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 Londoner Innenstadt

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Akemi Tomura

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BeitragThema: Re: Londoner Innenstadt   16/10/2015, 05:35

Ein von Verdruss erfülltes Seufzen entrann der Kehle der Schwarzhaarigen, nachdem die Braunhaarige bezüglich ihrer Frage verneint hatte, war sie doch aus eben dem Grund hergekommen, um die Zwei vor der wohl hier umherstreifenden Hexe zu wahren, sofern man grade die andere Mission, wegen der sie so oder so hier ursprünglich eintreffen musste, ausschloss. Hätten die Beiden ihren freien Tag nicht ausgerechnet in London verbringen wollen, wäre sie lediglich auf Grund der vom Shinigami erteilten Mission hier. Hätten sich allesamt nicht zwei unterschiedliche Gruppen aufgeteilt, wäre dem nicht so gekommen. Wer war es, der dem Vorschlag zur Trennung zustimmte? Sie. Es war ganz alleinig ihr Verdienst. Allein ihretwegen erfolgte die momentane Situation. Und dem war sie sich im Klaren, sogar mehr als das. Doch exakt aus angesprochenem Grund war ihr die derzeitige Lage nicht sonderlich egal. Der Grund, wieso sie den Meister zurückholen wollte, obwohl sie ihn nicht einmal einen Tag kannte oder dergleichen – Reue. Sie bereute es tatsächlich, die Schuldige für die Lage zu sein. Die zu sein, wegen der all das Derzeitige erst zustande gekommen war. Dass sie die Verantwortliche dafür war…auch, wenn dem „nur“ von innen so war, sodass man es von außen ihr in keinerlei Weise anmerken konnte, so ertrug sie dennoch dieses Wissen nicht. Selbstverständlich ist es erforderlich die Tatsache, dass es sie ebenfalls verärgerte, noch später zum eigentlichen Auftrag zu kommen, zu erwähnen, doch das war nebenher und unbedeutend – Dafür hätte sie später noch genügend Zeit. Naja, die besaß sie sowieso, darüber brauchte man nicht großartig diskutieren. Jedenfalls schenkte die Schwarzhaarige dem, inzwischen ebenfalls erneut hinzugestoßenem, Silberhaarigen ihre Aufmerksamkeit, wandte sich zu ihm, als er die Worte des Mädchens kurzfasste, auf dessen erster Kontext sich abermals dezent grimmige wie verärgerte Züge in ihrer Gesichtsmimik zogen, aber ob der Beendung seiner Erklärung wieder leicht verblassten. „Es wäre voreilig zu schlussfolgern, dass es sich bei besagter Person um eine Hexe handelt - Hexenhut bedeutet nicht zwanghaft Hexe.“ , merkte die heranwachsende Dame in der gewöhnlichen ruhigen, aber dennoch zugleich dezent kalten Tonlage an. „Dennoch sollten wir es nicht völlig ausschließen.“ Bedacht, doch keinesfalls allmählich schritt Akemi auf das Kind zu und begab sich anschließend vor diesem so halbwegs in die Hocke, dass sie mit dem Mädchen auf einer Augenhöhe war und weder dieses, noch sie selbst irgendwelche Anstalten machen mussten, um mit dem Gegenüber bestehenden Blickkontakt zu halten. „Kannst du uns, bezüglich der Frau, die dir diesen Brief überreicht hat, präzisere Auskunft geben?“ , fragte sie äußerst behütet und, wie gewöhnlich, ruhig nach, wobei man zu behaupten vermochte, ein, wenn auch kaum existentes, sanftes Lächeln auf ihren Lippen erblicken zu können. „Du würdest uns wirklich sehr helfen.“
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BeitragThema: Re: Londoner Innenstadt   10/11/2015, 19:51

Das Mädchen schaute überlegend süß und sah dann wieder zu Akemi. Dann beschrieb das Mädchen wie die Person, die ihr den Brief gab aussah und einen anderen der einen aufgerollten Teppich trug. Beros schien sichtlich besorgt aber erstaunt zugleich. Das sich dieses Mädchen tatsächlich exakt an das Aussehen der Person und Begleiter erinnern konnte, war wirklich erstaunlich für ein Mädchen in diesem Alter. "Momentchen mal, sagtest du das der Begleiter einen Teppich trug?", fragte sie nochmal nach. Ehe sie das Gesicht zu einen zuckenden Grinsen und einem Auge, sowie Augenbraue verzog. "Ist bestimmt lustig zu denken das Goyle wie ein Bourito eingerollt ist, aber das ist schlecht, sehr schlecht sogar. Immerhin laufen hier wenige aber zur genügend Leute mit einen Teppich rum. Wird echt schwer ihn zu finden und das nervt!", meinte sie zunächst ruhig, bis sie langsam die Geduld und die Hoffnung etwas verlor, was man in ihrer Stimme leicht raushören konnte. Währenddessen wurde Goyle tiefer in die Katakomben gebracht, ins sogenannte Versteck der Entführerin. Unsanft wurde Goyle auf den Boden geworfen. Eine Fährte hatte er zwar legen können, aber ob das ausreichend war? Er hoffte es zumindest sehr. Kurz darauf merkte er, wie etwas auf im Platz nahm. Es war zwar nicht schwer, doch war es nicht gerade angenehm für ihm, da er in einer ungünstigen Position lag. Mit einer Kante im Rücken und dann das Gewicht drauf. Dann aber hörte er die Stimme, die er zuvor gehört hatte, kurz bevor er niedergeschlagen wurde. "Machs dir nicht zu bequem da drinne, ich hab noch was mit dir vor. Außerdem sollst du doch glänzen vor deinem Partner, naja glänzen in einer anderen Art und Weise", sagte die Entführerin mit einer arroganten aber irgendwie hohen, etwas zu hochnäsigen Stimme. "Warts nur ab, meine Partnerin wird dir die Hölle heiß machen!", antwortete er etwas provokant. "Deine Partnerin? Eine Sie? Du hälts ja viel von ihr, warte sag nicht du hast Gefühle für sie? Das ganze wird ja doch Interessanter als angenommen~", hörte Goyle nur noch von ihr, ehe er nichts mehr hörte. Da es ziemlich still wurde. Mit der Zeit wurde der druck auf ihm abrupt weniger. Denn die Junge Frau oder Mädchen, stand auf und Goyle hörte nur noch eine Tür, bis alles still war. Abgesehen von den paar Ratten die irgendwo herumsausten.
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Emily & Silvester
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BeitragThema: Re: Londoner Innenstadt   18/11/2015, 15:11

Teamplay lag Silvester einfach nicht, vor allem nicht mit einem Kind dabei. Er war The Game, da wollte er sich nicht mit kleinen Kindern rumärgern, sondern mit den ganz großen spielen. Aber naja, es kommt wie es nun mal kommen muss. Zumindest schaffte das kleine Mädchen es, zumindest Akemi präzisiere Aussagen zu geben und nicht wie bei Silvester einfach los zu heulen. Aber Silvester betonte immer wieder, dass er nicht mit Kindern arbeiten will und kann, einfach, weil er keine Ahnung hat, wie er mit diesen Umgehen soll. Auch aus diesem einfachen Grund mag er keine Kinder.. da kann auch Emily nichts mehr machen. Diese hatte es sich mittlerweile auf dem Boden bequem gemacht und grübelte bis ihr Kopf rauchte. Irgendetwas an der Sache kam ihr suspekt vor, sie wusste aber nicht was.. Vielleicht war dies auch nur eine Stink Normale Mission wie jede andere? Das kann ja auch möglich sein. Doch sie zog jede Möglichkeit in Betracht, auch sogar die, dass der Kishin mit dahinter steckt. Leicht rötlich färbten sich ihre Wangen bei diesem Gedanken, während sie ihre Hände gefaltet vor die Brust presste und einen Blick drauf hatte, als wolle sie dem nächsten gleich an die Gurgel gehen und tot knuddeln. Doch etwas riss sie aus ihren Gedanken, nämlich Akemi die ihre "Schlussfolgerungen" der Gruppe mitteilte. Aber Akemi-chan, ich hab die Hexenseele doch gespürt sprach sie zur schwarz Haarigen, als diese meinte nicht voreilig Schlussfolgern zu sollen, dass es sich bei besagter Person um eine Hexe handelt, nur wegen eines Hexenhutes. Nun gut, dass war auch keine gute Schlussfolgerung des Silber Haarigen. Es war das Kind, was ihn so dermaßen durcheinander brachte. Glaubte er zumindest und konnte sich deshalb einen Seufzer nicht verkneifen. Noch einmal grübelte Emily über den Text der auf dem Zettel stand. "Ihr sucht eure Waffe? Dann sucht am größten Wahrzeichen Londons aus. Am Auge der Sonne am Fluss entlang, sucht nach der Pforte in die Unterwelt, dort wird er sein. Doch geschwind, wenn das Tageslicht den größten Wahrzeichen anstrahlt, ist es aus!" Unterwelt..könnte das nicht..? murmelte sie leise vor sich hin, während sie im Schneidersitz auf dem Boden saß und die Arme vor der Brust verschränkt hatte. Die Katakomben! rief sie daraufhin, mehr zu sich selber und ließ sich nach hinten auf den Boden fallen. Der Blick in den Himmel gerichtet.

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Akemi Tomura

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BeitragThema: Re: Londoner Innenstadt   12/12/2015, 17:49

Sachte tätschelte die Death Scythe den Kopf des kleinen Mädchens und fuhr ihr ebenso kurz durch das Haar, nachdem diese ihr die gewünschten Informationen mitgeteilt und sogar von einem Komplizen berichtet hatte. War man ehrlich, so überraschte es die Schwarzhaarige tatsächlich ein wenig, wie detailliert und präzise ein so junges Kind derartiges erzählen, geschweige denn sich daran erinnern konnte. „Arigatou.“ , bedankte sich Akemi noch, bevor sie sich wieder aufrichtete und in die Runde, zu den anderen Drei, blickte. Ob der Widerrede der Meisterin zuckte sie dezent zusammen, schüttelte aber leicht mit dem Kopf und seufzte leise, sodass es unmöglich zu vernehmen war. „Insofern gomene für meine Worte, Emily.“ , flüsterte sie, schämte sie sich doch dafür, die entsprechenden Worte ihrer Kameradin wohlmöglich überhört zu haben, ansonsten hätte sie vermutlich erst gar nicht eine solche, im Grunde ebenfalls voreilige Folgerung geschlossen. Nochmals versank die Schwarzhaarige etwas in ihren eigenen Gedanken, grübelte über und durchging erneut sorgfältig all die Infos, die sie erhalten und lediglich noch zu sortieren und entschlüsseln hatten. Zunächst wollte sie sich mit dem Kontext des Briefes auseinander setzen und diesen zur Sprache gelten lassen, damit allesamt sich Gedanken machen und sie somit schneller zur Lösung gelangen könnten, so war zumindest ihr Vorhaben. Doch, mehr oder weniger, entgegen ihrer Erwartungen, warf die Braunhaarige plötzlich die Lösung in den Raum, selbst wenn vollkommen zusammenhanglos, was aber nicht zwanghaft bedeutete, dass die Death Scythe es nicht ohne weiteres zuordnen könnte. „Natürlich.“ , stimmte sie zu, nuschelte hierbei aber viel mehr zu sich selbst. „Die Katakomben, sie werden angesprochen.“ , bestätigte sie erneut für jeden Beteiligten, fokussierte sich daraufhin für kaum existente Minuten auf das Himmelzelt über ihnen, dessen Anblick längst die funkelnden Sterne und der strahlende Halbmond schmückten, was sie aber zugleich zum Zischen verleitete. Denn erfasste man den restlichen Inhalt des Papieres korrekt, so war unschwer zu deuten, dass die Morgendämmerung als Deadline angegeben war, so viel Zeit wie vielleicht erhofft, verblieb ihnen also nicht. „Wir sollten uns auf der Stelle dorthin begeben, ansonsten läuft uns die Zeit davon.“ Kürzlich hatte sie die letzte Silbe ihres Satzes zuende geleitet, wandte sie sich umgehend in die vorgesehene Richtung, verharrte allerdings augenblicklich, als sie die Gemäuer eines gewissen, ihr allzu bekannten Geschäftes erblickte. Es war einer der unzähligen GameStop Läden, der innerhalb der Straße seinen Platz fand und geradezu hervorstach, oder naja, für Akemi war dem jedenfalls so. Förmlich gefesselt ob der Sichtung dessen, schaffte sie es in keinerlei Weise, ihre Fixierung weichen zu lassen, vergaß schon fast die momentane Situation.

OUT; Gomene, falls ich die Botschaft quasi falsch verstanden und nicht die Dämmerung gemeint war. o~o"" Gebt mir ruhig Bescheid, insofern würde ich das abändern, aber deshalb ist es in meinem Kopf gerade auch später Abend, wenn ihr versteht, da es ja sonst keinen Sinn ergeben würde. Aber naja, ich denk' mal, ich vertue mich hier arg. o3o""
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BeitragThema: Re: Londoner Innenstadt   7/1/2016, 15:32

Beros lauschte allem zu. "Dann sollten wir uns beeilen. Will nicht ohne Partner zurück nach Death City...", sprach sie deutlich. "Vor allem will ich ihn nicht verlieren...", murmelte sie dann doch sehr leise und schluckte. Mittlerweile machte sie sich sehr große Sorgen, denn die Deadline war der Tagesanbruch. Viel Zeit blieb ihnen nicht mehr und so wurde sie schneller ungeduldiger und klang in ihrer Tonlage auch immer mehr besorgter. "Wo geht es zu den Katakomben? Wir müssen da so schnell wie Möglich hin!", meinte sie noch und wartete dann auf eine Antwort. Währenddessen hörte Goyle, bis auf den Ratten, nichts. Doch er merkte wie plötzlich etwas an seine Beine herumkletterte und in die Hose rein ging. Er spürte wie es an seiner Wade anfing zu knabbern. Doch kaum hatte die Ratte ein paar mal rangenagt, haute sie schnell ab, da die Tür aufging. "Ich soll dich langziehen, das wird lustig....", hörte er nun eine männliche Stimme, die wohl nicht sehr helle im Kopf war. Kurz darauf befand sich Goyle an einer alten Foltermaschine wieder, die damals Leute in die länge zog. "Ich bin schon lang genug!", antwortete er nicht gerade begeistert. Doch der Kerl hörte nicht und drehte am Rad. Immer mehr zog es an seinen Armen und Beinen, bis er einen starken Schmerz verspürte und auch äußerte. Genau in der Position, lies der Kerl das Rad einhaken und beobachtete Goyle gewissenhaft. Als ob er was von ihm lernen könnte.


Out: Hoffe das ist nicht zu extrem, mir fiel einfach nichts mehr ein und bin sehr müde. Abgesehen davon das ich heute morgen hin flog da Schnee Eis war und ich nur noch friere x.x
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Emily & Silvester
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BeitragThema: Re: Londoner Innenstadt   9/1/2016, 02:01

Okay, sie hatten bis zum nächsten Morgen Zeit. Besser als gar nichts oder nicht? Doch wo ging es zu den Katakomben? Da gab es nämlich zwei Möglichkeiten. Wir hätten da nur ein Problem, denn einmal unterhalb des St. Bride's Charnel Houses und unterhalb der London Bridge gibt es Katakomben. Ich weiß nicht, wie weit sie mit Goyle rein gegangen sind, denn im Notfall müssen wir in beide rein.. und auch wieder raus. Es war berechtigt dies noch anzusprechen, denn einmal nicht aufgepasst und schon hatte man sich verlaufen und könnte für immer in den Katakomben gefangen bleiben. Dezent genervt über die ganze Situation blickte Silvester zur Seite, mittlerweile war Nacht und die Menschenmasse auch nicht mehr so groß, eine kleine Freude für The Game. Doch sollten sie sich jetzt teilen müssen? Zwei gehen dahin und zwei dahin? Lasst uns am besten schon mal los gehen, bevor wir noch bis Morgen hier sitzen! meinte die braun Haarige daraufhin und sprang auch schon auf. Das kleine Mädchen, welches sich eben noch freute von Akemi gelobt zu werden, verabschiedete sich noch von den drei Frauen und ging. Ja, Silvester ließ sie aus, immerhin fand sie ihn Angst einflößend.. Und er selber hasste Kinder, somit war das ein perfekter Abschied von dem kleinen Mädchen. Aber nun den, jetzt hieß es erst mal Goyle finden! Langsam ging dann auch die Death Scythe Meisterin los und sprach Wie machen wir das am besten? Sollen wir zusammen beides Orte abklappern oder uns lieber trennen? Allerdings fiel ihr dann Akemi-chan auf, welche auf etwas verharrt war. Ihrem Blick folgend erblickte sie dann auch den GameStop Laden, von welchem es viele gibt. Kurz schmunzelnd ging sie zurück zur jungen Death Scythes legte von hinten die Arme um sie und drückte sich leicht an sich. Naa, möchte da jemand ein bisschen zocken gehen?~ fragte sie und bekam dann allerdings einen leichten Klaps auf den Hinterkopf. Benimm dich meinte Silvester daraufhin monoton und verschränkte die Arme vor der Brust. Wir sollten uns langsam mal los machen sprach er daraufhin noch hinzu. Schon wieder viel zu viel Gesprochen.

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Akemi Tomura

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BeitragThema: Re: Londoner Innenstadt   10/1/2016, 02:25

Sichtlich gebannt von dem Anblick des Ladens, war es Akemi nicht möglich, den Blick weichen zu lassen und sich wieder dem zu widmen, was derzeit um einiges mehr Priorität besaß. Selbstverständlich verbarg sich dahinter nicht ihre Intuition, schließlich war sie sich der momentanen Lage und den mutmaßlichen Konsequenzen wie Problematiken vollkommen bewusst, doch der typische Gamer Instinkt wurde erweckt, weshalb sich ihre Gedanken dementsprechend nur darum kreisten und jegliches Umfeld ausblendeten. All die aktuellen Videospiele, die diesen Monat und den Letzten erschienen waren und trotzdem nicht bereits ihre Schubladen füllten, überfluteten förmlich die Gedankengänge der Schwarzhaarige und beanspruchten sie schon beinah für sich. Der neue Teil von Legend of Zelda, der erst kürzlich auf den Markt gefunden hatte oder die Deluxe Edition des Yandere Simulators, dessen Titel zwar inzwischen in aller Munde war und sich zugleich einer wahnsinnigen Fangemeinde erfreute, allerdings auch kritisch umstritten wurde. Beidesamt waren nur wenige von denen, die bei nächster Möglichkeit ihren Weg in das Regal der Death Scythe finden und natürlich gezockt werden würden. Eben war die heranwachsende Dame im Begriff, sich zu dem GameStop zu begeben, riss die Braunhaarige sie aus ihrem fast tranceähnlichen Zustand, wodurch sie wiederum leicht zusammenzuckte. „Gomenasai, Emily.“ , flüsterte sie unmerklich, während sie sich vor Scham kurzzeitig am Kopf kratzte, danach aber ihre Aufmerksamkeit auf das Wesentliche konzentrierte. Zu ihrem Glück hatte sie, trotz der knappen Ablenkung, das Gespräch unter ihnen aufgeschnappt und war deswegen dennoch in der Lage, sich daran zu beteiligen, ohne irgendetwas nachfragen zu müssen. „Wir sollten uns aufteilen.“ , gab sie ihre eigene Meinung zu den zwei Optionen kund. „Es ist die effektivste Variante, wenn wir ihn noch vor Morgendämmerung ausfindig machen und wohlbehalten zurückholen wollen. Ihr drei begebt euch gemeinsam zum St. Charnel House und ich mich zur London Bridge.“
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BeitragThema: Re: Londoner Innenstadt   15/1/2016, 17:37

Beros nickte bei der Entscheidung und ging entschlossen in eine Richtung, allerdings die Falsche wie sie bei einem Schild bemerkte. Fluchend ging sie zurück und folgte diesmal der richtigen Richtung. Sie brauchten nicht lange, gerade weil es mittlerweile Abends wurde und somit weniger los war. Sie kamen am St. Charnel House an und sie versuchte rein zu kommen. Doch jemand wollte dies nicht zulassen und hielt die Tür zu. "Mach die verflixte Tür auf!" "Nein!", sprach die Stimme dahinter und Beros schaute extremst genervt. Kurz darauf trat sie die Tür ein, ohne Rücksicht darauf das die Person nun unter der Tür lag. Energisch suchte sie den Eingang und fand einen versteckten. "Das ist echt viel zu einfach diese Tür in die Katakomben zu kommen...", meckerte sie und ging hinein. Sie ging eine lange Wendeltreppe hinunter und kam somit auf die unteren Ebenen der Stadt. Schon bemerkte sie das es nicht umsonst Irrgarten genannt wurde. Denn zu Anfang sah sie schon viele Gänge und vor allem viel Staub, Spinnenweben und Skelette. Der übliche Kram in den Katakomben eben. Sie blieb am Anfang stehen und musterte die Gänge, auf die Hoffnung einen Hinweis zu entdecken. Währenddessen wurde Goyle geknebelt, damit er nichts mehr sagen oder äußern konnte. Denn er war nun unter Aufsicht der kleinen Entführerin und ihrem Handlanger. Noch immer befand er sich auf der Streckbank unter nahezu unerträglichen Schmerzen. "Ich glaub deine Brille brauchst du nicht mehr~", meinte die Hexe und nahm ihm die Brille ab. Aus Spaß setzte sie die Brille auf ihre Nase, kniff aber die Augen zusammen. "Hilfe ist die Stark....", meinte sie und warf die Brille weg. Goyle sah nichts mehr, doch hören konnte er noch sehr gut. "Hey ich brauche die noch! Ohne die sehe ich gar nichts!", dachte er sich.
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Emily & Silvester
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BeitragThema: Re: Londoner Innenstadt   31/1/2016, 21:15

Beide teilten den Vorschlag der Meisterin, dass sie sich aufteilen und jeweils zu den beiden Orten zu gehen. Beros sollte mit Emily und Silvester zum St. Charnel House gehen und Akemi allein zur London Bridge, so der Vorschlag der zuletzt genannten. Doch etwas besorgt schaute sie zu der jüngeren Death Scythe und fragte diese Kommst du denn auch allein klar? Oder soll Sil nicht lieber mit gehen? Doch bevor Emi die Antwort Akemis vernehmen konnte, bemerkte sie auch schon wie Beros, und auch Sil, sich langsam auf den Weg machten, nachdem der Silber Haarige zu erst schmunzelnd beobachtete wie die Meisterin einen anderen Weg ging und es nach ein paar Sekunden auch schon fluchend bemerkte. H-Hey ihr zwei..!! Wartet doch!! rief sie den beiden noch nach und schaute noch einmal kurz zu der Japanerin. Pass gut auf dich auf Akemi-chan! teilte sie der Jüngern lächelnd mit und rannte den beiden nach. Beim St. Charnel House angekommen ging das Death Scythe Team eigentlich nur Beros hinterher, während Silvester Schmunzelnd beobachtete, wie sich die schwarz Haarige ihren Weg in die Katakomben prügelte. Doch als die drei in den Katakomben ankamen, wurde es auch langsam schwer. Die Forscherin allerdings besaß ja noch den guten alten Seelenspürsinn und durch leuchtete jeden der fünf Gänge. Lass uns den Gang hier versuchen meinte sie, während sie sich zu den beiden wieder umdrehte und zeigte dabei auf den zweiten Gang von links. Es war nun große Vorsichtig geboten, immerhin konnte man sich in den Katakomben schnell verlaufen und manche Menschen fanden deshalb auch schon ihren Tod. So ging Emily langsam los, gefolgt von Sil der Still blieb, so wie man es auch von ihm gewöhnt war.

Out: Sorry für den kurzen Post..q.q

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Akemi Tomura

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BeitragThema: Re: Londoner Innenstadt   24/3/2016, 02:07

OUT; Ich entschuldige mich nochmals, dass mitten im Text eine Lücke herrscht und der sogenannte Flashback nicht vorhanden ist, aber bezüglich dessen Fehlen habe ich ja u.A. bereits Emi aufgeklärt. Ggf. werde ich ihn aber iwann nachtragen!

Eben erfolgten die Aufteilung und die Fassung des Entschlusses, begaben sich die Drei sogleich gen besagtes Haus und hinterließen als einziges einen bittenden Abschied, ob dessen die Death Scythe sacht nickte. „Gebt ebenso auf euch Acht.“ , erwiderte die Schwarzhaarige der Meisterin, ehe ebenso sie zu dem langen Marsch, der ihr nun bevorstand, aufbrach, in die Richtung der Themse, um den entführten Meister von Beros finden und heil zurückholen zu können. Ihr war es schier egal, ob sie sich aufgrund ihres Einzelgangs einem Risiko aussetzte, sich selbst damit gefährdete oder sondergleichen, solange wenigstens nicht andere Personen darin verwickelt, geschweige denn ihnen geschadet würde. Insbesondere die existente Reue überließ es ihr dieses nicht, trug sie doch noch immer sich die Schuld für den Übergriff zu, schließlich war sie die Verantwortliche für beiderlei gewesen. Beidesamt waren ihr nicht sonderlich bekannt, doch war die Wurzel der einschlagenden wie schnellen Schuldgefühle sowieso tieferen und zugleich älteren Ursprungs, über den man momentan nicht zwanghaft zu reden vermochte.

Hauchfein und schon fast rhythmisch erklang das Prasseln des Regens, als graue Wolken über das zuvor klare Nachtzelt tanzten und die Atmosphäre in Melancholie tauchten, sie damit gänzlich erfüllten, während dennoch unzählige Sterne inmitten der Düsternis glimmerten und hingebungsvoll probierten, durch die dichten Nebelschwaden hervorzudringen. Der Wind hingegen spielte seine übliche Rolle keineswegs, sondern verübte viel mehr das exakte Gegenteil, indem seine sonst tobsüchtigen Züge zart die Gemäuer mitsamt den Straßen streiften, in anderen Worte kaum ein Mucks seinerseits ertönte und schweigsam seinem zugeteilten Auftrag nachging. Lediglich der prachtvolle Vollmond offenbarte nicht seinen Glanz, denn die strukturlosen Formen aus Dunst hatten es nicht gescheut, sein Antlitz in völliger Dunkelheit zu tränken. Derweil schritt Akemi weiterhin entlang des Weges, allerdings mithilfe der ihr möglichen Zeitsprünge, da gewöhnliches Sprinten wohlmöglich reichlich Zeit schinden würde. Es dauerte hierdurch tatsächlich nicht allzu lange, bis die Japanerin endlich ihr Ziel, die London Bridge, erreichte. Grau und einhergehend verblichen waren die Gebäude, die sich am Ufer des Flusses zusammenrotteten und das kleine, heruntergekommene Reihenhaus, dessen Keller den Eingang in die Katakomben darstellte, umringten. Sie verharrte erstmal leise keuchend an Ort und Stelle, bevor sie sich erneut den unterirdischen Ruinen widmete, und somit ihrer Ausdauer genügend Zeit verschaffte, damit diese sich allmählich von der Fähigkeit regenerieren könnte. Ihre eigentliche Aufmerksamkeit schenkte sie jedoch währenddessen dem London Eye, das in einigen, hundert Metern Entfernung über die Themse ragte und mitunter dank seiner grellen Lichter den Blick der Schwarzhaarigen für sich erhascht hatte. Relativ zügig betrat sie anschließend das ehemalige Wohnheim und passierte den verstaubten Gang, der einst als Flur zu den abhängigen Heimen fungiert hatte. Die etlichen, längst verstrichenen Jahre hatten das Anwesen buchstäblich hingerichtet, ihre Spuren an ihm hinterlassen und es sozusagen beinah nochmals in seine Trümmer versetzt, von dem kein einzelner Zentimeter verschont blieb. Ärmliche, aus den Niederschlägen entstandene, Flüsse kreuzten die teils zerborstenen Holzböden und lockten Unmengen an diversen Kleintieren an, hatte sich die Decke doch schon vor Monaten der Natur gebeugt. Fade hingegen waren die Wände des Gemäuers, deren Tapeten an origineller Farbe und ebenso Charme verloren hatten, der Nässe wegen sich langsam abblätterten und widerspenstig dem Grund zuwandten. Unverzüglich, aber dennoch besonnen stieg die Schwarzhaarige die brüchige Wendeltreppe hinab, deren Treppenstufen in der Mündung der Eingangshalle begannen und deshalb eine Suche weitaus erleichterten. Doch ein leises Seufzen entglitt ihrer Kehle, nachdem sie unten einkehrte und die antiken Fundamente betrachtete. Es entsann sie an alte Tage. Tage, an denen ihr das Wort „Lächeln“ praktisch nicht fremd war, und sie es nicht scheute, sich den Anderen gefühlstechnisch zu öffnen. Tage, nein, Monate an denen sie einen gewissen Freund noch stets und rastlos an ihrer Seite wusste. Wunderbare Monate, welche sie zuletzt lehrten, dass es dort draußen nach wie vor jemanden gab, der mit ihrer Gefühlswelt harmonierte – Die Zeit, die sie mit ihrem Senpai verbracht hatte. Er war der, der sie aufheiterte, von ihrem ursprünglichen Kummer bestmöglich ablenkte und, mehr oder weniger, auf die Gegenwart zu fokussieren versuchte.
Solch eine tiefe Zuneigung wie sie zu ihm hegte, war er für sie zweifellos mehr als jemand Besonderes, hatte er sie doch beschützt und umsorgt, wie es zu der Zeitspanne keiner mehr getan hatte. Schilderte man die reine Wahrheit, so könnte Akemi einschließlich heute noch immer nicht in Worte fassen, wie viel Dank sie ihm am Liebsten gebühren würde – Für all die Unterstützung, die er ihr bot. Letztendlich war er der Letze, dessen Dasein sie von einer Brücke oder gar dem Messer abließ. Und desto mehr sie den Gang beschritt, so kroch umso mehr eine gewisse Erinnerung zurück in ihr Bewusstsein.

~Hier kommt eigtl. ein Flashback hin~

„Wäre er hier…“ , wisperte die Death Scythe, „…hätten wir Goyle vermutlich längst aufgefunden und zurückergattert.“ Eine Abzweigung probierte, sie in ein verzwicktes Labyrinth zu geleiten, allerdings wählte Akemi den linken Pfad, sodass sie sich nicht hatte in die Irre führen lassen. Sie hatte sich hier bereits einmal zurecht finden müssen und besaß hinzu ein fotografisches Gedächtnis, es würde in anderen Worten ihr wohl demnächst keine großartigen Probleme bereiten, hier ohne jegliche Schwierigkeiten herauszufinden. Ihr Orientierungssinn war zwar nicht der Beste, das konnten so manche vortrefflich bezeugen, aber trotzdem hatte das jawohl nicht unbedingt Unheil und Verderben zu verheißen. „Wie es ihm momentan wohl ergeht?“ Ein dezentes, beinah schon sanftes Lächeln umspielte ihre Lippen. „Bald werde ich es erfahren.“ , murmelte sie zu sich selbst und sogleich, als sie ihre endgültigen Silben geäußert hatte, fuhr sie plötzlich zusammen. Ihr Herz schlug wild und unerschütterlich, pumpte das Blut in einer derartigen Geschwindigkeit durch ihre Adern, dass sie das Volumen selbst noch in ihrem Gehörgang deutlich vernahm und eine plagende Unruhe schnürte förmlich ihren Hals, während ihr gesamter Leib erzitterte. „Was…ist das…?“
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BeitragThema: Re: Londoner Innenstadt   26/3/2016, 15:55

Beros nickte beim Vorschlag der Meisterin und folgte ihr dann. Was anderes konnte Beros derzeit nun nicht machen, als den Beiden zu folgen und hoffen, das Goyle nichts passiert war. Immerhin wollte sie nicht alleine sein. Wen würde sie sonst immer Necken können oder seine nähe genießen wenn er nicht mehr da wäre. Die junge Meisterin schüttelte den Kopf. Jetzt war nicht die Zeit daran zu denk und das wusste sie auch.

Goyle musste sich währenddessen stark zusammen zu reißen, denn die Schmerzen wurden immer mehr und stiegen, je mehr er sich bewegte, ins unerträgliche. Nebenbei hörte er wieder die Ratten und wie die Hexe mit ihrem Handlanger sich unterhielt. Doch er konnte die Beiden nicht wirklich auseinander halten. Immerhin sah er ohne seine Brille nur noch verschwommen und selbst das war nicht leicht entzifferbar für die Waffe. Inständig hoffte er, das man seine Spur aus den Perlen der Kette fand und sie ihn bald aus der Hölle befreien würde.


(Out: Sry für kurzen Post, mir ist derzeit nicht mehr eingefallen ^^'''')
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Emily & Silvester
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BeitragThema: Re: Londoner Innenstadt   27/3/2016, 21:16

Anscheinend war Beros nun auch Still gewesen, so hatte die Death Scythe Meisterin aber immerhin Verständnis dafür, denn es ging hier immerhin um den Partner der schwarz Haarigen. Während sie nun mehr weiter ging, immer schön die Seele der Waffe am Suchen - während Silvester sich den Weg merkte - war ihr Blick starr nach vorn gerichtet. Sie wollte sich auch nicht durch irgendetwas ablenken lassen oder irgendwie die Seele übersehen. Doch letzteres wäre wohl eher unwahrscheinlich, immerhin gab es momentan - wenn sie Glück hatten - nur sechs lebende Personen in diesen Katakomben.
Hoffentlich geht es Akemi-chan gut.. murmelte sie leise, ehe sie in das erste Unheil lief. Von der Decke hing eine Spinne nicht zu dick und nicht zu klein, vor welcher die braun Haarige auch gleich mit großen Augen stoppte, für circa fünf Sekunden erstarrte und schließlich schreiend zurück sprang, ehe sie sich an das Bein ihrer Waffe klammerte. Die Tränen konnte man dabei auch schon gut in den Augen Emilias erkennen. Siiiiill... mach das Weg!! flehte sie ihn an, während sie mit zittriger Hand auf die Spinne zeigte. Doch Silvester blieb weiterhin ruhig, blickte mit neutralem Blick zu seiner heulenden Meisterin runter, die sich wie ein kleines Kind an sein Bein klammerte und richtete dann seinen Blick auf die Spinne. Schließlich erklang ein Seufzer von der Death Scythe ehe er seine nächsten Worte an seine Meisterin richtete Du musst mein Bein schon los lassen, ansonsten komme ich nicht zu der Spinne. Die Meisterin nickte kurz und rutschte etwas von seinem Bein weg. Daraufhin machte der Silber Haarige ein paar Schritte auf die Spinne zu, eher er den Faden packte, an welchem sich auch die Spinne befand, und musterte sie kurz. Danach drehte sich Sil wieder zu seiner Meisterin um und hielt ihr die Spinne vor ihr Gesicht. Auch hier wieder die gleiche Reaktion wie zuvor, die Forscherin sprang schreiend, samt großer Panik, auf und wollte wegrennen, ehe sie sich drei Meter weiter aufs Maul legte. Schmunzelnd beobachtete the Game das ganze Szenario, konnte er sich dies doch einfach nicht verkneifen. Während Emily auf dem Boden lag und jammerte, tötete Silvester die Spinne schnell und half dann seiner Meisterin wieder hoch. Du bist fies.. gab sie schmollend von sich, während sie wie ein nasser Sack in Silvesters Amen lag. Und du kannst dich wieder mal nicht benehmen.. gab er leicht gereizt von sich, auch wenn es wieder mal nicht so klingen sollte. Doch plötzlich zuckte die Meisterin leicht zusammen, richtete sich wie ein Katze, die grade ihre Beute entdeckt hatte, auf, gestützt auf Silvesters Arm und schaute den Gang weiter. Grade aus, den Gang entlang.. dann sind wir da.

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Asuka

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BeitragThema: Re: Londoner Innenstadt   18/4/2016, 18:05

Kurzer Zeitrücksprung ~

Kurz nachdem Asuka das Gespräch mit den Meistern und Waffen anfing, tat sie so als würde sie unter Stress stehen. Sie behauptete es ginge ihre Schwester, denn angeblich hatte sie den vereinbarten Treffpunkt vergessen. Angeblich...eine schlechte Lüge. Allerdings war sie auch schon schnell hinfort, dass man gar nicht wirklich darauf reagieren konnte. Ihr wurde die Lage auch zu Eng, denn ihr ist aufgefallen, dass die kleine Death Scythe etwas aufgefallen ist.
Interessant..diese Kleine, ich werde sie mal im Auge behalten. Aber sie macht auch einen nervösen Eindruck auf mich.
Mhm...
Vielleicht leicht zu manipulieren

Ein leichtes Lächeln, allerdings böser Natur, zeichnete ihre Lippen.
Als nächstes streifte sie etwas durch die Stadt und drehte sich ein paar mal fröhliches um sich herum und sie machte auch ein paar tanzartig Bewegungen auf dem Bürgersteig. Wie eine Verrückte, naja in gewisser Weise ist sie auch verrückt..
Die paar Leutchen die unterwegs waren, machten auch nur verwirrte Blicke. Aber sie achtete auf nichts, denn wie so oft macht sie komische Dinge wenn sie in ihren Gedanken versunken ist.

Langsam aber sicher nimmt alles eine Form an...hehehe..bald werdet ihr alle vor mir nieder knien..

Kurz nach den komischen Bewegungen, wachte sie wieder auf und ihr fiel auf, dass sie vergessen hatten wie sie die weitere Beobachtung anstellen konnte. Sie hatte ein gutes Gespür, allerdings ist auch sie nicht allmächtig wenn es darum geht eine Person aufzuspüren.
Aber gerade durch Zufall, konnte sie sehen wie die Gruppe die sie vor kurzem traf sich aufteilte..
Sie wunderte sich nur, wieso nur Einer fehlte..

Tzz...diese zwei dämlichen Vollidioten..und dann ist nicht einmal eine Death Scythe dabei, nur Einer? Wollt ihr mich irgendwie verarschen?...Auf Niemanden kann man sich verlassen...


[Out: Ich hätte die Idee, dass die zwei wo die eine Waffe entführt haben von mir beauftragt wurden sozusagen. Wenn es euch nicht stört..kann das aber auch natürlich nachträglich noch abändern wenn ihr das nicht wollt.]

Dann dachte sie nach und sie sah, dass die kleine Death Scythe..also Akemi alleine los zog und sah das als Chance.
Ein tiefes finsteres Lächeln verzog ihr Gesicht.
Nun ging sie in kurz in eine Ecke in der sie Niemanden sehen konnte. Sie wartete einen Moment bis die Meister und Waffen weit genug weg sind, bzw. sie schätzt einfach mal grob.
Soulprotect aufheben!

Ihre Augenfarbe wurde roter und ihr Erscheinungsbild sehr finster..
Aber sie musste sie nur kurz auflösen und ihre Erscheinungsform zu ändern.
Sie schnipste mit einem Finger und sie verändert ihr komplettes Bild, ihre Augen werden Orange statt Rot, sie macht ihre Haare braun statt weiß, nun hat sie einen schwarzen Rock an Schwarzer Strumpfhose und eine kleine Handtasche, sehr hohe Schuhe und als kleines extra eine kleine rote rose im Haar.
Danach aktiviert sie wieder ihre Seelenprotektion...

Eigentlich eher ein Erscheinungsbild zum ausgehen, weshalb nur? Ihr sollte bewusst sein, dass sie eventuell in einen von Spinnenweben verseuchten Ort gehen muss. Naja Garderobe ist ihr eben anscheinend genauso wichtig..


Und wieder in der Gegenwart


Neu eingekleidet machte sie sich nun relativ zügig auf den Weg in die Richtung in der Akemi verschwunden war. Sie hoffte sie noch zu finden.
Allerdings machte die Art der Schuhe ihren Gang bemerkbar und selbst sie hatte gewisse Schwierigkeiten, konnte trotzdem relativ schnell gehen. Sie zieht ein fröhliches Lächeln auf und schaute entspannt nach vorne.
Anscheinend befand sich Akemi in der Nähe der Brücke, sie teilten sich wohl auf um nach dem verloren Mitglied der Gruppe zu suchen, aber es wäre nicht sehr schlau von ihr der Gruppe zu folgen. Das Ganze kam ihr aber passend da sie sich sowieso am Meisten für die kleine Akemi interessierte.
Außerdem konnte sie ahnen wo die Anderen waren, da sie wusste wo der Eine ungefähr verschleppt wurde.
Angekommen an dem alten Anwesen in das Akemi gegangen ist, ging sie langsamere Schritte. Durch die Schuhe klacke es relativ laut, aber in einem sehr langsamen Abstand. Aber aufgrund des Bodens sollte es durch das ganze Haus hören zu sein..
Wo bist du nur kleine...dachte sie sich. Sie machte wieder eins ihrer bösartig lächelnden Gesichter.

Sie sollte eigentlich durch das Haus irren, aber sie ging ruhig weiter, fast schon als würde sie genau wissen wo Akemi sich befindet. Relativ zügig stand sie schon bereits hinter Akemi und schaute sehr erfreut, aber auch nicht wirklich beeindruckt in ihre Richtung. Sie fuhr sich durch die Haare und warf sie nach hinten, ihren eine Hand macht sie zu deiner Faust und drückte sie gegen ihre Hüfte und die Beine bewegte sie auseinander. Den anderen Arm hob sie nach oben und zeigte mit einem Finger auf Akemi und rief Gefunden!!

Und ein Lächeln formte wieder ihr Gesicht..
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Akemi Tomura

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BeitragThema: Re: Londoner Innenstadt   8/12/2016, 19:42

Leise und doch irgendwie rhythmisch erklang eine hauchfeine Melodie reinster Melancholie, kreiert durch das Prasseln des unerschütterlichen Regens. Tobsüchtig wie erzürnt war hingegen der Wind, dessen peitschende Züge es mitnichten scheuten, das weite Land mitsamt der großflächigen Stadt zu streifen, ja, wahrhaftig zu peinigen. Lediglich der grollende Donner leistete hervorragende Gesellschaft, indem er sich schon fast inbrünstig darum bemühte, die residierende Finsternis zu verscheuchen. Während die Nebelschwaden sich allerdings allmählich zu lichten begannen und den prachtvollen Mond freigaben, der eigentlich bereits seit etlichen Stunden das Himmelszelt zierte, war es einzig und allein die Schwarzhaarige, die erneut in den vermoderten Überresten des verwahrlosten Anwesens einkehrte. Im Gegensatz zu ihren einstigen Begleitern, hatte sie sich mehr oder weniger strikt dagegen gesträubt, gemeinsam zum ursprünglichen Eingang zu den trügerischen Gängen der Katakomben zurückzukehren, sodass sie überdies förmlich durch die Korridore gehetzt war. Dass die Sonne jedoch längst nicht das prächtige Firmament zu schmücken begonnen hatte, um den hiesigen Lebewesen Licht und einhergehende Wärme zu bescheren, vermochte sie lediglich zu mutmaßen, weshalb sie viel mehr gemütlich die letzten Stufen der ellenlangen Wendeltreppe hinauf stieg. Nichtsdestotrotz handelte es sich mit Sicherheit um Minuten, nein, gar Stunden, die sie in der unterirdischen Ruine zu verweilen gedacht hatten, um jenen, verschollenen Meister aus seiner Misere zu retten und unmittelbar danach unversehrt aus den Fängen der Gemäuer hinauszuschaffen. Nicht umsonst war die heranwachsende Dame geradezu gesprintet, doch nur, damit ihre kerngesunden Kumpanen mitsamt der erwähnten Personen diejenigen waren, die sie erblickte, als sie schlussendlich das Zentrum des verlassenen Örtchens trotz ihres miserablen Orientierungssinnes erreicht hatte. Eine einheitliche Rückkehr stellte selbstverständlich eine durchaus existente Option dar, die sie hätte wählen dürfen, nachdem sie allesamt erfolgreich die Hexe niedergestreckt und dementsprechend die wehrlose Wenigkeit hatten befreien können, doch wurde sie keineswegs akzeptiert, mitnichten. Eher hatte sich die Truppe nochmals gespalten und den Entschluss gefasst, differenzierte Wege zu beschreiten, hatte Akemi doch tatsächlich das normalerweise verlockende Angebot verweigert. Wieso hätte sie dem Rest denn folgen sollen? Um ihnen weitere Probleme zu bereiten? Die Schwarzhaarige war sich gewahr, dass es schlichtweg sinnlos gewesen wäre. Einerseits fristeten Emily und Silvester ebenso ihr Dasein als ein aktives Duo, das von daher natürlich noch anderweitige Missionen zu erledigen und zugleich fehlerlos zu absolvieren hatte, andererseits lag es keinesfalls in der Intention ihrerseits, beiderlei zu belästigen, geschweige denn irgendwen unnötigerweise in das nächste Unheil zu geleiten, immerhin zeichnete sie sich verantwortlich. Verantwortlich für das, was vor wenigen Augenblicken noch vonstatten gegangen war. Verantwortlich für das, was die gesamte Gruppe zusätzlich in Hast und obendrein Panik versetzt hatte. Alleinig ihre grauenhaften Hände waren es, durch die abermals ein Verhängnis fundamentiert und eine Schandtat verübt worden war. Aber weshalb sie? Aus welchen, unerfindlichen Gründen war es stets ausgerechnet ihre Existenz, der jegliche Fehler aufgebahrt wurden? Der es gleichgültig zu sein hatte, sobald sie negative Gefühle gänzlich schlucken musste, ganz gleich, was für ein wahnsinniges Wrack ihre Psyche mittlerweile stellte? Reue erfüllte den Geist der Death Scythe, vereinnahmte und malträtierte ihn schonungslos. Gewiss hatte sie sich die missliche Lage zu zuschreiben, wer sonst wäre in Frage gekommen? Ihr war die Antwort buchstäblich in den eigenen Gedankengängen eingemeißelt. Keinerlei Persönlichkeit war dazu befähigt, außer sie. Ausschließlich sie vollbrachte es scheinbar mühelos und doch gleichzeitig ungewollt, sämtlichen Delikten gesetzwidrig zu werden. Jener, verhängnisvoller Vorfall hatte sie geradezu dazu verdammt, auf Ewig und ohne ersichtliches Finale ihre Schulden nicht begleichen, sondern eher etliche Male vollziehen zu dürfen. Jene Nacht, die sich ihr wahrhaftig ins Gedächtnis gebrannt und dem Anschein nach nicht vor hatte, demnächst zu verblassen, noch endlich zu vergehen. Rasch schüttelte sie ihr Haupt. Sie wollte sich nicht entsinnen. Sich nicht erinnern, wie sie alles ihrer bloßen Nutzlosigkeit zu verdanken hatte, ihrer Unfähigkeit, wenigstens eine Tat korrekt und ohne nachtragende Sühne zu vollüben. Es hatte keine Relevanz. Jedenfalls nicht jetzt. Einmal schluckte sie noch, dann schritt sie geradewegs auf die morsche Tür zu. Dass allerdings eine gewisse Person seit geraumer Zeit vor eben jenem, bruchstückhaften Grundstück ihren Platz bekennte und auf ihr Eintreffen gewartet hatte, hatte sie mitnichten einkalkuliert. "...Cradle-sensei?"
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Henry Cradle

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BeitragThema: Re: Londoner Innenstadt   11/12/2016, 19:22

Acht Monate war es mittlerweile her, seit der Unsterbliche den Meister in den Seitengassen Frankreichs angriff und es schaffte ihm einen Halswirbel und sein Handgelenk zu brechen. War letzteres doch schnell wieder verheilt, vermochte allerdings sein gebrochener Halswirbel viel mehr Zeit in Anspruch nehmen. Und dies nervte den blond Haarigen extrem, doch allerdings hatte er in dieser Zeit noch mehr Probleme gehabt, als nur seine Verletzungen. Musste er zum einen doch mehr Bettruhe einplanen, als er wollte, machte sein Knie zwischenzeitlich auch wieder Probleme, was ihm das Laufen nur erschwerte. Auch, dass er wieder vermehrt nicht bei seinen Therapie Stunden erschien, machte Henry beim Shinigami-sama nicht unbedingt beliebter, doch gab der Todesgott seinen Untergebenen nicht auf und schickte diesen weiter dort hin. Ob dies sehr zu Freude Henrys war, kann man sich dann sicher leicht beantworten. Tja und dann war da auch noch sie. Sie, die sich als Wahnsinnsgestalt in sein Unterbewusstsein eingeschlichen hatte und den Death Scythe Meister von dort aus nach belieben quälte. Egal ob Tag oder Nacht, sie hatte immer irgendetwas zusagen und war auch wieder der Grund, dass Augenringe das Gesicht Henrys zierten. Hatte er es mal geschafft für ein paar Minuten zu entspannen, fügte sie sich gleich wieder seinen Träume hinzu und griff seine Psyche an. Somit war es für den blond Haarigen auch mit Schlaftabletten unmöglich mal erholsamen Schlaf zu erhalten. Wann hatte er diesen eigentlich zuletzt gehabt? Das war bestimmt einige Jahre her. Ob sie überhaupt irgendwann mal verschwand? Er hoffte es, glaubte er doch, dass es sonst mit ihm zu ende gehen würde und das wollte er beim besten Willen nicht. Immerhin hatte er noch so viel wieder gut zu machen.. Leise seufzend blies er den Rauch seiner Zigarette aus und streifte durch die Straßen der Londoner Innenstadt. Es war angenehm frisch draußen gewesen, zeigte die Uhr nicht mal zwölf an. Er sollte hier auf Geheiß des Todesgottes einer ehemaligen Schülerin von sich helfen, die in jungen Jahren den Death Scythe Status erreicht hatte und doch das gleiche Schicksal mit ihrem ehemaliger Lehrer teilte. Den Verlust ihres Partners. Ein nervenaufreibendes Schicksal, welches doch nur die wenigstens mental ertragen können, wenn auch nicht ganz ohne Folgen. Erneut seufzend erreichte er seinen Zielort, wobei er sich gegen eine Laterne lehnte und Richtung Himmel schaute. Abdriftend in seine Gedanken.. Wie William wohl reagieren würde, wenn er seinen Meister so sah? Eine lange und ausführe Predigt würde er vermutlich halten, wobei er sonst eigentlich eher der Schweigsame ist. Ein kurzes Lächeln zierte seine Lippen, ehe er seinen Blick Richtung Boden richtete. Akemi müsste wohl bald kommen, lange würde es nicht mehr dauern. Und sehe da! Es vergingen keine zwanzig Minuten, ehe die junge Dame aus dem Gebäude schritt und auch sogleich, wohl etwas verwundert, seinen Namen rief. Ah, Akemi-chan da bist du ja~ begrüßte Henry seine ehemalige Schülerin lächelnd. Wie geht es dir? Bist ja richtig groß geworden! ♥ erkundigte er sich und schritt ein paar Meter auf die schwarz Haarige zu. Bevor du fragst, der Shinigami-sama hat mich beauftragt dir etwas zu helfen. Aber sei nicht allzu streng, ja? Ich möchte nicht schon wieder so lange Krankgeschrieben sein~ erklärte er ihr leicht verlegen, war der Halswirbelbruch einfach ungünstig gewesen. Hoffentlich wird dieser Auftrag ein bisschen besser.
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Akemi Tomura

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BeitragThema: Re: Londoner Innenstadt   4/1/2017, 17:02

Sie konnte es nicht fassen. Jedwedes Geschöpf in dieser ach so trostlosen Welt wäre ihr zuerst in den Kopf geschossen, jegliche Möglichkeit hätte sie weitaus besser einschätzen und dementsprechend erwarten können - Ganz gleich, ob es sich tatsächlich um ihren Senpai gehandelt hätte, dem Shinigami höchstpersönlich oder gar ihre vorigen Begleiter, die eigentlich zuvor in die gegensätzliche Richtung aufgebrochen und sogleich von dannen gezogen waren. Dass aber ausgerechnet einer ihrer ehemaligen Lehrer der Shibusen denjenigen darstellen würde, der nicht ausschließlich an der Weggabelung scheinbar auf ihre Einkunft gewartet hatte, sondern sich zugleich für die leichte Verwunderung in ihrem Gesicht verantwortlich zeichnete, das hätte die Death Scythe mitnichten zu erahnen, geschweige denn gezielt zu einkalkulieren vermocht. "Huhu Cradle-sensei." , entgegnete sie ihm daher tonlos, ja, schon fast zurückhaltend und scheu auf seine Begrüßung. Es waren garantiert einige Monate verstrichen, seitdem die heranwachsende Dame ihren Gegenüber zuletzt erblickt und mit ihm Worte ausgetauscht hatte, etliche Wochen, die geradewegs zu einer augenblicklichen Distanzierung geführt hatten, zumal sie später ihren Unterricht größtenteils unter der Führung ihres Lehrmeisters verbracht hatte. Nicht umsonst hatte Akemi lediglich schemenhaft erfahren können, was sich während ihrer doch relativ kurzzeitigen Abwesenheit zugetragen hatte und Henry widerfahren war, als dieser es allem Anschein nach keineswegs gescheut hatte, sich den teilweise durchaus maßlosen Mächte eines unberechenbaren Unsterblichen zu stellen. Vielerlei Wesenheiten hätten ihm eventuell Ruhm und Ansehen gebührt, ihn aufgrund seines Mutes bewundert und ihn aus Ehrfurcht fortan völlig gemieden, doch schien man keinesfalls dazu befähigt, die Schwarzhaarige in derselben Rubrik zu listen, mitnichten. Während fürwahr zahllose Persönlichkeiten ihn gelobpreist hätten, hätte es sich bei ihr wohlmöglich um die Einzige gedreht, der lediglich ein Seufzen entgangen wäre, die sich im Gegensatz zu Ihresgleichen Sorgen bereitet und den Lehrer darum gebeten hätte, nicht erneut angeschlagen förmlich in die Höhle des Löwen zu marschieren. Umso trüber war der Hauch der Melancholie, der sich mittlerweile in dem Schimmer ihrer violetten Augen niedergelassen und sie vorerst zu zeichnen gedacht hatte, der es gewissenlos wagte, sie gänzlich zu vereinnahmen und das zu repräsentieren, was sich gegenwärtig in ihrem tiefsten Inneren zu abspielen begann. Trotz der immerwährenden Sorge wären es zwar wahrscheinlich Nostalgie und Freude gewesen, stattdessen aber waren es Unruhe und Bange, die ihre Gefühle ihr zu überliefern gedachten. Seine bloße Aura jagte ihr schlichtweg den Deut eines fürchterlichen Schauders über den Rücken und verleitete ihren Leib glatt dazu, augenblicklich zu erzittern, beförderte ihr Herz doch mit grober Gewalt das Blut durch ihre Adern wie Venen. Abermals malträtierte und peinigte sie die Death Scythe, diese unsagbare Unruhe, die gepaart mit der surrealen Wahrnehmung seiner Ausstrahlung sie zu heimsuchten vermochte, der Umstand, der sich aus unerfindlichen Gründen in seiner Nähe verschlimmerte. Aber weshalb? Wieso stellte er zurzeit sozusagen den Verstärker ihrer negativen Emotionen dar? Lag es etwa dem zugrunde, dass sein Erscheinen sie an eine bestimmte Zeitspanne entsann? An Momente, Zeiten und gleichermaßen Ereignisse, die ihre Psyche nicht grundlos in den Tiefen ihres Unterbewusstseins eingeschleust hatte? Die Waffe schüttelte sacht ihren Kopf, ehe sie sich ohne irgendwelche Umschweife die alleinige Träne von ihrer Wange wischte. Sie durfte sich nicht erinnern, nicht an den Vorfall, der überhaupt das Fundament ihrer momentanen Charakteristika errichtet hatte, der Unfall, der dieses mentale Wrack resultieren lassen hatte. In der Hoffnung, die soeben erwähnten Erinnerungen zu verdrängen und die residierenden Gefühle schnellstmöglich zu vergessen, gebührte sie ihrer einstigen Lehrkraft nochmals ihre vollkommene Aufmerksamkeit und hatte erstmal nicht in ihrer Intention anderweitig verzeichnet, diese wieder weichen zu lassen. "Mir ergeht es ordnungsgemäß, danke der Nachfrage." Ein dezentes, aber dafür sanftes Lächeln umspielte ihre Lippen. "Ihnen doch hoffentlich ebenfalls?" , vollendete sie schließlich ihre Worte. Das Seufzen, das ihrem Mundwerk jedoch beinahe entglitten wäre, verkniff sich die heranwachsende Dame gekonnt. Ursprünglich wollte sich ihre Wenigkeit auf die Suche nach ihrem Senpai begeben, die Person, deren Existenz sie im Grunde zu verdanken hatte, nach wie vor unter den lebendigen Kreaturen zu verweilen und nicht inzwischen im Jenseits zu versauern. Obgleich er eine standhafte und nahezu unvergleichliche Rolle in dem Schauspiel ihres zu Leid und Pech verdonnerten Kabinetts zu stellen pflegte, zählte er ebenso zu denen, die Akemi völlig aus den Augen verloren und seit geraumer Zeit nicht mehr erhascht hatte dürfen. Insbesondere deswegen war es keinesfalls verwunderlich, noch würdig hinterfragt zu werden, wieso die Schwarzhaarige die Chance ergriffen und den entsprechenden Auftrag des Shinigamis akzeptiert hatte, obwohl sie nebenher als zusätzliche Wache von Beros und Goyle fungieren musste. Eben diese hatten sich allerdings gemeinsam mit Emily und Silvester auf den Rückweg begeben, sodass Akemi für gewöhnlich jetzt ihre mehr oder weniger passive Mission freudig zu bestreiten begonnen hätte, hätte die Einkehr Henrys und seine Pläne ihr Vorhaben nicht unverzüglich negiert. Eine großzügige, geschweige denn gütige Wahl verblieb ihr jedoch nicht und so mündete es in einem sanften Nicken, das sie als Geste ausführte, während ihre Gesichtszüge sich neutralisierten, ja, erneut geradezu an Gleichgültigkeit grenzten. "Was führt Sie denn konkret hierher? Ein simpler Auftrag oder tatsächlich Beistand? Im letzterem Falle werde ich leider ablehnen und meine eigentliche Intention fortsetzen müssen." , hinterfragte sie trotzdem sicherheitshalber seine Aussage.
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Henry Cradle

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BeitragThema: Re: Londoner Innenstadt   11/6/2017, 01:01

Hachja, London war doch ein schönes Städtchen. Was sollte Henry aber auch anderes sagen, immerhin handelte es sich bei dieser Stadt um seine Heimat. Hier ist er aufgewachsen, hier hatte er seine Familie und hier stürzte er auch ins Unglück. Diese Stadt hatte für ihn viele Fassetten und doch war es für ihn immer wieder nostalgisch, wenn er durch die Straßen streifte. Doch sein altes Zuhause mied er, er machte an manchen Tagen sogar große Umweg, um nicht einmal ansatzweise eine Ecke des Hauses erblicken zu können. Je nachdem, wie sehr "sie" an ihm zerrte. Aber es war auch mittlerweile traurig gewesen, wie sehr "sie" zum Bestandteil seines Lebens geworden ist, so als.. könnte der Meister gar nicht mehr ohne sie leben.
Doch er verkniff sich ein leichtes Seufzten, jetzt hatte erst einmal seine alte Schülerin seine Aufmerksamkeit! Und ihre Begrüßung war ein bisschen zu sachlich gehalten für Henrys Geschmack, hatte sein Lehrerherz doch irgendwie gehofft, dass sie sich etwas mehr freuen würde. Ein Weltuntergang war es aber keinesfalls, weshalb sein Lächeln weiter seine Lippen zierte und er antwortete Du brauchst nicht schüchtern zu sein, lass deiner Freude ruhig freien lauf! ♥ Nun gut, Henry war es aber durchaus bewusst gewesen, dass es sich bei seiner alten Schülerin seit eben jenen Vorfall um eine recht stumme Person handelte, weswegen seine Aussage durchaus noch als "Scherz" betitelt werden konnte. Sie musste ihm ja nicht gleich in die Arme springen oder so.. Aber war er früher anders gewesen? Keinesfalls. Der blondhaarige ging zwar mehr auf Leute zu, allerdings war er um einiges ruhiger als heute gewesen, sei es durch die positive Gefühlslage oder eben durch "sie". Und dann hatten beide Personen auch noch ihren Partner verloren.. Henry hätte es Akemi natürlich niemals gewünscht, ist es für sie, in dem Alter, noch schlimmer gewesen, als für ihn selber. Ihn könnte soweit eigentlich nichts mehr schockieren. Doch es freute ihn sichtlich, dass auf Akemis nächste Worte ein Lächeln folgte, in ihrem Alter sollte man das Leben immerhin noch ein wenig genießen dürfen. Aber natürlich, danke der Nachfrage! Es ist schön nach so langer Zeit sich endlich mal wieder etwas bewegen zu dürfen~ antwortete der blondhaarige ihr lächelnd auf die Nachfrage. Ja, es war wirklich schön, sich nach all der Bettruhe mal wieder bewegen zu dürfen, was zu tun zuhaben, anstatt nur zu diesen dämlichen Therapiestunden gehen zu müssen. Doch auf die nächsten Worte der schwarzhaarigen, folgte auch gleich wieder eben jene neutrale Miene, die er fast schon von ihr gewöhnt war. Und sie wirkte auf seine Aussage auch irgendwie nicht begeistert, aber etwas dafür konnte er ja nicht, er befolgte auch nur Shinigamis Befehle. "Sie hasst dich, sie hasst dich!~♪ trällerte es aus seinem inneren, doch er ignorierte es gekonnt, wie die meiste Zeit auch. Es ist leider genau letzteres. Ich weiß nicht warum der Shinigami-sama es so wollte, aber ich bin dem nachgegangen, um nicht zu den dämlichen Therapiestunden zu müssen. Sei mir bitte nicht böse ja? Ich werde dir auch nicht im Weg stehen, doch ich stehe mit dem Shinigami-sama zur Zeit ein wenig auf Kriegsfuß..~ erklärte er sich leicht verlegen und kratzte sich dabei kurz am Hinterkopf. Heißt: Am besten nicht auch noch die Auftrage verbocken.
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