogleich errötete und verlegen wegsah. Zwar fragte sich Echo anfangs selbst, ob sie das Pflaster einfach nur so trug oder ob sie sich verletzt hatte, erklärte es sich aber schlussendlich damit, dass sie am vorherigen Tag, als sie in Ohnmacht fiel, wahrscheinlich gegen irgendetwas gekommen war. "Wa-Was ist eigentlich mit den Keksen?" , bekam sie noch gerade so raus, als sie kurz an den vorherigen Tag dachte und ihr Magen bei den Gedanken anfing, laut zu knurren. Bei dem Gedanken an Essen und vor allem an Kekse durchblickte die Weißhaarige dann doch nochmal das Zimmer, dabei aber so gut wie möglich den Blickkontakt zu Darcan auf Grund ihrer Röte im Gesicht meidete, um nachzusehen, ob sich nicht doch bereits was zu essen im Zimmer befand. Jedoch fand sie nicht wirklich was und musste deswegen seufzen - Fing jedoch an zu schmunzeln, als sie erkannte, um welches Zimmer es sich bei diesem handelte.
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Darcan

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BeitragThema: Re: - Groß Britannien -   9/11/2014, 23:05

Als sich Echo aufrichtete öffnete auch Darcan wieder seine Augen und lächelte leicht. " Du hast richtig gehört, ich hab gesagt ich Liebe dich, Echo" flüsterte er zärtlich und drückte sie sanft an sich, bevor sie aufstand und das Fenster Schloß. " Ich hatte es nur auf Kippe geöffnet gehabt, da es mir etwas zu warm War, Echo, es tut mir leid wenn dir das missfallen hat..." murmelte er betrübt und sah auf denn Boden, wobei er kurz seinen Schatten fixierte und Lächeln musste. Mit leichtem interese hatte er bemerkt das die Prellungen auf ihrem Körper inerhalb von Sekunden verschwunden waren und auch die Wunde an ihrem Kopf schien nicht mehr wirklich vorhanden zu sein. Verzückt bedrachtete er sie noch wehrend sie ihre Stirn abtastete und spürte wie sein Herz schneller anfing zu schlagen als sie anfing zu Erröten. " Ich hab denn Teig von Gestern eingefroren nachdem du umgekippt bist, Echo~ Ich kann dir jeder Zeit welche machen~" entgegnete er ihr liebevoll auf die frage und rollte sich aus dem Bett. Bevor er jedoch auf dem Boden aufschlagen konnte machte er eine Schnelle bewegung und landete auf denn Beinen, wo bei es so aussah als hätte er nur frühsport gemacht. er ging noch schnell zu ihr und drückte sie an sich, bevor er lächelnd in die Küche ging und vor sich hin summte. Inerhalb von sekunden Formte er aus dem Teig durtzende von Plätzchenb die verschiedene Symbole für Liebe darstelten und steckte sie in denn Offen. Auf seinem Handy stellte er sich die Uhrzeit ein und ging dann in das Musikzimmer, da er vor dem Frühstücken noch etwas Musizieren Wollte. Echo gab er erst einmal die Zeit die sie brauchte um Ihrer Körperpflege nach zu kommen, da sie etwas danach aussah als hätte sie lange zeit von Städten entfernt gelebt. Leise setzte er sich an das Klavier, ging die Einzelnen Tasten durch ob sie noch alle gestimmt waren und fing dann an zu spielen. Eine Fröhliche Melodie erklang durch das Ganze Haus und der geruch von Keksen michte sich darunter. Die Kombination aus beidem würde einem das Herz höher schlagen lassen und einen Dazu bringen die zeit mit der Person die man liebte zu verbringen, doch davon wusste Darcan nichts. Leise Spielte er weiter, bis die Kekse fertig waren und er sie aus demm Offen hohlte. Sachte bließ er über die noch heißen knabereien und verzierte einige mit Schokolade oder Vanielecrem, bevor er sie in eine Schüssel füllte und durch das Haus streifte. " Echo, wo bist du, deine Kekse sind fertig~" rief er erfret wehrend er nach seiner großen Liebe suchte.
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Echo ~ Noise

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BeitragThema: Re: - Groß Britannien -   11/11/2014, 22:27



Echo
Echo of Noise

Schmunzeln musste die Weißhaarige auf die Bestätigung hin, dass sie die Kekse doch noch bekommen würde, obwohl sie am vorherigen Tag bewusstlos geworden war. Ebenso konnte sie sich nicht ein erleichtertes Seufzen unterdrücken, als sie erfuhr, dass sie wirklich nur einen Tag abwesend gewesen war. Gerade, als er sie kurz an sich drückte, wollte Echo direkt stark schmunzelnd das Drücken erwidern – Kam jedoch erst gar nicht dazu, da er auf die Sekunde genau sich von dannen machte. "A-Aber…" , murmelte sie und streckte ihren Arm flüchtig ihm hinterher. Beinah weinend und die Tränen bereits in die Augen geschrieben wollte sie ihm folgen, trotzdem blieb sie mitten auf dem Weg stehen. Ein kurze Verzerrung des geringfügig betrübten Gesichts zu dem alltäglichen, ausdrucklosen Gesichtsausdruck noch, bevor sie Ausschau nach einem bestimmten Zimmer hielt. Irgendwo hier war es doch… , grübelte sie beim Durchforsten des Erdgeschosses, dabei die Erinnerungen ordnend und durchsuchend. Auf den Moment genau, in dem ihr wieder der Standort einfiel, fand sie das gesuchte Zimmer und zögerte auch erst gar nicht, sondern öffnete es unverzüglich etwas hastig. Vorfanden tat sie das Badezimmer, nach dem sie gesucht hatte. Vorsichtig schloss sie die Tür hinter sich und verriegelte sie dazu, bevor sie sich erstmal umschaute. Lange Zeit war es her, seitdem sie sich zum letzten Mal in einem Bad befand, weswegen sie erstmal bei den Anblicken jedes einzelnen „Inventargegenstandes“ nachdenken musste, wozu der Jeweilige nochmal vorhanden war – Und dennoch fiel es ihr bei manchen entweder nicht auf Anhieb oder sogar überhaupt nicht ein, egal, wie lange sie sich darüber den Kopf zerbrach. Vor allem als eine fröhliche, für sie irgendwie beruhigende Melodie in ihren Ohren erklang, konzentrierte sie sich mehr darauf, ihr zu lauschen, als sich weiter den Kopf zu zerbrechen. Dezent summte Echo harmonierend mit der Melodie mit und vergaß dabei vollkommen, was sie nochmal machen wollte – Zu ihrem Glück fiel es ihr aber augenblicklich wieder ein, und so schritt sie, weiterhin mitsummend, durch das Bad und musterte erstmal alles, was sich in dem Zimmer befand. Sorgfältig mustern tat und ebenfalls sofort ins Auge fiel ihr die Dusche. Zwar kam sie nicht drauf, um was es sich dabei handelte, dennoch kam ihr dieses „Gerät“ so ziemlich bekannt vor, weshalb sie, so neugierig wie sie gerade war, nicht nur sofort in die Dusche kletterte, sondern tatsächlich ebenfalls den Duft der Kekse, welche sich bereits im Ofen befanden, nicht wirklich wahrnahm. Das Erste, was ihr in dieser ins Auge fiel, war irgendwie auf selbstverständlicher Weise der Wasserhahn, den sie aus Neugier schleunigst packte und feststellte, dass man daran drehen konnte.  Etwas eilig drehte sie den Hahn der Dusche auf und bekam auch sogleich einen Wasserstrahl ins Gesicht gespritzt, dessen Druck so groß war, dass es nicht mal Minuten dauerte, bis Echo mitsamt Kleidung durchnässt war. Hektisch und leicht verzweifelt streckte sie ihren rechten Arm zum Hahn vergeblich aus, denn der Druck des Wassers ließ sie schon fast auf die Knie sinken. Währenddessen war Noise eigentlich innerlich noch am Schlafen, wurde aber nur so schwach von Echo unterdrückt, dass sie zum Teil die Geräusche mitbekam, die um Echo hallten, weswegen sie auch sofortig aufwachte und eine grimmige, eindeutig zornige Grimasse zog. Ist. Das. Dein. Ernst?! Du kannst nicht mehr mit ‘ner Dusche umgehen?! Weißt du was? Ich übernehme jetzt! , posaunte sie und fing auch direkt an, auf Echo Druck auszuüben. Diese nahm allerdings nicht die Sätze von Noise‘ als gedankliche Worte, sondern nur als Kopfschmerzen war, die immer stärker wurden, desto mehr Druck Noise ausübte. Da die Kopfschmerzen sich dadurch langsam, aber sicher zu Migräne entwickelten und sogar schlimmer als Migräne wurden, fiel Echo von selbst auf die Knie und nicht nur durch den Wasserdruck. Dass sie mit ihren Händen innerhalb der nächsten Sekunden anfing, ihren Kopf zu halten, ihre Finger in diesen krallte und ihren kalten Gesichtsausdruck zu einem gequälten, schmerzerfüllten Ausdruck verzerrte, zeigte nur deutlich, dass sie sich mit aller Kraft dagegen sträubte. Du widersprichst mir? Wag es nicht und lass mich gefälligst nochmal jetzt dran – Im Gegensatz zu dir weiß wenigstens ich, wie das geht, minderwertiges Püppchen!! , schrie dann Noise nochmal aufgebracht, wobei ihre Worte so hasserfüllt und laut waren, dass sie im „Kopf der Beiden“ den Effekt eines Widerhalls erhielten, wodurch sogar Echo zum ersten Mal seit Langem Noise drohende Worte als Gedanken wahrnahm. "Wer immer du auch bist – Ob ich mir deine Stimme gerade nur einbilde oder irgendwie meine eigenen Gedanken nicht mehr wirklich kontrollieren kann – Ich schaffe das und lasse auch niemand anderen dran!" , kreischte Echo widersprechend auf die drohende Worte in ihrem Kopf, die sie gerade nur als Einbildung einschätzte. Als Noise jedoch merkte, dass Echo sie gerade hören konnte, erschien ihr ein diabolisches Grinsen auf den Lippen und ihr Blick wanderte nach oben gen des schwarzen „Himmels“ des „Inneres“. Eine manische Lache konnte sie sich nicht verkneifen, während ihr Grinsen langsam wieder zu einem fröhlich wirkenden, aber falschen Lächeln wurde. Es ist ziemlich mutig von dir, mir nicht zu gehorchen, Püppchen, aber leider zieht dein Mut jetzt Konsequenzen mit sich.~ , kicherte die Wahnsinnige dann noch, ehe sie ihre Arme zur „Lichtquelle“ ausstreckte und aus dem Licht plötzlich Echo hervorzog und diese kräftig von hinten packte, wodurch Letztere zwar draußen nicht bewusstlos wurde, aber von den Knien zu Boden fiel und sich hin und her wälzte. Wehren konnte sich Echo innerlich allerdings nicht wirklich, zumal sie nicht nur von Noise kräftig gepackt wurde, sondern von ihr auch die Arme versperrt bekam. Selbst das Packen nahm sie nicht als solches war, sondern viel eher als Fessel, die sich um ihren Körper und Arme schlang und sie somit an fast jeder Art von Bewegung hinderte. Von Mal zu Mal verstärkte die Dominantere den Griff auch noch, weswegen es für die gerade außen Übernehmende immer mehr für eine Fessel schien, welche sich von Sekunde zu Sekunde immer mehr zusammenzog. …du hast es so gewollt! Wahnsinnig lachend packte Noise den Kopf ihrer anderen Persönlichkeit und drückte diesen unter das schwarze Wasser, weshalb Letztere sowohl innerlich als auch draußen nicht nur anfing, schneller zu atmen, sondern auch förmlich nach Luft schnappte. Jetzt hör endlich auf, dich zu wehren und gib meinem Willen nach! , befahl Noise noch einmal brüllend und grub nun auch den Absatz der Stiefelette ihres rechten Fußes in den Nacken von Echo, worauf diese draußen kurz laut aufschrie und sich nur noch wilder umher wälzte. Nach wenigen Sekunden zog sie Echo allerdings auch schon wieder raus und schubste sie, ohne zu zögern, nach vorne, nur, um sich im nächsten Moment von den Umhang „loszureißen“ und ihn einem Lasso gleich nach Echo auszuwerfen, worauf sie anfing, mit diesem Echo stark zu sich zerren, wobei sie dieser dabei fast die Luft wegnahm. Wenn wir schon dabei sind – Lass und doch ein wenig spielen, Echo! Noise zerrte den Umhang mitsamt Echo immer mehr zu sich und fing irgendwann an, sich im Kreis zu drehen. Zu Echo’s, mehr oder weniger, Glück hielt die Prozedur nur wenige Sekunden an, bis Noise schlussendlich plötzlich mittendrin los und Echo in hohem Bogen „davonfliegen“ ließ, welche wiederrum bei dem Aufprall, auch wenn es sich um Wasser handelte, noch weitere, aber wenige Meter weiterrollte und mit den Zähnen knirschte, um damit die Schmerzen so gut wie möglich zu ignorieren, während sie draußen lediglich zusammenzuckte und die Knie etwas anzog. Mit langsamen und äußerst vorsichtigen Bewegungen richtete sie sich im Inneren sofort wieder auf – Jedoch vergebens, denn Noise kam ihr zuvor und packte sie erneut an den Haaren, ehe sie ihren Kopf wieder unter das klare, aber dennoch schwarze Wasser drückte. Anstatt ihren Absatz aber wieder in Echo’s Nacken zu bohren, trat sie mit diesem mehrmals auf Echo’s Rücken ein. Diese biss ihre Zähne nur noch mehr zusammen auf Noise‘ Aktion und verkniff sich ein erneutes, schrilles Aufschreien so gut wie möglich. Jetzt gib endlich nach – Sofort!! , drohte die Psychopathin dann noch einmal aggressiv, bevor sie nun schneller und kräftiger auf den Rücken der dort Liegen eintrat, deren Atmung im Übrigen draußen inzwischen zu einem nach Luft schnappenden, schnellem Keuchen wurde. Ich meine…Ich lasse mich doch nicht blamieren, nur weil du nicht mehr weißt, wie man mit einer Dusche umgeht! Also lass mich jetzt dran, ich will mich nicht nochmal wiederholen müssen! Do-Doch, i-ich weiß, wie das geht…Nu-Nur kam mir das Wa-Wasser ein wenig zu plötzlich un- Mir egal, Ausreden nützen bei mir nichts! Ein weiterer Tritt in den Rücken folgte, nur diesmal viel schmerzhafter und kräftiger, dass Echo sich das Schreien doch nicht mehr verkneifen konnte und deshalb sowohl innerlich, als auch draußen einen überaus lauten, schmerzerfüllten Schrei von sich gab. Darauf zeigte Noise aber genauso wenig Mitleid wie sonst auch und musste nur breit grinsen, packte Echo dann aber wieder an den Haaren und zog ihren Kopf somit wieder aus dem kühlen Nass, unter das dieser noch vor wenigen Sekunden gedrückt wurde. Gibst du jetzt endlich nach, Miststück? Ich besitze zwar nicht das Recht, dagegen anzukämpfen, aber dennoch werde ich nicht nachgeben – Egal was du sonst noch mit mir anstellst, imaginärer Gedanke… , brachte Echo nur schwach, leise und leicht bibbernd hervor. In genau dem Moment wurde aus dem schadenfreudigen Grinsen Noise‘ ein mürrisches und gleichzeitig Provokantes, worauf sie Echo losließ und einen Sprung zurück machte – Echo hatte allerdings nicht wirklich die Kraft, sich sofort wieder auf den Beinen halten zu können, weswegen sie auch direkt zu Boden fiel und ihren Blick von dem Wasser auch erstmal gar nicht abwandte, während sie versuchte, sich zu beruhigen. Du weißt aber schon, dass sich deine Aussage so ziemlich widersprecht, kleines Etwas? , verspottete Noise Echo, doch Letztere stand urplötzlich wieder auf, auch wenn es ihr schwer fiel, nicht erneut umzukippen. Alles, was ich sage, tue, darf sich widersprechen. All die Gesetze, die auf mir lasten, dürfen gebrochen werden – Solange es für ihn ist! , brüllte Echo der Anderen entgegen, zuckte jedoch beim Anblick dieser kurz zusammen und war wieder dabei, zusammenzusacken, während Noise Echo auf Grund ihrer Worte nur noch erzürnter ansah. We-Wer bist du? , stotterte Echo und fiel dabei auf die Knie, wonach sie nun auch dort ihren Kopf vor Schmerzen hielt, während sie draußen ihre Finger immer mehr in diesen krallte. Blitzartig schossen ihr Erinnerungen durch den Kopf, welche jedoch alle entweder verblasst, verschwommen oder überhaupt nicht erkennbar waren. Trotz dessen konnte sie, sogar sehr gut, erkennen, dass bei fast jeder Einzelnen irgendein schwarzhaariges Mädchen dabei war, mit dem sie selbst anscheinend sprach. Dann folgten aber auch welche, indem sie sich anscheinend schwach daran erinnerte, von jemanden geohrfeigt, fast tot getreten oder Schlimmeres geworden zu sein, sobald sie selbst etwas falsch gemacht hatte. Mit jeder dieser verschlimmerten sich ihre Schmerzen nur umso mehr, wobei Noise noch irgendwas sagen wollte, sich aber nun auch den Kopf hielt. Das hat dich…keineswegs zu interessieren… , murmelte die Dominantere nur schwermütig, als ihr gerade das Gleiche wie Echo wiederfuhr. Währenddessen fing das schwarze Wasser nun allmählich an, Wellen zu schlagen – Mal kleine, mal Große. Manche rissen Echo mit sich oder ließen sie für einen kurzen Moment wieder unter Wasser, während Noise lediglich bei wirklich Großen kurz den Halt verlor, sich aber augenblicklich wieder aufrappelte. Hör auf, Echo…hör einfach auf und gib mir nach…Gib einfach nach wie sonst auch!! , schrie Noise schon fast tyrannisch. Ein kurzer Gedanke an eine Machete entfachte in ihrem Gedächtnis, als sie sich zumindest für einen Moment von den verschwommenen, hochkommenden Erinnerungen ablenkte und ließ auch sogleich eine in ihrer rechten Hand erscheinen. Eilig und laut stampfend schritt sie der dort auf den Knien sitzenden Echo entgegen und ließ sich nicht mal von den schlagenden Wellen aufhalten, die immer wieder versuchten, sie von den Füßen zu reißen. Ich werde nicht nachgeben, sondern so lange durchhalten, bis du mich gehen lässt… , flüsterte Echo gedämpft, denn ihre Stimme fing langsam an, zu versagen – Oder zumindest schien es so. Unter den Qualen ihrer Kopfschmerzen krümmte sie sich nur noch mehr, doch Noise schien das nicht sonderlich zu interessieren. Gerade als nämlich diese bei Echo ankam und direkt vor ihr stand, hielt sie die Machete kurz ein paar Zentimeter seitlich von Echo’s Kopf entfernt – Nur, um in nächsten Moment mit dieser auszuholen, während wieder die kranke, psychopathische Grimasse ihr Gesicht überdeckte. Du darfst weder von mir wissen, noch mir Schaden zufügen. Aber weißt du…ich freue mich gerade irgendwie. Denn auf diesen verdammten Moment, der seltsamerweise nie ausführbar war, habe ich schon gefühlte Ewigkeiten gewartet! , musste sie manisch auflachen und schlug eigentlich bereits auf Echo ein, doch diese wurde nur von eine unsichtbaren Barriere umgeben, welche die Angriffe mit der Machete stets parierte. Warum zur Hölle geht das einfach nie?! Wilder, hektischer und vor allem in einem zügigeren Tempo vollführte Noise die Einschläge auf Echo, die des Weiteren wohl nicht mitbekam, wie auf sie eingeschlagen wurde. Irgendwann blickte Echo ruckartig zu Noise hoch und sprang im selben Moment so auf, dass sie mitten im Sprung noch mit einem Bein wortwörtlich Noise von den Füßen riss. Die Machete fiel daraufhin zu Boden und löste sich in Lichtfunken auf, welche wiederrum gen „Himmel“ stiegen. Zwar wollte Noise auf Anhieb wieder aufstehen und Echo so ziemlich zusammenhauen, doch sie schien für wenige Augenblicke wie gelähmt und schaffte es nicht mal wirklich, zumindest einen Muskel zu bewegen. Lediglich ihre Stimmbänder funktionieren trotz Paralyse noch einwandfrei – So wagte sie es wenigstens zu sprechen und nutzte auch direkt das volle Volumen an Lautstärke aus, denn mit ihren folgenden Worten kreischte sie wortwörtlich den gesamten Kopf zusammen. Warum wehrst du dich plötzlich? Wieso? Wieso?! Gib doch einfach auf, wie sonst auch. Du warst doch eh noch nie wirklich dein eigenes Individuum. Und hör gefälligst auf, dich mir in den Weg zu stellen – Ich hasse das! Weil ich ihn nicht warten lassen möchte! Und ja, ich weiß, ich bin nur Echo, in anderen Worten ein reiner Widerhall, welcher irgendwann verhallt und besitze nicht das Recht, mich zu wehren – Doch, wie ich bereits erwähnte, ist es mir egal, solange es für ihn ist!  Von einer Sekunde auf die Andere war das Wasser wieder still und die Wellen schienen gänzlich verschwunden. Selbst draußen schien sich Echo wieder zu beruhigen, denn dort richtete sie sich mit all ihrer Kraft, die sie besaß, wieder auf – Musste sich jedoch vorerst an die Badezimmer-Tür lehnen, um nicht sofort wieder den Halt zu verlieren, da sie schon allein den Kopfschmerzen wegen, die nebenbei immer noch in starken Ausmaßen da waren und sie weiterhin fürchterlich plagten, kaum auf den Beinen stehen konnte. Aufgeregt keuchend und mit fortlaufend anhaltenden, schmerzhaften Migränen stand sie nun da angelehnt an der Tür und versuchte sich zu beruhigen – In der Hoffnung, dass sie gleich nicht schon wieder ohnmächtig würde. Doch so sehr Echo sich wieder auf das konzentrierte, was draußen geschah und auch wieder eher da bei vollem Bewusstsein war, bekam sie erst gar nicht mit, wie Noise sich im Inneren aus ihrer Paralyse befreien konnte und auf sie schleichend zuging. Hoffentlich bewirkt es, dass du wieder das gerade Geschehene vergisst – Denn sonst fängst du an, dir Gedanken darüber zu machen, zerbrichst dir den Kopf über mich und so weiter, bis du irgendwann erkennst, wer und was ich bin – Worauf du mich dann wahrscheinlich in Zukunft nur noch mehr nerven würdest. Deswegen muss ich jetzt mal wieder etwas dagegen tun, wenn ich dich schon nicht selbstständig zur Strecke bringen kann. Also gute Nacht und träum schön, Echo. Auf das Wort genau verpasste die Psychopathin der „Unwissenden“ eine Handkante, womit diese sofortig bewusstlos zu Boden fiel - Dabei hatte sich Noise jedoch offensichtlich keine Gedanken gemacht. Da Echo nämlich draußen immer noch das Bewusstsein übernahm und Noise nicht schlau genug war, während Echo in Ohnmacht fiel schnell draußen zu übernehmen, knallte der Körper der Beiden auf die Ohnmacht von Echo hin auf die Fliesen des Badezimmers – Und das wohl nicht wirklich schmerzlos, denn das Aufknallen des Kopfes hinterließ ein dumpfes, aber nicht wirklich leises Geräusch. Zur exakt selben Sekunde wurde dann schlussendlich Noise ebenfalls ohnmächtig, womit ihr „Plan“ komplett fehlschlug und sie sich (mal wieder) völlig umsonst aufgeregt hatte.

Erst mehrere Minuten nach dem Fall in die Ohnmacht wurde zumindest eine der Beiden wach – Sanft und vorsichtig blinzelte Echo mit ihren Augen, als eine kühle Flüssigkeit in sehr geringen Mengen in ihren Mund strömte. Sie brauchte erst noch weitere Sekunden, ehe sie realisierte, dass sie sich nicht nur im Badezimmer befand, sondern auch noch auf den kalten Fliesen lag. In Eile stand sie sogleich wieder auf, wäre dabei aber fast wieder hingefallen. Der Täter, der dafür verantwortlich war, war das Wasser der Brause, welches so viel Zeit zum Laufen hatte, dass sich inzwischen eine, mehr oder weniger, kleine Pfütze vor der Dusche gebildet hatte. Zuerst fragte Echo sich, was sie hier im Bad überhaupt machte und wieso die Brause überhaupt an war – Es dauerte allerdings nicht lange, bis ihr alles auf Anhieb wieder einfiel, oder zumindest in Bruchstücken, denn an das „Gespräch“ mit Noise und so weiter erinnerte sie sich nicht – Sie erklärte es sich eher so, dass sie vor Schreck, weil das Wasser so plötzlich und direkt in so großer Menge gekommen war, sie zurückwich, dabei aber so auf den Fließen aufgekommen war, dass sie mal wieder ohnmächtig wurde. Jedenfalls verzweifelte die Weißhaarige ein wenig auf Grund des Missgeschicks ihrer, stellte aber erstmal die Brause aus, bevor sie sich auf die Suche nach Handtüchern machte – Nein, die Suche würde zu lange dauern – Oder zumindest ihren Gedanken nach - ,weswegen sie nicht erst nach welchen guckte, sondern sich direkt den Umhang auszog und damit den Boden so gut wie trocken wischte. Dieser wiederrum saugte sich ohne Probleme mit dem Wasser voll – Dass dafür Darcan im Nachhinein Ärger von Noise bekommen würde, weil er wahrscheinlich Noise‘ These nach, einfach zugelassen hatte, dass Echo ihren Umhang als Trockentuch benutzt hatte, konnte die indirekte Esper jedoch nicht ahnen. Nachdem das Kleidungsstück jedenfalls vollgesaugt mit dem Wasser, und der Boden endlich wieder trocken war, seufzte Echo daraufhin nur erleichtert. Den Umhang legte sie erstmal beiseite und fing gleich darauf an, sich mal wieder Gedanken über vorhin zu machen. So wie sie ihre Erinnerungen ordnen konnte, war es wohl wirklich so gewesen, wie sie glaubte. Allerdings bemerkte sie auch erst jetzt, wo sie sich wieder Gedanken machte und nicht so sehr, wie vor kurzen Minuten noch, damit beschäftigte, wieder das Bad sauberzumachen, die Übelkeit, die zu den Kopfschmerzen, welche immer noch schwach vorhanden war, gekommen war. Zu allem Überfluss wurde ihr auch noch schwindelig, als sie durch das Bad ging und stützte sich deshalb auch sogleich wieder an der Tür ab, um nicht den Halt zu verlieren. Dazu zog sie, nebenbei bemerkt, unbewusst und auf Grund ihres immer noch durchnässten Bandeau-Kleides eine Wasserlache hinter sich her. Das Keuchen, was sich seit dem Erwachen aus der Ohnmacht wieder gelegt hatte, fing langsam aber sicher wieder an und auch ihre Körpertemperatur fing nach und nach an, zu steigen. Wirklich ignorieren konnte sie das Ganze nicht, tat es aber so gut wie möglich und machte sich erst Recht keine Gedanken darüber, ob irgendwas mit ihr nicht stimmte beziehungsweise, warum es ihr auf einmal so schlecht ging. So versuchte sie so gut wie möglich sich einfach nichts anmerken zu lassen, schloss die Tür leicht hektisch wieder auf und öffnete sie sanft einen Spalt breit, wagte aber nicht wirklich einen Blick nach draußen. "Ich komme hier gerade nicht so wirklich klar und kenne mich ehrlich gesagt auch nicht mehr so gut mit allem hier aus – Könntest du mir also bitte helfen, Darcan?" , fragte sie in einer ruhigen Tonlage weder wirklich laut, noch wirklich leise, wobei es für sie so vorkam, als hätte sie die Worte gerufen. Für den Fall, dass er jeden Moment reinkommen würde, setzte sie sich schon mal augenblicklich wieder die kalte Miene auf und versuchte ihre „Probleme“ bestmöglich zu unterdrücken – Trotzdem stand ihr die erhöhte Temperatur quasi ins Gesicht geschrieben und auch das leichte Gleichgewichtsprobleme merkte man ihr an, da sie mit den Beinen schlotterte und wohl wirklich kurz davor war, erneut zusammenzubrechen.
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Darcan

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BeitragThema: Re: - Groß Britannien -   13/11/2014, 21:41

Echos schrei hallte durch die Villa und ließ Darcan erbeben. Er befand sich gerade in einem Verbindungsflur, der mit alten Gemälden behangen war und nur von schumrig leuchtenden Lampen erhellt wurde, doch hörte er ihn deutlich. Obwohl das geräuch nur wenige sekunden in der Lufz hin, kam er Darcan so vor als schrie seine Geliebte Stunden um ihr leben. Erst das klirren der Schüssel, die aus seiner Hand gerutscht war und auf dem Boden in Tausen Scherben zerbrach weckte Darcan aus seiner starre. Mit einem glasigen Blick bedrachtete er das gemich aus zerbrochenen Keksen und Glasscherben, die auf dem Boden verteilt lagen, nur um dann so schnell er konnte durch denn gang zu jagen." Kekse kann ich so viele wie nötig Backen, aber Echo oder Noise... wenn ich sie wieder verlieren würdde...dachte er sich, wehrend er weiter eilte. Sein Ziel war das Badezimmer aus dem der Schrei gekommen war und an jeder Kurve hohlte sich Darcan schramen, da er seine Geschwindigkeit nicht drosselte. Als die Tür zum Bad in sicht kamm Warf er sich aus dem Laufen heraus gegen die Tür, doch schien ihr dies nicht viel aus zu machen. Die Weiß lackierte tür war aus Masivem Eichenholz gefärtigt und so verbaut, das sie nur mit Rabiateren Methoden geöffnet werden konnte, wenn sie von innen verschlossen wurde. Mit zitternden Knien rappelte sich Darcan wieder auf, seine Schulter war ausgerenkt, doch ignorierte er denn Schmerz und hämmerte wie bessesen an die Tür. " Echo! Was ist passiert?! Bitte antworte mir doch! ECHOOOO!" seine Stimme wurdedabei immer Hystericher und tränen rannen in strömen über seine Wangen. " Verdammt.. Verdammt... Was mach ich nur..." fluchte er und zuckte dann zusammen, als ihm eine Idee durch den Kopf schoss. Wie ein Blitz stürmte er wieder durch denn Flur, doch diesmal war sein Ziel der Garten. Als er die Treppe, die hinaus führte fixierte sein Blick die Kleine Holzhütte die am hintersten Ende des Gartens stand und von Efeuranken überwuchert war. Dort hatte sein Großvater seine Gartenwerkzeuge aufbewahrt und dort würde er finden wonach er suchte. Anstat denn weg zu benutzen rannte er querfeldein durch den Garten, die Rosen, wilde Bromberstreucher und denn Schwarzdorn nicht beachtend, der sich ihm in denn weg stellte. Als er die Hütte erreichte war seine Haut aufgerissen und er Blutete an mehreren stellen, doch war ihm das egal. Wieder warf er sich aus dem Lauf gegen die Tür der überwucheten Hütte, die diesmal nachgab und mit einem Lauten Kanll nach innen Kippte. Die schon vorher geprellte schulter jagte einen Schmerz durch Darcan, der ihn auf die Tür fallen ließ. Zum selben Zeitpunkt lössten sich einige der Werkzeuge aus ihrer Verankerung und die Sichel, die sein Großvater dafür genutzt hatte um die Pflanzen im Kräutergarten zu ernten, bohrte sich wenige milimeter neben Darcans Wange in denn Boden. Ohne das scharfe utensiel wirklich zu beachten Sprang Darcan wieder auf und schnappte sich die Axt, die an der hinteren Wand der Hütte lehnte und eilte wieder zurück zur Villa. Da seine Füße noch Barfuß waren, bohrten sich immer mehr Dornen, über die er lief in eben diese und selbst er begann langsam denn Schmerz wahr zu nehmen, doch war im dies nur all zu egal. Er bog gerade in denn Flur zum Badezimme ein, als er Echos stimme vernahm. Seine Gelibete rief nach ihm, und schien scheinbar Probleme mit der veralteten einrichtung des Bades zu haben. Trännen der Erleichterung liefen über seine Wange, als er die Axt wahrlos in eins der anderen Zimmer Warf und ins Bad rannte. " D-du hast gerufen?" fragte er leise, bemerkte aber das es ihr nicht gut zu gehen schien und Nahm sie schnell in seine Zerschundenen arme. " Was machst du nur für sachen, ich hab mir solche sorgen gemacht... Ich dachte ich würde dich wieder verlieren... flüsterte er und streichelte der Weißhaarigen kurz über die Wange.
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Echo ~ Noise

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BeitragThema: Re: - Groß Britannien -   4/1/2015, 00:43



Echo
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Anfangs konnte Echo erst gar nicht wirklich auf Darcan reagieren und ihn auch nicht so richtig wahrnehmen, was allerdings eher größtenteils daran lag, dass selbst ihre Sicht langsam anfing zu verschwimmen und sie ihn deswegen zuerst nur als verzerrte Gestalt wahrgenommen hatte. Und selbst seine Worte halfen ihr nicht wirklich dabei, mitzubekommen, dass noch jemand anderes beziehungsweise er wieder anwesend war, da ihr Gehör allmählich zu ging und all die Geräusche somit lediglich für sie gedämpft zu vernehmen waren. Somit nahm sie ihn auch erst vollends wieder war, als er sie ihn seine Arm nahm – Zwar zuckte Echo darauf kurz zusammen, da ihr das Ganze ein wenig zu plötzlich kam, erwiderte dann aber auch vorsichtig die Umarmung. Dass er verletzt war, bemerkte sie jedoch erst gar nicht, sondern war viel mehr damit beschäftigt, mit aller Kraft die Augen aufzuhalten. "...Was meinst du? Es ist…doch alles in Ordnung…" , murmelte sie leise und schwach, während sie sich dabei sanft an ihn drückte. Mit aller Mühe versuchte die Weißhaarige zumindest zu lächeln, um das gerade schlechte Wohlbefinden zu verbergen, doch mehr als ein leichtes schmunzeln brachte sie nicht hervor. Selbst merken tat sie es dennoch nicht und gerade dann, als sie sich wieder sanft von ihm lösen wollte, fielen ihr die Wunden auf, die er auf seiner Haut trug. Ein erneutes Erbeben ihrer war die Folge, wobei sie fast zusammengebrochen wäre, sich aber gerade noch so an ihm abstützen konnte.  "Was ist…passiert..?" Vorsichtig setzte sie sich auf und zerrte so stark wie möglich an seinem Hemd – Die Tränen, die sie eigentlich gerade vergießen hätte, unterdrückte sie jedoch gekonnt. "Bin ich…auf irgendeine Weise dafür verantwortlich...?" , waren die Worte, die sie noch sowohl betrübt als auch kalt von sich gab, bevor sie sich achtsam von ihm löste. Wenige Sekunden wankte sie noch, fand aber dann doch den Halt auf ihren zitternden Beinen und nahm alle Kraft auf sich, um nicht erneut ihrer Gesundheitslage nachzugeben.  "Ich…werde nachsehen, ob wir hier Vorort irgendetwas zum Versorgen bereit haben…" Leise keuchend und dezent provokant sah sie ihm einen Moment lang tief in die Augen. "Du bleibst bitte in der Zwischenzeit hier. Ich möchte nicht, dass du dir wegen dem Staub noch irgendwelche anderen bakteriellen Infektionen holst." Bei dem letzten Wort ihres Satzes gerade erst angekommen, begab sie sich sofort sprintend und geschwind durch den Gang, um im nächsten Schritt das Anwesen so schnell und sorgfältig wie möglich nach etwas zu durchsuchen, womit sie seine Verletzungen behandeln könnte – Oder zumindest hatte Echo das eigentlich vor. Denn bereits nach dem zweiten, großen Schritt, den sie nach vorne gewagt hatte, stürzte sie sogleich anscheinend nicht gerade schmerzfrei auf ihre Knie und gab kurz einen Zähne knirschenden Laut von sich. Augenblick wollte die junge Dame sich erneut aufrichten und einen neuen Anlauf wagen, doch bei ein jedem ihrer Versuche sackte sie bereits zusammen, wenn sie gerade erst wieder auf den Beinen stand, weswegen ihr wohl vorerst nichts anderes übrig blieb – so sehr sie sich dagegen auch sträubte - als an Ort und Stelle zu verweilen.
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Darcan

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BeitragThema: Re: - Groß Britannien -   9/1/2015, 16:44

Er fuhr vorsichtig mit einer Hand über ihre Wange, wobei noch einzelne tränen seine Wangen hinab liefen. " Du hast geschrien und nicht auf meine Rufe reagiert. Ichdachte dir wäre etwas zugestoßen, Echo." flüsterte er leise und sah sie leicht betroffen an als sie sich von ihm löste und die unzähligen Wunden an seinem Körper begutachtete. " Das sind nur Kratzer, nichts Weltbewegendes. Du brauchst dir keine Sorgen deswegen zu machen." wollte er sagen, schüttelte dann aber denn Kopf und wisperte: " Ich hab nach etwas gesucht um die Tür aufzubrechen und bin dabei in einen der Dornensträucher im Garten gestürtzt.Es ist meiner Dummheit wegen geschehen, also musst du dir keine vorwürfe machen." Doch noch bevor seine Worte verklungen waren schien Echo davon stürmen zu wollen um nach Verbandsmateriall und anderen Dingen zu suchen, die sie zur Behandlung seiner Wunden nutzen könnte. Doch kamm sie nicht mal zwei Schritte weit, bevor sie zusammen brach. Wenige Sekunden bevor ihr Körper denn Boden berührte schlossen Sich Darcans Arme wieder um sie und Drückten das geschwächte Mädchen an seine Brust. Seine Stirn legte sich wie automatisch gegen ihren Kopf, eine Romantische gäste die ihr Zeigen sollte das es ihm gut ging. Lange Zeit stand er so mit ihr da, siestützend im arm haltend und an seinem Langsamen, Ruhigen Puls lauschen lassend. " Du solltest dich ausruhen Echo, du scheinst körperlich Angeschlagen zu sein.Ich werde dich auf dein Zimmer bringen und mich dann um meine Kratzer kümmern. " sagte er Aufmunternd, aber doch mit einem Hauch von sorge in seiner Stimme. Bevor sie wiedersprechen konnte nahm er sie auf denn Arm, wobei ihr Kopf immernoch an Darcans Brust ruhte. Mit schnellen Sicheren Schritten trug er das Zierliche Mädchen zu ihrem Schlafgemach und bettete sie zwischen denn vielen Kissen nieder, die über das Bett verteillt waren.  " Ich bin Gleich wieder da." flüsterte er leise und gab ihr einen Kuss auf die Stirn, bevor er in denn alten Flügel seiner Großtante Zeria eilte, indem sich ein kleines Medizinzimmer Befand. Der Raum war nurspärlich beleuchtet, doch waren die Wände über und über mit Natürlichen Medikamenten vollgestopft und in der Mitte des Zimmers Ruhte die mit dickem Staub bedeckte Barre, auf der die Verletzten Behandelt worden ware, als seine Großtante noch in der Villa gewohnt hatte. Schnellen Schrittes ging er die Regale mit Salben ab und las dabei die Etikete, leicht lächelnd als er die Salbe gegen Schnitte fand. Erleichtert seufzend setzte er sich auf die Barre und begann damit die Zahllosen Dornen aus seinen Sohlen zu ziehen, bevor er diese mit der Salbe einrieb. Nach eingen Minuten Einwirkzeit erhob er sich und suchte nich nach einer Medizin für Echo, bevor er sich wieder zu ihrem Gemach aufmachte. Die Wunden an seinen Armen wollte er in ihrer gegenwart verarzten, alein damit sie wusste das er behandelt worden war und zum anderen da er hoffte das sie die Salbe für ihn auftragen würde. Leise tratt er in das Zimmer ein und sah sich nach ihr um.


Zuletzt von Darcan am 19/3/2015, 23:31 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Echo ~ Noise

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BeitragThema: Re: - Groß Britannien -   19/3/2015, 00:19



Echo
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Sachte und immer noch leicht geschwächt drückte sich Echo an ihren Geliebten, als dieser sie in seine Arme nahm und sein langsamer Puls sie nicht nur ein wenig beruhigte, sondern auch leise zum Schnurren brachte. Dennoch wollte die Weißhaarige auf seine Aussage widersprechen - Kam dennoch erst gar nicht dazu, da er sie noch im selben Moment auf den Arm nahm und sie auf ihr Schlafgemach trug. "Okay…" , wisperte sie lediglich noch auf seine Worte, nachdem er sie in die reichliche Menge von Kissen, welche allesamt auf dem Bett ihren Platz fanden, gelegt hatte und sich bereits wieder von dannen machte. Leicht errötet, durch den Kuss, den er ihr noch auf ihre Stirn gab, sah sie ihm flüchtig hinterher - Legte sich aber sofort nach ihrem kurzen Aufsetzen wieder nieder und beschloss kaum bemerkbar seufzend, doch auf ihn zu warten. Es fiel ihr zwar schwer, ihn alleine gehen zu lassen, vor allem, weil sie sich um ihn sorgte, aber irgendwie hatte sie ja dann doch keine andere Wahl, als geduldig und dort liegend auf seine Rückkehr zu warten. Selbst ihre Versuche, auf andere Gedanken zu kommen, fielen ihr stets aufs Neue schwer. Dazu kam noch, dass ihr gar nicht so viele Optionen frei standen - Schlafen legen wollte sie sich immerhin nicht, dabei befürchtete sie zu sehr, dass ihm etwas zustoßen und sie das nicht mitbekommen würde, weshalb sie sich dies jedenfalls nicht erlauben konnte. Aber auch weiterhin so schweigsam und friedlich dort liegen wollte sie nicht, so, wie ihre Gedanken und Sorgen um ihn sie plagten. Exakt eine Sekunde darauf schüttelte sie dann aber plötzlich den Kopf und setze sich sowohl vorsichtig, als auch behutsam auf, worauf ein weiteres, kurzes Umsehen im Zimmer die Folge war, bis ihr Blick anschließend beim Fenster verharrte und sie schwach den Kopf schief legend dem Wetter draußen ein wenig Beachtung schenkte. "Wieso..." Ihr Blick wurde von Sekunde zu Sekunde verwunderter. "...stürmt es auf einma-" Ein lautes Grollen mitsamt grellen Blitz ließen die Weißhaarige sofortig zusammenzucken und unterbrachen somit ihr Gemurmel, während Regentropfen in Maßen gegen die Fensterscheiben preschten und einen eigentlich beruhigenden Klang erzeugten, deren Ton auf Echo jedoch nicht wirklich diese Wirkung zeigte. Denn das Unwetter löste in ihr eher eine gewaltige Angst aus und ließ ihren gesamten Körper regelrecht erbeben. Doch selbst Echo konnte sich in diesem Moment nicht erklären, wieso sie sich in einem Moment auf den Anderen so beängstigt, ja, gar schutzlos fühlte – Und genauso wenig, warum das Wetter in einem Moment auf den Anderen so schlagartig gewechselt hatte. Bei der Bemerkung, dass in ihr aber gleichzeitig auch ein seltsames, geradezu vertrautes Gefühl hochkam, weckte das Ungewitter dann doch ihr Interesse. Soeben war Echo dabei, aufzustehen und sich das Schauspiel der Natur näher anzusehen - gar nicht bemerkend und beachtend, dass es ihr inzwischen um einiges besser ging - betrat auf einmal Darcan das Zimmer. Zuerst zuckte Echo schwach zusammen, da sie deswegen im ersten Moment ziemlich erschrak, als sie sich aber dann umdrehte und erkannte, dass es sich um ihn handelte, entfuhr ihr ein leises, erleichtertes Seufzen und ein schwaches Lächeln spiegelte sich auf ihrem Gesicht wieder. "G-Geht es dir wieder besser…?" , murmelte sie leise vor sich hin, in einem vorsichtigem Tempo aufstehend und sich dann mit bedächtigen Schritten auf ihn zu bewegend. Erst im nächsten Moment, als die junge Dame dann doch mal bemerkte, dass ihr Körper sich scheinbar einigermaßen erholt hatte, schritt sie zügiger auf die Waffe zu, nur, um dann doch auf halber Strecke stehen zu bleiben. Die noch vorhandenen geblieben Wunden auf seinen Armen bereiteten ihr einen Schock und beruhigen tat sie erst die „Registrierung“ der Salbe, die er bei sich trug. "Soll…ich…?" Ein leichtes, aber dennoch sanftes Lächeln bildete sich auf ihren Lippen. "Liebend gern‘." , sprach sie noch mild und einem Hauch Freude in der Stimme, bevor sie sich zu ihm begab – Und selbst das kurze, abermalige und zugleich schwache Zusammenzucken ihrer, als sich erneut ein Blitz entlud und nochmal der Donner sich preis gab, hielt sie nicht davon ab.


Zuletzt von Echo ~ Noise am 20/3/2015, 21:53 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: - Groß Britannien -   19/3/2015, 23:49

Er lächelte Echo sanft an als sie auf ihn zu kam und reichte ihr die Salbe, wobei er sie mit dem Arm, denn sie gerade nicht verarztete, an sich drückte. Nachdem die Salbe ihre Wirkung entfalltete drückte er die junge Esper liebevoll an seine Brust und lächelte sanft.   " Du hast immer noch so angst vor Gewittern wie damals" Sagte er lächelnd und streichelte ihr eine Strähne Sanft aus dem Gesicht, bevor er ihr einen liebevollen Kuss gab. Als er sich von ihren Lippen lösste war sein Gesicht leicht errötet, doch strahlte er eine freude aus wie er es schon seit langer zeit nciht mehr getan hatte. Bevor Echo, oder auch Noise noch reagieren konnten hatte er ihr noch eine kleine Tablette in denn Mund geschoben, die ihre noch angeschlagene Gesndheit wieder gänzlich herstellenwürde. Danach lächelte er sie sanft an und verschwand schnell in die Küche um sich nun schon zum 3 Mal daran zu machen Keksteig anzurühren und zu Formen, damit seine Geliebte Echo endlich zu ihren verdienten Keksen kam. Mit schnellen griffen machte er sich ans Werk und schon nach einer halbenstunde konnte er die fertigen Kekse in kleine Tüten füllen, aus dem Fiasko mit der Glasschalle hatte er gelernt. Schnell raffte er die fertigen Kekse zusammen und machte sich wieder auf die Suche nach seiner geliebten Esper, wobei er ihrer Gemeinsames Lied leise vor sich hinsummte, jedoch gerade als er ihr Zimmer wieder betretten wollte Färbte sich die Welt kurz Schwarz und er befand sich wieder in der " Bibiliothek", die sein Bewustsein darzustellen schien. Shad wartete Schon auf dem Sessel, so wie beim Letzten mal auch schon und grinzte das Peischenschwert auf eine ganz und gar unangenehme weise an. "Scheinbar setzt sich alles inbewegung Darcan. Du hast dich gut entschieden." lachte die Manifestur des Wahnsins und bot Darcan ein Stück Gebäck an, das dieser aber Ablehnte.  " Wie meinst du das?" fragte die Waffe nur, was Shad in der Bewegng inehalten ließ, ein Breites Grinsen auf den Lippen. " Die Schatten sammeln sich. Zwei mächtige Verbündete sind auf dem Weg hierher, ich spüre es, und die kleine Meisterin die mit dir heir her gekommen ist scheint noch am leben, jedoch ohne erinerung, etwas was wir ausnutzen sollten." erklärte der Wahnsinn, worauf Darcan langsam nickte, was dazu führte das die Umgebung sich wieder Normaliesierte.   " Das ist mal wieder so lästig.." murmmelte die Waffe seufzend, leicht wütend darüber das sie so einfach aus ihrem EIGENEN Bewusstein geworfen worden war. LEicht in Gedanken setzte er sich neben die Esper und reichte ihr die Kekse, wobei erLeise vor sich her murrmelte:" Ich komm nicht drum herrum.." [/color]
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Echo ~ Noise

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BeitragThema: Re: - Groß Britannien -   20/3/2015, 21:53



Echo
Echo of Noise

Schwaches erröten ihrer war die Reaktion auf seine Aussage, welches sich aber nur noch mehr verstärkte, als er ihr einen Kuss gab – Trotz dessen erwiderte sie diesen aber ebenso liebevoll, nur, um noch im selben Moment knallrot anzulaufen. Ihr fiel es zwar auf Grund ihrer Röte ziemlich schwer, doch schaffte sie es dennoch, ihn zumindest leicht anzulächeln. Und so merkte sie sowohl vor Verlegung, als auch vor Aufregung erst gar nicht die Tablette, die er ihr in den Mund geschoben hatte. Doch gerade wollte sie ihn sanft knuddeln, verschwand er auch sogleich abermals in die Küche. Ein leises Seufzen konnte sie sich zwar nicht verkneifen, setzte sich aber dann doch mit einem leichten Lächeln auf das Bett und wartete dort nun geduldig auf ihn – Zwar hatte Echo in den ersten Sekunden überlegt, ob sie ihm nicht doch folgen solle, ließ es aber sein, da sie schon irgendwie bereits erahnen konnte, dass er sie überraschen wollen würde.

Windböen brachten die Äste und das Laub des Waldes zum Erzittern, während der kalte Niederschlag den Erdboden benässte und das Grollen des Donners die Tiere in ihre Verstecke trieb - Doch die Schwarzhaarige, die entlang eines Waldwegs schritt, schien es nicht sonderlich zu interessieren. Mit schnellen Schritten und einer Rothaarigen auf dem Rücken ging sie voran, ohne sich auch nur eine kurze Rast zu gönnen, dabei die Pfützen und generell schlammigen Stellen meidend. "Dass aber auch immer ich deinen Müll entsorgen muss…" Knurrend knirschte sie mit den Zähnen, ihre Schritte noch ein wenig verschnellernd. "Schämen solltest du dich…einfach nur schämen…"

Eine gefühlte Ewigkeit war bereits vergangen, seitdem Darcan in die Küche geeilt war und so war es auch nicht wirklich verwunderlich, dass Echo allmählich anfing, sich Sorgen zu machen. Doch soeben wollte sie sich aufrichten und nach ihm sehen, kam er im exakt selben Moment mitsamt Keksen wieder in das Zimmer, weswegen Echo hätte zwar Freudensprünge machen können – Natürlich aber auch wegen der Bestätigung, dass es ihm gut ging – es aber bei einem sanften Lächeln beließ. Doch auch dieses blieb nicht lange auf ihren Lippen erhalten, denn als die junge Dame merkte, dass ihr Geliebter leicht in Gedanken versunken schien, vertrübte sich ihre Gesichtsmimik und die Sorgen um ihn breiteten sich erneut in ihr aus. "Alles okay…?" , fragte sie leise, schon fast flüsternd, mit Besorgnis in ihrer Stimme liegend. "Und…was meinst du?" , hinterfragte sie dann noch, während sie den Kopf leicht zur Seite lehnte, da sie den Sinn hinter seinen Worten nicht wirklich verstanden hatte, bevor sie die Kekse dankend annahm und diese in einem langsamen, formellem Tempo zu knabbern anfing.

Inzwischen war die junge Schwarzhaarige längst auf dem Gelände angekommen und ein Grinsen zeigte sich auf ihren Lippen, als sie die Pforten des Tores durch- und somit ebenfalls dem Anwesen entgegen schritt. Noch ließ sie kurz die Meisterin mit einer schnellen, ruckartigen Bewegung vor sich auf den Boden hinab, ehe sie mit Kälte gepaarte Augen die Villa musterte. "Hier also, hm…?" , murmelte sie kaum hörbar vor sich hin, dann zeigte, ihren eisblauen Augen gleich, auch ihre Mundwinkel nur einen kalten Ausdruck. "Hey!" , schrie sie förmlich als Ansage, und zwar so laut, dass man ihre Stimme wahrscheinlich noch Meilen entfernt vernehmen konnte. "Wenn du schon meinst, jemanden für später lediglich ohnmächtig zu schlagen müssen oder dergleichen, dann nimm denjenigen wenigstens mit oder bring ihn irgendwohin, wo er nicht mitten auf 'nem Weg liegt und damit stört, kapiert?!" Fest biss sie ihre Zähne zusammen und knirschte überaus laut mit diesen, während im selben Moment der Donner grollte. "Zu guter Letzt erwarte ich auch noch eine Entschuldigung von dir, dafür, dass du mit deinem Spielzeug einfach so ohne jedwede Erlaubnis die Ordentlichkeit des Waldes zerstört hast – Und zwar jetzt!" , gab sie weiterhin schreiend und mit nicht zu überhörendem Zorn von sich, davor mit dem rechten Fuß aufstampfend. "Also worauf wartest du? Oder bist du in all der Zeit etwa ein feiges Huhn geworden und versteckst dich deswegen lieber vor mir, weil du dich so fürchtest, hm?!" , waren die letzten Worte, die sie noch krakeelte, ehe sie die Kapuze ihres pechschwarzen Mantels nach hinten zog und grinsend, gespannt und zugleich äußerst geduldig auf eine Antwort wartete, während der nicht zu bändigende Wind mit ihren langen Twin-Tails spielte.

Sofortig zuckte die Esper zusammen und sah sich einen Moment lang von ihrem Sitzplatz aus hastig im Zimmer um. Hatte sie sich die Stimme und ihre Worte nur eingebildet oder war es doch Realität, was sie da vernommen hatte? Was sie aber viel mehr beängstigte, war die Tatsache, dass ihr diese Worte und vor allem der Klang dieser Stimme so unheimlich vertraut vorkamen. "Hast du…das eben auch gehört?" , fragte sie die Waffe in einem leisen Ton, den Kopf dieser zugewandt. Ohne irgendeine Vorwarnung sprang sie auf und schritt zaghaft zum Fenster.
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BeitragThema: Re: - Groß Britannien -   21/4/2015, 03:54

Die junge Waffe sah sanft lächelnd zu Echo und wichte ihr Vorsichtig mit einem Finger Kekskrümmel aus dem gesicht während er zum Fenster sah. " Ich hab nur über die Zukunft nachgedacht und das gefühlgehabt, das die hilfe der Waffenmeisterin, die mich hier her begleitet hatte, meiner Rache an dem Mann, der mir meine Erinerungen an dich nahm, zutragen könnte" erklärte er ihr Freundlich und drückte sie an seine Brust.

Als jedoch die Worte durch den Sturm ins Zimmer getragen wurden richtete er sich auf und wollte beschützend die Arme um seine Geliebte legen, jedochwar diese schon zum Fenster geeilt und sah nach dem rechten, was ihn besorgte. " Ja, ich hab es auch vernommen, aber ich hab keine Ahnung..." sagte er mit einem Beruhigendem Tonfall während er zu Echo ans fenster tratt, stockte dan aber miten im satz als er die Gestallt am Tor erblickte. Anders als bei Noise, deren Gesicht nicht auf dem Zettel der Mission abgebildet war, hatte man ihn Deutlich vor der nun angekommenen Dame gewarnt. " Ele, die Gewitterhexe..." murrmelte er leise und legte die Arme wieder um echo, sie sanft an sich drückend. Irgendwas sagte ihm das sie wohl bald mit Noise wechseln würde, vor allem da die Hexe wohl nicht wegen dem ruhigen Mädchen in seinen Armen gekommen war. " Ich weiß nicht was sie hier will, aber das ist nichts was wir auf die Leichte Schulter nehmen sollten... Ich kümmer mich um sie, versprich mir aber das du keine Dummheiten machst" flüsterte er ihr leise ins Ohr, wobei seine Stimme gleichzeitig auch für Noise zu hören war, die Tonlage so gewählt das es für sie wie " Das ist doch eine herausforderung für die du mich loeben wirst, nicht wahr?" klang. Ohne auf eine Antwort zu warten schloss er das fenster und eilte zur Tür heraus, die silberhaarige Esper alleine im Raum zurücklassend.

Seine Haare klebten ihm vom Regen an der Stirn als er, das Gesicht leicht in seinem Mantel versenkd, vor der Hexe ankam. " Einen guten Abend wünsche ich, Ele Sturmbringerin. Es ist ein seltener Anblick eine so bekannte Hexe auf dem Gelende der Calahans zu sehen, doch hoffe ich das wir euer anliegen ohne viel Brimborium klären können." sangte er leise und verbeugte sich vor der jungen Dame. " Wenn ich richtig vermutte seit ihr wegen Noise hier. Es tut mir leid euch sagen zu müssen das meine Geliebte Cousine und hoffentlich bald Verlobte zurzeit... unpässlich ist und sich deswegen nicht um ihr anliegen kümmern kann, was ich aber, Darcan Calahan der Name übrigens, übernehmen werde." fügte er hinzu und sah leichterfreut zu dem schlafen Bündel das Ele bei sich trug. " Wie ich sehe habt ihr die Werte Death Scyth Meisterin der Shibusen, um die ich mich eigentlich im verlauf des Abends kümmern wollte mitgebracht... ICh kann verstehen wenn Noise unverantwortliches Verhalten sie einfach so im Wald zu lassen, LEBEND wohlgemerkt wo sie hätte verstärkung anfordern können, euch in unruhe versetzt hat. Ich bitte vielmals um entschuldigung dafür, aber trotzdem würde es mich freuen wenn ihr sie in meine Obhut übergeben würdet, ich habe mittel und Wege sie... Gefügig zu machen." sagte er im Besten Diplomatentonfall und sah seinem Gegenüber dabei tief in die Augen. Darcans Schatten Tanzte derweil mall hier und mal Dort über denn Asfallt, erhob sich teilweise in die höhe und schien sich um zu sehen, ein Mittel um sein gegenüber aus dem Konzeot zu bringen. " Wenn ihr mit diesen bedingungen zufrieden seit würde ich euch noch eine Warme und Trockene Bleibe für die NAcht in meiner Villa anbieten, so wie ein ausreichendes Abendmahl." fügte er noch leise hinzu, wobei er denn die ganze zeit schon transformierten Arm aus seinem Ärmel gleiten ließ und spielerich über die spitze der schneide leckte. Ein einziger tief roter Blutstropen sammelte sich auf seinem arm und wurde vom regen verwicht, während es Ele anlächelte. " Ansonsten sehe ich mich leider Gezwungen zu unschöneren Mitteln zu greifen...
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BeitragThema: Re: - Groß Britannien -   12/8/2015, 23:00



Echo & Noise
Every coin has two sides


„Verhindert?“ , fragte die Schwarzhaarige nach, ihren Kopf schief legend und dabei verdattert zu ihrem Gegenüber sehend. Nach wenigen Sekunden zuckte sie jedoch auf und allein durch ihr plötzlich energisches Auftreten und dem breiten und zugleich hocherfreuten Lächeln, welches sich dazu auf ihrem Gesicht spiegelte, konnte man aus ihr herauslesen, dass ihr ein Licht aufgegangen war. Kaum existente Sekunden tänzelte sie auf Ort und Stelle mit ihren Füßen, hierbei die Meisterin beinah los- und somit fallen lassend. „Du meinst damit, dass Echo-chan grade anwesend ist, oder?“ Bei ihren Worten hob sie ihre Hand mitsamt Zeigefinger für wenige Sekunden, als würde sie aufzeigen, während die unveränderte Gesichtsmimik ihrer ihr momentanes Verhalten passend ergänzte. „Das stellt absolut kein Problem da.“ , meinte Elenora, ihr Erscheinen nach wie vor behaltend. Doch hielt die kindergleiche Freude nicht für immer an – Einige Sekunden, wenn nicht Minuten, nachdem die Waffe ihren Satz beendet hatte, registrierte die Hexe den Schluss des Satzes und ebenso dessen Inhalt – Nicht einmal wirkliche Augenblicke vergingen und sogleich verschwand der heitere Ausdruck aus ihrem Gesicht, verfinsterte sich nun geradezu und nahm von Sekunde zu Sekunde grimmigere Züge an. „Wie...heißt du?“ Fest biss Ele ihre Zähne zusammen, sodann mit diesen knirschend und deutlich laut knurrend. „Du….!“

Derweil schritt die Weißhaarige bereits der Tür des Zimmers entgegen, um ihrem Geliebten zu folgen. Zwar hatte er sie darum gebeten, dort zu bleiben, wo sie sich noch befand, doch kam es ihr erst gar nicht auch nur ansatzweise in den Sinn, ihn alleine der Gefahr, die die Eingetroffene offenbar darstellte, auszusetzen. Hinzu kam, dass sie, als sie durch die blass schimmernden Gläser der Fensterscheiben die wohl ungefähr Gleichaltrige erblickt hatte, leicht zusammengezuckt war sowie ein vertrautes Gefühl, das lediglich kaum Sekunden angehalten, in jenem Moment verspürt hatte. Vor sie den Raum verlassen oder sich zumindest einigermaßen der Tür ihres Aufenthaltsortes nähern konnte, schreckte sie allerdings zusammen und fiel, mehr oder weniger, unsanft auf ihre Knie, erhob sich aber augenblicklich, dabei kurz mit ihrem rechten Zeigefinger, scheinbar amüsiert, über die eigenen leicht grinsenden Lippen streichend. „Das könnte…äußerst interessant werden.~“ , murmelte die erneut vorgetretene Noise, die schon seit geraumer Zeit wieder erwacht war, ehe sie die Türklinke runterdrückte und sofortig der Haustür entgegen lief, ja, gar stürmte.

Mit dem eintretenden Wort Ele’s ertönte ein unüberhörbares Grollen in der Ferne, woraufhin sich eine der unzähligen, in Grau getränkten, Wolken entlud und die benässte, vom Regen heimgesuchte, Umgebung kurzzeitig in ein grelles Licht tauchte. „Tut mir Leid, aber ich verzichte auf das Angebot.“ , teilte die Schwarzhaarige ihrem „Gegner“ mit, danach in einem gemütlichen Tempo ihre tiefschwarzen Gummihandschuhe, welche sie trug, ausziehend und auf den feuchten Grund unter ihren Füßen werfend, worauf sich mehrere, blauerscheinende Lichtfunken in den beiden Händen ihrer entluden. „Nun denn – Ein Gedanke entfacht, durch Stromes Ma-“ Abrupt unterbrach die, für das Gewitter verantwortliche, Hexe ihren Mantra, als sie die Esper aus der Tür stürmen sah, welche wiederum, auf Grund ihrer Laufgeschwindig- und Eiligkeit, auf dem schlammigen Untergrund ausrutschte und wenige Meter über diesen glitt, bis sie schließlich exakt neben Darcan lag. „Urghs…“ Deutlich verwirrt betrachtete die junge Dame ihre Umgebung, bevor sie die Situation erfasste und hastig den Kopf schüttelte, daraufhin direkt aufstehend und sich erstmal den Dreck, den sie mit ihrem Stolper „aufgesammelt“ hatte, so gut wie es möglich war abklopfend, aber dennoch nicht bemerkend, wie ihre Wangen vor Verlegenheit ein sanftes Rot angenommen hatten. „Widerlich…“ , murmelte sie dabei in solch einer Tonlage, dass hoffentlich nur sie diese vernehmen konnte, während währenddessen Elenora Noise mit einer schaurigen, eigentlich nur angewiderten Grimasse betrachte, hierbei ziemlich wimmernd, da der Anblick ihren Unordentlichkeits-Grad weitaus überschritten hatte. „Lange nicht gesehen…“ Kurz hielt die Esper mit ihren Worten inne, führte diese aber nach einem kleinen Luftzug und grinsend zu der Feindin rüber sehend weiter: „Elenora.“  „Ebenso…“kleine Schwester“.“ Wie auf Knopfdruck verwischte sich das Grinsen der Esper zu einer zornigen sowie ernsten Mimik. „Wie du es wagen kannst, mich noch so zu nennen.“ , knurrte sie lautstark und war eigentlich davor gewesen, sich in einem flinken Tempo zu ihrer Freundin zu begeben, ließ es aber dann doch bleiben und wandte sich kurzzeitig aus ihren Augenwinkel dem Schwarzhaarigen zu, grimmig und übermütig zugleich grinsend. „Denk‘ ja nicht, dass ich auf deine Hilfe angewiesen bin.“ Gerade erst den Satz beendet, sprintete die Weißhaarige los, dabei…jedoch auf ein erneutes ausrutschend, mittendrin irgendwie einen Purzelbaum ausführend und anschließend vor den Füßen Ele’s landend. Auf das Kichern Letzterer darüber, dass ihre einstige beste Freundin abermals denselben Fehler begangen hatte, hob Erstere mit aller Kraft, aus der Liegeposition heraus, ihre Beine, unerwartet für Elenora nicht nur einen weiteren Purzelbaum durchführend, sondern diese dazu ebenfalls gänzlich auf den Boden befördernd. „1007 zu 1666…“ , keuchte die Hexe lautlos bezüglich eines bestimmten Standes von ihr und Noise, welche im Übrigen inzwischen wieder auf den Beinen stand und sich nochmals den Schlamm bestmöglich von ihrem Körper und Kleid klopfte. Soeben hatte sich ebenfalls die Sturmbringerin halbwegs aufgerichtet, stürzte sie direkt wieder, machte es aber trotzdem der Esper gleich und klopfte sich umgehend den Dreck von sich. „Das geht nie wieder raus…“ , redete diese in einer murmelnden Tonlage sowie leise schniefend vor sich hin, auf das lauthalse Kichern, oder präziser ausgedrückt, Auslachen Noise’s knurrend, jedoch sofortig wieder verstummend, als diese ihr, breit und unschuldig lächelnd, die eigene Hand ausstreckte. So naiv wie Ele anscheinend wohl war, schnappte sie auch sogleich nach dieser, darauf aber vorwärts erneut in den Schlamm fallend, da die Weißhaarige die Hand schneller als gedacht wieder zu sich zurückgezogen hatte, derweil ein fieses Grinsen auf den Lippen ihrer tragend. „Grr…“ Ohne größeres Zögern richtete sich in einem äußerst raschen Tempo der Oberkörper der Sturmbringerin wieder auf, doch kam sie nicht mehr als lediglich mit ihrer Nasenspitze an das Gesicht der Fadenkontrollierenden, geschweige denn überhaupt näher ran – Ihr war nicht aufgefallen, dass die Esper innerhalb von Sekunden nach dem halben Erheben ihrer Fäden gesponnen und sie an den Grund „gefesselt“ hatte, womit sie vorerst weitgehend handlungsunfähig war. Bevor Ele aber überhaupt anfangen konnte, sich mit allem Möglichen zu wehren, folgte ein kräftiger Tritt Noise‘ in die Magengrube, damit erstere auf den Rücken zurückfallen lassend und sich sodann auf sie setzend. „Wie schwach du geworden bi- O, ich vergass‘, dem war ja schon immer so.~“ „Von wegen; Als wir uns kennengelernt hatten waren deine Fäden nicht mal ansatzweise gegen Magie resistent….und vor Kurzen konnte ich ihnen sogar noch zumindest etwas schaden – Sie sind lediglich, seltsamerweise, in einem ausgesprochen rasanten Tempo, im Gegensatz zu den letzten Jahren, noch stärker geworden, mehr nicht.“ Gar nicht Gefallen an der eher lockeren ausgesprochenen Antwort ihrer ehemaligen Freundin habend, warf Noise dieser ein mehr als nur schelmisches und böses sowie breites Grinsen zu, hierbei ihre Hände allmählich um deren Kehle schlingend und langsam aber sicher zudrückend. Elenora, welche sich dies, selbstverständlich, nicht mit sich machen lassen wollte, verpasste der Weißhaarigen eine sanfte Kopfnuss, woraufhin diese leicht zurücktaumelte und schlussendlich nach hinten ausrutschte, sich aber vor einem Fall auf den Rücken bewahren konnte. Die Chance ergreifend, erhob sich Ele bestmöglich auf ein Neues, Noise darauf leise knurrend ebenfalls aufstehend. Soeben hatte sich letztere hinter Erstere gestellt, bekam diese einen erneuten Tritt, nur diesmal in den Rücken, ab und fiel minder zitternd vor Schmerz, mal wieder,  mit der Vorderseite gen Boden. Seufzend darüber, wie schwach die Schwarzhaarige scheinbar wirklich geworden war, ließ sich die Esper, ohne jegliche Rücksicht oder dergleichen, auf den Rücken der Hexe fallen, die Arme nun verschrenkend. „So langweilig.“ , gähnte die Weißhaarige träge und jammernd zugleich, mit dem Hauch von einem Seufzer in ihrem Unterton liegend und sichtlich unbeeindruckt, währenddessen mühelos die Stromhexe niedergedrückt und hilflos haltend. Nach wenigen Augenblicken bildete sich jedoch kurz ein breites Grinsen auf den Lippen ihrer, dann funkelnd, aber dennoch breit lächelnd zu Darcan sehend. „Ich will Spielzeug, also bring‘ mir welches.~“ Provokant grinsend verharrte sie noch kaum vorhandene Minuten so, bis Elenora Noise von sich schubste und aufrichtete – Die Esper hatte nicht nur nicht aufgepasst, sondern ebenso die Fäden nicht mehr festgehalten und sie dazu auch noch nicht fest genug um Elenora gebunden gehabt. Leicht taumelte die Esper noch nach hinten, erstmal noch, mehr oder weniger, verwirrt von dem allzu plötzlichen Runterschubsen und mit aller Mühe versuchend, das Gleichgewicht dauerhaft zu halten, was die Hexe natürlich voll und ganz auszunutzen versuchte – Sofortig murmelte diese leise ihren Mantra vor sich hin, ehe sie mit ihrer linken, geballten Faust, welche vor statischen Ladung geradezu glühte, ausholte, um ihre Gegnerin, die erst im exakt selben Moment realisierte, was los war, außer Gefecht zu setzen.
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Darcan

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BeitragThema: Re: - Groß Britannien -   13/8/2015, 00:05

Die Waffe sah nur gelangweilt auf denn blutigen Regentropfen, der in Spiralen seinem transformierten Arm hinab lief, während sein „Gast“ darüber in Ekstase geriet das Echo und nicht Noise gerade aktiv war. Als sich die Hochstimmung der Hexe jedoch in Rage, ja fast Schon Hass wandelte als sie Darcans restliche Worte Realisierte Fing sie sofort ihr Mantra an zu murmeln, was zur Folge hatte das Darcan seinen Waffenarm innerhalb von einer Sekunde Mehrere Zentimeter in denn Boden Trieb, indem er die Kettenglieder „ Ausfuhr“. So geerdet konnte die Magie seiner Feindin ihm nichts anhaben, jedoch kam es nicht zur Auseinandersetzung zwischen denn beiden, da genau in diesem Moment Noise mit einem leisen stöhnend neben ihm zum stehen kam, nachdem sie denn Weg unabsichtlicher Weise als Wasserrutsche missbraucht hatte. Bevor die abtrünnige Waffe ihr auch nur die Hand reichen Konnte war seine Geliebte aber schon wieder auf denn Beinen und Klopfte sich den Schmutz von ihrem zerbrechlichem Leib. Auf ihre Worte hin das sie von ihm keine Hilfe bräuchte schnaubte Darcan nur und Wandelte seinen Arm wieder zurück, nur um beide vor seinem Oberkörper zu Verschränken.

Mit leichtem Unbehagen sah er dem „Kampf“ seiner Geliebten und der, scheinbaren Bekannten zu, die ganze Zeit über Besorgt, das die Elektroschocks der Hexe Noise ernsthafte Schäden zufügen könnten. Als diese jedoch deutlich die Oberhand zu haben schien entspannte er sich etwas und musste sogar lächeln als Ele sich darüber ausließ das Noise Fäden viel stärker geworden wären. Fast unmerklich erhob sich Darcans Schatten und er vernahm die Einnehmende Stimme Shads. „ Und das sind die ersten Früchte die dank deiner nähe erblüht sind. Nicht nur deine Kraft hat durch euren... „Bund“ zugenommen, auch die kleine Esper hat an Macht hinzugewonnen. Es würde mich nicht wundern wenn sie in einem Halben Jahr stark Genug wäre um diesen Franken alleine in Schach halten zu können. Besonders da sie das Schnippeln ja genau so mag wie er~“ erläuterte die Manifestation des Wahnsinns kichernd. Darcan nickte leicht, wobei er etwas ein geschnappt war, das Noise und nicht er ihre neue Stärke vorführen durfte. Als diese ihn dann Fragte ob er ihr „ Spielzeug“ besorgen konnte schluckte er erst leicht, nickte dann aber. „ Für dich würde ich doch alles tun Noise.“ flüsterte er.

Jedoch musste er schon wenige Augenblicke später mit ansehen wie die Hexe ihre gelockerten Fesseln abstreifte und zu einem verheerendem Schlag gegen seine Geliebte ansetzte. Er reagierte sofort und warf sich ohne jegliche Schutzmaßnahmen zwischen die Kämpfenden, denn Elektrisch geladenen Schlag der Hexe mit seinem Brustkorb abfangend. Deutlich spürte er die Mächte, die jenseits der Kontrolle eines Einfachen Menschen´s lagen durch seine Muskeln und Nervenbahnen jagen, wie sein Herz in unregelmäßigen abständen anfing auszusetzen und wie sein Linker Arm immer wieder Taub wurde, bevor sein Überlebensinstinkt als Waffe, denn er sich angeeignet hatte die Oberhand gewann und sich sein arm von allein zur Klinge formte und einen künstlichen Blitzableiter bildete, die Ströme die ihm das Leben nehmen wollten so aus ihm heraus Leitend. Für Entsetzlich lange Sekunden kam sein Herz nicht mehr in einen normalen Takt, jedoch schlang sich sein Schatten Geschwind um ihn und sorgte mit einigen gezielten Stößen dazu das sein Organ denn Dienst wieder Aufnahm. Mit einem lauten Röcheln Spuckte er einen Schwall Blut über denn Mantel der Hexe, voller Hass in ihre Augen sehen. „ Das... hätte... sie töten können Schlampe.“ röschelte er, wobei seine Stimme rau und beinahe ausgetrocknet klang, was daher rührte das Darcans Kehle durch die Entladungen gänzlich ausgetrocknet war. Ohne auf eine Antwort seiner , so eben zur Todfeindin gewordenen, Gegnerin zu warten Schlug er mit der Linken Hand gegen ihren Brustkorb, sich mit der rechten Hand die, zum Glück noch funktionierenden Ohrstöpsel seines immer Laufendem Handys ins Ohr steckend. Direkt darauf vollzog er eine Drehung seines Unterkörpers, ihr so die Beine Wegziehend, dabei jedoch mit beiden Armen ihren Rücken Nach oben reißend, so das sie kurz in der Luft zu Schweben schien. Bevor sie denn Boden berühren Konnte Schossen vier „Speere“ aus Darcans Schatten und Durchbohrten die Schulterblätter sowie die Waden der Hexe, sie so in der Luft haltend und abwärtend, fast schon verachtend auf die Bewegungsunfähige Ele schauend, nicht das Blut beachtend das aus seinem Mundwinkel lief und als kleine Pfütze denn Boden in Scharlach verfärbte.
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Echo ~ Noise

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BeitragThema: Re: - Groß Britannien -   16/10/2015, 02:23


Noise
Noise of Echo

Einem Reflex gleich wich, nein, taumelte die Hexe mehrere Schritte rückwärts ob des plötzlichen Einschreiten Darcans, welcher zu allem Überfluss, der Erwartungen der Hexe entgegen, den Angriff, wenn auch mit scheinbar durchaus vorhandenen Rückschäden, überstand und sogar augenblicklich zu einem Anschlag seinerseits ansetzte, dem ihr es unmöglich war zu entrinnen – Zwar war sie sich nach der Realisierung des Fehlschlages bewusst geworden, was für eine Gefahr von ihrem Gegenüber ausging und wollte deswegen schleunigst fliehen, doch waren ihr dazu nicht die nötigen Reflexe, geschweige denn Fertigkeiten gegeben. Während ihr nicht wirklich etwas anderes übrig blieb als sich all den Attacken der Waffe zu beugen, war ihr doch nicht geringste Chance zur Wehr derweil gegeben worden, fing die Weißhaarige sich allmählich und kam nun endlich zum Stillstand. Anstatt jedoch irgendwelche Anstalten oder Faxen, des Zwischenfunkens wegen, auszüben, verharrte die Esper recht besonnen an Ort und Stelle und verfolgte das Geschehen mit weit geöffneten Augen, wobei ihr Antlitz gar leicht zu zittern schien, war es für sie doch unvorstellbar zu registrieren, dass er sie vor dem Treffer, durch den sie wohlmöglich umgekommen wäre, mit eigenem Leib bewahrt hatte. Staunen sowie innere Freude erfüllten die junge Dame, ließen sie für diesen Moment jegliche Abscheu und all das, was ihr bereits seit Jahren Kummer bereite und sie von innen verdorrt hatte, vergessen und ebenso schien es, als wäre ein kleiner, nun einst zerbrochener Teil ihres Unterbewusstseins durch jene Tat repariert worden. Kaum verständlich und nach wie vor in einer solchen Lage stammelte Noise noch lediglich Silben, bevor im folgenden Moment eine einzelne, über ihre Wange kullernde Träne sie aus ihrer „Benommenheit“ zurückriss und sofortig ihrem Gesicht ein zartes Rot verlieh, doch sie ebenfalls dazu verleitete, die Backen dezent aufzupusten und ihrem, eigentlich, Geliebten, mit einer garstigen Mine, zu zusehen. „DAS ist MEIN Spielzeug!“ , knurrte die Esper und schlang ihre Arme, so wider es ihr auch eigentlich war, um das Antlitz seiner, ihn sodann fest an sich drückend, damit er ablassen würde, wodurch es allerdings Elenora tatsächlich gelang, sich den Fängen, mithilfe der Verwandlung zum Eichhörnchen, zu entziehen. Wimmernd, auf Grund der Schmerzen und den zugefügten Wunden, blickte die Stromhexe kurz hoch zu den Zweien, ehe sie sich, trotz des Humpelns, mühelos durch die Beine der Beiden zwängte, nur, um bei denen Noise‘ inne zu halten und sogleich das Rechte rasch hinaufzuklettern, worauf die Weißhaarige, die Arme zu sich zurückziehend, nach hinten wich und unaufhörlich auf den schlammigen Grund kräftig zu stampfen begann, dessen Stärke nochmals zunahm, nachdem Elenora es unter ihr Kleid geschafft und sich ihre Wangen daraufhin knallrot gefärbt hatten. Auf dieselbe Art und Weise ihr Vorgehen fortführend, glückte die Entledigung schließlich und die verwandelte Elenora fiel herab zu Boden, wo sie jedoch direkt den Dreck, der ihr Fell besudelte, bestmöglich kurzerhand abklopfte, sich dann aber schleunigst davon begab, weshalb der angesetzte Tritt der Esper sein Ziel nicht zu erfassen vermochte. „Ich komme wieder!“ , posaunte das mickrige Eichhörnchen lauthals bei der Erreichung des Tores, wonach es sich gen Wälder aufmachte. „Und sie gehört mir!“ , waren noch die quietschenden Wörter, die aus ihrer Kehle deutlich erklangen, vom erbosten Donnergrollen aber übertönt wurden. Deren Flucht würdigte Noise lediglich hinterhersehend und, damit einhergehend, weder absolute Beachtung, noch Interesse, oder in anderen Worten widmete sie sich wieder der Waffe, wobei der rote Farbton in ihrem Gesicht nicht gänzlich verschwand, sondern nur verblasste, doch war es mit dem Schmollmund keineswegs anders. „I-Ich wäre nicht auf deine Hilfe angewiesen gewesen! D-Die Sonne hatte mich nur geblendet!“ , erklärte die junge Dame protzig, doch zuckte sie dezent zusammen und blickte völlig irritiert zu den grauen Wolken, die im Himmel über ihnen schwebten, ob der Bemerkung, dass es ja noch immer gewitterte und dementsprechend bewölkt war, woraufhin die verlegene Verfärbung in ihren Gesichtszügen erneut die gleichen Maße wie vorher annahm und sie schnell seinem Blick auswich, indem sie ihren Kopf und somit ebenso ihre Augen wegdrehte, hierbei die Arme verschränkte. „D-Denk‘ also ja nicht, ich wäre dir d-dankbar oder so.“
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Darcan

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BeitragThema: Re: - Groß Britannien -   26/11/2015, 20:40

Noise Eingreifen ließ die Waffe kurz in seinem Zorn innehalten, ließ diesen sogar fast erlöschen, weshalb er nichts unternahm als sich die Hexe in ihre Tierform verwandelte. „ Wie du wünscht, Noise...“ flüsterte er ob ihres Wunsches, beobachtete dann aber mit Abscheu wie das Nagetier sich einen weg zu dem Intimsten Bereich seiner Geliebten bahnte und dort scheinbar versuchte etwas zu vollziehen, was nicht gerade in Darcans Interesse sein konnte. Einzittern ging durch seinen ganzen Körper und sein Schatten sowie die der umher stehenden Bäume Peitschten wie Aufgebrachte Köpfe einer Hydra durch die Luft, Furchen in denn schlammigen Grund reichend und der Waffe ein Abstraktes, fast Schon Dämonische Züge in ihm erkennen lassend. Als die Hexe von Noise endlich abgeschüttelt worden war Schossen diese fast Automatisch auf die Fläche zu, die Ele mit ihrem kleinen Körper ausfüllte, jedoch wich diese, scheinbar unbeabsichtigt, dem Angriff aus und setzte zur Flucht an, jedoch ließen ihre Letzten Worte Darcan stark zusammenzucken, und für einen kurzen Moment schien es so als würden alle Schatten auf dem Grund des Anwesens innehalten, wobei allein Darcans Schatten sich wie eine titanische Monstrosität vom Boden erhob und schien in einer weiten Fläche um die Waffe alles in Dunkelheit zu Hüllen. „ Sie.. ist dein? … Ich werde dir zeigen was dir gehört, du verdrecktes Mistvieh...“ , zischte die menschliche Peitschenklinge und streckte kurz die Hand vor sich auf, worauf Ele´s Schatten sich mit einem einzigen Ruck um die kurzen Beinchen dieser wickelte und sie so zu Boden und in eine Tiefe Schlammpfütze riss. „ DAS ist was dir gebührt Schlampe, Dreck wie du es bisst verdient es nicht einmal in Ihrer nähe zu Atmen, also WAGE es dich ja nicht noch einmal her zu kommen!“ , schrie der aufgebrachte Darcan, wobei die Hexe bei jedem Versuch, aus dem Morast zu entkommen von ihrem Schatten tiefer in die Soße gerissen wurde. Als sein letztes Wort dann verklang legte sich plötzlich der von ihm Kontrollierte Schatten um die Hexe und drückte denn an ihr Haftenden Dreck so tief in ihre Haut, das sie ihn vielleicht nie mehr würde entfernen können. Ohne auf eine Reaktion dieser zu Warten drehte er sich zu Noise, die in Bester Tsundere Manieren etwas vor sich hin stotterte, doch Registrierte Darcan dies kaum noch, da seine Sinne kurz davor waren, bedingt durch den Stromstoß Ele´s, ihn zu verlassen. Ruckartig nickte er, wobei die Bewegung mehr zu einem Raubvogel als zu einem Menschen gepasst hätte und Taumelte an der jungen Esper vorbei zurück zur Villa, sein Arm sich dabei wieder zurück verwandelnd. Jedes mal wenn er kurz davor war zu Boden zu sinken schoss sein Schatten nach Oben und Richtete ihn wieder auf, was dazu führte das Darcan sich bis in das alte Zimmer seiner Tante schleppen konnte, wo sich die Medizinische Notversorgung des Anwesens befand, wobei sich Darcan für einen Kurzen Moment fragte, wieso seine entfernte Verwandte so viele, meist Magische Mittel besessen hatte. Jedoch konnte er weder ein Mittel für sich finden noch den Gedanken weiter verfolgen, da er Plötzlich das Gefühl hatte ein Kissen in denn Nacken geworfen bekommen zu haben, welches ihn zu Boden riss und dazu führte das seine Sinne sich der Finsternis einer süßen Ohnmacht hingaben.
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Echo ~ Noise

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BeitragThema: Re: - Groß Britannien -   6/1/2016, 04:27


Noise
Noise of Echo

Die noch grade gewesene, ihre Wangen prägende Röte verblasste sofortig und ein dezentes Zucken durchfuhr ihren Körper, ließ einen Schauder über ihren Rücken fahren und schon fast gebannt zu ihrem sozusagen Geliebten blicken. Sie wusste nicht weshalb, aber der schwächliche Gang wie Körperhaltung vermittelten ihr indirekt, wie mies es ihm erging, doch war nicht das jenes, was verwunderte, nein. Es war viel mehr die derweil aufbauende Sorge, welche ihr gesamtes Gemüt erfüllte und keinerlei Stück ihres Bewusstseins ausschloss, sie geradezu für sich beanspruchte. Als würde sie sich nicht daran verhindern lassen, als wäre tatsächlich eine der unzähligen Narben kuriert worden, hinterfragte sie es nicht, nicht einmal ansatzweise. Anstatt es nämlich einfach zu ignorieren und sich einen Dreck darum zu scheren, folgte sie ihm so unauffällig wie es in ihrer Möglichkeit lag, versuchte also trotz des schlammigen Grundes bestmöglich hinterher zu tapsen. Ein sanfter Hauch von Sorge verfärbte ihre Augen, selbst, wenn solches inzwischen keineswegs mehr gewöhnlich für die Weißhaarige war, und ertragbare Schwere nahm ihre Gestalt gänzlich ein – Befremdliche Gefühle, welche Noise bereits seit etlichen Monaten, wenn nicht Jahren nicht mehr verspürt hatte. Einzig den rauen Massen an nieselndem Regen war es zu verdanken, dass die dadurch entstehende und zugleich die Atmosphäre einnehmende Melancholie den inneren Kummer der jungen Dame verstärkte, ja, beinah eine Art Depression erweckte. Derartiges sollte allerdings nicht zustande kommen, denn als beiderlei das Anwesen erneut betraten und Noise die Tür hinter sich geschlossen hatte, verflog all das soeben Empfundene sogleich und ein genervtes Stöhnen war das Alleinige, was ihrer Kehle entglitt. Kurzzeitig verharrte sie an Ort und Stelle, verfolgte noch das Voranschreiten der Waffe, bevor sie sich ohne weiteres zur Küche begab und tatsächlich jeden einzelnen, ach so kleinen Schrank durchsuchte. Wonach? Nun, das war offensichtlich. „Das ist doch nicht…“ Gereiztes Knurren war das, was unaufhörlich mittels ihrer Stimmbänder ertönte, während sie an den vermeintlich letzten Platz des Raumes nachschaute, dem Kühlschrank. „Das ist doch nicht sein Ernst.“ Keinerlei Rücksicht in Betracht ziehend, schmetterte die Weißhaarige förmlich die Tür des Schranks zu und ein hasserfüllter Schein lag in ihren Augen, war ihr doch die Erkenntnis im selben Moment nicht geheuer. „Nichtmal Kekse backen und dann erwarten, dass ich hier bleibe oder was weiß ich.“ Grollend war ihr Zorn, unschwer zu deuten aufgrund des Stampfens, mit welchen sie zum Flur zurückkehrte, immerhin war es, mehr oder weniger, ihre Pflicht, ihn nun für diese Straftat zur Rede zu stellen. Selbstverständlich zwang niemand sie zu solchem, sie könnte in anderen Worten ebenso gut hinfort laufen, doch es war nochmals der innerliche, allmählich keimende Antrieb, der sie dazu verleitete. Eventuell bereitete es ihr unbewusst wieder Gedanken, wie es um sein Wohlbefinden stand oder sie sehnte sich nach seiner Präsenz, vielleicht war es aber schlichtweg nichts dergleichen. Völlig aus dem Konzept riss jedoch etwas Weiches, gar Knuffiges, auf das sie wegen ihrer Hast und Fixierung auf Darc getreten war. Irritiert setzte sie ihren Fuß nach hinten, um einen Anblick dessen erhaschen zu können, interessierte sie es doch irgendwie, was es wagte, sie von ihrer Intuition abzuhalten. Mehrfach schüttelte die Esper ihr Haupt, blinzelte wenige Male und fokussierte sich danach erneut auf das Objekt, welches ihren Weg kreuzte – Eine schlichte, aus seidenem Stoff genähte Puppe. Verwahrlost war ihr Antlitz und skrupellos entstellt ihre Erscheinung, war sie doch scheinbar rückgratlos zerkratzt, ihre silbernen Haare teilweise mit Gewalt gezupft und ihre Gliedmaßen gezerrt worden, wovon insbesondere der rechte Arm mitsamt ihren Beinen betroffen waren. Neben den Dellen waren mickrige Brandspuren über der Puppe verstreut, wobei das linke Auge schierbar geschmolzen war und als getrocknete Flüssigkeit die zugehörige Gesichtshälfte halbwegs bedeckte. Das Rechte hingegen war in diesem Sinne unversehrt, dafür aber durchaus mit einem schwarzen Farbton umgefärbt worden, wodurch der Eindruck vollkommener Leere ausgeübt wurde. Im Nacken wiederum waren feinst säuberlich Buchstaben eingeritzt, die gemeinsam die Worte „I am all alone. Why don’t you pay attention? Please at least one time…“ ergaben, das ‚Attention‘ deutlich hervorgehoben. Lediglich das indigofarbene, adelig und ebenfalls altertümlich wirkende, aber dennoch teils zerfetzte sie zierende Kleid stach heraus, was aus dessen kräftigen Farben resultierte. Zunächst verschwendete Noise keinen weiteren Gedanken darüber, als sie aber nach dem Wegtreten dieser das Geschehen ihres Umfeldes realisierte, widmete sie sich doch dem. Ungläubig würdigte sie all den Puppen sowohl hinauf, als auch unten ausnahmsweise eines Blickes, deren Existenz sie nicht wahr zu haben vermochte. Schließlich hatte sie nicht allzu viel Zeit in der Küche verbracht, dass in dieser Zeitspanne massenhaft Puppen eingekehrt haben könnten und dazu noch unbemerkt…oder etwa doch? Dass sie sich normalerweise ohne fremde Hilfe keineswegs eigenständig fortbewegen konnten, ließ die junge Dame außer Acht, darauf konzentrierte sie sich nicht. Nein, die Kekse waren wichtiger. Um einiges wichtiger. Ein stummes Grummeln verursachte ihr Magen ob der aufpoppenden Gedanken an warme, frisch aus dem Ofen entnommenen Keksen. „Kekse…“ , säuselte die Weißhaarige vor sich hin und leckte sich ihren Sabber davon, ehe sie sich auf die Suche nach der Waffe machte. Nun ja, diese Spielzeuge, ebenfalls als sogenannte Puppen geschimpft, waren zwar für sie niedlich und wahrhaftig zum Knuddeln, aber die Kekse besaßen derzeit mehr Priorität. Mehr Priorität als alles andere.
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