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 Wüstengegend um die Stadt herum

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Shibusen [NPC]

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Anzahl der Beiträge : 347

BeitragThema: Wüstengegend um die Stadt herum   5/8/2015, 22:27

Wüsten Nevadas: heiß am Tage, kalt in der Nacht ~
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Doug

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Anzahl der Beiträge : 93

BeitragThema: Re: Wüstengegend um die Stadt herum   10/1/2016, 19:39

CF: Jungswohnheim (Wohnviertel)


Doug war mithilfe eines gemieteten Sand Racer hinaus in die nähere Umgebung der Wüte von Nevada gefahren um dem nachzugehen, was er gestern Abend, oder besser gesagt in den frühen Morgenstunden von Lily erfahren hatte. Es handelte sich um einen Auftrag, den auch Doug auf dem Schwarzen Brett in der Shibusen gesehen hatte. Lily war allein beim Aufspüren des Zieles gescheitert, dabei war sich Douglas sicher, das man nur an den richtigen Stellen in der Umgebung der Wüste suchen musste. Den Ort, dem Douglas dabei im Sinne hatte, waren die sonderbaren Ruinen, die früher von einigen Wüstenhexen bewohnt wurden. Sowas hatte Douglas mal im Historien-Unterricht in einem Atlas gelesen. Und daher wusste er auch, wohin er mit seinem gemieteten Racer fahren musste. Nach etwa einer Stunde Fahrt hatte Douglas sein Ziel erreicht. Er stieg aus und betrachtete genauer seine Umgebung: inmitten der schirr endlos wirkenden Wüste standen einige gewaltige Säulen, die Gänge und Treffen in ihrem Inneren beherbergten, jedoch waren sie sehr willkürlich und schräg angeordnet. Weitere, kleinere Ruinen, wo einige eingestürzte Bauten sich befanden, würde Doug seine Suche beginnen.

"Das Ziel ist ein irrer Clown-Anbeter... Clowns waren doch diese Manifestationen an Wahnsinn, die Zuhauf während der Kishin-Krise sich auf dem Mond versammelt hatten oder? Und dieser Kerl, ähm, Morry, soll die angebetet haben? Wie kann man einen Clown anbeten?!", grübelte Doug während er durch die staubigen Ruinen schlich um sich umzusehen. Die genauen Details wusste er nicht, alles was er wusste war, das dieser Kerl wohl wahnsinnig und gefährlich genug war, damit er auf Shinigamis Index gelandet war. Alles, was Doug in dem Moment wohl mehr als alles andere wollte, war das Kishin-Ei zu erledigen und seinem Ziel, eine Todessense zu werden, einen Schritt näher zu kommen. Dabei schoss ihm wieder das Bild des entstellten Rippers ins Gedächnis, wie er sich vor Schmerzen windend vor ihm befand, komplett dem Wahnsinn verfallen und letzten Endes durch Doug sein Ende fand. Irgendwie hatte Doug in diesen Moment für einen Moment gezögert als er dessen Gesicht sah... aus Mitleid mit dieser armen Kreatur. Aber die Gestalt seiner Seele zeigte doch eindeutig woran er war. Nur die Seele zählte, nur das und nichts anderes... so wurde es jedenfalls allen Schülern der Shibusen beigebracht. Begann Doug etwa jetzt schon zu zweifeln? Der Zweifel legte sich wieder nachdem es plötzlich lautstark hinter ihm knallte und der Schotte schlagartig hochschreckte. "Was zur Hölle war denn das?", fragte er sich laut und rannte sofort in die Richtung, aus der man den Knall eindeutig gehört hatte. Es kam aus der Richtung des Racers, den Doug vor den Ruinen abgestellt hatte. Und ehe er es sich versah bot sich ihm ein sonderbares Schauspiel:

Ein großer und plump wirkender Kerl in gelblicher Bekledung hämmerte wie wild gegen das Fahrzeug und schubste es um. Dabei sprang er noch nachdem der Racer auf der Seite lag, auf das Fahrzeug und trat auf es ein. Dabei gab er sonderbare, singende Laute von sich, die aber mehr nach Protest als nach einem einstimmigen Gesinge klangen. Alles was Doug darauf zu entgegnen wusste war: "Hey du Psycho! Lass das sein!! Der ist nur gemietet!!!" , brüllte Doug lautstark der seltsamen Gestalt entgegen. Dieser hielt schlagartig inne und verhaarte wie eingefroren in seiner aktuellen Position. Dann nach einer gefühlten Ewigkeit drehte die Gestalt seinen Rumpf bis man ihn frontal anschauen konnte: eine über 2 Meter große maskierte Gestalt mit offenen Maul stand auf dem Racer und starrte mit seinen sonderbar geformten Augen Douglas direkt an. Dieser wusste nicht so recht was er nun sagen sollte... war dies der gesuchte Irre? Langsam öffnet Douglas den Mund um etwas zu sagen. "Mory...?", begann er doch plötzlich fing der Kerl an wie verrückt zu heulen. Regelrechte Flüsse von Tränen schossen aus seinen seltsamen geformten Augen. "Wie kannst du nur so etwas sagen?! Was soll das heißen ich bin nur gemietet? Bin ich so einfach gestrickt? Kann man mich etwa einfach mieten?! Du bist soooo grausam!!!", der Riese weinte und klagte, schwang dabei erregt die Fäuste hoch und runter. Ihm schien das alles wirklich nahe zu gehen. Und Doug ging es gehörig auf die Nerven. Wieso heult dieses Riesenbaby hier so rum? War er nun der gesuchte Wahnsinnige oder nicht? Bisher war er nur ein Sachbeschädiger und zudem sehr sensibel. "Hör auf zu heulen, du hast doch meinen Wagen attackiert und...", zu mehr kam Douglas gar nicht mehr denn urplötzlich stand dieser Maskentyp vor ihm und schlug mit der Handkante nach ihm. Aus Reflex wich Doug nur haarscharf dem Angriff aus, woraufhin die Hand des Angreifers den Boden traf und daraufhin den Untergrund zerschmetterte. Doug wich erschrocken zurück. "Verdammt ist der Typ kräftigt. Das hat doch nichts mehr mit einem Menschen zu tun...", schoss es Doug durch den Kopf und er sah während er zurück wich noch einmal den Racer und die Beulen, die dieser Kerl mit bloßen Händen hinein geschlagen hatte. "... auf der anderen Seite war es eigentlich naheliegend, das dieser Kerl stärker ist als gewöhnlich." Doug kam zum Stillstand und nahm eine etwas haltungsvollere Position ein, in Erwartung auf den nächsten Angriff von Seiten dieses Irren. Wieso hatte er von einem heulenden Riesenbaby zum schnellen Bodenzerschmetterer gewechselt? "Attackieren... attackieren... das ist gut...", murmmelte der Kerl in sich hinein. Doug fiel nun auch auf, das die Maske, die er trug, wohl sein Gesicht war. Der Mund bewegte sich jedesmal mit, wenn er etwas sagte. Und aus seinen Augen waren echte Tränen gekommen. "Ohne Zweifel, dieser Kerl ist durch den Wahnsinn mutiert. Vielleicht hat er ja mal eine Maske getragen aber jetzt ist sie eins mit seinem Gesicht geworden. Generell wirkt sein Körper nicht gerade menschlich... er befindet sich auf einem viel höheren Stadium zum Kishin als dieser Messerschwinger oder er Hockey-Maskentyp...", vermutete Douglas. Zu dieser Zeit wusste er noch gar nicht, wie recht er mit seiner Vermutung haben sollte...

Mittlerweile war es zu einem Kampf gekommen, einem wirklichen Kampf zwischen Douglas und dem Maskenmann, der mit ziemlicher Sicherheit besagter Maskmorpher Mory war. Und es war kein einfacher Kampf für Doug, sein Gegner war überaus stark und kräftig. Gerade eben bekam Doug einen spürbar kräftigen Hieb genau ins Gesicht. Die Wucht der Attacke schleuderte ihn einmal quer durch die Ruine und endete in einer massiven Felssäule, die beim Einschlag anfing leicht zu bröckeln. Sie bröckelte sogar so sehr, das Stückchen des Fundamentes aus der Säule heraus brachen. Doug spuckte eine kleine Menge Blut aus seinem Mund und rappelte sich langsam wieder auf. "Er ist anders als meine bisherigen Gegner. Seine Kraft ist gewaltig und er ist erstaunlich beweglich. Vielleicht war es doch besser das Lily und Mio diesen Kerl nicht gefunden haben. Mit Theni hätte ich sicherlich eine bessere Chance...", in Gedanken war er bei Theni, der griechischen Meisterin, mit der er gestern erstaunlich gut zusammen arbeiten konnte. Entgegen seiner Gewohnheit, alleine zu kämpfen wünschte er sich nun doch unbewusst Theni an seiner Seite um diesen Fettsack die Stirn bieten zu können. Der Maskenmann, der vermeintliche Mory, hüpfte auf und ab, gab dabei freudige Laute von sich. "Hehe, ich liebe den Zirkus! Magst du auch den Zirkus?! Lass uns zum Zirkus gehen!!", gab Mory von sich und schwang sich mit seinem massiven Körper in die Luft. Es sah so aus, als wolle er sich direkt von oben herab auf Douglas fallen lassen. Dieser Kerl schien voll und ganz dem Wahnsinn verfallen zu sein, doch im Gegensatz zu Rippers hatte Doug kein Mitleid mit diesem Wicht. "Ich hab keinen Bock auf diesen ganzen Zirkus hier!", brüllte Douglas seinem Gegner entgegen, richtete seine Hand in die Luft, visierte seinen Gegner an und dann schoss ein Widerhaken aus seiner Hand, der bis hoch zu Maskmorpher reichte. Er würde ihn wohl direkt durchbohren und damit eine schwere Wunde zufügen. Aber noch bevor Maskmorpher getroffen werden konnte, krümmte er sich absurd beiseite, so als würde er sich selbst verzeeren. Der Widerhaken schoss vorbei, Maskmorpher nahm seine normale Form wieder an und ließ sich mit seinem vollen Gewicht herunter auf Doug fallen. "Was zur Hölle ist das für ein Ding?!", rief er noch aus bevor es lautstark in den Ruinen krachte.

Nachdem sich der Rauch verzogen hatte konnte man die Ausmaße seines Einschlages erkennen: die Säule, an der Doug noch eben gelehnt hatte, wurde durch die Wucht des Aufpralls aus ihrem Fundament gerissen und ans andere Ende der Ruinen geschleudert. Zudem war nun ein großer Einschlagskrater zu sehen, in dem Maskmorpher hockte. Aber von Doug selbst konnte der Maskenmann nichts sehen. Verwundert blickte er sich umher. "Wo ist denn dieser Zirkus-Affe hin? Bis eben hatten wir doch Spaß...", fragte sich der große Kerl und blickte weiterhin verirrt um sich herum. Doug selbst lag einige Meter in einem Haufen aus Schutt und Trümmern begraben aus denen er sich erstmal befreite und den Staub von seinem Körper abklopfte. "Ok... zusammengefasst ist dieser Typ unwahrscheinlich stark, er kann seinen Körper entgegen jeglicher Physik verformen und offenbar sein Gewicht spontan erhöhen. Fazit: egal ggen was ich hier kämpfe, es hat nichts mehr mit einem Menschen zu tun. Wenn ich allein kämpfe sollte ich vielleicht anders an die Sache heran gehen.", soviel zur allgemeinen Überlegung die er auch gleich in die Tat umsetzen wollte, wenn nicht gerade eben als er seinen Gedanken zuende gedacht hatte, dieser Kerl vor ihm steht. "Da bist du ja wieder!", mit einem Mal schreckte Doug hoch und starrte direkt in die Fratze der absonderlichen Maske von Mory. Wie war er so schnell an ihn heran gekommen ohne das Douglas ihn hat kommen sehen oder ohne ihn zu hören? Das konnte er sich später fragen, denn noch bevor er reagieren konnte, krachte es erneut und Douglas wurde ein gutes Stück hinaus geschleudert und krachte gegen den gemieteten Wüsten-Racer. Aus dem Nichts hatte der Maskmorpher eine Keule hervor gezogen, die mit Stacheln besetzt war. Douglas brummte der Schädel, Blut lief ihm aus einer eben entstandenen Platzwunde an der Stirn die Wange herunter. Ein normaler Mensch wäre sicherlich nun Matsch gewesen. "Das war ein toller Flug, wie eine Kanonenkugel. Ich sollte Baseball-Spieler werden.", bejubelte sich der Maskmorpher selbst. Doch schließlich hatte sich Doug nach etwas längerer Zeit wieder aufgerappel und leckte sich die Wunden. "Du verdammter Saftsack... jetzt hast du es geschafft...", murmmelte Douglas in sich hinein, dennoch laut genug das Mory wieder auf ihn aufmerksam wurde. Erneut schoss aus Doug seinem Arm ein Widerhaken direkt auf Maskmorpher zu. Dieser bewegte sich mit seiner Verzeerung wieder aus der Schussbahn so das der Widerhaken vorbei schoss. "Vorbei, voll ins aus!", entgegnete der verzeerte Mory. Doch er hatte sich diesmal zu früh gefreut. Aus dem Widerhaken selbst schossen vereinzelt weitere, kürzere Widerhaken hervor und verletzten Mory an mehreren Stellen bemerkbar. Ein Schmerzensschrei entglitt dem offenen Maskenmaul. Doch der Angriff hatte erst begonnen. Doug sein erster, zentraler Widerhaken, der an Mory vorbei geschossen war, steckte weiter hinter seinem Gegner in einer Wand von den Ruinen. Nun zog Doug sich selbst zu seinem Feind hin, indem er den Widerhaken in seine Hand hinein zog. Dabei flog er mit einem Affenzahn auf Maskmorpher zu. "Vorbei am Arsch, Morphy!", rief er heranfliegende Schotte Mory zu und verpasste seinem Gegner einen Hieb, das ihm hören und sehen verging.

Wenig später war Mory gezwungen seine Keule weg zu legen, da Doug mit seinem Widerhaken seine Hand zu sehr aufgerissen hatte. Doug selbst jedoch war auch nicht mehr auf der höhe seiner Kräfte. Aber er war sich seines Sieges mittlerweile sicher. Mory wirkte verängstigt und wich einen Schritt zurück denn auch er hatte nun einiges an Schaden einstecken müssen. "Du wirkst ängstlich, Morphy. Ich gebe zu, es war unklug von mir, dich allein zu bekämpfen, aber eines versichere ich dir: du wirst hier und heute dein Ende finden.", das klang wie ein Versprechen und einer Niederlage mit Ansage für den verdorbenen Menschen. Doch genau dieser Satz schien Maskmorpher auf eine Idee zu bringen. "Alleine?! Das ist die Idee, alleine habe ich keine Chance.", sagte Mory zu Douglas. Doch dieser starrte ihn nur verwirrt an. Wie meinte er nun das wieder? Er war doch allein? Oder war hier noch irgendwo Verstärkung versteckt? Douglas sollte eines anderen belehrt werden, denn wieder begann sich Morphers Körper abartig zu verformen und zu verändern. Doug wich nun selbst ein Stück zurück, aber konnte er am Ende von Morphers Transformation nirgendwo mehr hin. Denn dieser maskierte Mistkerl hatte sich einfach in mehrere Ich´s aufgeteilt, in mehrere Kopien seiner selbst. Insgesamt war Doug also nun von 5 Maskmorphern umzingelt. "Das ist doch nicht dein ernst oder?", fragte Douglas angespannt und die Antwort folgte auf dem Fuße: "Wir machen jetzt erst!", kam es aus allen Mündern. Mit einem mal sah sich Douglas von allen Seiten mit Schlägen eingedeckt. Und seine Kraft schien sich nicht aufgeteilt zu haben. Douglas bekam die Packung seiner Kraft nun in fünffacher Ausführung ab. Lange würde er nicht lange durchhalten, bald würde er an der Last der Schläge zu Grunde gehen. "Ich... muss... irgendwas... tun... SOFORT!", in seiner Panik und unter dem Druck reagierte Douglas radikal: überall aus seinem Körper schossen Widerhaken hervor, die sämtliche Maskmorphers um ihn herum an lebensbedrohlichen Stellen durchbohrten. Eine sehr blutige Angelegenheit. Ohne einen weiteren Mucks von sich zu geben, lösten sich alle Kopien sowie das Original auf und ein einzelnes Kishin-Ei schwebte in der Luft. Douglas atmete erleichtert aus und zog die Knochen wieder in seinen Körper zurück. Er nahm die Seele von Morpher und verschlag sie mit der Ansage "Wohl soll es munden..." in einem Zug. Das Gefühl des Konsumierens der Seele stellte zumindest einen Teil seiner Energie nach diesen harten Kampf wieder her. Es wurde Zeit sich auf den Heimweg zu machen bevor die Schule nun doch anfing, zwei Stunden hatte er noch Zeit...

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