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 Ein Schreiberling auf Reisen

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Tarnatos
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Anzahl der Beiträge : 727

BeitragThema: Ein Schreiberling auf Reisen   19/9/2012, 17:23

So nun habe ich mal entschieden meine ( noch lange nicht vertige ) Selbstgeschriebene Geschichte zu Posten.
Ich erwarte sowohl Kretik als auch kommentare!
Nun aber zur Besagter Geschichte.
Da es leider nicht alles in einen Beitrag zu Quetschen ging kommt noch einer.

:
Ein Schreiberling auf Reisen


Prolog


Es ist kalt in Marinenburg. So kalt es auch schon auf der Reise gewesen war hier ist es noch kälter. Mein Atem bildete kleine Wölkchen in der frischen Luft. Ich stehe neben einer Herberge irgendwo im verzweigtem Straßennetz der Stadt. Der Boden ist matschig und die Seitengräben mit Unrat gefüllt. Er quellt geradezu über, ergattert auch den Rest der Straße und hinterlässt überall seine Spuren. Auch die Herberge ist nicht mehr im besten Zustand. Risse schlängeln sich über den verblichenen Putz. Hier und da klaffen Löcher im Mauerwerg, bieten Vögeln und Spinnen Unterschlupf. Die Tür öffnet sich Knarrend nach innen. Beim Eintreten verfängt sich ein Intensiver Geruch in der Nase. Gersten Suppe und Bier, abgestandenes Wasser und altes Stroh. Die Stühle sind rau und grob. Zeichen so mancher Schlägerei präsentieren sich Stolz. Ein ersetztes Stuhlbein, Provisorische Halterungen und unzählige Narben aus vergangenen Kämpfen. Ich setze mich dennoch, gewiss das meine Gefährten bald dazu stoßen werden. Da sind sie auch schon. Zuerst hört man wieder die Alte Tür, dann treten schwere Stiefel ein, dumpf und tragend. Der Blick gleitet über Braunes Schuhwerk verziert mit Schnalle, Bund und Plättchen. Die Hose gleitet ins Blickfeld, ein solides ,abgetragenes Stück. Ein Gürtel wickelt sich um den Zipfel eines blass grünen Hemdes. Er ist Schwarz und offenbar ganzer Stolz des Besitzers. Eine mit verschlungenen Verzierungen, fein ausgearbeitete Schnalle sticht über dem derben Lederharnisch hervor. Metall schuppt sich über Leder wird ersetzt durch dicke Flicken und weichen einem großen Eisen Ring der sich um den Hals ringt. Das Gesicht ist männlich, wettergegerbt und rau. Ein blass, blonder Schnurbart kräuselt sich unbeholfen unter vernarbter Nase und man sieht die Augen. Grün starren sie in den Raum rotieren blitzschnell hin und her, erfassen alles und jeden bevor der Mann sich zu mir setzt.
Ich sitze da und schaue den Söldner verstohlen an. Dieser würdigt mich kaum eines Blickes und sondiert derweil den Wirt der uns eilig entgegen schlurft. Es ist ein kleiner Mann der uns die Bestellung abnimmt. Große rote Ohren und kantiges Gesicht. Eine schmutzige Schürze hat er sich umgebunden so das nur noch die schwarzen Filz Pantoffeln hervorgucken. Seine Hände sind bleich und langbefingert. An der rechten Hand blinkt ein angelaufener Silberring. Zeichen der Ehe. Die Augen blinzeln unter fettigen, schwarzen Haaren. ,,Was wünschen sie ? Möchten sie nicht lieber an einen Tisch für zwei?“ Die stimme klingt piepsig und heiser. Gelb entblößen sich spärlich die Zähne bei jedem Wort. Mein Gefährte antwortet Grollend. Seine Stimme kommt leise, aber unüberhörbar fest zwischen dem kräftigen Kiefer hervor.,, Wir erwarten noch 2 Leute. Bringen sie einen Kaffee und 2 Bier.“ Der Wirt blinzelt kurz unsicher: ,, Kaffee mein Herr ?“ Sein Blick wandert über meine Schmale Gestallt. Ausgeblichene Blaue Schuhe unter der Hose und dünnem, grünem Mantel. Mein Schmales bleiches Gesicht und die wachen blauen Augen. Darüber unordentliches, braunes Haar verdeckt von der abgetragenen Kapuze des Mantels. Auch mein Begleiter sieht nicht wollhabender aus doch dafür um so bestimmter.,, Wie sie wünschen.“ Langsam schlurft die Gestallt zurück zum Tresen. Verschwindet flink dahinter in einer Tür und lässt die Gaststube im trüben Kerzenlicht zurück.


Vollständig


Ein Schauer kalter Luft lässt mich den Kopf wenden. Wieder knarrt die Tür und bringt nicht nur eisig, frische Luft herein sondern auch 2 Männer. Der eine läuft vorne mit sicherem Schritt. Seine Füße werden nur von etwas bedeckt was ich allenfalls als zerlumpte Stiefel bezeichnen kann. Geschmeidig bewegen sich seine Beine im Takt des ganzen Körpers. Schwarze Hose und schwarze Weste bedecken den Rest. Eine dünne Kette lenkt den Blick abermals auf die Beine. Sie schnürt sich um das rechte Bein und ringelt sich bis zum Oberkörper. Wird dort von Fäden abgelöst. Diese verfangen sich zu etlichen Schlaufen, erstrecken sich über den ganzen Brustkorb bist zum Hals. Das gelbliche Licht blitzt auf kalter Schneide. Messer und Dolch stecken in den Schlaufen, Mord geübt und allzeit bereit. Endlich schwenkt mein Blick zu dem Gesicht des Mannes. Es ist schmal und Kalt. Ein flüchtiges, Rasiermesser scharfes Lächeln erscheint als ich ihn ansehe. Bevor meine Augen sich ängstlich abwenden erhasche ich noch einen Blick auf die eisigen Blauen Augen des Killers.
,,Gabriel du bist ja auch schon da. Dann fehlt ja nur noch unser Kontaktmann. Sehr gut“.
Die Worte erschallen fröhlich und weich aus dem Mund des Hinteren. Eine blonde, hochgewachsene Person setzt sich als letztes zu uns. Ich nicke ihm betrübt zu. Kein guter Grund hatte mich hergeführt. Hier ins kalte und unerbittliche Marinenburg. Zwischen brutalem Söldner und gruseligem Killer sitzend, einem Skrupellosem Geschäftsmann gegenüber rutschte meine schlechte Stimmung ins unerträgliche. Jetzt musste nur noch der letzte in der Runde erscheinen und es würde los gehen.,, Wohin genau fahren wir eigentlich ?“ fragte ich nun. Bisher wusste ich ja selber nicht wohin wir fahren würden. Ja sogar wieso wir irgendwohin fahren würden entzog sich meinem Wissen. Nicht mal warum gerade ICH dabei seien sollte war mir nicht bewusst. Nur das wir fahren würden und zwar bald das wusste ich. ,,Alles zu seiner Zeit Gabriel. Erst mal wollen wir einen Schluck trinken.“ Erklang wieder die weiche Stimme meines Gegenübers. Im selben Augenblick hörte man wieder das Schlurfen des Wirtes und dieser erschien auch schon an der Runde.,, Für wen ist der Kaffee ?“ Alles sahen den Blonden Mann mit der weichen Stimme an. Dieser lächelte und klatschte in die Hände. ,, Vorzüglich! Kaffee wie vorsorglich sie doch sind Gabriel. Zu mir bitte her Wirt ,zu mir.“ Der Blonde lächelte mich an und nahm den Kaffe vom stummen Wirt entgegen. Dieser stellte nun auch die zwei Bier auf den kantigen Tisch und schlurfte beim Anblick des Killers schleunigst zurück zum Tresen. ,, Shaco sie haben immer so einen schlechten Einfluss auf gute Menschen.“ Der Blonde zwinkerte mir zu und trank genüsslich einen Schluck des braunen Getränks. Nun nahmen auch meine beiden Nachbarn ihre Getränke, die zwei Bier, ich trinke keinen Alkohol und machten sich sogleich über das Gersten Gebräu her. Nun da alle tranken und beschäftigt waren konnte ich noch mal gründlich über meine Lage nachdenken. Wie sie schon wissen heiße ich Gabriel. Ich komme aus einer kleinen Stadt nahe der Prächtigen Stadt Nuln. Noch vor vier Wochen war ich ein angesehener Schreiber in meiner Stadt gewesen. Die Geschäfte gingen recht gut und ich hatte nichts zu beklagen. Damals schrieb ich Briefe und andere Dokumente für die vielen die nicht der Schrift mächtig waren. Dann und wann heuerte man mich auch beim Fürsten oder Stadt Rat an um den gewaltigen Papierkram zu bewältigen. Doch eines Tages passierte mein Unglück. Ich kam grad eine Gasse entlang und musterte wie immer die Wände der Häuser. braune Holzverkleidung mit Spuren von Schmutz und Nässe, brüchige Ziegelmauern und alte Stein Gemäuer. Ich biege nichts ahnend um die Ecke vor mir sieht man schon die trüb, weißen Wände meines kleinen Geerbten Hauses da wird es plötzlich schwarz um mich herum.

Ich sah nichts mehr doch hören tat ich noch eine ganze Menge. Die weiche doch bestimmte Stimme: ,, Los ladet ihn schon auf, aber seid nicht zu Grob.“ Mein eigenes Geschrei und dann ein Wiehern. Ich wurde hoch gehoben und auf einen Sattel oder dergleichen abgeladen. Nun ging die Unangenehmste Reise meines Lebens los. Ich wurde herumgeschleudert und traf mehrmals unsanft auf dem Sattel auf. Nach Stunden oder gar Tagen, ich vermag nicht genau zu sagen wie lange es dauerte, umpfing mich ihrgendwann die dumpfe Dunkelheit der Erschöpfung. Ich muss lange und fest geschlafen haben, denn als ich aufwachte saß ich im Freien. Meine Augen blinzelten ins graue Sonnenlicht und ich gewahrte meine Umgebung. Es war eine verlassene Lichtung auf der ich da saß. Vor mir brannte knisternd ein kleines Feuer. Als ich den Kopf wand schnaubte ein Pferd neben mir. Ich rutschte langsam weg von dem stattlichen Tier das ein Ackergaul zu seien schien. Schon immer hatte ich eine Abneigung gegen Pferde verspürt. Nicht das ich an der Gutmütigkeit dieser treuen Tiere zweifelte. Mir ängstigte ganz einfach vor der Größe dieser Tiere. ,,Da ist, aber jemand Schreckhaft.“ Ich drehte den Kopf. Der ihnen schon bekannte Anblick des Killers zeigte sich mir. Er hatte ein belustigtes Lächeln aufgesetzt und spielte mit einem kleinem Dolch. Heute weiß ich das so eine Waffe noch zu den kleineren Vertretern ihrer Art gehört doch damals jagte schon diese Zurschaustellung eines Mordwerkzeuges leichte Furcht ein. Da er scholl wieder die Weiche Stimme: ,, Haben sie keine Angst vor Shaco der wird ihnen nichts antun. Sie haben nichts zu befürchten.“ Der blonde Anführer sprach genauso gelassen und Freundlich zu mir wie es auch später in dem Gasthaus der fall sein würde.,, Sie sind nun teil unserer kleinen Truppe. Sehen sie es einfach als Job aus dem es kein Entrinnen gibt. Bezahlt werden sie natürlich auch.“ ,,Wer sind sie und wo bin ich ?“ Brachte ich etwas unsicher heraus. Selbst in derzeitiger Lage verfehlte die offene Freundlichkeit des Blonden nicht seine beruhigende Wirkung. ,, Mein Name ist Heinrich Huver. Ich bin ein bescheidener Geschäftsmann und benötige ihre leider unfreiwilligen Dienste.“ Ein verlegen, gerissenes Lächeln strahlte mir entgegen und ich schwieg. Mir war klar das ich mich vorerst fügen müsste.,, Ich entschuldige mich für ihre bisherige unangenehme Reiseart. Wen sie sich einfach vornehmen ruhig weiter in unser Gesellschaft zu bleiben können sie gerne in gehobenem Zustand mit uns weiter Reisen. Andernfalls jedoch...“ Der Killer nickte mir Grinsend zu und ich Seufzte.,, Wie sie wünschen.“
Es knarrte wieder lautstark die Tür. Das plötzliche Geräusch riss mich aus meinen trübsinnigen Einerrungen. Wieder wandte sich mein Blick dem Eingang zu. Es war wieder ein Mann der die Gaststube betrat. Bleiche, weiße Hosen legten sich rissig um die Beine. Ein blaues, zerschlissenes Hemd wurde von großem Ledergürtel überdeckt. Ein Goldener Ohrring glänzte im Licht. Langes schwarzes Haare wucherten um ein braungebranntes, vom Meerwasser gegerbtes Gesicht und ein breiter alter Hut rundete das Bild ab. Es war so offensichtlich ein Seemann der hier das Gasthaus betrat wie man einen Elfen von einem Ork unterscheidet. Huver stand vom Tisch auf und streckte die Hand dem Seemann entgegen. Der lies sich nicht beirren und lief an ihm vorbei zum Tresen wo er erstaunlich Heiser: ,, Ein Bier“ bestellte. Huver setzte sich lächelnd wieder hin und sagte in die erstaunte Runde: ,, Unser neuer Kontaktmann scheint wenig von höflichem Verhalten zu wissen, aber dafür ist er der beste Kapitän in seiner Preisklasse.“ Ich musterte den Seebären am Tresen. Seiner Kleidung nach schien er keine allzu große Preisklasse zu haben. Selbst ich hatte hier schon offensichtliche Matrosen gesehen die kostbarer gekleidet waren. ,,Wollen sie sich nicht mit ihrem Getränk zu uns setzen damit wir ihr Honorar und alles weitere klären können?“ Huver schien genau zu wissen was den Seemann Interessierte. Unverständliches vor sich her brummend trabte der Kapitän zu uns hin setzte sich.,, Nun sind wir endlich tatsächlich vollständig. Also dann meine Kumpanen und verehrter Herr Kapitän. Ich möchte ihnen nun erstmals unser genaues Reiseziel bekannt geben.“ Bei diesen Worten lächelte Huver fröhlich und man merkte wie alle gespannt auf die Interessanten Details warteten. Anscheinend hatte Huver sogar dafür gesorgt das meine anderen Gefährten genau so unwissend waren wie ich bis zu diesem Augenblick. Nur der Kapitän wandte sich desinteressiert seinem Bier zu. Es schien als würde er, wen überhaupt, nur mit einem Ohr zu hören. Huver fuhr nach einem Augenblick der Spannung lächelnd fort.,, Wir werden uns mit dem Schiff unseres Vorzüglichen Kapitäns Holger Schramm auf machen gen Westen um uns dann nach ausreichender Zeit nach Süden zu Wenden.“ Alle einschlich mir sahen sich etwas Ratlos an nur Kapitän Schramm brummelte etwas undeutlich aus seinem Bierkrug:,, Estalia ist’s also hm.“ Huver lächelte Schramm strahlend zu. ,,Ganz genau mein lieber Holger und ihr Honorar beträgt 300 Imperiale Gulden. 150 werden sie bei Abfahrt bekommen die andere Hälfte bei gewünschter Ankunft.“ Der Kapitän Prustete in sein Bier und sagte hustend: ,, 300 Gulden dafür bringe ich sie wen es sein müsste bis zur Chaoswüste und zurück. Wann soll es losgehen Chef ?“ Erst war ich verwundert über die hohe Summe die Huver Stramm in Aussicht gestellt hatte doch bei den Worten des Kapitäns begriff ich wie clever Huver war. Diese hohe Summe sorgte dafür, dass der bisher so Mürrische Seemann weitaus Kooperativer und williger gegenüber Huvers Befehlen sein würde. Nun fehlte mir nur noch eine entscheidende Information. Welche Rolle hatte ich bei der ganzen Angelegenheit zu spielen?


Das Schiff


Ich verlies als letzter das Gasthaus und musste feststellen das ich mich immer noch nicht an die hiesige Kälte gewohnt hatte. Sollen doch alle Marinburger dahin faulen wen ich nur zurück nach Hause könnte. Wir liefen durch das Gewühl der Gassen. Erst waren sie klein und eng doch langsam konnte ich beobachten wie die Häuser Größer und die Straßen breiter wurden. Immer mehr unterschiedliche Menschen liefen hier herum. Auch roch ich auf einmal den Geruch von Meer und Salz vermischt mit gebratenem Fisch und dem Schweiß der Schuftendem. Wir bogen um eine Ecke und da sah man sie. Die Erhabenen Masten der Schiffe die hier majestätisch an einander lagen und auf die nächste Fahrt warteten. Nun wurde aus dem Treiben entgültig ein Chaotisches Gewühl voller Leben und Geschäftigkeit. Ich stieß an einen Stand der überquoll mit Fisch aller Arten und Größen. Eine Großer Person rempelte mich an worauf ich nur auf einen Muskelbepackten Brustkorb blicken konnte. Geschrei ertönte und der Hüne setzte sich mit seltsamen Klirren in Bewegung. Als ich noch mal hinsah bemerkte ich den Ring um den Hals des Mannes und die Kette daran. Ich war gegen einen Sklaven gestoßen. Schon hörte ich das Zischen des Killers und beeilte mich weiter zu kommen. Vorbei an Händlern die Säcke voll Gewürzen auf Wagen mit Gold aufwogen, Trägern die ganze Schiffsladungen Waffen und Eisen keuchend trugen, Matrosen die mit klimpernden Gürteln fröhlich der nächsten Hafenspelunke zusteuerten und nicht zu letzt an Taschendieben die in diesem wildem Gewirr aus Feilschen und harter Arbeit, Fröhlichkeit und Elend ihr täglich Brot erstahlen. ,, Endlich Gabriel da bist du ja ich dachte schon Shaco hier müsste nach dir sehen.“ Wieder zwinkerte mir Huver fröhlich zu und deutete dann in eine Richtung. ,, Hier das ist unsere reise Gelegenheit. Der ganze Stolz von Kapitän Holger Schramm. Mein ich wandte den Kopf und mir klappte der Mund auf. Neben mir hörte ich den Killer scharf durch die Zähne Pfeifen.
Es war ein Anblick den ich in meinen kühnsten Träumen nicht erwartet hatte, wobei ich allerdings auch angesichts meiner eher Pessimistischen Lage auch kaum irgend etwas schönes Träumte, ein langes, anmutiges Gefährt bot sich meinem Blick da. Es war mindestens 27 m lang und 6 m breit. Sein Rupf war Folkoommen schwarz gestrichen und die Aufbauten Rot Grün verziert. Der Mast ragte glatt und Anmutig wie eine Nadel in die Höhe. Das Segel hing zusammengerollt und schwer an dem Dickem Stamm. Hoch oben noch über dem Kleinen Auskuck wehte erhaben und Stolz die Marinburger Flagge. Der Ruf unseres Chefs riss diesmal uns alle aus dem Staunen,, Kommen sie meine Herren oder wollen sie dem lieben Kahn ein Heiratsangebot machen?“ Darauf hin erscholl lautstark das Heisere Lachen des Kapitäns Stramm. ,, Ne die alte Jolly ist meine Braut.“ War der Seebär bisher nur mürrisch und gierig aufgetreten so war es nun anders. Mit einem verträumten Blick den ich bisher nur von den Ehrenwerten Priestern des Sigmas kannte wen sie von der Aufgabe des Imperiums redeten strich der Kapitän nun über das Kräftige Holz seines Wässrigen Gefährts.
Ich näherte mich etwas misstrauisch dem Steg der vom Land aufs Schiff führte. Erst als Shaco sich zu mir umdrehte setzte ich einen Fuß auf das alte Holz. Unter mir knarrte es beängstigend. Wie in Zeitlupe schritt ich über das schmale Brett. Unter mir das immer weiter entfernte Wasser. Mit weichen Knien kam ich endlich an Bord an und lies mich erst mal erleichtert gegen die Reling sinken. ,,Puh das war knapp.“ Neben mir lachte dröhnend ein muskulöser Matrose. Erst jetzt betrachtete ich Einer nach dem Anderem die Mannschaft der Jolly. Der Mann der eben gelacht hatte war braun gebrannt und trug eine Hose aus Segeltuch. Sein Hemd war ebenfalls Rau und fest. Von der See ausgewaschen besaß es wohl einmal die Farbe Blau. Die Muskelbepackten Arme waren frei und bedeckt mit wilden Tattos. Eine Seeschlange ringelte sich um den Namen Jolly und am rechten Oberarm prangte unübersehbar das Wappen Marinburgs. Der Seemann trat auf mich zu und sagte fröhlich mit rollender Stimme: ,, Ich bin Jakob der Maat der Jolly sie sind wohl noch nicht oft auf nem Kahn wie diesem gefahren? !“ Wieder erscholl das dröhnende Lachen. Ich lächelte etwas gezwungen und erwiderte kleinlaut: ,, Nun ja dies ist meine erste Seefahrt Herr Jakob.“ Wie ein Hammer fegte die schwielige Hand des Maats auf meine Schulter so das ich fast vorn überfiel. ,, Dann begrüße ich sie herzlich an Bord Landratte. Hey Jungs zeigt unserm Grünschnabel sein Zimmer!“ Sofort kamen zwei weitere Matrosen herbei geeilt und ehe ich noch hätte Imperium sagen können schoben mich zwei Pranken auf eine Tür zu. Die Mannschaft der Jolly war insgesamt bestimmt 43 Kopf stark wobei es ausnahmslos erfahrene Männer waren die schon seit Jahren auf dem Schiff fuhren. Selbst die 3 Schiffsjungen waren bereits seit 4 Jahren mit der Jolly unterwegs.
Nun saß ich in meiner kleinen Kabine und wartete darauf das man mich zu einer Besprechung oder zum Essen rief. Da dies aber bestimmt noch lange dauern würde inspizierte ich erst mal mein neues Heim. Es bestand trostloser weise aus nicht viel mehr als einem Holzkasten mit 4 decken und einem Laubsack als Bett. An der Wand gab es noch einen Haken und ein kleines Brett als Regal. Meine Habseeligkeiten hingen bereits am Haken so das ich nun gelangweilt auf die Alte Tür starrte. Es war eine dicke Tür aus Eiche mit Eisenriemen. Das Holz war dunkelbraun und zeigte so manches Zeichen vergangener Turbolenzen. Etwa einen repariertes Stück an der oberen Ecke das nur mit einer Kupferplatte geflickt worden war. Geradezu beängstigend war auch der offensichtlich große Blutfleck. Ich hörte Lachen aus der Wand dröhnen. Anscheinend wurde jeder platz ausgenutzt. Probehalber klopfte ich gegen die Holz wand neben dem Bett. Es klang hohl. Wie zur Bestätigung klopfte es zurück und man hörte eine raue Stimme lachend rufen: Hey Leut’s da klopft unser Gast an der Wand. Grölen erklang und dann ein Ruf: Hallo Schreiberling na wie kommst’e mit der fahrt zurecht hä?! Dreckiges Gekicher drang aus der Trennwand zu mir. Angewidert wandte ich mich meinen spärlichen Habseeligkeiten zu. In einem Sack hineingestopft fand ich meine alte Sanduhr, eine wollene Mütze und haufenweise Papier plus Tintenfass und Federn. Nanu woher kommt den das ganze Schreibzeugs ? Ich hatte doch nur mein Steuerbüchlein mit. Nach einigem Suchen stellte es sich also heraus das, das Büchlein weg war. Woher kommt bloß das ganze Papier ? fragte ich mich noch einmal. Ich fand keine Antwort. Irgendwann belies ich es bei der Feststellung das Büchlein sei weg.
Langsam wurde es leiser nebenan und ich bemerkte wie schläfrig mir eigentlich war. Doch ans Schlafen war nicht zu denken. Umgeben von diesem Gesindel traute ich mich nicht ein Auge zu, zu tun. Irgendwie musste ich wach bleiben. Sollte ich jemals diesen Albtraum beenden wird mir das hier kein Schwein glauben. Vorausgesetzt ich weiß es dann noch. Mir ging ein Licht auf Sigmar hatte mich noch nicht ganz verlassen. Schnell griff ich in das Bündel zog Feder, Tinte und Papier heraus und begann zu schreiben. Zuessen gab es keines mehr an jenem Tag.

In dieser Nacht entstanden mühsam und von etlichen Schlaffanfällen gestört die ersten Seiten dieses Berichts. Es sollte jedoch nicht bei den noch einigermaßen ruhigen Schreibbedingungen bleiben. Dieser Bericht wurde zum greifbaren Beweis für all die Mühen und Hindernisse die ich auf meinen unfreiwilligen Abenteuern erleben musste. Falls sie also tatsächlich das Original in der Hand halten so können sie nicht nur meinen Blutzoll erlesen sondern auch bildlich sehen. So manche noch kommende Seite trägt einen roten Tropfen meines Lebenssaftes für die Nachwelt.


Tapetenwechsel


Am nächsten Morgen wurde ich unsanft geweckt. Ich hing über dem Bett und schnarchte fleißig vor mich hin. Die Feder war zu Boden geglitten, das Papier hing schlaff in meinen Händen. Plötzlich donnerte es. Ein ohrenbetäubender Knall lies mich auffahren. Erschrocken stürzte ich auf das Deck. Dort stand so gut wie die ganze Mannschaft samt meiner Kumpanen und sah auf einen Punkt im Meer hinaus. ,,Gabriel da sind sie ja. Ich hoffe sie haben gut genächtigt.“ Fröhlich und freundlich wie immer empfing mich Huvers weiche Stimme. Neben ihm stand schweigsam und verdächtig schmunzelnd der Killer. Ich sah schnell wieder weg und sah auf den größer werdenden Punkt am Horizont. ,,Was ist das? Und woher kam der Knall eben?“ verwirrt schielte ich zu Huver. Der lachte so fröhlich wie eine überschäumende Limonade. ,, Gabriel, Gabriel sie sind wirklich der beste hier an Bord. Das mein lieber ist ein Langboot voller Norska die nur darauf warten ein Schiff wie dieses zu überfallen und aus zu rauben.“ Seltsamer weise sagte Huver dies als rede er über den Faschings Umzug der Halblinge und nicht über eine drohende Gefahr. Huver fuhr fort:,, Der Knall kam aus einer der Kanonen dieses vorzüglichen Kahns.“ Während Huver mir so gut gelaunt den Sachverhalt schilderte war das Schiff näher gekommen. Ich sah schaudernd dieses Konstrukt eines Unzivilisierten Volkes an. Als imperialer Bürger war ich gewohnt kleine Flussboote und schöne Häuser zu betrachten und in Marinburg konnte ich mich an der Pracht der großen Imperialen Koggen erfreuen, aber dieses Schiff war anders. Kurz gesagt Grauenvoll. Es war mindestens 50m lang und bestand aus schwarzem, groben Holz. An den Bordwänden hingen große runde Schilde die mit abscheuerregenden Symbolen des Wahnsinns und der Verheißung auf einen grausamen Tod versehen waren. Einem Dorn gleich ragte der Lange Mast in die Höhe. Das Segel das aufgebauscht und vom Seewind geblichen daran hing schien schon so manchem unglücklichem Segler überlegen zu sein. Falls jedoch die Kraft des Segels nicht ausreichte hatten die finsteren Besitzer des Schiffs noch einen Trumpf in der Hand. Lange Ruder fuhren kräftig und zum Klang einer diabolischen Trommel durch die kalte See. Am Bug erhob sich das Schreckliche Bildnis eines Monsters. Wie als Götze führ die barbarischen Seefahrer an Bord schrie es förmlich das baldige Ende aller Feinde und Opfer der Norska hinaus. Zuletzt reihten sich hintereinander die Wilden Matrosen dieses Höllenschiffs. Große muskulöse Männer mit rauen Bärten die uns Beleidigungen in ihrer Gutturalen Sprache entgegen brüllten. Drohend erhoben sie ihre Waffen. Allesamt grausamste Vertreter ihrer Art. Da gab es stachlige Keulen, gezackte Schwerter, schartige Äxte und mit Wiederhaken bewerte Speere.
Als ich dies sah hatte ich schon mit meinem leben abgeschlossen. Ich Gabriel armsseliger Schreiberling. Getötet irgendwo auf dem wilden Meer auf einer Reise die ich nie hätte antreten sollen. Um so merkwürdiger das Huver ganz entspannt da stand und lächelnd auf die tückische See schaute. Unser Schiff drehte bei, als klar war das wir den teuflischen Norska nicht entkommen konnten. Doch anstatt einfach lenks unseres Kahns zu gehen und mit Gebrüll Tod und Verderben über uns zu bringen. Hielten auch die Norska an und ein Hüne von einem Riesen erschien unübersehbar an Deck des Piraten Schiffs. Er hatte strohgoldenes Haar das in einer Vielzahl von Zöpfen endete. Um die Muskulöse Brust war ein mit Metallplatten versehenes Tuch geschlungen. In der Mitte dessen prangte eine runde Messingplatte. Auf ihr sah man das Groteske Zeichen das nur jene anbeten die ihre Seele den Dunklen Götter des finsteren Nordens verschrieben haben. In der mächtigen Rechten trug er eine Titanische Axt. Sie alleine war um einiges Größer als ich. ,,Was hat das zu bedeuten. Was wollen die?“ fragte ich nun schon ganz unruhig vor Angst. Diesmal antwortete der Söldner na Huvers Stelle. Seine Stimme klang ruhig aber Ernst. ,,Die wollen verhandeln anscheinend haben ihre abscheulichen Götter uns heute Gnade gewährt.“ Ohne eine Erklärung schob der Mann mich mit unwiderstehlichem Griff auf ein Beiboot zu und schon saß ich zusammen mit ihm und 4 Matrosen in dem Schwankendem Gefährt. Auf dem Weg zum Schiff der Norska durch die raue See. ,,Was soll das! Was machen sie? „ Ich protestierte. Weniger aus Mut dem Grimmigem Söldner meine Meinung zu sagen als aus Überlebenstrieb. Ruhig erklang die Stimme meines ,,Gefährten,,. ,, Wir verhandeln nun mit den Norska und du sollst dabei sein. Klar ! „ Mein Gesicht formte eine rebellische Antwort, doch meine Stimme wagte nicht zu wiedersprechen. So saß ich stumm da und sah meinem anscheinend unausweichlichem Schicksal entgegen. Und das kam in Form des Norska Schiffes immer näher und näher. Hoch ragten die grausamen Schilde an der Bordwand vor uns empor und der Hüne sah, nun leibhaftig wie ein Riese, auf uns herab. Grollend erhob er die tiefe Stimme und jede Silbe schien mir erfüllt mit Ungeduld und grausamer Bosheit. ,,Wir hatten eine Abmachung also!“ Der Söldner nickte ruhig und antwortete.,, hier ist das Geld“ ein Sack der offensichtlich mit klirrender Münze gefüllt war flog auf das Diabolische Schiff ,, und er!“ In dem Moment fuhr etwas hartes mit grausamer Kraft auf meinen Kopf herab und mir wurde Schwarz.
Schon zum zweitenmal hatte der Söldner mir das Bewusstsein gewaltsam genommen.
Diesmal jedoch war es anders als das erste mal. Zwar umfing mich Stille und Düsternis, versperrte mir unwiderstehlich die Sicht, aber dennoch blieb min Verstand wach. Wie in einer Blase schwebten meine Gedanken durch den lehren Raum meines Geistes und wirbelten Erinnerungen hin und her. Die Entführung leuchtete auf und ich sah noch mal die Fahrt nach Marinburg. Erinnerte mich an die ungewöhnliche Kälte der Kaufmanns Stadt. Das Gasthaus und das Treffen mit Kapitän Schramm glühte und verlosch. Langsam begann mich die Finsternis ganz zu bedecken und auch der letzte Tropfen Bewusstsein versiegte wie als wenn man im dunklem Gang die Fackeln löscht. Schwärze war das letzte was ich registrierte bevor sich mein Leben ganz Sigmar empfahl.
So erwachte ich dank unseres Heiligen Kriegergottes wieder. Anscheinend lag Sigmar mehr an meiner Wenigkeit als ich glaubte.
Sonnenlicht stach blendend in meine Augen. Blinzelnd erblickte ich verschwommen eine große Gestalt vor mir. Langsam verschärfte sich das Bild und ich erblickte vor mir mit höllischem Grinsen einen riesigen Krieger. Er hatte eine bekannte runde Messingplatte vor der Brust. Schlagartig wurde mir wieder alles klar. Was war passiert ? Wo war der Söldner und das Boot. Noch viel wichtiger. Wo war ICH ?? ,, Ist unser kleiner Gast aufgewacht hm. Na endlich.“ Ein viel stimmiges Lachen erklang, sodass ich mich umsah. Rechts und links saßen, auf Kisten und Fässern, an langen Rudern die schrecklichen Norska und lachten mich boshaft an. Ich konnte nichts tun außer fassungslos ins lehre starren. Nicht einmal Angst vergönnte man mir. Steif wie eine Statur kniete ich da. Wahrscheinlich hätte es Stunden gedauert bis ich mich aus jenem Schock gelöst hätte. Doch der Hüne vor mir hatte kein Verständnis für so etwas wie Fassungslosigkeit. Grausam hob er die Hand und schmetterte mir seine Pranke ins Gesicht. Wie ein lederner Ball flog ich übers Deck und blieb mit schmerzdurchflutetem Kopf am Boden liegen. ,, Na los steh auf du dreckige Ratte. Hier wird nicht gefaulenzt. Ein Gast hat sich nützlich zu machen!!!!“ Ein Mann hob mich wie ein nasser Sack auf und mit mühe stand ich blutig da. Ein Tau haute man in mein Gesicht. Mit einem Aufschrei nahm ich, inzwischen vor Schmerzen zitternd das Tau und musste mit zwei anderen Männern ziehen.
Um mich herum drehte sich alles. So sah ich nicht wie das Segel langsam höher stieg. Sah nicht wo ich hingeschupst wurde. Hörte nicht das Wasser das gegen das Schiff stieß. Fühlte nicht mehr den Schmerz, das raue Holz unter meinen Füßen und auch nicht den Sandstein in der Hand. Über Stunden ging es so. Ich schrubbte ohne es kaum war zu nehmen. Meine Finger wurden wund und vom salzigen Wasser mit dem ich schruppte benetzt. Der Schmerz blieb aus, auch der Hunger stellte sich an jenem Tag nicht ein nur ein taubes Gefühl der willenlosen Ohnmacht schlich sich in mich. Krallte sich dort fest und wollte nicht weichen. Selbst als man mich, es muss Abends oder gar Nachts gewesen sein, ankettete und körperlich völlig erschöpft auf Deck zurück lies spürte ich nur die Machtlosigkeit. Langsam nur ersetzte eine tiefe Müdigkeit das Gefühl und lies mich in einen kalten, trostlosen Schlummer gleiten.
Der nächste Tag begann in aller Frühe. Ein stechender Schmerz in der Seite lies mich hoch fahren. Ich japste nach Luft. Ein von Tattoos überzogener Mann lachte dreckig und trat mir abermals in die Seite.,, aufwachen! Der Häuptling sagt du sollst viel arbeiten. Die Dunklen Götter sind dir anscheinend nicht gewogen.“ Grinsend packte er mich und stellte mich auf die Beine bevor er mich wieder zu Boden schlug. Mit schmerzendem Kopf lag ich auf den nassen Planken und das Meerwasser brannte in den zahlreicehn Wunden die meinen Schädel bedeckten. ,, Hier du Dreckige Made die nichtmal die Götter haben wolln." Ein bekannter Eimer mit Wasser und ein Sandstein samt Verdrecktem Tuch landeten neben mir. Trübsinnig, Müde und vorallem nun mit einer schneidenden Angst die mich zusammenkrampfen lies und wie ein kalter Schmerz meine gesammten Empfindungen durchzoog machte ich mich daran das deck zu Schrubben. So ging es beinahe den halben Tag. Erst als das gesammte Deck des Langschiffes geschruppt war und ich wieder folkommen erschöpft gönnten die Grausamen Nordmänner mir ein paar Stunden Schlaf. Ich viel sofort in den finsteren Schlummer.
Abends wachte ich relativ erfrischt auf, aber die Angst hatte ihre Krallen immernoch tief in mir und lies mich nicht eine Sekunde los.
Nun musste ich den riesigen Anfüher der Piraten und seine ebenfalls allesamt hünenhaften Unterführer Bedienen. Aus dem Laderaum des Schiffs hiefte ich ganze Fässer voll geplünderten Weins und eines stark alkoholischen Getränks das wohl aus der schrecklichen Heimat der Norsca kam. Wenn ich die großen Kelche, die oftmals aus Silber und Gold waren und wohl auf den zahllosen Beutezügen dieser Schrecken der Meere erbeutet waren, nachfüllte konnte ich die Unzahl an Narben und Tattoos der Babaren seehn. Alle waren überzoogen mit unheiligen Runen und Symbolen sowie Amuletten die allesammt nur einem Boshaftem Zweck dienten: den Großen Dunklen Göttern des Nordens zu huldigen. Warscheinlich hatten es diese größten und stärksten Individuen
ihres Stammes es nur durch ungeheures Blutvergiessen und grausamen Taten geschafft sowohl in der brutalen Herachie der Norska als auch der Gunst der Dunklen Götter aufzusteigen.
In dieser Art ging es weiter. 7 Schreckliche Tage lang die von Entbehrung, Brutalietät und aber vorallem der Kalten Angst durchzoogen waren. Schohn bald hatte ich hunderte Schrammen und Wunden am ganzen Körper. Ich war ungesund dünn geworden und eine leichte, schwerfällige Müdigkeit begleitete mich wie die Angst überall hin. Es wunderte mich nichteinmal mehr wieso ich diese Tortur überlepte, ja wie ich überhaupt solange weiter arbeiten konnte. Heute weiß ich das es der verderbende Einfluss der Dunkeln Götter war der meinen Körper stählte und mich mit boshafter Kraft am Leben hielt.

Die kalte Küste

Am Siebten Tag erwachte ich durch das, selbst für die lautstärke an Bord des Langschiffes, laute Getöse das um mich herum herschte. Ich fühlte zuerst die stechende Kälte die sich in die Haut brannte und einen Fest umklammerte. Es war schohn die ganzen letzten Tage kälter geworden aber durch meinen Kläcklichen Zustand hatte ich es kaum wargenommen. Die Manachaft war in ständiger Bewegung. Der eisige Wind bauschte das Segel und die Norsii Ruderten zu dem Boshaften Rytmus ihrer Trommel. Gejubel war immerwieder zu Hören und der riesige Häuptling stand mit Grausamen Grinsen am Bug. Verwirrt schaute ich mich um und sah wieso die Piraten so erfreut waren. Am Horizont, in weiter Ferne aber stehtig näher kommend, zeichnete sich eine blasse windgepeitschte Küste ab. Zackick erhoben sich Klippen und Felsen in den Trüben Himmel. Unruhig zoogen düsterne Wolken umher und die Sonne schien kalt und so trostlos wie ich es nochnie erlebt hatte vom unruhigen Firnamend. Das Land vor mir lies mich zittern. Nicht wegen der Kälte sondern dem Schrecklichen Anblick. Als wir näher kamen sah ich immerdeutlicher die scharfen Klippen die Feindseelig und unatürlich geformt, verzzehrt zu stachligen Gebilden in die Eisige See rakten. Der Boden war Steinig und von kaltem, weißen sand bedeckt. Nun konnte ich eine kleine Bucht endecken. Sie war wie ein Riss in der grausame Küste und hinter diesem natürlichen Hafen erblickte ich eine Ansammlung primitiver Hütten und Langhäuser. Auf einem Hügel stand ein Grobes Gebilde aus stein und obwohl ich niemanden dort sah schein es als beobachte etwas oder Jemand die ganze unatürliche Gegend.
,, So mein Lieber du kannst dich schohnmal bereit machen unser Gepäck von Bord zu Tragen." Ein Dröhnendes Lachen in dem keinerlei Nettigkeit mitschwang, nur boshafte und Wilde Freude erscholl. Ich nickte stumm, noch immer von entsetzen über dieses unwirtliche Land erfüllt. So schlurfte ich zum Laderaum um all dei Fässer und Kisten mit Beute und anderem von Bord zu schleppen.
Von Bord: In die Heimat der Norsii, ins Kalte Norsca.
Den ganzen restlichen Tag lang schlepte ich die mit Feuer und Schwert Geraubte Beute an Land. Es waren Felle aus Wiesenland, Gold und Gewürze von den reichen Händlern Marienenburgs und Arabias. Bier von den Rauchenden Schiffen der Zwerge, Kostbare Stoffe aus dem Fernen Ind und Catay, teure Möbel aber auch Wein und Hausutensielien. Die Norsii waren berhümt und gefürchtet in der ganzen alten Welt. Ihre Überfälle verschohnten niemanden. Sie wüteten an der Küste des Imperiums, überfielen Händler aus fernen Landen und machten auch nicht halt vor den stadtstaaten Tielias. Bis vor kurzem hatte ich das mehr für übertriebende Geschichten als für die Warheit gehallten doch nun wusste ich das all die Geschichten über die Piraten die am Rande der Chaoswüste lebten und für sich und ihre Dunklen Götter Raubzug um Raubzug unternahmen wahr waren.
Als die Nacht über die Küste der Norsca hereinbrach wurde ich, nun benommen und beinahe ohnmächtig von der Arbeit, zu einem Primtiven Verlies gebracht. Eine große Grube war in dem Boden ausgehoben worden. Davor stand ein Pfahl mit einem Seil. Ehe ich mich versah hatten die grausamen Krieger mich schohn an dem Seil in die Dunkle Grube hinuntergelassen und zoogen den Strick wieder nach Oben. Lachend Gingen sie wek.
So lag ich da in dieser, mit Unrat und knochen gefüllten Kuhle und schaute betrübt in die Finsterniss. Da es nacht war drann kein Licht in die Tiefen des Lochs und ich saß ganz alleine hier zwüschen Dreck und einigen, eerstaunlich großen ratten, die in dem abfall nach Essbarem suchten. Früher hätten mich diese Viecher entsetzt und ich wäre angstfoll vor ihnen Zurückgfewichen, aber jetzt so geschunden, Müde ich war und so Ungewiss meine ganze Zukunft, falls ich übehaubt noch eine hatte, war interesiierten mich die pelzigen tiere nicht. Ich musste mich an etwas klammern, ich brauchte etwas woran ich Glauben konnte. Sonst würde ich wohl allzu schnell sterben. In dieser rauen udn Grausamen weltd er Norsii warscheinlich sogar eher durch Verzweiflung als durch Arbeit und entbeehrung. Ich betete mat und beinahe ohne jede Hoffnung zu Sigma. Doch in dieser Wüsten Gegend herschten adere Götter und der Ehrenfolle Beschützer des Imperiums ist fern. Dennoch hatte mich der Beschützer der Menschen immer noch nicht verlassen wie ich bald merken sollte.

Flucht und Feder

Die Norse feierten das konnte ich Hören. Lautes Gröllen und zahlreiche Gesänge in einer Grutalen und Grausamen Sprache drangen dumpf an meine Ohren. Es war eisig kalt. Der Unrat und Dreck gefrohr und bald schlotterte ich am ganzen Leip. Ich wollte schlafen aber es gelang mir nicht. Die ganze Zeit lag ich an die Dreckige Wnad des Lochs gelehnt da und in meinem Kopf schwirrten die Gedanekn nur so umher. Müdigkeit stritt sich mit Angst und den Traurigen Gedanken an bessere Tage. Immerwieder schlichen sich Gedanken von Blut und Tod in meinen Vesratnd und stehts erschauderte mein Ausgemärkelter Körper. Der griff des Chaos nahm zu. Bisher hatte die dunkle Macht der Finsteren Götter nur meinen Körper leicht geschliffen, ihn gestählt und unempfindlicher gegenüber all den Strapazen gemacht. Nun aber hier nahe am Land der Dunklen Götter selbst griffen sie, scheinbar Interessiert an meinem Unschuldigem Verstand, meinen von Müdigkeit, Angst und Fragen gemarterten Geist selbst an. Leichte Visionen von Blut und Tod, Macht und der Befriedigung unheiliger Gelüste flammten auf. Sie waren Suptiel und flüchtig aber ich spürte dennoch den dunklen Hauch der Verlockung und des Wahnsinns die die Grausamen Götter des Nordens zu mir bliesen. Doch in mir brannte dadurch auch etwas Stärker der Glaube an Sima auf. Die ganze Nacht lang, wärend oben die Norsii mit Opfern und ihrem Wilden fest ihre Götter ehrten, kämmpften die Gelüste und Sünden gegen den reihnen Glauben an sigma um meinen Verstand, gewissermaßen um meine Seele. Ich selbst bekam davon nur wenig mit. Viel langsahm in einen oberflächlichen Schlaf und wärend die Müdigkeit sich über meinen körper legte. In dunklem verschwommenen Träumen lies mich die Verlockung des Chaos erschaudern und nur die kleinen Lichter Sigmas bewarten mich vor einem Grausamen Schiksahl dessen binn ich sicher. Ich erwachte als plötzlich ein ungeheuer eisiger Schauer in die Grube fuhr. Mit einem mal waren alle Gedanken, ob gut oder Böse, aus meinem Kopf gefeckt und ich fuhr in die Höhe. Erschrocken schaute ich in die ewige Finsterniss des Lochs und langsahm kam eine erkenntniss der Grausamen Kälte die nun herschte, sowohl in meinem Verlies wie in meinem Geist, ich musste vort von hier. Fort von den Heimstätten der Norsca fort aus der Grube und dem Schiksahl sich zutode zua rbeiten oder gar Schlimmerem entfliehen. Alle Aspeckte meines Verstandes drängten zur Flucht. Selbst die Angst drängte mich, fürchtend dem Tode der mich sonst ereilen würde, dazu an. Die Grausamen Stimmen des Chaos, der Gnädige Geist sigmas, mein Überlebensinstinkt und die Seltsame Kälte die in mich gefahren war: Sie alle sagten mir Flieh Gabriel, flieh und dann schaun wir weiter. Ich raffte mich auf, von den vielen stimmen in meinem Kopf getrieben und mit ungewöhnlicher, ja unatürlicher, Kraft beseelt. Mit meinen langen und verdreckten Fingernägeln grup ich mich in die Erdige Wand und tasächlich, obwohl sie eigentlich so festgefrohren war das man mit einer Hacke mühe gehabt hätte sie zu beschädigen, fanden meine mit Schwielen und Wunden überseehten Hände halt. Ich kletterte mit jeder Faser meines, wieder der Natur gestärkten ausgezerrten Körpers nach Oben, gen Himmel oder erstmal gen Luft und Licht.
Die Sonne schien nun wieder. Noch schwach und von der nur langsahmw eichenden Nacht bedrängt. Kläcglich ergossen sich die Strahlen über dem Eisgen Meere und den Verdorbenen Küsten. Ein kleiner Schein, Trübsinnig und denoch ihrgendwie hoffnungsfoll fand seinen Weg in das dunkle Loch wo ich an der Wand hing und mit Brenenden glidern, aber von Überirdischen Kräften gestärkt, unaufhaltsam nach oben Kletterte. Der Lichtsrahl, so farblos er auch war, gab mir neue Kraft und lies mich mit jeder Sehne weiter die Wand erklimmen. Es schien mir eine ewigkeit, in der mein Verstand mich wie eine Stimme unermüdlich antrieb, längst schohn hätte mein Körper versagt wäre da nicht der Wille zu leben und aus diesem Stinkendem loch zu kommen, den Norsii zu etnfliehen egal zuw elchem Preis. Genau das war der Fehler, der Augenblick der Schwäche den jeder Mensch mal hat. Mich traf es besonders schlimm, hier im Hohen Norden. Die Dunklen ötter hatten Gefallen an mir gefunden und griffen nun nach meinem kleinen Funken seele. Sie gaben mir die Jraft zu fliehen aber dafür musste ich ihnen einen Platz geben, einen platz in denen sie den Vesrtand belagern und die seele vergiften Konnten.
Sigma hatte mich jedoch nicht verlassen nochimmer rang er mit dem Kläglichen überbleibsel meiner Guten Seite um meine, noch reine, Seele. Im Moment gab auche r mir kraft um zu fliehen aber der Glaube erstarb nie ganz ich blieb ein Schreiberling des Imperiums. So geschunden, dreckig und verdorben ich auch beinahe war.
Meine Hand griff plötzlich ins Grass, es war gelblich und mit tau bedeckt, aber es war grass. Mit einem seufzer der jeden teil meines Körpers durchbebte lies ich mich aus dem Loch kulern und blieb Liegen. Eine weile lag ich wie Tod da, ich Gabriel der Schreiberling aus dem Imperium. Doch dann wurde mir Grausam bewusst das die Flucht noch lange nicht erfüllt war. Ich war zwar aus meinem Dunklen Ferlies aber noch lange nicht aus dem Dorf der Norse entflohen. Ohne einen Laut erhob ich mich. Die kleidung hing in Fetzen von meinem Verdreckten leip herunter. Ohne recht zu wissen wieso rannte ich in eine Richtung. weg vom wasser und weck vom Dorf. War es Glück oder Boshafte Macht. Jedenfalls endeckte mich niemand als ich unermüdlich mit fats geschlossenen gliedern wie eine Dreckige, lebendige leiche davon Rannte.
Rast machte ich erst als ich über einen Spitzen Stein stolperte und mit Dröhnendem Schädel liegen blieb. Ich hörte kaum noch etwas, schmeckte nicht den kalten sand im mund und selbst die Müdigkeit dröhnte nur taub, lies meine Glieder zwar erschlaffen aber ein Brennen das sich überall ausbreitete hielt mich wach. Föllig geschunden, Körperlich wie Geistig saß ich in mitten der einsamen ödnis Norscas. Ohne rechten Verstand kramte ich in den zerschlissenen Taschen meiner Lumpen. Erstaunt fand ich etwas. Ich zoog mir nur zu bekanntes hervor. In den Zerissenen Händen die so kalt waren das beinah kein Gefühl mehr davon ausging hielt ich eine Feder samt Papier und den Uafzeichnungen die ich auf Huvers Schiff gemacht hatte. Ein leichtes, kaum sichbares Lächeln huschte über mein Verdrecktes und mit schrammen und schlimmeren bedecktes Gesicht. Die Hoffnung hatte mich wieder. Sigma war noch da.
so ergriff ich die ark mitgenommenen Blätter und hob die zerzauste Feder. da ich keine Tinte hatte schrieb ich mit der einzigen Flüsigkeit die mir zu gebote stand. Dem Blut das aus Zahlreichen kleinen Wunden tropfte. Meinem Blut.


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Tarnatos
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BeitragThema: Re: Ein Schreiberling auf Reisen   19/9/2012, 17:26

Zwoter Teil.

:

Das Land der Bären

Es waren Tage vergangen seit dem ich in mitten der Felsigen Ödnis Norscas mit meinem Blute die Seiten beschrieb die mir, wie durch ein Wunder, geblieben waren. Inzwüschen wanderte ich ohne Zeitgefühl umher. Angeoogen von etwas was ich nicht beschreiben kann. Es war wie ein Kompass der mich, seit dem ich Hoffnung durch das so vertraute Schreiben gefunden hatte, leitete. Gleichzeitig merkte ich wie die Macht der Dunklen Götter schwand und sie wütend um meinen Vesrtand ringten. Doch sigma hatte mich wieder, die Blätter mit vertrauter Schrifft hatten mir Hoffnung gegeben und der Gott des Imperiums war entschlossen mich nichtnocheinmal an den rand des Wahnsinns zu lassen, vorerst.
Doch mit dem Schwinden der Mächte des Chaos aus meinem Geist meldete sich auch mein gänzlich geschundener Körper wieder. Es frohr mir ungemein und obwohl sich die wunden geschlossen hatten erlit ich Qualen die mich beinahe zum Scheitern gebracht hätten. Doch ihrgendwie wusste ich das es noch Hoffnung gab, wusste ich das ich zurück musste in Länder wo menschen lepten denen ich mich anfertrauen konnte. Der Schreiberling wollte noch nicht sterben. Noch waren seine Letzten Seiten lange nicht geschrieben.
So zoog ich weiter durch die kalten Landen der Norsii. Inzwüschen war die felsige Ödniss riesigen Nadelwäldern und spärlichem Grass Ebenen gewichen. Ich zoog einfach immer weiter. Nachts aß und schlief ich unruhig. Meist fand ich einen Bach und ein paar Beeren an dornigen Büschen. Es war ein Wunder das ich nicht von Grausigen wölfen gerissen oder gar schlimmeren getötet wurde. Aber die Dunkeln Götter waren noch nicht fertig mit mir. Immernoch lauerte der Wahnsinn und der schwarze Wille des Chaos in den Finstersten Tiefen meiner, von den letzten Monaten geschundenen, Seele. So wachte der Dunkle Wille der Nördlichen Götter übermich. Sigma wiederum gab mir unerschöpfliche Hoffnung wenn ich kurz davor war zusammen zu brechen oder Nachts erschauderte, weil ich das Diabolische Heueln der Riesigen Wölfe hörte die in den Garstigen und Finsteren Wäldern des rauhen Norsca hausen.
Langsahm entfernte ich mich, Tag für Tag, von den Ländern der Norse und kam in jene Öde Wildniss das sich, wie ich heute Weiß, das Land der Trolle nennt.
Hier hatte ich zum erstenmal seit langer Zeit wieder wirklich Glück.
Es war nachmitag und ich lehnte gerade an einem kahlem Felsen um zu verschnaufen. Inzwüschen sah ich sogar etwas besser aus als bei den Norsii. Ich hatte durch regen fälle und wasser aus kühlen Bächen den Schmutz von meinem Körper entfernt. Ausserdem die Fetzen meiner Kleidung so verknotet das sie wieder ein wenig zusammenhallt hatten. Da hörte ich etwas. Es war das Wihern von Pferden. Einer Menge Pferden. Erschrocken hob ich den schläfrigen Kopf und blitzelte. Nicht weit von mir, etwa eine Meile entfernt glitzerte die Kühle Sonne auf hunderten Beschlägen und Rüstungen. Ich staunte als ich die Reiter sah. In der Kalten Landschaft erklang, erst leise dann immer lauter, ein helles Pfeifen. Dazu das Dröhnen der vielen Hufe. Ich stand da unfähig etwas zu tun ausser die mir entgegen kommenden Schar anzu starren. Es waren Ritter. Wie geflügelte Kriegsengel kammen sie auf mich zu. Auf Schwarzen Pferden die Rotblaue Kettenhemden umhatten donnerten sie heran. Hunderte Silber Glänzende Harnische, Helme mit Pfedern dranne und Lange Lanzen. Einjeder der statlichen reiter hatte eine Großen, gepflegten Schnurbard. Verzeirte taschen hingen an den Sätteln und Breite Kavalaerie Säbel blinkten in der Sonne. Doch das Ausergewöhnlichste an den Heranbrausenden Rittern waren ihre Flügel. An jeweils Zwei Stangen auf dem Rücken jedes reiters waren herlich Weiße Federn befästigt. Sie zitterten im Wind und das Pfeifen das mir Schrecken und Erfurcht zugleich einjakte kam von diesen herlichen Flügeln.
Schohn waren die Mindestens Hundert Ritter herangekommen. Sie Umkreisten mich und die gewaltigen Pferde schaupten wild sodass sich ihr heißer Atem aus den Nüstern wölckchen in der kalten Luft Bildete. Grimmige Blicke sahen auf mich herunter. Ich war viel zu überracsht und erschrocken um mich zu rühren oder überhaubt etwas zu tun. Die Reihen der Ritter teilten sich und ein Besonders edel ausehender Reiter kam auf seinem Wilden Hengst zu mir. Der Mann hatte als einziger von allen keinen Bart aber dafür 3 Große und grausig ausehende Narben im Gesicht. Eine zoog sich quer über sein Auge und er hatte eine Schwarzen Stoffstreifen darüber Gebunden. Ich erschauderte bei dem Gedanken an die warscheinlich leehre Höle hinter dem Streifen.
Der helm des Reiters war Golden und besonders reich mit Silber und sogar diamanten verziert. Ein Großes Schwert hing in einer Roten Scheide am Ledernen Gürtel des Mannes. Dafür trug er keine Lanze, aber ein Blinkender Runder Schild war am sattel Befestigt. Der Mann schaute mit seinem Einen Sichtbaren Auge auf mich herab und ich senkte bald den kopf um seinem Grimmigen Blick auszuweichen. ,,Imperium? Was macht jemand wie du in diesen Gegenden?" Kam die die diereckte Frage. Die Stimme des Mannes hatte einen Starken akzent. Er sprach zwar in Reikspiel, der Offiezellen Sprache des Imperiums, aber man merkte das er eigentlich eine rauere Sprache sprach. Es war eine Harte Stimme Tief und foll. Sie strotzete vor selbstbewusst sein und der Erfahrung aus zahllosen gefechten. ,,Versteht er mich?" Erscholl abermahls die Stimme des Manns. ,, J..Ja herr. I..Ich binn.." ,,Nur nicht so schüchtern. Er möge sprechen voller Mut." Schüchtern sah ich hoch zu dem scheinbaren Anführer der Ritter. ,,Ich heiße Gabriel und bin Bürger des Imperiums und anhänger des Imperialen Glauben an Sigma." Ein rasseln ertönte als der Große Mann seinen Helm abnahm. Darunter kam eine Gekämte Mähne Braunen haares zum Vorschein. Der reiter stieg von seinem Schwarzem Pferd und sah mir diereckt ins verschrammte Gesicht. ,, Er sagt die warheit." Die Ritter lösten en Kreis um mich und ihre voher eußerst Mürrischen gesichter wurden eine Spur freundlicher. ,, Wir sind die dritte Apteilung der Flügelulanen seiner Majestät des Ehrwürdigen Tzaren Kislevs." Ich atmete auf und plötzlich lachte der Anführer der Ulane. ,,Hahaha er hat bewundernswertes getan wenn er, woher auch immer, in dieser Ödnis überlept hat." Der Mann wurde wieder ernst. ,, Ich bin Graf Wasilie Gromatschov und der Anfüher dieser Prager Ulane. Wir nehmen sie mit nach Prag wo sie uns ihre Geschichte erzählen und danach, wenn die Götter es wollen, zurück ins Imperium können." Ich schaute fassungslos in das Gesicht des Grafen. Ich war gerettet. Zurück ins Imperium, weck von den Schrecklichen Ländern des Nordens. ,, D..danke!" Mehr brachte ich vor freude nicht hervor. Eine Träne kullerte salzig über mein gesicht. Sigma danke! Plötzlich viel ich erschöpft zu Boden. Mir wurde schwarz vor Augen und mein Bewusstsein verschwand, zum ersten mal seit alnger zeit, in einen Seeligen und mit Schönen träumen erfüllten Schlaf.
Die Ulane luden mich auf ein Pferd und ritten weiter. In die Richtung aus der sie ursprünglich kamen.
zwüschem dem Dröhnen und Pfeipfen der Ritter hörte man die Stimme des Grafen Wasilie: ,,Der Knabe hat Glück gehabt auf uns zu treffen. Unglauplich was der alles ausgehalten haben muss. Doch jetzt steht er unter dem Schutz des Tzaren, des Landes der Bären, Kislev."


Die Schlacht

Ich erwachte durch das Laute Dröhnen der Hufe und ewige Pfeifen der im Wind wehenden Pfedern der Herlichen Flügel der Ulane. Ich saß auf einem Pferd hinter einem besonders Großem Ritter. Verwundert das ich noch nicht Runtergefallen war, hatte ich doch die ganze Zeit geschlafen, sah ich an mir Hinunter. Ich erblickte alsbald den Grund für meinen Festen halt auf dem Rücken des Schlachtrosses. Man hatte mich mit ein paar Schnüren soweit ans Pferd gebunden das ich kaum Angst haben musste bei noch so wildem Ritt herunter zu fallen. Der Reiter auf dessen Pferd ich saß drehte sich kurz um und ein kleines Lächeln zeige sich auf dem Rauhen, mit einem besonders großem Schnurbarrt bedecktem, Gesicht. Der Mann hatte, als er sprach einen noch stärkeren Akzent als Graf Wasilie. ,, Na Endlich Wach Bursche." Ich nickte stumm und schaute mich um. Der Ritt ging unvermindert weiter. Umicherum preschte die ganze herlich Gerüstete Schar in einer Lockeren Formaton über die winterliche Landschaft. Weiter vorne sah ich den Glitzenen Gold Helm des Grafen. Ich klammerte mich an eine Schlaufe des Sattels und lies mir, glücklich, den Wind durch die langen und verfiltzten Haare wehen. Die ganze Zeit über ritten die Ulane. es wurde keine Rast gemacht und dennoch wirkten die Pferde wie ihre Reiter stehst Frisch und kraftvoll. Zufrieden und in Hoffung bald zurück in meine Geliebte Heimta zurück zu können saß ich einfach auf dem Rücken des Großen Ritters mit dem ich mich hier und da ein wenig unterhielt. Sein name war Wanja Waschilowitsch und er gab vor der Stärkste Mann der ganzen Apteilung zu sein. Für wahr der Mann kahm an Größe beinahe dem riesigem Häuptling der Norse gleich.
Ihrgendwann döste ich ein. Ich hatte mich an das Auf und ab des Ritts gewöhnt, ebenso an das Dröhnen der Hufe und das Pfeifen der Federn. ausserdem war mein Körper noch längst nicht erhollt. Ich würde noch oft lange und Fest schlafen müssen um wenigstens meine Müdigkeit ablegen zu können.
Mit einem mal riss mich ein lautes Geräusch aus dem Schlummer. Es wahr das Schmettern einer Trompete die ein Reiter geblasen hatte. Sofort rissen die Ritter ihre Pferd herum und bildeten mit erstaunlicher Schnelligkeit mehrere Gearde reihen hinternander. Die Lanzen wurden in die Höhe gehoben und Graf Wasilie rit aus der Formation. Ich lugte zwüschen den reihen der Herlich anzuschaunenden Ritter hindurch und erblickte einen Reiter der auf einem, wesentlich kleiner als die gewaltigen Schlachtrösser der Ulane, Pferd auf Wasilie zugeritten kam. Der Mann hatte wie die Flügelulane einen Schnurbart. Aber keine Rüstung sondern einen Roten Mantel um ausserdem trug er eine Felmütze aufd em Kopf. An seinem sattel hing wie beid en Ulanen ein Kaveleriesäbel.
Der Reiter ereichte Wasilie und anscheinend Redeten sie kurz miteinander. Ich konnte nichts verstehen hörte nur ein paar fetzen in einer Rauen und Kräftigen sprache. Nach kaum zwei Minuten verbäugte der reiter sich vor wasilie und Triebs ein Pferd dann eilig an. ärend es davon stop kam wasilie zu uns zurück. Sein Gesichtsausdruck veriet eine Mischunga su Ernst, entschlossenheit aber auch Grimmiger Freude. Mit einem Wink seiner behandschuten Faust kamen der Mann mit der Trompete, ein reiter der eine Große Fahne trug und Wanja Waschilowitsch, der Ritter auf dessen Pferd ich saß, aus der Formation zu Wasilie. Der Graf begann zu Sprechen. Ich bemergte das er in reikspiel sprach damit auch ich verstehen konnte was er sagte. ,,Die Greifenlegion des Tzaren wurde in den Nord Östlichen Profinzen von einer Horde Trolle überrascht und steht unter bedrängniss. Wir sind das einzige Regiment ads momentan nah genug ist um ihnen rechtzeitig zu helfen." Grimmige Entschlossenheit zeigte sich auf den gesichtern der Drei Ritter und es war klar was nun getan werden würde. ,,Alsodann vorwährts für den Tzahren und die Ehre Prags!" Schohn ritten Wanja und die anderen beiden zurück in die Formation. Der Mann mit der Trompete Blies einen kurzen lauten Ton und sofort setzten sich die Ulane in Bewegung. Diesmal ritten sie in der Linien Formation wenn auch etwas locker. Ich musste mich trotz meines Gurtes festhalten denn die Ritter gaben ihren Pferden, allen voran Wanja und Wasilie, energisch die Sporen und die starken
Tiere Preschten nur so über den hartgefrohrenen Boden. langsahm erst dämmerte mir was genau los war. Wir, das heißt die Flügelunlane und ich gezwungenermaßen ebenfalls, ritten grad zu einer bedrängten Einheit Soldaten und würden ihnen Helfen. Die schreckliche Konsequenz war das es höstwarscheinlich eine Schlacht geben würde. Ich hatte ind en letzten wochen so einiges erlebt aber eine Schlacht war das letzte was ich mir momentan wünschte. Zwar viel es mir schwer einen Gegner vorzustellen der es mit diesen Gepanzerten und Kraftfollen Rittern aufnehmen konnte, alleine das Dröhnen der hunderten von Hufen schien zu mächtig um dagegen zu bestehen. Dennoch wusste ich das in einer Schlacht alles mögliche passieren konnte und ich, der arme Schreiberling Gabriel, konnte überhaubt nicht Kämpfen.
Nach stunden des Rittes in unverminderter Geschwindigkeit kamen die Ulane und ich an einem Tal an. Erst als die Pferde ihren Schritt verlangsamten und das Dröhnen und Pfeifen nachlies konnte ich die Geräusche hören die aus dem Tal drangen. Es war ein lärmen und Getöse das ich mich erschreckt wunderte wie ich sie bisher nur überhört haben konnte. Schreie drangen an mein Ohr und das rasseln von Rüstungen, das aufgeschreckte Wiehern von Pferden und das Schlagen von Metal auf Metall. Doch dies waren nur die harmlosen Geräusch der, eindeutigen, Schlacht. Ich vernahm ein Brüllen und gröllen das mich erschaudern lies und dazwüschen Kreischen und krächzen. es waren viele durcheinander rufende Stimmen. Manche klange etwa Menschlich andere Tief und Gutural oder etwa Hoch und Hinterhältig.
Noch ehe ich etwas sagen konnte hatte mich Wanja plötzlich von den Gurten Gelöst und vom Pferd gehoben. Wärend die Ritter sich an dem rand des Tals vormierten kam Graf Wasilie zu mir.,, Es hat mich gefreut einen Abenteurer aus dem Imperium kennen zu lernen. " Der graf reichte mir die Hand und ich ergriff sie ein wenig überrumpelt.,, Falls wir nicht wiederkommen reiten sie immer der Mittagssonne nach dann kommen sie nach Prag." Ein Ritter kam zu mir mit einem kleinen Pferd das wohl zum targen von Proviant gedacht war. Ich schaute dem Grafen nach wie er die Hand hob und dann vor der Langen reihe seiner Ulane Verschwand. Auf dem, Pferd mehr oder minder fest sitzend trabte ich zu einer kleinen Anhöhe und hielt den Atem an.
Im Tal, diereckt untermir herschte eine Schlacht der Gresslichsten Art. Ich sah eine Gruppe von Großen Männern und reitern die ähnlich wie die Flügelulane gerüstet waren allerdings ganz in Rot. Es mögen wohl ursprünglich etwa 50 gewesens ein, aber inzwüschen lag mehr als die Hälfte der Ritter tod am Boden. Die restlichen wurden von einer Horde grässlichster Monster und Unholde bedrängt. Etwa ein Dutzend großer Ungepfleckter Burschen rakte aus dem Getümmel hervor. Die Monster waren mindestens 4 Meter hoch und über und über mit warzen und Schuppen Bedeckt. Ihre Eckelhafte Haut hatte eine graue Farbe wie Stein und aus ihren Riesigen Mäulern Ragten große braune Zähne. Ihre Füße hatten Schwümhäute und sie Schwangen Primitive Keulen aus Holz und Stein in tötlichen Kreisen durch die reihen der Roten Reiter. Abgsehen von diesen Trollen wuselten hunderte kleiner Grüner Kraturen, nicht größer als Kinder, herum. Sie trugen verschlissenen Kleidung und waren verdreckt. Manche hatten sogar aus Schmutz und anderem Hergestellte Kriegsbemalung auf den kleinen Gesichtern. Die Augen der Unholde, allgemein als Goblins oder Gnoblas bekannt, waren klein und funkelten bösartig. Sie hatten scharfe Nasen und viele kleine spitze Zähne in den aufgerissenen Mäulern. Die kleinen Goblins kreischten und käkerten unablässig. Mit Messern, Speeren und anderen verosteten Waffen oder manchmal auch nur Knüpeln oder Steinen pisakten sie die Reiter und vielen wen einer zu Boden ging sogleich wie eine Kreischende, garstige Masse über ihn her bis auch der stolzeste Krieger von zich Dolchen und Zähnen erstochen und verwundet dalag.
Die Roten Ritter kämpften tapfer aber unter den Brutalen Schlägen der Trolle und den Unermüdlichen Angriffen der Goblins wankten sie und es war nurnoch eine Frage der Zeit bis auch der letzte von ihnen erschlagen war. Da riss mich ein Lauter, ein über das Ganze Schlachtfeld hallender Ton aus dem Bann des Anblicks. Der Trompeter der Flügelulane blies mit aller Kraft in sein Instrument. Die Unholde und gastigen Viecher schauten verschreckt und verwundert das Tal hinauf und die verbliebenen Roten Reiter jubelten. Ich sah die Glitzernde Gestallt Graf Wasilies der sein Schwert gezoogen hatte und es Glänzend in die Höhe hielt. Das große Schwarze Pferd auf dem er saß bäumte sich schnaubend auf und mit einem lautem Kislev-Schlachtruf galopierte er los. Die an die Hundert Flügelulane stimmten in den Schrei ihres Anführers ein und wie eine große Wand aus Schimernden Metall, Herlich weißen Flügeln und langen Lanzen donnerte die gesammte Schlachtlinie der ersten Abteilung der Prager Flügelulane das Tal hinap. Die ganze Erde bebte als die Gewaltigen Schlachtrösser zur Höstleistung an getrieben bergabstoben. Die Trompete erfüllte die Gegend mit ihrem hohem, Hoffnung verheißenden Ton und die Rot,weiße Flage mit der Goldenen Krone des Tzaren drauf flatterte im Wind. Gebbannt schaute ich auf diese Schar Ritter die wie eine Naturgewald auf die Dreckigen Horden der Trolle und Goblins zu Donnerten.
Schohn erhob sich ängstliches Geschrei unter den kleinen Unholden und die ersten liefen gakernt und jaulend davon. Die Trolle blieben verwirrt stehen oder Brüllten Wütend vom Licht der Gleißenden Schar geblendet. Mit einer Kraft die Göttern gleichkam stießen die Flügelulane auf die Horden der Goblins die volkommen in Unordnung geraten waren. Die Mächtigen Pferdeleiber mit den Rüstuneg stießen die reudigen Körper der Goblins beiseite und die Trolle die am nächsten standen wurden von den Lanzen aufgespießt. Innerhalb von Minuten hatte sich die Schlacht gewendet. Wärend die Meisten goblins Tod waren oder Flohen starb die Großzahl der Dumpfbackigen Trolle noch bevor ihre kleinen Gehirne überhaubt regestrierten was passiert war. Mit einem Wütendem Brüllen floh das Letzte der Monster und die Ulane drangen zu den Erleichterten Roten Rittern vor. Gemeinsam jakten die Reiter den überlebenen Unholden nach und kaum einer entwischte den Todbringenden Lanzen und Säbeln der Ulane und Ritter.


Ein Wesen der Ur-Zeit

Es war Erleichterung die mich erfüllte als ich sah wie die letzten Unholde und Monster von den mutigen Rittern und Ulanen niedergeritten und ausgelöscht wurden. Auch die Kämpfer selbst waren froh und erhoben ihre Lanzen und Säbel zum jubel. Selbst die Pferde, so schiehn es, wieherten Fröhlich über diesen Sieg in letzter Minute. Schohn wendete Graf Wasilie sein Pferd und die ersten Reiter taten es ihm gleich. Ich ritt mit meinem Pferd den Reitern entgegen, oder besser ich versuchte mit weitaus mehr Glück als Verstand das Tier in die halbwegs richtige richtung zu treiben, um sie zu Beglückwünschen. Da erklang plötzlich ein Ruf der jeden und alles erstarren, nein erschaudern lies. Ruf ist wohl auch etwas falsch. Es war eher ein Gebrüll das die Lautstärke eines ubermächtigen Donnergrollens hatte und in dem man die Bosheit und Kraft eines Urzeitlichen Ungetüms, das schohn lange auf dieser Erde wandelte bevor auch nur ein Mensch jemals die Welt betreten hatte. Es war ein laut der die dunklen Wolken anlockte und jedes noch so Mutige Pferd durchgehen Lies. Ich selbst wurde sofort von dem Tier abgeworfen das sich in panischer Angst aufbäumte und das selbe geschah, soweit ich es mitbekam, auch mit einigen der Reiter. Graf Wasilie war einer der wenigen die sich, durch reine Kraft und unglaupliches Geschick, im Sattel hielten. Das Gebrül weckte in Mensch und Tier eine Angst die Älter war als ihr leben selbst. Ich viel fast in Ohnmacht als mich der Laut, dieser Unheimlichen Ruf aus Grauer Vorzeit ereichte. Etliche Ritter und Ulane, allesamt Mutige Adelssöhne alter Kivlischer Geschlächter, erbleichten oder rannten in geistloser Angst davon. Nur die Mutigsten, ältesten und abgebrühtesten scharrten sich verzweilfelt um Wasilie und den Standartenträger so wie Wanja als das Uralte Ungeheuer zu dem der Schreckliche Schrei gehörte aus dem Schatten eines Felsen trat der am anderen ende des Tales lag. Niemals wieder habe ich eine solche Bestie gesehen und auch voher habe ich nie auch nur etwas in kleinster weise ähnliches erblickt. Es war mindestens 35 Fuß hoch und von absolut Grauenhafter, unatürlicher Erscheinung. Mir war schrecklich klar das nichts was aus dieser Welt kam so ausah, jedenfalls nichts das nicht vor über 10 tausend jahren, im Nebel der Urzeit, auf der Welt wandelt. Der Riesige Kopf des Ungeheuers war eine Gräßliche Mischung aus Menschlichen Zügen und Tierischem Anglitz. Lange Braune Hörner sproßen aus dem Haarigen Gesicht und Zähne so Groß wie ein Zeigefinger eines großen Mannes rakten wie schrecliche spieße aus dem Maule des Ungetüms. Der Oberköper glich fast follständig dem eines Menschen. Nur hatte er einen weitaus größeren Umfang, war mit narben und Pockenähnlichem überzoogen. An manchen Stellen des Muskulösen Brustkorbes hing Zotteliges Fell mit seltsamen Ketten oder Ringen die auch teilweise in die Haut des Untieres gestochen waren. An jenem Zirrat des Ungeheuers waren Symbole und Amulette gehängt die mich auf Gräßliche weise an die Schmuckstücke und Verzierungen der Norsca errinnerte.
Das Erschreckenste ware Jedochd er Gigantische Unterleib des Wesens. Ein Grüner, geschuppter und langezpogener Leib einehm Bosshaften drachen oder Lindwurm ähnlich sorgte mit 4 Starken Beinen, deren Füße riesigen Vogelkrallen ähnelten, für einen unerschüterlichen halt des Scheusals. An dem Unterleib war Vorne, einer Primitiven rüstung oder einem Gürtel ähnlich, eine Gigantische Mesigplatte mit Stählernen Ketten befestigt. Auf dieser Prankte, Gresslige Botschaften des Wahnsinns und den willen der Dunklen Götter verkündend, ein Totem oder Götzenbild, dessen anblick bereits die Boshaften Stimmen in meinem Kopf wachruf die ich in dem Schlammigem gefängniss der Norsii erdulden musste.
zwei gräsliche Muskolöse Arme mit Fell und teilweise gräulichen Schuppen bedeckt rakten aus dem Oberkörber hervor und in den zwei Monströsen Pranken hielt das Gräßliche Monströse Untiie eine Axt von Titanischen ausmaßen. Der Griff war aus dem stamm einer Großen eiche gefärtigt und das Zweischneidige Blatt war, wie die "Rüstung" des Ungeheuers, aus Messing und mit Boshaften Runen, Schrieftzeichen und Symbolen bedeckt die einemjeden gegen die die Boshafte Waffe geschwungen wurde nur Tod und Grausame Sklaverei im Ewigenreichd er Dunklen Götter versprach. Wieder hob das Monsters seinen Gräßlichen Kopf und röherte seinen Furchtbaren Ruf in die Welt hiaus so das auch der letzte Mut der Ulane zu brechen schiehn. Finster war es Geworden und kein Sonnenstrahl glitzerte mehr auf den Rüstungen der Ritter und Flügelulane. Die Federnen Schwingen der reiter schienen trüp und zerzaust, garnichtmehr erhaben und Engelgleich. Selbst Wasilies Stolzer Gestallt war das baldige und Grausame Ende anzusehen.
Mit einem Kläglichen Aufschrei schohn fast verzackten Mutes gaben die restlichn Ritter und Ulane, höstens ein Dutzend ihren Verstörten Pferden die Sporen und ritten geradewegs in den Sicheren Tod. Noch ehe die erste Lanze den Leib des Ungetüms berühren und vieleicht eine Wunde hätte schlagen Können Hob das Monster seine Grausame Waffe und stieß sie mit einem noch Schrecklicherem Donnerbrüllen als Foher auf die kleine Reiter Gruppe. Mit einem Greslichen geräucsh spaltete die Klinge, gleichsam durch ungeheure Kraft und Verdorbensten zauber, Pferd wie Mensch und keine Rüstung vermochte dieses Werkzeug des Todes und Verderben aufzuhalten. Mit einem Furchtbaren Schlag hatte das Ungetüm die ganze, eher Todesmutige als Tapfere Schar zerschmettert. Ihre Körper und die iher Rösser lagen verstümmelt und zur Unkentlichkeit geschunden auf dem blutgetränkten Boden. Ich sah mit verschwommennen Augen das trübe glitzern des Goldenen Helms Graf wasilies.
damals dachte ich ich hätte den Edlen Flügelulanen Kislevs zum letztenmal gesehen.

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BeitragThema: Re: Ein Schreiberling auf Reisen   20/9/2012, 16:45

jeah! ^^ er hats endlich mal gepooostet !!!
wie ich darauf gewartet hab supiiiii
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BeitragThema: Re: Ein Schreiberling auf Reisen   2/6/2013, 16:03

Sou hier wie versprochen meine Meinung zur Geschichte (längst überfällig)
Du hast alles sehr gut beschrieben wodurch man sch das ganze sehr gut vorstellen kann was natürlich die ganze Geschichte lebendiger macht.
Auch die Story an sich gefällt mir sehr gut auch wenn ich normalerweise nicht der allergrößte Fan von dem bin.
Ich weiß ist sehr wenig aber ich bin in sowas eher schlecht.
Im großen und ganzen einfach ne super Story und es wäre Klasse wenn du irgendwann weiterschreibst. 👽
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BeitragThema: Re: Ein Schreiberling auf Reisen   10/7/2013, 15:50

Weiter geht die Reise

Irgendwann, ich vermag nicht zu sagen wann genau, erlag ich der erschöpfung geboren aus angst und müdigkeit in dem kalten land. Ich lag wohl lange dort, nicht fähig und gewillt mich zu regen. Das Untier war fort, doch schaute ich nichtd abei zu wie es mit dne grässlichen Klauen über den eisigen Boden schritt. Mit feuchten augen und einer Traurigkeit die mit angst und verzweiflung gemishct mich niederdrückte lag ich da, im sperlichem gras auf dem kalten Boden Kislevs.
Ungewisse zeit shclummerte ich, mein körper nahc wie vor dünn und zäh aufgrund der erfahrungen in dne greslichen landne der norsii. Wie so oft schon plagten mich träume, doch diesmal wahr e snur wahrer alp, ich sah kämpfe, blut und greslichste monster die hunderte mahle die strahlensten heldne töteten, stehts erschien es mir wie das geschehend essen ich warhaft zeuge gewesen war, vermischt mit den zahlreichen legenden aus meiner Heimat.
Irgendwann erwachte ich, bis heute kann ich nicht sagen wieso
doch es schien als war da etwas oder jemand da smich antrieb. Mit ungeahnter Tatkrafte rhob ich mich, die trauer, der schrekcen und die kälte nur entferntes Dunkel in meinem innerem. Weiter! Ich musste weiter, weg von hir, weg aus diesne kalten, mit monstern und schlimmerem verseuchten, landen ich musste Leben!
So ging es weiter. Ich sammelte, den abhang hinaus kletternt, ein stück eienr abgebrochenen Lanze auf und, diese als notdürftige stütze evrwenden, schlurfte ich weiter. Die kälte brannte und mit ihr mein zäher, vond er berührungd es chaos einmal leicht erfassten, sehnen. Mit der kraft der unantürlichkeit und diesem leichtem Lichte das der gnandnevolel kriegegrott Sigma mir schenkte setzte ich einen fuß vor den anderen, unermüdlich, langsahm und stumm schlepte sich der schreiberling vorwärts durch die eisige und felsigen Ebenen des Landes der Bären.
Ich weiß nicht mehr genau wie die reise verlief. Der wille des scicksahls, diese macht und furchtbare Kraft von Göttern, helden und Magie, sei es der ausgeburt der Schrecken doer doch nur das leichte licht im Immaterim hielten mich wohl am leben. Ebenso, so glaube ich, auch der unergründlich feste Wille des menschens. Gewiss nicht meiner, bin ich doch eher scheu gewesen seit jeh her, doch einfach der wille zu überleben ein instinkt der Sterblichen trieb mich weiter.

Schließlich jedoch, nach Tagen vlt. auch Wochen wie lange es war kann ich nicht sagen, in denen ich nur von Beeren, kargem grase und firschem aber eisigkaltem Wasser gelebt hatte und nur von jemen unnatürlichem schein der Wärme angetrieben die das Schicksahl mir gab, auf das ich weiterhin eine mir unbekannte doch wohl ausersehene Rolel, spielen möge, ja irgendwnan nun nach unzähligsten Wegstundne erblickte ich die ersten menshclcihen behausungen seit den Primitiven Hütten der Norsii.
Gewiss sie waren kaum besser. Ein dickes, dunkles, dachd as fast bis zum boden reichte und aus dunklem Schilf gemacht schien, aufgesetzt auf mit tau überzogenen steinen ide krude zu einem mauerwerk zusammengefügt waren. Doch gleichwohl die Hütte einsam und unschön ind er Landschaft lag so glaubte ich doch etwas leicht vertrautes an ihr war zu nehmen, seie s das Blechernerohr das zumindest den Anschein eines Schornsteisn erwecken soltle, die Tür samt Riegel und shcloss oder die, freilich ungenaue, eckicke bauweise des gebäudes. es war vieleicht ein Einsames Haus in der Kältesten Wildness, nur zu nahe an den Wüsten des Chaos, der Barberei und des Schrecklichsten wahnsinns, doch es war ein, wenn auch kümmerlicher, letzter Außenposten der Zivilisation der menscheit, der fleißgen und rauen, jedoch Standhaften und Treuen, menschen des Tzaren reiches Kislev!

Ich war erleichtetr, ja fast beflügelt, durch diesen Anblick. Mit letzter Kraft, denn die reise und dieser anblick von Menshclcihen Wohnstätten hatten mir die ltzten kraftreserven geraubt, stürzte ich auf die Tür zu, mehr fallend als Klopfend schlug ich einmal, schwach, dagegen und noch wärend das hölzerne Poch in meinen Ohren drang viel ich zur erde, von Müdigkeit und einer erleichterung gepackt die mich, sanft und dennoch unwiederstehlich in eine, gefärlich den tiefen des Todesgottes Morrs nahe, ruhe barg.

Als ich erwachte dachichte ich zuerst ich sei in einem traum, verschwommenee errinerungen schienen mir eben jenes zu sein was grad passierte. Auf den Rücken eines pferdes, freilich nur leicht, gebundne lag ich und erschauderte obd er errinerung and en tag wo eben dies gescah und all das wa shier geschildert wird seinen anfang nahm. Doch die unsanften stöße, durch die bewegungen des Tieres verursacht, weckten mich alsbald vollends und ich wurde mir durch da sumschauen und den anblickd er, nun gewohnten, kark kalten landshcaft kislevs bewusst das ich nicht ine rrinerungen schwelgte sondner im hier und jetzt war, auf dem rücken eines pferdes und mal wieder unterwegs.
Ich schaute mich um, so gut das eben ging. Schon sah ich, forne das Pferd an einem abgenutztem alten lederzügel führend, einen mann. Er trug eine abgewetzte fellmütze, warme aber keinesfalsl feinste, Kleidung und sogar von hiten wurde man dem dichtem Haar und wohl gigantischem, Dunkelbraunem, Schnurrbarts gewahr den der Mann besaß. Noch bevor ich mich wircklich fragen konnte wo ich genau war, wieso der Mann mich aufgeladne hatte und all diese Fragen die einem unbescholltenem Manne aus den ruhigen gefilden des Imperiums in solch einem Augenblick durch den Kopf gehen merkte ich das meine erschöpfung gewichen war. Natürlich! ich hatte geshclafen und geruht und ebenso war diese klamme kälte aus meinem, geschundenen, gliedern und eine wollige wärme umgab mich. Ich bemerkte, nun vollends wach, das ich in Decken gewickelt war und ebenfalsl eine, stark nach Pfeifentabak riechende, Wollende mütze trug. Sie war etwas groß doch wärmte sie wunderbar die ohren und den ganzen Schädel.
So auf natürliche weise beruhigter räusperte ich mich, noch relativ heiser, und sprach den Mann an. "Mein Herr können sie mir sagen wo ich binn, danke jednefalls für ihre Hilfe und ähm wo bringen sie mich hin?" Der mann drehte sich nicht um, ganz so als hätte er mich nicht gehört, dnan jedoch spuckte er aus und murmelte etwas in der melodischen und temparamentvollen sprache der Kislever. Schließlich, als ich schon dachte das er wohl das Reikspiel des Imperiums nicht verstehe, kamen doch, vertraut und doch sehr akzent belastete, worte aus dem Mund des Schnurbärtigen. Die stimme war ausgesprochen rau und tief, sie klang auf den ersten Eindruck grob und unfreundlich doch wer genauer hinhörte meinte, jednefalls schien es mir so, eine tiefe verbitterung in den Groben Lautend es herren zu hören. Ich verstest keinse Reiknov-spielnow. Auch wen die worte keinesfalsl deutlich oder fehlerfrei aus seinem Mund kamen so war mir doch schnelld er sinn dieser bewusst. So seufzte ich und lies meinen kopf in die geütlich möglichste Stellung verharren. Ich würde wohl ersteinmal, wohl oder überl, mit dem Mann reisen wo auch immer hin. Jedoch schienen mir die art meiner "unterbringung" auf dem pferd und auch die schire Tatsache seiner kleidung  ein gutes ohmen zu sein. Ausserdem: nichts dachte ich wäre schlimemr als das mir beriets wiederfahrene Schicksahl bei den Grausamen Norsca...

Nach einigen Stunden in denen wir schweigend und ich egdankenversunken dahingezogen waren viel mir immer duetlicher etwas auf. Die präsenzd es Chaos, nach wie vor tief in mir als kalter und doch glühender splitter verankert, lies nach, nicht nur meinte ich bemerken zu können das wir uns, allmälich, immer weiter von den Eisigen Wüsten der Dunklen Götter entfernten, neine s war noch etwas anderes..etwas das ich nicht umbedingt gut hieß. Eine präsenz von Eisiger Kälte, viel unterschwelliger und doch unbestreitbar, als die reine Kälte dieses landes. es war wie schwarzes eis das in Millionen tropfen verteilt die luft füllte. Als knakcte es, so leise und doch beständig, und hauche einem, scharf und kalt, etwas zu. Ja allmälich bemerkte ich tasächlich wie das Land dunkler wurde, oder war es nur einbildung meines geschundenen Verstandes?!
Die felsen und der schne waren gleich doch die, wieos spärlichen, Pflanzen wurdne noch wneiger, viele waren grau oder shcwraz, ohne jedes grün oder platt und mehr trockenes oder knorriges als Farn. Ja als ich, von eienr seltsam abstosendne neugirde getireben, immer mehr auf dieses "gefühl" lauschte merkte ich wie es etwas ganz bestimmtes war. Ein alles efüllendes Heulen, ja das war es. Es erfüllte die Luft über uns wie eine unsichtbare wolke die beständig, zwischen all den anderen, durchzog, wie ein wind der an usn vorbei zog und, ja das war das beunruhigenste, an mir zerrte. Und nicht etwa an meinem leiblichem fleische sondern an meiner Seele, jenem lichte und sogar der Glut des Chaos wie eisig, dunkle Finger die nur nach dem lebend aller trachten. damals war es nur eine ahnung, mehr vermutung den gewissheit und ich dahcte mir weniger dabei, ging es mir doch, verglichen mit alld e rmühsaal bisher, noch gut.
Doch es sei gesagt das dies alles weitaus mehr als nur ahnen und fürchten war und ist. Es ist ein sturm über uns, eine brise unter vielen die an uns zeert und uns entspringt. Der Dunkle, Grabeshauch gleiche, Magische Wind von Shyish!

Doch, wie erwähnt, damals hätte ich, noch, nicht im Traum an solcher art der Umstände gedacht. Somit wickelte ich mich nur tiefer in meine dekcne, auf dem pferd, hoffte weiterhin auf das beste und murmelte ein zwei Worte zu dem, so fernem, griegergott Sigma der das Imperium und all seine Bürger stehts beschützen mag, wärend ich, samt meinem führer, weiter in die eisigen und verschlungenen Pfade Kislevs eindrang und die Schatten wuchsen.

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Zuletzt von Tarnatos am 7/9/2013, 22:14 bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Ein Schreiberling auf Reisen   1/9/2013, 21:42

Hab die Geschichte schon länger gelesen geb ,aber erst jetzt meinen Senf dazu.
Also da ich sowieso fan von solchen Geschichten bin hat sie mich von anfang an gefesselt.
Ich mag die Charaktere extrem und die ganzen Details die du beschreibst.
An manchen Stellen hast du echt gut Spannung aufgebaut was ziemlich Lust aufs weiterlesen macht.
Freue mich auf jedenfall drauf wenns weiter geht^^
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BeitragThema: Re: Ein Schreiberling auf Reisen   3/9/2013, 19:25

Danke, wie man sieht geht es, in unrgelmäßigen abständen, weiter. An sich steht der grobe storyverlauf auch in meinem kopf schon seit einiger zeit. cherry

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BeitragThema: Re: Ein Schreiberling auf Reisen   8/9/2013, 18:49

Dunkle Heimstätte

Schließlich, nach einer weiteren Zeit der stummen weiter reise in der dieses Beklämliche Gefühl der schwarzen kälte, des Hauches in der Luft, weiter zugenommen hatte sah ich, langsahm näherkommend, eine schwarze Linie am Horizonnt. Erst nur ein strich doch allmälich imemr größer, Näher und bedrolicher kommend. es war eine recht gerade finstere Abhebung vom Boden, keine Berge und Hügel aber was dann?
Erst nach dem vertsreichen von etwa 30 Minutene rkannte ich genau und unfehlbar was es war, worauf wir da langsahma ber stetig zuhielten...ein wald. Gewiss es war keine Ansammlung von bäumen wie man sie mit denend es Imperiums vegrleichen kann. Keiner jener gewalltigen, grünen, grauen, braunenn Naturungetüme die nur so wimmelten von schönem und finsterem, myssterien und sagen und die Flächen verschluckten die ganzen Fürstentümern glichen.  
Dieser walt war ein Grauer Schleier über dem Felsigen Boden, von der Kälte Kahl, unter seinem dach aus sten und Flechten schien kaum ein sonnenstrahl und es war kein leben dortdrinen zue rblicken. Vielmehr hatte ich das Gefühl wir näherten uns eher einem Friedhof, mehr einem walde. Selbst mein Führer und das Pferd, beide bsiher ohne sichtbare anwandlung vorrantrottend, schienen nun aufienmal einens chauer zu bekommen. Die schritte des Schnurrbärtigen wurdne unsicher und da spferd schnaupte aufgeregt. Ebenso legte sich nun ganz eidneutig der schrecken auf mein Herz. Doch dieses ware rshcöpft und geprägt von alld em wa sich schon erduldete bisher. Dennoch lief es mir kalt den Rücken herunter und meine augen weitetens ich in stummer Angst als ich diesen, imemr näherkommendne, Dunklen Wald ansah. Es schien als würde er meine blicke einsaugen und ein klägliches Schreien mich, so entsetzlich wie unwiedertsehlich, hinein rufen. Eine Brisse erfasste mein haubt, udn wehte die mütze vom haubt. Mit der brise erschauetre ich kalt und meinte für sekundne kühle Stimemn ind en ohren zu hören, ja gesflüster des leides und Vergehens, es war wie eine warnung.
Ich war kurz dafor etwas zu tun, mich aus den fesslen auf dme Gaul zu befreien und davon zu laufen. Ja mein vertsand sagte mir nur eins: Lauf gabriel Lauf!! Doch da hielt das Pferd abrubt an und der Führer kam auf mich zu. Nun sah ich zum ersten mal sein gesicht, tasächlich wurde es von einem gewalltigem schnurrbart geziert. Dunkle Augen die wohl einst standhaft und fest waren, vernarbte wettergegerbte haut und eine Dicke Nase. Doch all die raue Standhaftigkeit die dieses antlitz unzwiefelbar einst gehabt hatte shcien lange erloschen. er war Blaass und die augen wirkten ängstlich, ja nun viel mir auf das ganze wesen des Kisleveliten wurde von einem Schrecken beherrschtd er scheinbar tief und lange saß, ja das ganze Wesen des armen herren beherrschte.
Ich sah und spürrte das Zittern der Hände des Mannes als er wortlos, ja mit krächzendem Atem, meine Seile löste und mir, unbeholfen fast, vom Pferd half. Ich war im ersten Moment versucht ihn beisiete zu stoßen und zu laufen, diesem Armen Sterblichen und dem so unheilverheißendem wald zu entfliehen doch leider kam es nie dazu.
etwa slähmte meine glieder, ein unheilvoller Schatten und dnan hörte ich sie! Die Stimmen, sie waren geisterhaft und unwircklich und obwohl sie all meine Glieder mit lähmender angst füllten riefen sie mich, zerrten an meinem Armen sterblichem leben und belegten mich einem Zauber viel zu stark für mein Schutzoses Selbst. Ob magie, bösester Wille oder schlimmeres ich wandte mich nicht um, nam nicht die Beine in die Hand und entrann diesem Orte voll kälte, finsterer Einsamkeit und Grabeshauch.
Stadessen setzte ich, langsham und wie in trance, ohnmächtig ob der verzweifelten Rufe meiens Instinkets und, geknebelten, Verstandes, einens chritt vor den andren und noch ehe ich mir warlich bewusst wurde was geschah trat ich auf die dunkle Mauer dieses, gänzlich Blattlosen, Finstersten waldes zu. Die Bäume ragten drohend auf doch ohne Präsenz, mehr wie Äschernde gebilde, Dunkle Giganten die doch jederzeit ob eines sturmes brechen und stürzen konnten, wie Leichen am Morschen Galgen. Und immer noch lockten mich diese stimmen, worte kaum zu vernehmen und mehr ein hauchen abartigste Kehlen, ja wie das unwirckliche Röcheln längst vergangener Kehlen und die Stimmen alter tage. Klein und gefangen in meiner eigenen Angst, das herz doch ganz ruhig, die haut kalt und der atem schwer betrat ich die Finsteren gefilde unter den ästen und Flechten, einem hölzern Trockenem dach das die sonne fern hielt und nichts als scharfen Wind und Dunkelheit gediehen lies. Wie aus dem nichts tat sich, kaum sichtbar und doch für meine, nicht selbst gelenkten, schritte klar ein Weg auf, der immer wieter und wieter in den, unabshebar großen, wald hinein führte.  Ohne mich um zu sehen musste ich, ja anders kann ich es kaum beshcreiben, diesme pfad folgen. Unter meinen Füßen knackten äste und kaum eienn augenblcik darauf erhob sich ein flattern udn kreischen, scharfe geräusche vielfachen, plötzlichen Treibens. Eine shcwarze Wolke löste sich, löchrig wie aus tausned kleinen fetzten, aus dne Bäumen und flatterte krieshcend über mir. Mit weitaufgerissenen Augen ersah ich die gestalt dieser Aufgeschreckten Flut an schwarzen glügeln und geflatter. Fledermäuse, aberhunderte dieser kleinen Bister, mir nur als böse ohmen aus geschichten und manchen weinkellern bekannt, flogen übe rmich hinweg. Jedoch nicht solche handgroßen, mehr braun als schwarzen, wie bei mir im Imperium heimisch, nein dies waren Grässliche Tiere mit Roten Augen, pechschwarzer haut und viele hatten, mit ihren nackten schwingen, eine Breite von mehr als einem meter. Ich sah dutzende de rblassen, lüsternden, eckzähe und obgleich ich, nach wie vor von kalter angst geführt, unverholen weiter schritt so erwartete ich doch das diese Bister sich jedne Augenblick, Girigst, auf mich stürzen würden.

Nichts dergleichen geschah. Die wolke ebruhigte sich allmälich wiede,r viele der Dunklen Tiere verschwandne im wald und nur einige flatettren, wie späher unsichtbarer Herren, wieterhin um mich herum, nur hir und da sichtbarw erdend in den imemr düsterwerdendne Schattend es waldes, Bald schon musste das spärliche Licht vom rande des waldes hinter mir verloschen sein und obgleich meine augen kaum mehr des, seltsamen, Weges gewhar waren schritt ich doch, nach wie vor in schrecklister Ohnmacht meiner eigenen kräfte, immer weiter durch den Wald. Bald schon mochte mein, wieso in das schreckengebeutelte gefängniss des Geistes gesperrte, Verstand aus all dieser Finsterniss und kälte nicht mehr weiter aus harren. Ich versank in düstersten traume, es war eine Trance ohne gleichen, schwarze visionen undeutlich und nicht für Klare Gemüter vorgsehenen plakten mich und so kann ich mich, vieleicht mit Glück, nicht mehr genau errinern wie ich imemr weiter, wohl, diesen wald entlang schritt.
Meine Geistliche präsenz, ja das klägliche bewusstsein das ich noch vollends Mein nennen durfte, ward erst wieder geweckt als etwas lichtes und leuchtendes, über der alles erfassendne finsterniss des waldes, auftauchte. Unwillkürlich starrte ich es an, wie es Grün und blass, trübsinnig und Kalt, Kränklich am Himmel stand. Morrslieb, der Unglückseelige Mond dieser welt, ein giftiger schatten allen Bösen und Schlechtens.
Zuerst bemerkte ich so garnicht, wie ich scheuzlich gebannt, diese Grüne scheibe am, nun dunklem, Himmel anstarrte. Erst als ein Heulen ertönte, so schaurig und unwircklichd as ich zusammenfuhr lies ich vom Anblick Morrslieb's ab. Dieser Ton kam mir vor wie die schlimmste verheizung auf Unglück in diesem, ganz und gar unseeligem, Walde. Ich kannte das Heulen vonw ölfen, wie diese elden und doch gefärlichen, tiere den Mond anhäulen dochd as war anders. Es war das Heulen einer bestie, der Ruf eines Monsters das nur nach einem giert: Warmem Fleisch!
Ich shcaudetre abermals und schlang die arme unwillkürlich um mich und stockte. Der bann war weg, ich vermochte mich wiede rzu bewegen. Auch meien beien standne still, ich lief nicht mehr. Verwundert, mit dme schrecken anch wie vor in allen Knochen, schaute ich nach vorne. Anstatt da smeine sicht von endlosen reihen, dichter, Bäume versperrt wurd ebot sich mir eine freie sicht auf eine lichtung. Dunkel im Kalten doch nicht ohne Reiz verkündenen Scheind er Nacht lag eine große freie Ebene vor mir. Es war eine glatte, platte Ebene mit nur wenig Gras und steinigem Boden, wie Kislev nunmal ist. Doch dnenoch, nun eindeutig erkennbar, erstreckte sich vor mir ein grober Pfad über diese Freie Fläche und mein blick glitt ihn entlanng. Schon bald wurde ich der schattenhaften sillute gewahr zu der er hinauf führte. Weiter Hinten, in finsterste schwärze gehüllt und nur geistehraft vom grünlich blassem Schein des Mondes erhellt stand auf scharfem felsen, wie ein Schwarzer Dorn in den kalten Wolkenlosen nachthimmel gereckt, ein Großes gebäude. Meine augen starrten, mein geist fassunglos und mein körper zitternd ob des Schrecken und der unmenschlcihen verheißung, die von diesem Ort ausging. als Winzigste Gestallt blickte ich auf ein, in tiefstes Schweigen gehülltes, schwarzes Schloss das Lockend und Abschrekend zugleich dort lag und ursprung zu sein schien von all dem heulen, der Finsterniss, dem Unheill das diese Landen erfüllte.

Es ist unmöglich für mich zu sagen wie lange ich so dastand, gebannt auf das schloss starrte als würde der mich lenkende bann nach wie vor auf mir leigen, obwohl er doch soweit ich dies sagen kontne von mir abgefallen war. Mein Atem bildete bei jedem Lufholen kondenzwolken in der luft, er keuchte voller innerstem schrekcen und staunen, die kälte brannte in jeder Faser meines leibes doch stand sie zurück hinter der Furcht, keine Angst, nur staunende Furcht die die übernatürlichkeit des Bauwerks vormir so deutlich vernam, die mich starr hielt und meinen Blick, meinen verstand beherrschte, durchdrang und nicht mehr "nur" in kalten krallen hielt sondern meine Seele füllte, sie ausdorrne lies und die Flamme des lebens schwächer werden lies die in mir brannte...
Das freilich war, so glaube ich heute mit sichehreit, meine Rettung. Den nicht nur jene verdorrte kalte, Morbibe furcht sann anch mir und meiner seele wie der ungläubige Leser wohl mitbekam gab es noch ganz andere Kräfte die in mir schlumemrten und brennend tribut zollten. Eben jene rissne mich aus dem Bann, wütend flammten die Emotionen in mir hoch, das Fale licht viel auf ein Zerfallenes geischt, die faust ballte sich aus lauter Wut und animalische Silben huschten zischelnd umher, die begirde lies mich von neuem die Kraft des Lebens spührend, verlangen, Brodelnder zerfall, Kochende wut, Myhstsiches wissen erhoben sich für sekundenbruchteile und einer eifersüchtigen schlangenschaar gleich stritten sie mit der neuen Kraft in mir.
Die allesmamt verwerflichen elemte schrecklicher Götter und eines Mannes noch weitaus schlimemr und längst vergangener tage vielen übereinander her...und brachen für mich, Gabriel den Schock jenes Ortes. Ich atemete auf und so ironisch es scheint war ich erleichtert... an jenem Ort war ich, seid dem ich von den Rauen Norsii entführt worden war, das erste mal frei von all den verdebrten Einflüssne und er Angst die mich solange gepeinigt hatten. Das kleine, stehts verschwindend geringe, Flämmchen des reinen glaubens an Sigmar den ich inzwischen eindeutig und mit Trotz bewahrt hatte, um der erlösung meiner armen Seele willen, flammte auf erfastse mich im ersten auflodern und, bis heute bin ich überzeugt das nur dies mich so handeln lies, ich machte einen Schritt vor den anderen. Hinauf zu dem Dunkelem schloss das vor mir lag. Mit jedem schritt, dem dünnem und seltsam leichtem weg zum tor hinauf ertsarb mein glaube doch hielt sich trotzig ein grundmaß der Leuchtendne Kraft in mir, gab mir wen auch geringsten Mut weiter zu schreiten zum ruhme Sigmars...oder meinem lebn willen! Es ist selstam, verzerrt und mit geradezu härsischer Endeutigkeit bedacht das ausgerechnet jenes Schloss dort meine, theoretisch, einzige chance war zu überleben...sie werden es vlt. bereits erahnen und bald schon sehen wieso.
Ich schaute mich beim laufen unsicher um, zwar war ich frei doch mein körpe rleif weiterhin wie im bann, geführt vom schwach glimmendem Glauben in mir mein verstand jedoch erzitetrte bei jedem atemhacuh und besh sich unsicher den nebilgen rand des weges, wo aus der nacht fahl vom kränklichen Morrslieb beschienen Steine und gehagte erd,e veriwttetre statuen und mosbewachsene felsbrocken, modrige Holzüberreste und weis schimmernde gebeine Lagen...Gräber, der Unheilige weg war schaurig klar und unbestreitbar von der Ruhestätte ärmster toter gesäumt. Schließlich stand ich vor den Finsteren mauern, die schwach wiedelruechteten vom Schein des Mondes und mit Mos bewachsen waren ebenso wie sich ranken daran emporwanden, doch beide pflanzen waren graulich braun und selbt in der dunkelheit eindeutig tod, so tod als hätten sie niemals auch nur ein quäntchen leben in sich getragen. Das Tor war groß genug für einen Troll und ich schätze ehrfürchig und stumm vor, sich langsahm wiede reinschleichender Furcht, das zwei Kutschen mühelos nebeinander unter dem Torbogen hindurch rauschen könnten. Das Holz schien ebenso schwarz und Tot wie die Mauer, es leuchte jedoch nicht vom schein des Mondes wieder und ledeglich auf angelaufendne, hier und da mit rost befallenen, Schanieren und dem Schloss schimmerte der Schein des grünlichen Unheils am Himmel. meine Blicke huschten unsicher an der Pforte empor hinauf bis zu den, in undurchdringliche Finsterniss gehüllten, Wehrgängen und wieder zurück. Mich beschlich ein mehr als nur ungutes gefühl und die Furcht sorgte dafür das mir schlagartig die Kälte zruück in jeden Knochen kroch als ich beim anblick, hochdroben ind er dunkelheit, erschaudetre. Schwach läuchtende, schon von der finsternis verschluckt, meinte ich dort den Grünlichen schein von augen egsehen zu haben, Augen die wie Elmsfeur in knochigen Höhlen glühten und mit kalter Zeitlosigkeit bösartig und dennoch stumpf herunter starrten!
Die Augen sahen zu mir hinap und verfolgten mit grausamer geduld wie meine faust zaghaft an das tor klopfte, kein eisen erscholl, kein kettenhmd rasselte als die Stummen wächter ihre, Gerüsteten, leiber zäh und voll unendlicher gedehnter Geduld umwanden, als die Hausherren das tor öffnetten.
Ich Erschrack als sich die Toflügel öffneten, ohne narren und ohne laut wich die Finsterniss der Pforte einer nebeligen Dunkelheit, die meine vor furcht geweiteten augen nur langsahm von dem tor unterschieden. Der Glaube war wieder beinahe erloschen, kläglich heruntergebrannt glomm er nurnoch traurig in meiner, vor kälte brennenden Brust.
Ich keuchte wiederiwllig auf als ich durch den Steinernden Bogen trat, im Nebel flüsstetren Stimmen und es war als ob eine Hand mich, dunkel und kaum zus ehen, mich behutsam und doch voll unwiederstehlicher, griger, Kraft hineinführte...hinter mir schwang lautlos das Tor zu!


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Reden / Denken  der Tod
Multicharas: Tarnatos, Bás, Judas Iscariot, Umba ja'du

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