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 Wien

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Tarnatos
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BeitragThema: Wien    10/11/2016, 02:25


Die große alte Stadt, Zentrum von Österreich, ehemalige Hauptstadt der Habsburg Monarchien und nicht nur der Wohnort von über 1.8 Millionen Menschen sondern auch der Hort vieler, besonderer, altehrwürdiger Sehenswürdigkeiten. Eine alte, verstaubte und doch lebendige Weltstadt, nie so ganz Metropole wie seine Brüder und doch darf man Wien immer in einer Reihe nennen mit London, New York, Berlin, Paris, Moskau, Shanghai, Tokyo...!
Erwähnt seien hier nur die offensichtlichsten der vielen Sehenswürdigkeiten der Stadt: das schloss Schönbrunn, einst Sitz des K.u.K Kaiser, die Hofburg, der Stephansdom, das Prater, die Staatsoper, der Tiergarten und und und!

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F.V. Theodora

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BeitragThema: Re: Wien    10/11/2016, 19:48

Frankreich:

Theodora laß die Kopie ihrer Nachricht, welche sie wenige Tage zuvor einen ihrer Bediensteten in die Hand gedrückt hatte um sie zu überreichen, ein weiteres Mal durch.


Sehr geehrter Herr Hakem,

es mag ihnen merkwürdig erscheinen, dass ich sie auf diesem Wege kontaktiere und dann auch noch mit der höflichen Bitte für ein baldiges Treffen, aber ich bin überzeugt davon, dass dies angesichts aktueller Geschehnisse von großer Bedeutung ist und wäre sehr erfreut wenn sie meiner Bitte nachkommen würden.
Ich würde Sie bitten sich am 11.11 dieses Jahres um 23:00 UTC+1 am Vordereingang der Votivkirche aufzuhalten, wo ich dann auf sie zukommen werde.

Es grüßt,

Eine besorgte Bürgerin



Sie saß auf einer kleinen Mauer an einer der Ringstraßen vor der Votivkirche. Sie hatte sich wie fast immer in eines ihrer eleganten, schwarzen Kleider mit aufwendigem Schnitt geworfen und blickte zu dem majestätischen Bauwerk auf, bevor sie den Zettel wieder in einer ihrer Taschen verschwinden ließ. Neben ihrer blutroten Haare, welche sie zu ihrem bedauern wieder einmal offen tragen musste um ihr magisches Auge vor den Blicken der Menschen zu verbergen, waren es die silbernen, eingewebten Kreuze an ihrem Kleid, welche ihr Erscheinungsbild in dieser Nacht prägten. Du bist echt ein hoffnungsloser Fall, so kann man doch nicht schreiben… als ob der komische Vogel auf so etwas reagieren würde. Aversion reagierte nicht auf die Stichelei ihrer besseren Hälfte, auch wenn sie selber ebenfalls alles andere als optimistisch war was das Erscheinen des Hexenmeisters anbelangte.
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Tarnatos
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BeitragThema: Re: Wien    10/11/2016, 20:07

Der Hexenmeister konnte, oh wunder, tatsächlich Lesen.
Doch viel glücklicher war wohl das er gerade tatsächlich in Death City gewesen war als ihn die seltsame Nachricht der Hexe erreichte, denn abgesehen von der Stadt des Shinigami hielt sich der "leicht" verrückte, oder jedenfalls suspekte, Totengräber gerne an alle möglichen orten auf was es schwerer gemacht hätte ihn zu finden.
Der Inhalt wiederum hatte den Mann nicht sonderlich verwundert, schlicht und ergreifend da der Hexenmeister so menschen fremd war wie man nur sein konnte. Die Menschheit überhaupt, Soziales leben und etliche Begriffe, Konstrukte des sozialen Lebens waren ihm fremd, ihm nur oberflächlich ein begriff und so faste Tarnatos Hakem die meisten dinge anders auf als die Mehrheit der Intelligenten Wesen auf Erden.
das was ihn doch verwunderte war woher diese "besorgte" Bürgerin seinen Nachnamen kannte, erwähnte er ihn doch höchst selten doch diese Verwunderung hielt den ebenso neugierigen, wie todesmutig naiven Totengräber nicht auf der Einladung nach zu kommen...schon weil er gerade nichts zu tun hatte, hatte er meistens nicht und wie immer das Leben ihn mit der Neugierde eines ewig unverständigen erfüllte.

So hatte er es also geschafft nicht nur den Ort sondern auch die genannte Uhrzeit richtig zu bestimmen, für den mann bereits eine gewisse Leistung!
10 Minuten vor 23.00 Uhr, in tiefster Nacht also, schepperte es in einer Seitengasse nahe der Votivkirche. Einen Augenblick später rollte ein zerzauster, mit müll verschmierter Rabe aus einigen umgefallenen Mülltonnen. Ehe man sich versah wurde aus dem armen Federvieh ein Mann, lang, dünn, den typischen schwarzen Aufzug, die langen weißen haare, der typische Hut und das verträumte, nun auch etwas von schmerz geplagte grinsen im Gesicht!
Leicht torkelnd, fast etwas benommen bewegte sich der man also auf den Eingang des Gotteshauses zu wo er schließlich unschlüssig stand, sich umsah und dabei gedankenverloren einen schritt zuviel machte, die Stufen zum Eingang der Kirche nicht erwartend verhedderte sich der Schritt von Tarnatos in der eigenen Tollpatschigkeit und, wie so oft, viel er zu Boden um einfach liegen zu bleiben und einmal mehr seine, verschlungenen, klagen gegen die Realität des seins zu führen.
"Oh ewiglich gleiche Not, oh ewiglich kaltherziger Tot.
Mein Herr, du dunkle macht, lässt mich stolpern in jener Nacht.
Dies tückisch, gleich gerissen immer gar, leben,
wie kann man so, frevle, verschlungen sein auf seinen wegen?!
Ach was sehnst sich nach gerader Ödnis DEIN,
was könnt ich sonst auch sein, als der Diener, schuldig ganz mein!?!"

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F.V. Theodora

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BeitragThema: Re: Wien    10/11/2016, 21:21

Als ein Scheppern sie jäh aus ihren Gedanken riss. Theodora musste mit ansehen wie sich ein zerzauster Rabe aus einer der Mülltonnen in der Nähe heraus quälte und am Boden liegen blieb. Fast Reflexartig wollte sie ihm einen ihrer Offensivzauber entgegenwerfen, konnte sich gerade noch rechtzeitig davon abhalten, schließlich war sie hier in der Öffentlichkeit und nicht auf den Hof ihres eigenen Anwesens. Und allen anscheinend gab es weitere gute Gründe es nicht getan zu haben, schließlich hatte sich die Gestalt als niemand geringeres als ihre Verabredung entpuppt. Keinen Kommentar, verstanden? Sie zögerte einen Moment bevor sie sich erhob. Die Abneigung gegen Vögel musste tief in ihrer Vergangenheit stecken und war eine der wenigen Dinge welche sie nur schwerlich unter Kontrolle hatte. Was mögen mir diese widerlichen Kreaturen bloß angetan haben? Sie musste ein weiteres Mal mit ansehen wie der Hexenmeister zu Boden fiel. Worüber habe ich mir eigentlich Gedanken gemacht … Während der Hexer nun am Boden liegend einer scheinbaren Hassliebe mit dem Tod nachging, begann Theodora  gemächlichen Schrittes sich zu nähern. „Sei gegrüßt, vielen Dank, dass sie sich die Zeit genommen haben trotz aller verschlungener Wege hier zu erscheinen. Mein Name ist Flavia Valeria Theodora, ich hatte sie hierher gebeten." Sie fügte eine leichte Verbeugung ein bevor sie fortfuhr." Auch wenn wir jetzt schon beim Thema wären, so wäre es mir lieber ein solches Gespräch trotz der Schönheit Wiens, lieber hinter verschlossenen vier Wänden zu führen, falls Ihnen dies recht ist. Ein solche Möglichkeit hätten wir wenige Meter von hier in einem kleinen Hotel, welches ich bereits reserviert habe“. Zur Feier des Tages beschloss sie tatsächlich höflich zu sein und dem Hexer eine ihrer Hände anzubieten um ihn aufzuhelfen, wobei sie einige ihrer Haarsträhnen scheinbar zufällig über den am Boden liegenden Hexenmeister hinweg gleiten ließ. Glaubst du ernsthaft das, dass eine gute Idee …
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Tarnatos
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BeitragThema: Re: Wien    11/11/2016, 00:44

Der Totengräber nahm die andere Person gar nicht wahr bis diese ihn angesprochen hatte, worauf er abrupt sein Gelaber unterbrach und lächelnd zu Theodora schaute. War das Lächeln anfangs noch eher naiv, freundlich stahl sich in die Gesichtszüge sehr schnell ein fast schon geheimnisvoller ausdruck. Aufmerksam musterte der am Boden liegende die Frau, fast so als würde er durch sie hindurch blicken, ihren Körper und geist durchschauen und ein schmunzeln stahl sich auf sein Gesicht, als wüsste er etwas das Theodora nicht wusste, doch ließ er artig die frau ausreden.
Als sie dann ihm eine Hand anbot ergriff er diese und zog sich schwankend hoch, nun erst aufrecht stehend sah er ihr in die Augen, legte den Kopf etwas schief und legte die Hände mit den schwarzen, langen Fingernägeln aneinander...und schwieg für ein paar Sekunden.
"Oh ehre ists, gewiss euch zu treffen hier,
so will ich im wissen glauben, Flavia dir!
Doch sei gestatte mir sich vor zu stellen, auch,
denn wills so nicht der irdisch, nichtige, Brauch?!
Mit diesen Worten machte auch der Hexenmeister eine Verbeugung und zog wankend seinen Hut.
"Ich bin nur Diener, Henker, Bote meines Herren auf erden,
so will ich demütig mich erweisen, und aus ihnen lernen.
gestatten Tarnatos Hakem, wie sie bereits es wissen,
doch auch sie tut ER nicht missen.
Denn was offenbart mir SEINE zeit nicht all,
du mordest schon so machen, für seine Hall.
Hexe...!"
Die letzten Worte sagte er lächelnd und ruhig, doch bedeutungsschwer und wieder schaute er zud er Frau ganz so als ob er in ihr lesen würde...was er ja auch tat. Denn schon während der ersten Worte der Frau hatte sich wie ein buch, die graue Vergangenheit der Frau und all die Geheimnisse die die vergangene zeit bereits an ihr offnebarte sich dem Totengräber aufgetan, und er las eifrig noch während er sprach.
Nun nach kurzer zeit aber nickte er, erst jetzt auf die eigentlichen Worte der Frau ein gehend.
"Doch du rietest mir im leben,
schnöde das wir uns wollen begeben,
in die Hallen und fern vom dunkel,
zum Lichte dieses, einen Hotel.
Drum wie du mich gerufen und ich folgte,
so schreite voran, der Zukunft ihrer Pforte."
Wieder grinste der Mann mit Hut seine Gastgeberin an.

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F.V. Theodora

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BeitragThema: Re: Wien    11/11/2016, 20:12

Annihilations Befürchtungen waren scheinbar unberechtigt. Der Hexenmeister betrachtete die Hexe zunächst grinsend bevor er die ihm angebotene Hand ergriff und sich mit Unterstützung der Hexe vom Boden erhob. Die Hexe verzog trotz seiner ungewöhnlichen Bewegungen keinerlei Miene, auch dann nicht als er direkt vor ihr stand und ihr Gesicht musterte. Irgendetwas schien mit diesem Mann nicht zu stimmen, sollte sich doch mehr dahinter verbergen als die Rothaarige annahm? Für einen Moment sah es fast so aus als würde er durch ihre Haare hinweg ihr magisches Auge mustern, bevor er sich umständlich, wenn auch äußerst höflich vorstellte. Denn was offenbart mir SEINE zeit nicht all,du mordest schon so machen, für seine Hall.Hexe...!"Wiederum verzog sie keinerlei Miene, auch wenn die Deutung der Feststellung des Boten alles andere als offensichtlich war. Sie überlegte kurz ob sie auf die Aussage eingehen sollte, entschied sich angesichts der Ungewissheit, dann doch für eine ihrer Meinung nach relativ neutrale Antwort.  „Das bleibt heutzutage wohl nicht aus, zumindest solange man sich selbst nicht dafür entscheidet freiwillig seine Hallen zu betreten.„ Die Hexe nahm zunächst an, dass der Hexer sie lediglich einschüchtern wollte Bist du dir da auch gaaaanz sicher? Ich sehe es nämlich wenn jemand dunkle Absichten hegt. Aversion ging nicht darauf ein, wohl wissend, dass mit dem Hexer nicht zu spaßen ist und entschied sich an der Seite des Hexers…  Moment mal, hatte er sich nicht gerade verwandelt gehabt? Könnte es sein... Sie warf ihm einen flüchtigen Blick zu und begann gemächlichen Schrittes in Richtung des Hotels zu gehen. Den Hexer nie aus dem Augenwinkel lassend, freute sie sich enorm darüber, dass es tatsächlich nur wenige hundert Meter entfernt stand. Denn es war ein unglaublich bedrückendes Gefühl welches sie in dieser Nacht begleitete. Auch wenn sich der Herr lediglich als seine rechte Hand vorgestellt hatte, so kam es ihr doch so vor als würde der Tod selbst ihr folgen. Mochte er tatsächlich vom dunklen Herrscher begleitet werden? Hoffentlich trägt er heute seine Sense in der linken… .
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Tarnatos
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BeitragThema: Re: Wien    1/12/2016, 19:44

(nochmal syr Cherry Sad )

Der Hexenmeister, der zwar wusste das er solcher war und dies auch nie verleugnete und sich dennoch nicht primär als dieses sah, folgte der Frau die gleichsam das Weibliche pondon zu ihm war. Die Frau jedenfalls lies sich äußerlich nicht einschüchtern, etwas das Tarnatos auch nur nebensächlich bezweckt hatte und erwiderte das es kaum ausbliebe Leute zu töten heutzutage. Freilich so sehr sie auch recht damit hatte, für den Totengräber der ja nun die Vergangenheit der Frau kannte wusste das diese Rechtfertigung wohl nur zu 50% zu traf...doch er ließ es erstmal dabei bewenden.
"Recht sprecht ihr, schon seit eh senkt sich die Waage,
und ER holt gleichsam seit jeh die Lebenden in's Grabe.
Doch denkt nicht irdisch Flavia, das sei Schicksal nur das verlacht,
euch und eure Kraft, denn wisset nur dem leben ist gegeben Macht,
sich zu erheben, über sich selbst, ander' Leben.
Nur wer geboren wart aus IHM und seinen Hallen,
der kann stürzen Andre, und selbst zurück Fallen!"
Dabei grinste er breit und sprach ebenso fröhlich wie voller erfurcht, wie immer wen er über den Tod sprach, seinen Gott, sein Mantra, sein Lebensmittelpunkt!

Nun näherten sie sich schlagartig, freilich ohne das es Tarnaos bewusst war dem Hotel und erst als absolut unübersehbar das große Schild mit der Aufschrift: "Hotel" zu sehen war klatschte der, schwankend doch flink hinter Theodora hergehende Mann in die Hände.
"Oh wahrlich brav und schnell,
aus dem dunkel auf ins Hell,
sind wir geschritten und gekommen,
es mag ja kaum sein zeit zeronnen,
und schon stehn wir vorm Hotel!"

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F.V. Theodora

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BeitragThema: Re: Wien    4/12/2016, 00:03

Theodora nahm erfreut zur Kenntnis, dass der Hexer ihre Aussage scheinbar wohlwollend hin nahm und im Gegensatz zu vielen anderen sie nicht mit Vorwürfen bombardierte. Gleichwohl  war sie weit davon entfernt zu glauben, dass dies ein Zeichen von grenzenloser Naivität sei, sondern vielmehr Ausdruck von Toleranz und Verständnis. Eine durchaus schwierige Thematik wie die Hexe fand, da in vielen anderen Fällen nur Nuancen darüber entscheiden, welches von Beiden zu trifft. „Doch denkt nicht irdisch Flavia, das sei Schicksal nur das verlacht,…“ Die kleine Warnung nahm die Hexe hin schließlich spielte sie ihr genau in die Karten. Die letzten Zeilen des reimenden Totengräbers waren wiederum deutlich schwieriger zu deuten. Spricht er von Wiederauferstehung? Der Nekromantie? Ist er selbst ein Zombie oder fehlt mir da etwas? Ich würde es als die Versinnbildlichung des Seins interpretieren. Er nimmt Bezug auf die Nahrungskette. Höhere autotrophe Lebewesen könnten ohne das Umwandeln von Energie durch andere Organismen nicht überleben und die Heterotrophen können sich von anderen Ernähren, also erheben, somit geht nahezu jeder Organismus aus den Tod eines anderer hervor. Naja, weit hergeholt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er ähnlich wissenschaftlich den Tod betrachtet. Ich glaube eher, dass es eine Abwandlung von; Richte nicht auf das du nicht gerichtet wirst handelt und seiner Meinung nach nur Personen ungestraft richten können welche seinem Herrn folgen. Diejenigen welche es nicht tun müssten sich vor Ihm rechtfertigen und könnten für ihre Verbrechen bestraft werden. Tse! Und du hieltest meine Überlegung für weit hergeholt. „Ein wahrlich gut gemeinter Rat. Schwierig umzusetzen jedoch, für all jene die bevorzugen lediglich die Vorderseite des schwarzen Schleiers zu betrachten. Glücklicherweise habe ich ja heute einen renommierten Experten als Begleitung, welcher sich auf beiden Seiten aus zu kennen scheint.“ Der Hexenmeister bemerkte freudig wie schnell sie vor einem Hotel gelandet waren. Nicht unbedingt das was eine Frau beim ersten Date hören will, jedoch ließ sich die Hexe davon nur für einen kurzen Augenblick irritieren. Durch die modernen, runtergelassenen Rollläden des Gebäudes fielen vereinzelte Lichtstrahlen auf den Platz vor dem Hotel. Es hatte den Charme vergangener Tage, auch wenn es für eine Stadt wie Wien, in der viele andere architektonisch bedeutsame Bauwerke stehen, nicht zuletzt aufgrund seiner kleinen Größe äußerst unscheinbar ist .Ein etwa 185 großer Mann mittleren Alters und in einer eleganten Uniform kam gerade aus dem Hotel auf die beiden dunklen Gestalten zugeschritten. Mit einem sehr eigenen Dialekt, welcher nur schwer einer Herkunft zugeordnet werden konnte, begrüßte er die Hexe „It is a great honor to meet you fair lady. “ Theodora ließ mit einer fließenden Bewegung, die scheinbar nicht zufälliger hätte sein können, einige ihrer Haarsträhnen zwischen ihren behandschuhten Finger gleiten, bevor sie selbige den älteren Herrn entgegenstreckte. Nach einem angedeuteten Handkuss wandte dieser sich dem Hexer zu. „Nice to meet you Sir. I hope you will be delighted by the exclusive offers our house prepared for you.” Reichte dem Hexer ebenfalls die Hand und bat daraufhin die beiden magischen Kreaturen einzutreten. Nachdem sie das Gebäude betreten hatten verabschiedete er sich von Ihnen und bot an ihn bei etwaigen Wünschen umgehend zu kontaktieren.

Sie befanden sich nun in der Eingangshalle, des Hotels welches im Gegensatz zu seinem äußeren Erscheinungsbild ein einziges Kunstwerk zu sein schien. Neben schwarzen Marmor, „lebensgroßen“ Skulpturen römischer Götter, edlen Hölzern, Gemälden und samtenen Stoffen stachen die zahlreiche Aquarien heraus, in welchen sich tropische Fische tummelten. Neben einer gut aus gestatten Bar im Eingangsbereich vor der einige kleine Esstische standen, befand sich am Ende des Raums eine Bühne auf der ein großer Konzertflügel und eine Riesige Harfe aufgebaut waren. In der Mitte des Raums, auf einer kleinen Anhöhe, waren einige Spieltische aneinandergereiht. Neben Roulette und Pokertischen, standen diverse Billardtische unterschiedlicher Größen, Flipperautomaten und sogar eine Airhockeyanlage. Lediglich andere Gäste schienen nicht anwesend zu sein. Theodora blickte den Hexenmeister mit ihrem typisch halb geschlossenen Auge an bevor sie das Wort ergriff„Nun denn, da ich sie eingeladen habe um Rat in einer dringenden Angelegenheit zu erhalten, so halte ich es nur für gerecht wenn sie sich aussuchen wobei sie diesen erteilen. Ich persönlich bevorzuge solche Sachverhalte bei einem guten Spiel zu besprechen, aber da möchte ich ihnen nichts aufdrängen. Vom russischen Billiard über Schach bis zu den neusten Ausgaben von Singstar können sie sich gerne etwas aussuchen, dass ihnen gefällt, oder man kann sich einfach einen der Tische setzten, falls ihnen dies lieber wäre.“ Im vorderen Bereich war ein Tisch mit einigen hochwertigen Spirituosen und passenden Gläsern ausgerüstet worden.
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Tarnatos
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BeitragThema: Re: Wien    10/12/2016, 20:06

Natürlich konnte der Totengräber die Gedanken der Frau (noch) nicht lesen, doch Tatsache war das beide Stimmen in ihrem Kopf eher Unrecht hatten, wobei ja selbst Tarnatos sich nicht soo ganz Klar war was er meinte. Er war kein mensch im Glauben verfangen, er war der Glaube er interpretierte nichts er schuf es gleichsam...und so war er zumindest Diener seiner eigenen Idee, oder eben doch des dunklen Schnitters am Ende aller Zeiten.
Auf die Antwort der Frau jedenfalls kicherte der Hexenmeister, doch schwang auch etwas Missbilligung, ja ein tiefe Traurigkeit mit was das Geräusch kläglich werden lies. So sprach er nun auch die folgenden Worte bedächtig, als wollte er Theodora im guten über einen Fehler belehren.
"Ohh armes Wesen, das tut doch atmen, und nicht am Leben doch genesen.
Du trittst der Straßen falschen Pfad, du entfernst dich dem Schicksal echten Rat!
Aber Heilung ist dein, gegeben dir in Fleisch und Blut, angestoßen durch den Rat SEIN!
Du bevorzugst als irdisch wesen, stehts nur am irdischen, zu genesen.
Doch MUSST du doch eines Tages bei IHM sein!
So fürchte nicht IHN noch seine Schwarzen Hallen,
fürchte nicht die kräfte die sich für dich Ballen,
fürchte nicht seine zeitlosen, dunklen, Krallen.
Denn aus dem Abgrund wo du geboren,
wo all die deinigen ungeboren Rumoren,
da schickt ER Dich, Mich, ALL zurück heim,
so fürchte nicht eines Tages bei IHM zu sein!"

Nun betraten sie also das Hotel das, so Schlicht es von außen auch schien, umso mehr hermachte schaute man ins Innere. Als der Bedienstete heraus Trat und erst Theodora und dann den Hexenmeister begrüßte schüttelte der Mann dem Uniformierten verwirrt die Hand und nickte nur...viel zu spät ein klägliches: "Äh...yes" heraus bekommend. Fremdsprachen waren nie die Sache für den Hexenmeister gewesen wen er nicht drauf eingestellt war. Gewissermaßen hatte er zwar kein Sprachproblem aber wie so oft überrumpelten ihn Alltagssituationen.
Und es sollte nicht viel besser werden, denn die nebenbei bemerkt sehr schöne Halle in der sie nun waren war angefüllt mit Geräten und Dingen die der Totengräber nur vage oder gar nicht kannte.
"..." So starrte er nur, sichtlich verwirrt, ja überfordert zu Theodora und dann zu den Spieltischen nur um wieder zu der Frau zu starren. Singstar, Gott bewahre das er das kannte, Billard hatte er wohl gesehen aber nie auch nur angefasst, Poker...immerhin wusste er was das war aber die Entscheidung die ihm hier aufgedrängt wurde war eine undenkbar komplizierte für den lebensfremden Hutträger.
Schließlich aber, als hätte das Gedankliche Universum in dem er sich bewegte einfach seine Verwirrtheit überdeckt lächelte er sanft und zog eine Schwarze, mit morbiden Verzierungen überzogene Dose hervor und deutete, drauf zu wankend, zu einem Tisch. Dennoch waren seien Worte noch weniger sicher.
"Ich ...ähm muss gestehen, das trotz echtem Sehen,
ich nichts tu wissen über jenes, diese Werke muss ich Missen.
Getränke und ühm... Pokaspiel sind nicht das meine,
ich bevorzuge dieses Kartengelege, das einzig feine!"
Mit diesen Worten öffnete er die Dose und breitete, ungeschickt wie immer zwei Stapel schwarzer, mit Knochen weißen Symbolen bedeckte Karten auf dem Tisch aus. Wer genauer hinsah erkannte hier eine äußerst morbide variante des einfachen (deutschen) Skatblattes. Doch so wie der Totengräber die Karten aufteilte konnte es sich nur um ein, erschreckend simples, Spiel handeln: MauMau. Und genau so war es denn als Kind hatten seien Eltern viel dieses spiel mit dem kleinen Tarnatos gespielt und nur dadurch mochte und konnte der sonst so Spielefremde Mann es.
Jedenfalls setzte er sich nun und schaute theodra wieder in die augen. erst fast kidnlich naiv mit einer Vorfreude in den Augen, ganz offensichtlich auf das kartenspiel ehe er den Kopf schief legte und sie ernster, interessierter musterte.
"Doch beiseite auch das Spiel irdisch Tant,
denn gegenüber ernsterem rückt es an den rant.
Von Hilfe sprachen sie, und gewiss will ich ihnen beistehen,
doch müsse sie wissen das ich niemals ohne IHN kann gehen.
So darf ich bescheidenst erfragen worin kann ich SEIN Diener klein,
ihnen eine irdisch oder schlimmer noch Hilfe sein?!"
Ehrliches Interesse zeigte sich in dem Blick des Mannes, den was konnte man schon von ihm wollen? Oder war es doch so das Flavia weniger etwas von Tarnatos als von seinem, vermeintlichem Herren etwas wünschte?

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F.V. Theodora

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BeitragThema: Re: Wien    7/1/2017, 23:06

Die Aussage Tarnatos hatte Wirkung hinterlassen. Auch wenn die Hexe fälschlicher Weise annahm, dass ihre Geheimnisse bestens bewahrt seien, hinterließ das Gesagte einige Zweifel in ihr. Warum hätte er sonst so etwas sagen sollen? Noch bevor sie eine für sich schlüssige Hypothese aufstellen konnte, überkamen ihr Erinnerungen an ihre vielzähligen Soulrejektions die sie bereits hinter sich hatte. Der Schmerz bahnte sich aus den Tiefen ihres Unterbewusstseins gewaltsam einen Weg  in ihre Gedanken, bevor die Rothaarige sich entschlossen dagegen stemmte und die Schmerzen erneut unterdrückte. Leicht erschöpft und erleichtert stellte sie fest, dass ihre Soulchains intakt waren, für einen Moment empfand sie blankes Entsetzen, dass der Tag gekommen sei an dem ihre magischen Fähigkeiten das scheinbar unabwendbare Schicksal der Hexe nicht länger hinauszögern konnten. Äußerlich war kaum etwas von dem innerlichen Ringen der Frau zu erkennen, lediglich ihre Körperhaltung war angespannt. Innerhalb kürzester Zeit hatte sie sich jedoch beinahe vollständig gefangen und tat das Geschehene prompt als puren Zufall ab. Möchtegern Hellseher! Jeder fürchtet den Tod und keinem, der solange lebt, ist das Gefühl von Schmerzen fremd. Ja, Selbsterkenntnis sah wahrlich anders aus.

Leicht amüsiert stellte die Hexe fest, dass sie nicht die Einzige ist die sich an dem Abend nicht allzu wohl fühlte. Nachdem Tarnatos schon zu Beginn von der Begrüßung des Hotelpersonals völlig überrumpelt worden zu sein schien, so wirkte er wie vom Donner gerührt als er schließlich im Gebäude selbst stand. Okay, wenn er dir unheimlich wird weiß ich jetzt immerhin wie du mit ihm fertig wirst. Du musst ihm einfach ein paar Bilder der Hobbyräume im Schloss zeigen. Als die Hexe ihre Aufmerksamkeit auf etwas anderes richtete. Ihr Blick ruhte auf einer kleinen, reichlich verzierten Dose, welche der Hexer hervorzog, bevor dieser sich auf dem Weg zu einem der Tische machte. Die morbiden Darstellungen trafen genau den Geschmack der Haarzauberin, waren sie doch ihren eigenen Kartendecks nicht allzu unähnlich. Sie fragte sich wo er diese bloß herhaben könnte.

„Nun gut, dann werden wir Karten spielen.“  Während der Hexer die Karten schließlich auf dem Tisch verteilte vergegenwärtigte sich Theodora welche ihrer tödlichen Fallen sie dort in Stellung gebracht hatte. Ein kurzer Blick auf das Aquarium, vor dem der Totengräber Platz nahm, reichte um ihrer Erinnerung auf die Sprünge zu helfen. Die Hexe nahm an, dass sie sich die Feuerfische gut in ihrem neuen Zuhause eingelebt hatten, schließlich waren sie scheinbar immer noch munter dabei ihr neues Reich zu erkunden. Auch wenn sie eine Auseinandersetzung unter allen Umständen verhindern wollte, so konnte es ja wohl nicht schaden vorbereitet zu sein. Wie zu erwarten war setzt sich der Unglücksrabe auch noch direkt vor die offensichtlichste deiner Fallen, vielleicht sehnt er sich ja auch nur nach dem samtenen Stoff des Schleiers. Überleg nur was die anderen Hexen sagen würde wenn du einen so wichtigen Unterstützer der Shibusen beseitigst. Die Tage als Unglückselige könnten ein für allemal vorbei sein, oder von nun an stattdessen für deine Feinde gelten. Wie oft soll ich es dir noch sagen. Tote nützen mir nichts und die ersetzt der Shinegami ohnehin schneller als ich sie wegtragen kann. Der und seine verdammten Kindersoldaten… Zur Theodoras Enttäuschung stellte sie fest, dass es sich bei dem Spiel wohl um Mau-Mau handeln musste. Viel zu einfach, um durchs Kartenzählen oder ähnliches sich massive Vorteile zu erspielen. Theodora nahm deswegen an, dass sie den Großteil der Partien gewinnen würde selbst wenn sie sich vollkommen auf ihren Plan fokussiert. Immerhin schien ihr Gegenüber bestens gelaunt zu sein, was die Anspannung der Hexe etwas verminderte, auch wenn sie dennoch genauestens jede seiner Bewegungen analysierte. „…ihnen eine irdisch oder schlimmer noch Hilfe sein?!"

Sie musterte skeptisch ihren Kartenstapel, fast als versuchte sie durch einen bloßen Blick herauszufinden ob die Karten verflucht seien, bevor sie anfing sie vom Tisch aufzuheben. Dies gestaltete sich als kleine Herausforderung. Hauptsächlich aufgrund ihrer Handschuhe, welche sie anbehalten wollte um ihre Klauen zu verbergen, aber den Tod konnte sie damit selbstverständlich nicht täuschen. Bis sie endlich beschloss die Karten stattdessen über die Tischkante in ihre andere Hand zu schieben. Sie schlug ihre Haare zur Seite und ihre Beine übereinander als sie sich hinsetzte.  „Um es kurz auszudrücken. Ich möchte, dass sie mir die Kunst der Nekromantie näher bringen.“ Sie stoppte kurz, legte eine ihrer Karten an und musterte genau die Reaktion des Hexenmeisters bevor sie fortfuhr „ Selbstverständlich nehme ich nicht an, dass sie diese Informationen ohne weiteres an eine Hexe weitergeben, Lord Death würde dies bestimmt nicht gutheißen. Doch ich hätte sie nicht hierher gebeten wenn ich nicht vollstens Überzeugt wäre, dass Ihr Verstand in der Lage ist an dem Hass zwischen den Hexen und der Shibusen vorbei zu sehen und die größere Bedrohung zu erkennen. Falls sie mir die Zeit geben möchte ich ihnen gerne darlegen was mich noch mehr bedrückt als meine eigenen Probleme mit ihrer wunderbaren Organisation. Gehe ich recht davon aus, dass sie bereits über den Vorfall mit  Samantha informiert sind?“ Ich hoffe für dich, dass du dieses Mal nicht zu hoch pokerst Mädchen.Hast du denn jemals einen Royalflush verlieren sehen?
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Tarnatos
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BeitragThema: Re: Wien    8/1/2017, 23:43

Der Hexenmeister hatte eifrig, erfreut wie ein Kind genickt als sich Theodora einverstanden erklärt hatte das Kartenspiel seiner Wahl, MauMau, zu spielen.
Er schien voll bei der Sache zu sein, wobei er weniger motivierten Ehrgeiz als einfach ein erfreutes grinsen bei dem Spiel an den tag legte, naiv fröhlich und nicht wie ein pro-Spieler der seine Muße daraus zieht. Die Fallen hatte er natürlich nicht bemerkt, ja die Fische in dem Aquarium gehörten zud emw as er am wenigsten Beachtete, wie so oft war der Hutträger absolut sorglos.
Als die Frau dann jedoch sagte das sie die Nekromantie erlernen wollte, wurde sein Blick wieder Ernster, der Kopf wurde wieder schief gelegt und er schaute die Frau an. Diesmal jedoch nicht nur Interessierend sondern Musternd, so wie ein Altehrwürdiger jemanden Mustert der gerade gesagt hat er wolle auch Boxer werden. Und diesmal hatte der Blick sogar wirklich eine Konsequenz, eine Konsequenz bei Theodora.
Es war quasi wie eine Vision, eine Illusion denn Tarnatos blickte die Hexe intensiv in die Augen und es war als würde ihr Blick in den seinen reingezogen, vor ihrem geistigen Auge erschienen ganz kurz, aufblitzend 3 Bilder. Zuerst ein Friedhof, dann eine graue ebene unter Grauem Himmel, in schwarz weiß die endlos ins nichts sicher streckte und überall Leichen lagen, reglose Körper ebenso sich ins Nichts ersteckend. Doch das Letzte Bild war es speziell, es war Theodora selbst wie sie auf die Erde viel und irgendetwas schien stumm dazu sagen: du stirbst!*
Danach, das alles spielte sich quasi in einem Augenblick ab, lächelte der Totengräber breit während er seine Karte aufgefächert in der Hand tauschte und eine Dame ablegte. Interessanter Weise sah sie auf dem Bild zu 100% aus wie eine Colerierte Darstellung von Theodora nur mit einem Totenschädel über dem Haupt. Doch noch sagte er nichts, hörte einfach zu was sie sagte, aufmerksam, leicht Lächelnd mit schief gelegtem Kopf doch ohne eine wirklich erkennbare Reaktion, ob nun erfreut oder negativ.

Erst als die Frau fertig wahr mit ihren Worten antwortete er, legte wieder eine Karte ab diesmal einen König, der jedoch nichts anderes war als ein Bild eines Skelets mit einer Sense und einer krone auf dem Kopf.
"Oh sie missdeuten und denken SEINE, geheiligte, Intention,
wieso sollte es IHN erzürnen, Sängen noch mehr SEINEN Ton?!
Ich will nicht maßen mir an all IHM, unergründlich, Gedanken zu kennen,
doch sein ist Gleichmut auf der Welt, ER tut nicht den geschehen nach rennen.
So ist es mitnichten mein, SEIN gar, ein Missfallen sie zu belehren,
über IHN, seine Kunst, seine Hallen, sein Bestreben, gestern, heute Eben!
Doch eins muss ich erfragen, über den Hass die Unsereins Tragen,
und derer von der Shibusen, die die Hassenden so gerne ach Jagen!
Wieso sollte es mich, IHN, gar interessieren und verleiten,
auf dieser, irdisch, nichtigen, Fehde eine Partei zu Ergreifen?!"
Als Theodora von einer Samantha sprach stockte Tarnatos und sah nachdenklich in die Luft, fast als würde er innerlich ein Buch durchgehen oder so etwas.
Schließlich schüttelte er de kopf, zuckte mit den Schultern und fuhr fort.
"Es tut mir leid ihnen das zu sagen,
doch ich muss sie dennoch fragen.
Von einer Samantha weiß ich mitnichten viel,
gleichwohl sagt der Name IHM, etwas; Mir.
Doch gar viele auf Erden die Sterben und es schon sind,
die wurden und Werden geboren, unter dem Namen als Kind!
So ist es mir nicht vergönnt zu erraten, irdisch wirr,
welches Kind SEIN, welch Samantha sie meinen hier??!"
Zuletzt jedoch nickte er wieder und lächelte.
"Doch gleichwohl bin ich geneigt und ER gleichsam auch,
zu erhören was sie bedrückt im Nebel, dieses Lebens Rauch!
Denn ach die Welt ist das Irdisch, wirre, Jammertal,
und nur ER, gütig kalt seine Hallen, erlösen von der Qual."

*( Erklär bar mit Tarnys Nekromantien (Death Projektion))

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F.V. Theodora

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BeitragThema: Re: Wien    2/2/2017, 21:31

Nachdem die dreiste Aussage Theodoras Lippen verlassen hatte war sie bereits bestens darauf vorbereitet den Boten des Todes zurück zu seinem Herrn zu schicken, falls es die Situation erfordern sollte. Mit Bedauern stellte sie fest, dass sich seine Heiterkeit  rasant aus dem Gesicht verabschiedet hatte und nahm sich vor das ganze schnell zu beenden. Glücklicherweise schien sie lediglich ernsthaftem Interesse gewichen zu sein. Als sie jedoch den Blick des Hexers auffing überkam sie plötzlich eine düstere Vision. Bilder von Toten, einem dunklen Friedhof mit keltischen und orthodoxen Kreuzen, bis sie schließlich selbst auf den Friedhof zufiel und eine Stimme … - ? Oder war es nur Einbildung? - bemerkte: „du stirbst“   Aber nicht heute! Die Hexe hatte sich bereits eine Handbreit erhoben, bevor sie die ungewohnte Situation richtig einschätzen konnte. Der Hexenmeister saß trotz Aversions reflexartigen Versuch ihren SUPERSONIC WIND zu wirken weiterhin vor ihr am Tisch. Die Karten hatten sich ebenfalls keinen Zentimeter weit bewegt, lediglich eine wunderschöne „Kreuz Dame“ schien angelegt worden zu sein. Ihr gefiel die französische Bezeichnung besser, spätestens nachdem sie erkannt hatte wer auf dieser Karte verewigt war. Schon fast geschmeichelt bemerkte sie, dass es sich um ein wahres Meisterwerk handelte, welches ihre makellose Schönheit perfekt einfing. Auch wenn sie es mehr als nur leicht bedenklich empfand, dass ihr Gesprächspartner dafür sein Leben aufs Spiel gesetzt hatte. Ein fürchterlich hoher Einsatz für den Hauch eines Lächelns im Gesicht der rothaarigen Hexe. „Alle Achtung. Ich hätte von ihnen nicht erwartet, dass sie sich auch mit den schönen Dingen des Lebens auseinandersetzen. Wahrlich bezaubernd.“

Jetzt setzt dich verdammt noch einmal hin, bei mir bedanken wirst du dich ja ohnehin nicht! Annhilation hatte sie zuvor vom Zaubern abgehalten. Theodora leistete ihrer inneren Stimme augenblicklich folge, setzte sich, änderte die Farbe mit einer weiteren Dame, versuchte ihre Muskulatur wieder etwas zu entspannen und beschloss dem Hexer ihre vermeintlichen Beweggründe näherzubringen. Tarnatos legte lediglich den Kopf schief und lauschte bevor er einen Skelettkönig im Angriffsmo… halt falsches Spiel. „Bei den Selbstportraits hingegen besteht jedoch noch Potenzial nach oben. Solche Modellmaße haben sie nun wirklich nicht. Aber jeder ist sich ja selbst der größte Kritiker.“

Die Antwort des Hexers war selbst für die langlebige Hexe unerwartet, schließlich waren die Nekromanten in der Regel die letzten, welche irgendetwas über ihre Fähigkeiten kampflos preisgeben wollten. Theodora schloss ihr halboffenes Auge noch ein kleines Stückchen weiter bevor sie angestrengt den verschlungenen Worten ihres Gesprächspartners lauschte. Wie hoch der Wahrheitsgehalt seiner Aussagen war konnte sie unmöglich einschätzen, viel zu unterschiedlich war ihr Wesen, jedoch hatte sie das eigenartige Gefühl, dass Ihr Gegenüber es sich möglicherweise leisten konnte vollkommen ehrlich zu sein. Ein Gedanke der für die manipulative Dame wahrlich unangenehm und befremdlich war. Er gab ebenfalls vor nichts von einer Samantha zu wissen. Geht er etwa genauso analytisch vor wie ich und will lediglich erfahren wie gut ich über Aktionen der Shibusen Bescheid weiß? Oder wurde er tatsächlich nicht informiert? Kann jemand so gut Schauspielern? Verdammt! Ich hätte ihn länger beschatten sollen... Einfach nicht zu durschauen der Typ… Da bleibt mir wohl nicht viel übrig.

„Ich bezog meine Worte auf die Samantha, welche bis vor einiger Zeit ihre Zuflucht in der Anubispyramide gesucht hatte. Sie war nicht nur töricht genug anzunehmen, dass sie in der Lage sei die Mumie des Pharaos zu versklaven, sondern nahm ebenfalls an die Shibusen würde es gar nicht mitbekommen, falls jemand versucht eine enorm mächtige Seele wiederauferstehen zu lassen. Vielleicht unnötig zu erwähnen, aber sie hat diese Fehler selbstverständlich mit ihrem Leben bezahlt. Worauf ich damit eigentlich hinaus wollte ist, dass zurzeit viele der jungen Hexen versuchen Macht auf den scheinbar einfachsten und direktesten Wegen zu erlangen und viele von ihnen nehmen an die Nekromantie sei eben ein solcher Weg.“
 Während sie ihre Beine übereinanderschlug legte sie eine weitere Karte an “Unglaublich naiv wie ich denke, aber vielleicht besitze ich auch einfach nicht die Weitsicht und Erfahrung die Magie des zweiten Lebens vernünftig einzuschätzen. Was ich auch anscheinend gar nicht bemerkt habe ist, dass ich hier einen wahren Nihilisten vor mir sitzen habe. Gibt es denn wirklich keine weltlichen Dinge die Ihnen wichtig sind. Dinge die sie in dieser Welt erhalten wollen und falls es diese nicht geben sollte, warum haben sie dann meine Einladung angenommen?“
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Tarnatos
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BeitragThema: Re: Wien    5/2/2017, 12:17

Der Totengräber bemerkte nicht wirklich wie Theodora auf sein kleines Manöver, oder war es ein Test(?), reagierte. Nur das sie sich leicht erhob dann jedoch wieder Platznahme das entging auch ihm nicht. Doch schon, mit Konzentration auf die Hexe und die grauen Fasern ihrer Vergangenheit las er zumindest ein wenig von dem was seine, oder besser SEINE, Worte bei der Frau innerlich angerichtet hatten. Aus dem Lächeln wurde kurz ein enttäuschter, trauriger Gesichtsausdruck ehe er sich wieder fing. Den natürlich, auch Flavia fürchtete den Tod, auch sie wollte ihm entgehen und wiederstrebte mit jeder Faser ihres Körpers dem Ende wie sich gezeigt hatte...war den der Nekromant der einzige der seinen Herren mit offenen Armen empfing, immer und unwiderruflich bis zuletzt bei sich?! Offensichtlich ja.  
Dann nickte er nur lächelnd und Kopfschüttelnd auf die hexe auf die Schönheit einging.
"Schönheit oh nein,
Schönheit ist Eitelkeit klein,
Schönheit ist Eitelkeit Groß,
ich sehe nur wie alles gewachsen aus SEINEM Schoß!"

Mit diesen Worten sah er auch wie Theodora wieder eine Karte legte und freudig lächelnd, ganz offensichtlich Spaß an dem Spiel habend, legte er eien weitere Karte, währendme er abermals zuhörte was Theodra auf den Skelettkönig hin meinte. Ganz offensichtlich meinte sie Tarnatos porträtierte sich damit doch dem war nicht so. So kicherte der Hexenmeister und hob erneut zu einer erwiederung an. "Hihihi

Oh nein nicht mich zeige ich als Dunklen König Dort,
ich zeige nur meinen Herren, demütig an diesem Ort.
Und ER hat keine gestallt, doch will man ihn sehen,
so muss man nur selbst seit Jahren im Grabe stehen!"


Nun aber wandte man sich wieder dem eigentlich wichtigen Thema zu, dem wieso Tarnatos von Theodora eingeladen worden war hierher.
Abermals legte der Hutträger seinen Kopf schief, lauschte schmunzelnd den Worten und nickte ganz leicht um zu zeigen das er verstand, was bei dem menschen fremden mann beinahe schon eine Leistung darstellte!
Zuletzt stellte Theodora wieder eine Frage die es erstmal zu beantworten galt ehe der Totengräber auf das eigentliche eingehen könnte.
Nachdenklich legte er seinen Kopf etwas in den Nacken schaute nach Oben als träume er ehe er sich sicher war eine passende Antwort geben zu können.
"Ich denke, irdisch Frau, das wir hier uns missverstehen,
meine Belange sind bescheiden nur klein, sie müssen nicht von Wichtigkeit sein.
Viel wichtiger ist doch SEIN verlangen, sein Klagen, sein Bangen.
Ich mag gewiss dinge auf irdisch wurmreich Erden, doch muss ich gehen,
muss IHM Dienen und seiner recht tun. Was mich anbelangt ist unwichtig nun."
Er sprach zwar überzeugt doch irgendwie blickte er kurz fast verschämt, fast wie ein Schuljunge auf den Boden er zaghaft Lächelnd zu Theodora blickte.
"Dennoch habt dank das ihr mit mir dieses Spiel, mir zur Freude, spielt. So seht, mein Verlangen ist gar gering und darf auch nicht besser sein,
denn groß ist das Übel, und die Un Furcht vor IHM, und noch weitaus größer ist der Wille und die Macht, das verlangen SEIN!"

Nun aber lächelte er wieder wie vorher und gewidmete sich dem eigentlichen Thema, die Persönlichkeit von eben schien wie weg geblasen. Es war sehr selten das den Mann etwas zwischenmenschliches, ein Gesichtspunkt persönlich Individuell betraf, nicht in Verbindung mit seinem dunklen Herrscher.
"Nun habe ich, gleichsam ER, verstanden welch Samantha gemeint,
doch versteh ich noch nicht, was ihr mir sagen wollt, den wegen Ihr hat ER nicht geweint.
Alles auf Erden, irdisch Nichtigkeit, folgt dem Gesetz der Wiederkehr von IHM zu IHM.
So hat sich die Entweihung seiner Gesetze, die unzüchtige Hetze dieser Hexe,
schon selbst erledigt und wird es weiter gewiss auch tun.
Den wer IHM Unwürdig, der fällt in seinen Schlund unweigerlich sogleich herab,
nur wer Fähig seiner zu Würden, der schaufelt sich mit SEINER Kunst, nicht das eigene Grab!"
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F.V. Theodora

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BeitragThema: Re: Wien    7/4/2017, 23:58

Die Hexe hörte aufmerksam zu, als der Täufer des Todes auf ihre Aussagen einging. Sie nahm absolut regungslos zur Kenntnis, dass Tarnatos die Schönheit augenscheinlich für bedeutungslos hielt, sie glaubte es ja schließlich besser zu wissen. Auch wenn die Schönheit von Natur aus lediglich eine heuchlerische Illusion ist, die streng genommen keinerlei Bedeutung haben sollte, so ist sie dennoch die gestaltlose Gottheit, welche die Welt der Menschen in ihrer stummen Gewalt hält. Alles was wir getan haben  und in Zukunft unternehmen werden dient ihr. Selbst wir, die es aufgrund unserer Erfahrungen besser wissen sollten, werden dem niemals entfliehen. Ob es die Vorstellung von einer gottgleichen Instanz ist, einem Paradies, oder wir versuchen selbst etwas Derartiges zu erschaffen, ist vollkommen unerheblich. Schließlich kann es kein allmächtiges Wesen geben, welches den Vorstellungen der Schönheit unterliegt.

Das mag ja gut und schön sein, aber vielleicht solltest du dich nicht auf deine inneren Monologe, welche ich im Übrigen bereits zum zig tausendsten Mal von dir gehört habe, konzentrieren, sondern darauf, dass du dein mächtiges und verhaltensauffälliges Gegenüber schon seit geraumer Zeit völlig ignoriert hast. Du bist ebenfalls Verhaltensauffällig und es hat mir bisher nur selten geschadet dich zu ignorieren. Den Hexer habe ich übrigens bestens im Blick. Die Hexe war nach dem kleinen Schock wieder deutlich entspannter. Dass Spiel, zusammen mit ihrer besseren Hälfte, ließen ihr wenig Zeit um besorgt die aktuelle Lage zu analysieren. Weiterhin den Worten des Totengräbers lauschend nahm sich die Hexe eine Karte vom Stapel, welche sie nach kurzer Inspektion mit einer schwungvollen Bewegung ebenfalls anlegte.

"Dennoch habt dank das ihr mit mir dieses Spiel, mir zur Freude, spielt. So seht, mein Verlangen ist gar gering und darf auch nicht besser sein,
denn groß ist das Übel, und die Un Furcht vor IHM, und noch weitaus größer ist der Wille und die Macht, das verlangen SEIN!"


Yep. Das muss Liebe sein… Die Hexe, biss sich in einem letzten verzweifelten Versuch sich zu beherrschen krampfhaft auf die Zunge. Der Geschmack von Metall lag ihr augenblicklich schwer im Mund, ähnlich wie der stechende Schmerz, der damit begann sich noch weiter zu entfalten. Naja, du wolltest doch schon immer ein Piercing haben  

  …
     
 …  
 
 
  …?  
 
 
 …    
 

Annhilation befürchtete bereits, dass dieses Ereignis noch seine Konsequenzen nach sich ziehen würde, schließlich waren es genau diese Geschehnisse, welche ihr noch Jahrhunderte später nachgetragen wurden. Aversion war es dennoch gelungen diese ‘Folter‘ über sich ergehen zu lassen ohne auch nur ihre Miene zu verziehen. Sie ärgerte sich wie so häufig, dass ihre andere Hälfte sie genau in so einer Situation ablenkt. Schließlich wäre ein plötzliches lautes Lachen in dem Moment vermutlich fatal ausgegangen. Nach einem kurzen Schlucken, brachte sie noch trocken:  „You are welcome“, hervor und imitierte das schief Legen des Kopfes vom Hutträger. Da der Hexe ohnehin gerade nicht unbedingt viel am Sprechen gelegen  war, ließ die Schönheit ihr Gegenüber gerne noch die weiteren Fragen von ihr beantworten, bevor sie fortfuhr.  

„Dann gehe ich also recht davon aus, dass diejenigen die … wie sagten sie noch schön, achja. Die in seinem Ton singen würden. Sie werden folglich nur von ihm unterstützt werden, wenn sie die Töne auch richtig treffen. Samantha schien augenscheinlich die falsche Interpretation des Stücks gewählt zu haben und hat es folglich nicht in die Charts geschafft. Bei allem Respekt glaube ich auch nicht in der Lage zu sein seine Balladen zu singen. Glücklicherweise geht es mir hierbei viel eher darum ein Ohr für die richtige Betonung seiner Werke zu gewinnen. Ich möchte lernen welche Noten seine Stücke enthalten, mit welcher Geschwindigkeit sie gespielt werden sollen und vor allem wem seine Darbietungen berühren können “,
ihr Auge hatte sich während ihres letzten Satzes für einige Atemzüge lang ein klein wenig weiter geschlossen, bevor es in seiner typisch halboffenen Position verharrte. „Um es kurz zu fassen, ich erstrebe die untalentierten Musiker von den begabten unterscheiden zu können und deswegen würde ich gerne mehr über die Symphonie der Nekromantie erfahren. Vornehmlich die Dinge, die man unmöglich in Büchern wiederfindet.“ Sie nippte kurz an einem kleinen Glas mit klarer Flüssigkeit, welches am Nachbartisch stand und dank ihres Körperbaus auch bequem von ihrem Platz aus erreichbar war, um den Blutgeschmack zu verdrängen. Das Wasser gab unglücklicherweise kaum Abhilfe. Wer hätte auch erahnen können, dass echtes russisches Wasser an so einem Abend hilfreich gewesen wäre?
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Tarnatos
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BeitragThema: Re: Wien    29/4/2017, 18:16

Den Inneren Monolog der hexe,d as sie sich auf den Mund biss...all da skonnte der Hexer allerhöchstens erahnen, aus den grauen schleifend er zeit die in dem Moment wo sie vergingen, zur Asche wurden auf den unendlichen Altar seines "Gottes", seines Herren dargebracht waren, heraus lesen.
So witmete er sich weiterhin dem Kartenspiel und seiner Umgebung, was ja für den so weltfremden Mann mehr als genug aufgabe war.
„You are welcome“ Dieser satz lies den Hexenmeister dann doch verwirrt schauen, "..." doch schließlich rastete der Sinn der Worte zumindest oberflächlich ein und er sagte, beinahe Geistesabwesned scheinbar: "Ich danke, demütig euch."

Doch bei dieser harmlosen konversation, so sehr es auch gewisse Sprach oder Verständnis Probleme zwischen den beiden Magie begabten Wesen gab, sollte es offenbar nicht bleiben den nun legte Theodora los, was sie denn eigentlich von Tarnatos, dem Henker, dem Totengräber, dem Nekromanten wollte.
Er hörte nun also wieder aufmerksamer zu, schaffte es sogar wohl den Sinn der hoc klugen formulierten Worte zu entschlüsseln, aber natürlich war da ein haken, denn es wäre nicht tarnatos wen er nicht eine ganz eigene, wen auch nciht gänzlich falsche, Interpretation auffasste von dem was Flavia wirklich sagte.
Zunächst legte er nach den Worten wieder einmal das Gesicht schief und lächelte nachdenklich, resümierte über das was gesagt wurde horchte in den klang des Raums hinein, hin auf die "Meinung" seines Meisters, denn eine Entscheidung musste getroffen werden!
Schließlich aber lächelte er breit, legte dne Kopf wieder gerade und bäugte sich rüber zu seinem gegenüber, schaute Ihr fest in die Augen und begann zu sprechen:
"Ihr, eurem anliegen sei ehre geboten, wollt also auf IHN horchen, IHN erfühlen,
dann seit ihr Närrisch und doch vollen mutes, das ihr klopft an SEINE Türen.
Das orchester der Stille, vern ab von allem irdisch lautem Klang,
an die Türen der schwarzen Oper, SEIN, klopft ihr an?!
Nun ich sehe den Willen in euren Augen, höre ihn aus den Worten:
so bin ich SEIN Diener nur, und will euch öffnen SEINE Pforten!"

Mit diesen Sätzen klatschte er in die Hände und stand auf, sichtlich voller Tatendrang, ganz ins ich ruhig und befriedigt, den eine Aufgabe lag vor ihm, klar und deutlich im Einklang mit allem was dem mann heilig, bekannt war! das was nun aber folgte war das wahre besondere, denn fast schon frei von seiner "Rolle", völlig ohne den übrigen reim, mit ganz normaler stimme wandte er sich noch einmal an Theodora.
"Weißt du, es mag dir nun schrecklich erscheinen, du magst dich Ängstigen, oder aber auch nur empört und Wütend mich betrachten, aber es gibt nur einen Weg...ein Mittel das dich lehrt was du wissen Willst und diesen Weg wirst du ebschreiten, ganz ob du es nun Wünscht oder nicht doch evrzweifle nicht den wen du bestehst so blüht dir all das Verständnis das du dir wünscht Theodora...: du musst nur Sterben!!!"

Mit dem letzten wort, zu dem sich zwar sein Mund bewegte doch das viel dunkler, viel durchdringender, nicht von dieser Welt zu sein schien öffnetet sich ein schwarzer riss vor dem Totengräber, es war nur der Bruchteil einer Sekunde und schon stand der Hutträger da mit einer schwarzen, fahlen, eigenartigen Knochensense in der Hand und holte, langsam und schwungvoll, mit beinahe ehrfürchtiger Langsamkeit und einem andächtigen Gesichtsausdruck aus um die Hexe vor ihm zu enthaupten. Dabei färbte sich die decke des Raumes auf einmal schwarz, man hörte es dumpf Donnern und eine ungeheuer geballte Stimmung von Friedhof und Tod verbreitete sich, ja so surreal es schien begann es zu regnen...schwarz und luftig, kalt und Nass vielen "Regentropfen" aus dem schwarzen "Himmel" der ebenso surreal wie das ganze Ambiente auf einmal in dem Raum aufgekommen war! Am auffallendsten war aber das Bild des Mannes, dem auf einmal schwarze, zerrissene, geisterhafte Flügel erschienen waren, der Hut schien fortgeweht vom Wind der auf einmal tatsächlich durch den Raum wehte und mit der Erhobenen sense, den Flügeln und dem wehenden langen weißen Haar glich er beinahe schon einem Todesengel der sich, mit keinesfalls grausamen sondern eben rituell, andächtigem Gesichtsausdruck, anschickte Theodora zu Töten...


Gezauberte Zauber:
1: Death projektion 9
2: Sense (generel nekromantie/Death projektion)
Sense:
 

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F.V. Theodora

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BeitragThema: Re: Wien    24/5/2017, 23:54

Die unnatürlich groß gewachsene Hexe hatte nicht damit gerechnet, dass es so einfach wäre einen Hexenmeister zu überzeugen ihr Einblicke in die Nekromantie zu geben. Selbst ihre kleine rechtfertigende Geschichte schien lediglich unnötiger Aufwand gewesen zu sein. Sie war auf erfahrenen Spezialisten in diesem Bereich angewiesen, schließlich waren ihre eigenen Experimente bisher äußerst bemitleidenswert gewesen. Trotz all ihrer Mühen und scheinbar mustergültigen Ausführungen wollten nicht einmal die grundlegendsten Basiszauber funktionieren, fast als würde sich die Nekromantie ihr gezielt widersetzen. So paranoid schien dann selbst die zweigespaltene Frau nicht zu sein. Theodora wusste, dass ihre seelenbindenden Haare geradezu prädestiniert sind um die dunkelste aller magischen Künste zu beherrschen, es musste deshalb einen anderen Grund geben.  Vielleicht war es genau dieser eigentümliche Hexer … welcher nun in die Hände klatschte und sich freudig vor ihr aufbaute, der helfen konnte die genaue Ursache herausfinden.

Die anschließenden Ausführungen des Hexers ließen ihre beinahe gute Laune rasant verfliegen. Kurz nachdem der Hutträger begonnen hatte zu sprechen machte sich die Hexe bereits daran halb aus ihren Schuhen zu schlüpfen, eine Karte vom Tisch zu nehmen und eine geschnürte Schleife an ihrem Kleid zu lockern, bevor sie regungslos auf ihrem Platz verharrte. Die schwarz glänzenden Tropfen perlten derweil von ihrer Haut und Haaren ab, ob Illusion oder nicht mochte Theodora nicht zu erahnen, bei der vor ihr erscheinenden Sense wusste sie hingegen auf Anhieb, dass sie es nicht herausfinden wollte. „Bedauerlich…“ Während Tarnatos das okkulte Farmwerkzeug nach vorne schnellen ließ, schlug die Hexe mit ihren Beinen aus, ließ sich über ihren Stuhl nach hinten fallen und stieß sich mit einen gewaltigen Satz vom Tisch ab. Selbiger wurde mitsamt Spielkarten und ihren Schuhen (mit welchen sie auf die Schienbeine des Hexers gezielt hatte) dem Hexer entgegen geschleudert, als sie unter der stilvollen Waffe hinweg hechte, sich aus der Rolle mit ihren Händen hochdrückte und mit einem Rückwärtssalto grazil auf einem der Billardtische zu stehen kam. Ein dumpfer Aufschlag war zu vernehmen, sowie das ächzen von Holz in welches sich die violetten Klauen der Femme Fatale hineinbohrten. Der Wind ließ ihre blutroten Haare hinter ihr wie ein magisches Feuer tanzen. Ein einzelner Farbklecks, in einer sich stetig ausbreitenden Welt der Dunkelheit. Der schwarze Regen war für einige Momente das Einzige was sich in diesem Raum zu bewegen schien, bis Theodora das vermehrte, unfreiwillige aufwärtsschwimmen der Fische auffiel.

Ich glaube du hast für heute genug getrunken.

Der Todesengel mit seiner unnahbaren Kälte, Schwärze, Blässe und rituellem Anmut stand nun, der wilden feuerroten Lebensflamme der Hexe, gegenüber. „Stille ist häufig das Weiseste was man jemanden entgegnen kann, so erscheint es insbesondere passend für eine Oper des Todes. Tja … Da sie es jedoch anscheinend bevorzugen zu tanzen, werden wir uns heute lieber an einem Musical versuchen“ Mit einen flüchtigen Blick auf ihr Portrait auf der Spielkarte, ließ sie selbige mit einer schwungvollen Handbewegung durch die Luft gleiten. „Bullseye !!! … Eingabe bestätigt, Protokoll SCHWARZ-ROT wird ausgeführt, Audiowiedergabe erfolgt“ („Planet Hell“, Nightwish) gab eine mechanisch klingende Stimme von sich, nachdem die Karte von einer Dartscheibe an der Wand abgeprallt war. Ihre letzte Karte bohrte sich durch den Hut des Boten, welcher seinem Meister kurz zuvor entflohen war. Die Angst, welche die Rothaarige zunächst verspürt hatte verlor sich durch die startende Bässe und stärkte nur noch den Willen sich dem Henker zu widersetzen, wenn nicht gar ihm seine eigene Kunst spüren zu lassen. Die Hexe zeigte sich nun im schwarzen Minirock, nachdem sie mit betonter Gelassenheit ihre zwei Peitschen, welche das Kleid zusammen hielten, gezogen hatte. Die Haare von Theodora entzogen sich dem luftigen Fluss des Todes*, bevor sie Tarnatos mit zwei mächtigen Peitschenhieben die aufgefädelten Stahlkreuze entgegen schleuderte. Der schrille Knall ihrer Peitschen erschütterte den Raum, nur um Augenblicke später vom dumpfen Grollen einer weit entfernten Explosion überschattet zu werden.




*FRICTION-BREAKER
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Tarnatos
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BeitragThema: Re: Wien    28/5/2017, 02:01

Natürlich...natürlich!!! Es war die menschliche, die Natur des Lebens die mal wieder dem Hexenmeister einen Strich durch die Rechnung machte, so wie eigentlich immer! Mochten doch alle Götter der Welt den "freien Willen" verdammen, mochten doch alle rechtmäßigen kräfte des Kosmos sich gegen den Trieb der Natur wenden...wahrscheinlich würde selbst das nicht reichen?!!
Es war immer das Selbe. Egal was der Hexenmeister auch tat, egal wie oft er es den Leuten Sagte, demonstrierte, egal was das Schicksal selbst offenbarte und egal wie wohl arrangiert, stilvoll und Rituell er das ganze gestaltete...nie war das Leben bereit freiwillig ab zu treten! Es war dieses rebellentum, diese Innerster Antrieb des (Über)Lebens das überhaut das Leben erhielt. Hätte man Tarnatos gefragt, er würde einem erzählen wie Nichtig das leben doch war. Eine Fliege im dunklen Palast des Todes, ein Insekt im Land des Universums, ein Wimpernschlag zwischen Raum und Zeit. Doch all das schien es nicht zu interessieren, mit aller Macht und Kraft wollte es nie aufgeben, kämpfte um sein Überleben...

So auch Hier, so auch Heute. Der Hexenmeister war in seiner ganzen dunklen Glorie, Erhabenheit aufgetreten, hatte Theodora den ehrenhaftesten, "besten", "fachmännischten" Tod ermöglicht den es nur geben konnte: Sauber, rein, schnell, schmerzlos und mit dem Fachmann für die Präparierung des Leichnams und der Seele gleichsam an der Hand...aber das interessierte Theodora natürlich alles nicht.
Sie wollte Leben, sie entzog sich dem Urteil, ihrer eigenen Bitte die sie geäußert hatte. Die Worte waren gesprochen und der Weg eingeschlagen, die Sanduhr war gedreht worden! Korn um Korn rann hindurch, das Rad war gedreht und würde ausschwingen...es gab kein Zurück, nicht in Tarnatos Augen.
Das Urteil war verkündet, die Verhandlung erfolgt, das Plädoyer vorbei und es oblag nun noch einzig dem Henker das Urteil zu vollstrecken!!!

Freilich der Mann ließ sich durch den umstand nicht aus der Ruhe bringen, wie als würde er von seinen geisterhaften Schwingen getragen erhob er sich kurz in die Luft, wich dem Tisch und Tritt der Frau aus und "landete" schon wieder auf dem Boden, die Sense nach wie vor fest in der Hand.
Für den Augenblick da alles still zu stehen schien sah der Totengräber die hexe direkt an, es war fast ein bedauernder, ehrlich trauriger Ausdruck der im nächsten Moment aber verfolg. Gleichmütig legte sich ein sanftes Lächeln, eine bodenlose, rituelle Entschlossenheit auf das Gesicht, die den Blick des Weißhaarigen. Ob er die Worte der Fra wahrnahm war nur daran zu erkennen das er ihnen, mit ruhiger stimme antwortete.
"Sie können spielen solange sie wollen,
sie können tanzen und herum tollen.
Es werden die Akte unermüdlich verstreichen,
es wird sich ER niemals dem erweichen.
Und auch der Letzte Schritt auf dem Parkett sei getan,
irgendwann ist Flavia Valeria Theodora auch dran.
Jeder wilde Tanz der muss enden und ausklingen,
jedes Musical verstummt, kann nicht ewig singen.
So sieh ein das ER dich nun Ruft, du hast Ihn gebeten zum Tanze,
und am Ende der Tage, am Ende der Deinen, durchbohrt dich seine Lanze.
Den Raum ist Sein Ross, und Ewigkeit Sein Schild,
doch Zeit ist Ihm Sein Speer, der nun auch dir gilt.
Und jedes Herz, jedes Leben muss Ihm weichen,
die Schuld bei IHM unwiderruflich begleichen!!"

Während er das Gesagt hatte war er einen Schritt langsam zurück gewichen und hatte eine geradezu Zeitlupen geste mit der sense getan, als wolle er langsam die Luft vor sich auftrennen. Und tatsächlich, als würde sich selbst da Immaterium der Waffe des Schnitters beugen, erschien kurz ein langer schwarzer Schnitt, aus dem Dunkelheit wie eine unwirkliches Tor flutete. Schon war das ganze vorbei, die Frau schwang ihre Peitschen doch statt auf den Totengräber zu treffen erklang ein Klang von Metall, auf Metall. Urplötzlich stand vor dem (grad nicht) Hutträger eine schwarze, hünenhafte gestallt.* In schwarze Robe gehüllt, den Tod selbst ausstrahlend, anstatt eines Gesichts unter seiner Kapuze bodenlose Finsternis und in seinen zwei, mit dunklem Stahl gerüsteten Händen einen Zweihänder haltend der die Waffen der Hexe pariert hatte.
Stumm schritt der "Geist", der Schatten des Todes, auf die Frau zu, erhob die Waffe um mit seiner Klinge unermüdlich auf die magisch begabte Frau ein zu schlagen, während hinter ihm Tarnatos Flavia weiterhin ruhig und seicht lächelnd anblickte.


* Death Projektion: Stufe 4

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Wien
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