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 - Frankreich -

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Jeff the killer

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BeitragThema: Re: - Frankreich -   24/2/2015, 21:27

Es schien so als würde sie alle Kriterien erfüllen können, laut ihr zumindest. Also war sie bereit los zu gehen, Jeff schon seit langem. Er ging mit Kristina hinaus und ließ sein breites, aufgeschnittenes Grinsen für sich sprechen. Wir fahren nach Deutschländ, das liegt hier am nächsten., stellte er fest und nahm mit ihr eine Reise über das Flugzeug, er bezahlte für Kristina und sich, da Deutschland eh von diesem Standpunkt des Flughafens etwa nur ein paar tausend Kilometer entfernt lag kostete es im nachhinein auch nicht so viel.

Tbc: Schlaaaaaand
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Nayami Itasa

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BeitragThema: Re: - Frankreich -   7/4/2015, 20:01

Nayami tapste vorsichtig hinter Mila her. Nur für diesen Anlass hatte sie sich, aus offensichtlichen Gründe, Schuhe angezogen.
In diesem Abwasserkanal war sie zumindest für den Moment vollständig auf Eno angewiesen, da es hier keinerlei Beleuchtung gab und sie natürlich vergessen hatte, eine Lampe mitzunehmen.

"Tja...das mit dem Licht...ähm....habe ich nicht unbedingt gut durchdacht. Anders gesagt, gar nicht.", lächelte sie verlegen.

Als ihre Augen sich langsam an die Dunkelheit gewöhnten, schaute sie sich die Dinge an, die sich einen Meter um sie herum befanden. Viel weiter konnte sie nicht schauen. Den brackigen Abwasserfluss zu ihrer Rechten versuchte sie geflissentlich zu ignorieren, die schmierigen Wände nicht zu berühren. Alles in allem kein Ort, an dem man verweilen wollte.

"Was seht ihr?"
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BeitragThema: Re: - Frankreich -   8/4/2015, 16:58

Ich sehe so gut wie nichts.. Und du-.. Ich spare mir die Frage. Mila konnte gut erkennen wie Eno sich umsah, schon bald forderte Mila auf, das Eno sich in eine Kamera verwandeln sollte. Keine Sekunde später konnte Mila dank Nachtsicht von Eno durch den Raum leuchten. Wenn ihr mögt schieße ich hin und wieder Fotos mit Blitzlicht, dann seht ihr was.. Oder ich leuchte einfach klassisch durch den Raum.~ Was sagst du dazu? Mila sah sich einfach weiter um, denn Nayami war hier gemeint, Mila gewöhnt sich bereits an Eno's ungewarnten Fotos. Ich sehe einen Holzbalken auf dem Boden und mehrere Pfützen mit Schleim und wohl irgendeiner Art Moos. Nichts besonderes eigentlich. Ich schiebe mal den Balken weg.. Mila näherte sich dem Holzbalken und schob ihn vorsichtig mit dem Fuß weg.
Iiihk!
Eno begann zu lachen, wie sich Mila erschreckte war einfach nur zu göttlich, sie rutschte jedoch fast aus. Sie erschreckte sich eigentlich, weil plätzlich mehrere fette Ratten über den Balken gehopst kamen und an den Beiden und Nayami vorbeiliefen. Thahaha, ich sehe einen Rattenschwarm der sich den Weg in eine andere Richtung bahnt!
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Nayami Itasa

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BeitragThema: Re: - Frankreich -   7/7/2015, 21:30

Nayami schaute den Ratten zu, wie sie an ihnen vorbeihuschten. Sie hatte kein Problem mit solcherlei Ungeziefer und war deswegen genau wie Eno amüsiert über Milas Reaktion. Sie hatte wohl aber noch in ihrem Hinterkopf dass es sich bei ihrem Feind um einen Kerl handelte, der Ratten zu seinem Zweck nutzte und war vor überraschenden Attacken auf der Hut.
Mit leisen Schritten folgte sie dem Pfad weiter und begab sich hinter den Balken, wo sich eine Kammer auftat.

"Kann einer sehen was....", begann sie, doch just als die Worte ihre Lippen verließen leuchteten Fackeln an den feuchten Kanalwänden auf und beleuchteten die Kammer. An deren fernem Ende erkannte sie eine Art zusammengeschusterten Thron, aus etwaigem Treibgut und Rattenkadavern gefertigt.

"Schau an, wer sich in die Höhle des..."
Die Gestalt die darauf saß erhob das Wort, wurde jedoch von einem wüsten Keuchen unterbrochen, an dessen Ende er einen schleimigen Haarball auf den Boden würgte.
"...Rattenkönigs verirrt hat. Tragt euer Begehr vor, Pöbel."

Nayami fühlte nichts anderes als Abscheu und Verachtung. Der kleine Funken Verständnis der in ihr aufwallte, weil sie einst in einer ähnlichen Situation war, keimte nicht.

"Ich habe unser Ziel gefunden."


Zuletzt von Nayami Itasa am 13/7/2015, 22:01 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: - Frankreich -   13/7/2015, 20:42

Mila hüpfte den Ratten springend aus und verkneifte sich etwas das Gequieke, sie konnte die Viecher wesentlich weniger leiden als Eno. Doch der Schreck drehte sich schlagartig als die Fackeln angingen, Eno schrie so leis auf wie es ging (was nicht wirklich leise war) als die Helligkeit der Flammen die Nachtsicht sprengten, sofort schaltete er zurück auf Tagmodus. Keiner von den beiden fand es sonderlich appetitlich als der König der Ratten einfach mal einen Haarigen Haarball aus Harren und noch mehr Haaren ausspuckte. Jep.. Ich sehe das Ziel. Dieser Satz hätte nicht ironischer rüberkommen könnten da sie trotz der Fackeln weiterhin durch die Kamera glotzte. Dennoch sank sie ruckartig mit leicht gebeugten Knien nach unten und war zum Kämpfen bereit, auch wenn sie noch nicht wusste wie sie in einem Team auch noch den ersten Großfo- Äh, Großkotz mit Muskeln fertig machen sollte.
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Nayami Itasa

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BeitragThema: Re: - Frankreich -   5/8/2015, 17:14

Nayami hatte urplötzlich den merkwürdigen Drang, ihr Ziel so schnell wie möglich zu erledigen. Nach längerem Aufenthalt hier stand ihr nicht der Sinn.

"Du bist so ziemlich das ekelhafteste, das ich in meinem ganzen Leben je gesehen habe. Und ich habe vieles gesehen."

Ihre Hände gaben einen leichten Eisnebel ab, Vorboten eines kommenden Angriffs.
Doch der Rattenmann schien andere Pläne zu haben. Er erhob sich von seiner Stuhl-Abstrusität und streifte seinen Rattenfellmantel ab. nun konnten sie ihr Ziel identifizieren.
Ein gekrümmter Buckel, vereinzelte Fellflecken und eine mutierte Schnauze mit wiederlich gelbgrünen Rattenzähnen daran:
Ein Kishin-Ei.

"Wie kannst du es wagen?!"

Der ehemalige Mensch hob seine vergilbte Klaue und eine blassgrüne Energie sammelte sich darin, die beständig größer wurde und nicht wirklich gesund aussah. Jeden Moment würde er sie feuern.
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BeitragThema: Re: - Frankreich -   16/8/2015, 18:54

Mila ekelte sich und das sah man auch sehr stark an ihrem Gesichtsausdruck, was das Ei sich dort abschrubbte... Ih! Mila hatte auch keine Lust mehr sowas ekeliges und verseuchtes lebend zu sehen. Daher machte sie Eno mit einem bloßem Blick klar das sie es wie Nayami hier schnell durchziehen wollte. Die Kamera sprengte sich in dünne Drähte auf und klammerte sich um Milas Arm, keine Sekunde später wurde aus den Drähten feste Platten die den Arm verteidigten. An Milas Kopf befestigte sich so etwas wie ein Scouter aus Dragonball womit sie dann perplex an den König heranzoomte nur um wieder direkt rauszuzommen.

Innerlich schüttelte sich die Fotografin, es war so ekelig! Mit einem beendendem Seufzer fing sie aber an die Tatsache zu übersehen wie ekelig das hier alles auch ist. Mila sah schon wie der König einen komischen Ball auflud, doch in der Hoffnung sie könnte ihn dabei unterbrechen lief sie heran und zog einen seitlichen Kreis um ihn. Während sie noch diese Kreis zog richtete sie ihre Hand auf die Riesenratte. Tschakkalakka..~, merkte Eno unnötig an bevor ein ein blauer Strahl in einem Durchschnitt eines Tennisballs auf den Rattenkönig knallte.
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Nayami Itasa

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BeitragThema: Re: - Frankreich -   8/9/2015, 15:01

Der blaue Strahl traf die groteske Gestalt schmerzhaft aus der Schulter, was ihn leicht aus der Bahn warf. Das magische Projektil feuerte er ungezielt ab und es zerschellte an der Wand der Kammer, wo es bedrohlich zischte.

"Narren! Spürt den Zorn meiner Untertanen!", spie er, als er sich schmerzend die Schulter hielt.

Auf das Signal hin strömten Heerscharen von Ratten aus allen Öffnungen der Kammer. Eine befellte und hoch infektiöse Flut bwaffnet mit Nagezähnen ergosssich auf die Schüler der Shibusen.

"Nun hab ich aber die Nase voll......wortwörtlich!"
Sie breitete die Hände aus, stampfte Fest auf den Boden und EIs breitete sich auf dem Boden in Richtung Rattenmeer aus.
"LAND AUS EIS!"!
Binnen Sekunden war die ganze Kammer mit einer Eisschicht bedeckt, Eiszapfen stießen aus dem Boden hervor und durchbohrten einige Ratten, der Rest war am Boden festgefroren und kämpfte panisch um seine Freiheit.
"WEIßNEBEL!"
Ein eiskalter Nebel schoss aus ihren Handflächen und hüllte den Raum ein. Die Ratten waren nun vollständig erstarrt.

"Entschuldigt bitte die Kälte...", sagte sie in Richtung Mila und Eno.
"Bringen wir das schnell zu Ende, dann gehts wieder ins Warme."
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BeitragThema: Re: - Frankreich -   17/9/2015, 16:14

Wooh! Das war Awezome!, rief Eno während er dabei ein Klatschgeräusch aus der Hand Mila's ertönen ließ. Die Reporterin sagte zu Eno's Lob an Nayami nichts, dazu schämte sie sich im Moment zu sehr für ihn was man an ihrer Geste erkennen konnte. Doch genau so schnell sie aus dem ernst der Lage entkamen so schnell wurden sie dorthin zurück geschoben. Mila halt mal die Hand in seine Richtung, ich will Fotos machen, das kann er als Abwasserriese bestimmt nicht ab und vielleicht kann man damit ja etwas Geld bei der Presse verdienen, huh? Mila nickte still, sie richtete die Linse in der Handinnenfläche auf den Rattenkönig. Eno schoss innerhalb einer Sekunde so viele Fotos das es für einen Epileptiker schon ohnehin mehr als ungesund gewesen wär. Mila blickte auf das Mini-Display am Arm. Das reicht, sonst hast du gar kein Akku mehr.
Ich denke das wäre ein geringes Problem.. Aber na gut. Die Blitze endeten letztendlich wieder um Nayamis nächstem Zug platz zu machen.

Mila rannte wieder vom Rattenkönig weg, dabei achtete sie darauf nicht über die Eiszapfen zu stolpern oder drauf zu treten. Das sie frierte merkte sie einfach nicht an.
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Nayami Itasa

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BeitragThema: Re: - Frankreich -   21/10/2015, 19:20

Nayami hatte allmählich die Nase voll von dem Kishinei und der Kanalumgebung. Auch der selbstgekrönte Rattenkönig hatte wohl erkannt, dass er am Ende war und versuchte die Flucht zu ergreifen. Ein schnell beschworener Eiszapfen versperrte jedoch den Eingang zur Kammer.

"Verflucht...."

Ein dünner Eisspieß schoss ihm durch den Arm und nagelte ihn an die Wand.

"Widerliche Kratur, die nur Tod und Zerstörung über die Menschheit bringen will, deine Existenz wird hier ein Ende finden. Erfriere und werde geblendet...oder abgelichtet oder.....ehm....
Tut mir Leid, ich weiß nicht so recht was ihr beiden so alles könnt.
Möchtet ihr vielleicht den Gnadenstoß ausführen?"
, sagte sie und lachte verlegen.
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BeitragThema: Re: - Frankreich -   2/11/2015, 21:59

Die beiden beobachteten Nayamis Aktion, es sah schon episch von der Seite aus wie der Rattenkönig grob an die Wand gepinnt wurde wie... Wie... Ein Stück Papier an die Wand. Nayami fragte die beiden ob sie den Gnadenstoß austeilen würden, Mila sah auf ihren Arm. Ich denke schon, es fühlt sich sonst nicht richtig an die Seele an sich zu nehmen... Mila machte komische Geräusche mit den Fingern die von Eno umhüllt wurden indem sie, sie abwechselnd aneinander vorbeischleifen ließ. Der Rattenkönig brüllte irgendwas in deren Richtung was die Frau ignorierend ausblendete. Ich habe eine Idee Mila... So wird es am schnellsten gehen. Durch einen kleinen weißen Fleck im Zoom-Apparat der hin udn her wackelte verstand Mila was Eno wollte. Sie ging zu einem rostigem Schwert hin welches in dem ganzen Müll herumlungerte.

Sie hielt die Linse auf das Schwert drauf, ein helles Licht flüchtete quer 'gen Boden zur Decke. Aus der Hand strömte helles Licht, welches sie mit der bemantelten Hand ergriff, die Linse schoss ein weiteres kleines Licht auf das strahlende Licht. Nun hielt sie eine rostige Klinge in der Hand und schien bereit zu sein. Ohne zu überlegen rannte sie auf die Wand zu und hämmerte das rostige Schwert zwischen die Ziegel, direkt darauf sprang sie auf dieses um sich mit der Kralle auf ein Leitungsrohr zu hangeln. Das quietschende und tropfende Rohr wurde nun mit der schnellen Schritten von Mila's Füßen mehrmals mit Geräuschen versorgt. An der Ecke des Thrones sprang Mila von der Wand ab, selbst wenn sie es übertrieben fand rannte sie an der Wand entlang während die eisernen Spitzen ihrer Finger die Wand streichelten, einige Meter vor dem König sprang sie mit der Hand Hand geformt zu dem König hinab. Die Hand raste durch die Brust des Königs und so auch direkt das Herz - falls dort überhaupt eines saß. Mila zog die mit Blut überzogene Hand hinaus, einmal abgeschüttelt ist die Hand wieder sauber. Eno verwandelte sich schon zurück für die Seele...
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Nayami Itasa

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BeitragThema: Re: - Frankreich -   28/12/2015, 21:32

Die wiederliche Kreatur war vernichtet und ihr lebloser Körper gab die Seele frei. Das Kishinei stand Eno zu.

"Phew...das hätten wir. Verdirb dir nicht den Magen.", lächelte Nayami in Richtung Eno.
"Nun wird es aber Zeit, dass wir hier verschwinden. Ich kann diesen Gulli nicht mehr sehen.
Übrigens trennen sich hier unsere Wege. Ich habe in im Ort noch was zu erledigen.
Ihr dürft die Belohnung gerne für euch allein beanspruchen."


Mit diesen Worten und einigen Abschieds- und Dankesbekundungen machte sich Nayami auf den Weg wieder an die Oberfläche und zu ihrem designierten Ziel.

(tbc: ???)

(Out: mjoa sorry dass ich einfach so verdufte, mit so nem kurzen Post auch noch aber du merkst schon, mir fehlt atm einfach die Zeit. Tut mir Leid dich so lange hingehalten zu haben :/ )
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Isegrim



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BeitragThema: Re: - Frankreich -   21/3/2016, 16:32

First Post.

Die riesige Gestalt Isegrims ragte triumphierend über der eines weitaus kleineren Mannes, der regungslos am Boden lag. Mitten in einer tiefschwarzen Nacht in der Großstadt Lyon hatte der Unsterbliche einen Passanten in einer dreckigen, engen Seitengasse mit einem kräftigen Schlag in die Ohnmacht geschickt. Natürlich nicht grundlos. Der große Kerl kniete sich neben sein Opfer, drehte es problemlos auf den Rücken und begann dann, mit den Händen in den Manteltaschen nach etwas zu suchen. Er war niemand der sich sein Geld auf ehrlichem Wege verdiente, doch da er nun wieder aufgetaucht war, benötigte er einfach welches. Einen ahnunglosen Bürger auszurauben erschien ihm da als die schnellste Methode, die sich gut mit seinem gewalttätigen Wesen deckte. Ah, endlich hatte er was! Der Braunhaarige zog ein kleines, aus Leder bestehendes, Portemonnaie aus der Brusttasche des Mannes. Zufrieden öffnete er den Geldbeutel und besah alles genaustens. Nach kurzer Zeit schon zog er er ungefähr vier Scheine hervor. Die eisblauen Iriden huschten über die Zahlen auf dem Papier und Enttäuschung machte sich in Isegrim breit. Für so eine geringe Menge hatte er sich die Mühe gemacht, jemanden unerkannt niederzuschlagen? Grimmig knirschte er mit den Zähnen. Etwas anderes von Wert befand sich nicht in der Geldbörse des Fremden und so ließ er sie einfach fallen und widmete sich lieber einer Mülltonne, an der er sein Ärger in Form eines festen Trittes Luft machte. Der Gegenstand antwortete auf diesen Gewaltakt nur mit einem metallenen Scheppern. Eine Katze, die es sich auf einem ausgebreiteten Pappkarton gemütlich gemacht hatte, schreckte auf und verzog sich samt protestierendem Gemauze in eine andere Gasse. Scheinbar war es ihr hier schlicht und ergreifend zu laut. Isegrim seufzte erbost, ehe er sich den Handgelenken des Ohnmächtigen widmete, in der Hoffnung, dort vielleicht noch irgendwelchen Goldschmuck oder eine wertvolle Armbanduhr zu finden. Schlussendlich stellten sich die Bemühungen des Unsterblichen als vergebens heraus. Mit vollkommen entnervtem Gesichtsausdruck stieg er über den Mann, um die Seitengasse in Richtung Straße zu verlassen. Konnte diese Nacht noch demotivierender und erfolgloser werden?
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Henry Cradle

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BeitragThema: Re: - Frankreich -   21/3/2016, 23:01

First Post


Gähnend lief Henry die Straßen hinunter, in Richtung seines Hotels. Er wollte bis morgen Urlaub in Lyon machen, damit er nicht zu der Therapie musste, zu welcher der vom Shinigami verdonnert wurde. Der blond Haarige empfand dies nun mehr als überflüssig, so kam er mit den Tabletten, die er bekommen hatte, doch sehr gut zurecht. Nun.. Augenscheinlich vielleicht. Wollen wir nicht etwas spielen..? kam es von der zierlichen Stimme. Genauer gesagt war es der Wahnsinn in seinem inneren, doch warum er sich als ein Mädchen manifestierte, wusste er bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Es war bisher nur eine Stimme, doch seit kurzen bemerkte Henry, dass er von einem, bisher noch, schwarzen Klumpen verfolgt wurde, der langsam anfing Gestalt anzunehmen. Schnauze jetzt! erwiderte er wütend auf die Frage und versuchte die Stimme wieder zu verdrängen. Lange allerdings half das nichts. Wieso denn nicht..? Du hast doch Spaß daran Todese-NENN mich nicht so! knurrte er ihr dazwischen, musste sich dann aber kurz sammeln, damit Passanten nichts falsches von ihm dachten. Kichernd zog sich die schwarze Masse, welche sich kurzzeitig in dem Blickfeld des Meisters befand, zurück und somit herrschte auch endlich wieder ruhe in seinem Kopf. Erleichternd seufzte er kurz, doch da kam auch gleich die nächste Überraschung auf ihn zu. Er hörte aus einer Seitengasse Mülltonnen scheppern, gefolgt von einer fauchenden Katze, die aus der Seitengasse kam und in der nächsten verschwand. Hu..? murmelte er leise, während er kurz stehen blieb und den Geräuschen lauschte. Sein Seelenspürsinn verriet ihm, dass sich zwei Seelen in der Seitengasse befanden.. doch an der einen Seele, die auf den ersten Blick normal wirkte, fand er doch etwas komisch. So zünde er sich noch schnell eine Zigarette an, ehe er sich nun mehr zur Seitengasse begab und in diese einbiegen wollte. Doch er wich, kurz nach dem er eingebogen war, zwei bis drei Schritte, zurück und legte seinen Kopf in den Nacken. Vor ihm stand eine recht große Person, bestimmt zwanzig Zentimeter größer als Henry, und bei diesem lag ein weiterer Mann, ohnmächtig. Guten Tag werter Herr, dürfte ich fragen was sie hier machen? sprach er zu der größeren Person lächelnd. Er musste vorsichtig an die Sache ran gehen, sollte er einen Kampf auf jeden Fall vermeiden.
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Isegrim



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BeitragThema: Re: - Frankreich -   21/3/2016, 23:30

Während Isegrim sich schon in Gedanken dauerhaft einredete, dass er an diesem Tag auch nur Unglück hatte, näherte sich bereits das nächste Unheil. Als der Gigant gerade aus der schmalen Seitengasse treten wollte, kam ihm plötzlich ein kleinerer, blondhaariger Mann entgegen. Der Unsterbliche musterte den Störenfried für einen Moment. Er war schmal gebaut und trug weitaus hochwertigere Kleidung als er selbst. Vielleicht hätte es sich mehr gelohnt, wenn er den Kerl ohnmächtig geschlagen hätte? Auf jeden Fall passte es dem Braunhaarigen überhaupt nicht in den Kram, dass der Fremde ihm den Weg versperrte - und wahrscheinlich das Opfer bereits erkannt hatte. Isegrim baute sich noch mehr vor dem anderen Mann auf, falls das bei ihm überhaupt möglich war, war er doch schon so ein riesiger Muskelberg. Mit dieser Handlung wollte er dem ungebetenen Gast die Sicht auf den Ausgeraubten versperren.
"Was willst Du, Kleiner?", kam die Frage bedrohlich leise von dem Unsterblichen gegrollt, während er den kräftigen Kiefer langsam ärgerlich hin- und herschob.
Er besaß eine unglaublich tiefe Stimme, ähnlich dem Grollen eines Donners, und sorgte daher mit den einfachsten Worten schon dafür, dass andere ihn respektierten - oder auch fürchteten. Ihm selbst war beides mehr als recht. Doch der Koloss dachte nichtmal daran, den Störenfried nur anzuknurren, nein, er musste ihn aus dem Verkehr ziehen. Auch wenn er nicht der Schnellste war, so hoffte er, den Überraschungseffekt auf seiner Seite zu haben, und versuchte mit einem Handgriff den Hals des anderen zu packen, um ihn teils zu würgen und in die Gasse zu ziehen. Dort würde er dem Kleineren einfach den Garaus machen. Wie wollte sich so ein lächerlicher Passant auch groß wehren? Er schmiedete nichtmal groß einen Plan in Gedanken, wie er sein nächstes Opfer besiegen würde - warum auch? Isegrim unterschätzte den Mann vor sich bei Weitem. Während er sich also schon des Sieges fröhnte, griff die mächtige Hand nach dem schmalen Hals des störenden Kerls.
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Henry Cradle

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BeitragThema: Re: - Frankreich -   22/3/2016, 03:41

Hui, das war ja echt beängstigend! Schon allein die Stimme des Fremden konnte einem Angst machen, aber nein, da war er noch circa zwei Meter groß und ein reiner Berg aus Muskeln. Das da aber noch mehr draußen werden könnte, ahnte Henry bis dato noch nicht. Aber er wollte dies glaub auch nicht. Jeden Falls baute sich der braun Haarige Fremde noch weiter vor dem blond Haarigen auf und versuchte wohl so zu wirken, dass der Meister Angst vor ihm haben sollte. Daraus konnte er schließen, dass sein Gegenüber Henry wohl noch nicht kannte, was vielleicht auch ganz gut so war. So mochte er es doch gar nicht, wenn man ihn auf seinen Spitznamen ansprach. Komischer weise waren es meinst die Feinde, die den jungen Herren als Todesengel ansprachen.. Naja und sie. Insgeheim freute er sich über diese Tatsache doch etwas, war sie allerdings alles andere als erfreut. Was nicht will, kann ja noch werden.. murmelte sie recht leise, ziemlich ungewöhnlich doch für sie. Henry kommentierte dies Gedanklich allerdings nicht, so hoffte er doch, dass sie da durch still blieb. Das freundliche, doch trotzdem aufgesetzte lächeln, des Mannes blieb weiterhin, obwohl sein Gegenüber etwas anderes bewirken wollte.
Ich? Ach, ich wollte hier eigentlich nur vorbei gehen, doch hörte ich, vermutlich dich dann, gegen Mülltonnen treten und bemerkte dann deinen ohnmächtigen Kumpel hier erklärte er dem braun Haarigen lächelnd und versuchte dabei auf diesen zu zeigen, doch durch den Muskelberg vor sich konnte er das leider nicht. So verschränkte er die Arme wieder hinter dem Rücken und seufzte leise. Doch hu? Was hatte der Fremde den nun vor? Die große Hand des Fremden erhob sich recht schnell, doch zu langsam um Henry wirklich erwischen zu können. Anscheinend hielt er ihn wirklich für einen einfachen Passanten, den er nun als nächstes Ausrauben könnte. Ja gut, bei Henry gab es auch deutlich mehr zu klauen, als bei dem Passanten. Doch wie eben schon angemerkt war die Hand zu langsam für den Death Scythe Meister gewesen. Weshalb er sich schnell duckte und über den Muskelberg zum Opfer sprang. Hu? Das war aber nicht sehr nett meinte er leicht schmollend und ließ seinen Blick kurz zum Opfer wandern. Keinesfalls will ich gegen dich kämpfen, nur reden fügte er dann noch als Erklärung hinzu und hoffte nun mehr auf eine positivere Reaktion, als die, ihn gleich erwürgen zu müssen.
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Isegrim



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BeitragThema: Re: - Frankreich -   22/3/2016, 10:34

Dieser verdamme Drecksack ging Isegrim mit seinem dauerhaften Gegrinse und nervigem Geschwafel so ziemlich auf die Nerven. Die Anspannung des großen Kerls äußerte sich darin, dass seine braunen Augenbrauen sich verzogen und für einen entsprechend grimmigen und finsteren Gesichtsausdruck sorgten. Doch dann geschah etwas vollkommen Unerwartetes. Während der Unsterbliche fest davon überzeugt gewesen war, dass vor ihm ein ganz normaler Passant stand, den er mühelos greifen- und erledigen konnte, musste er bereits im nächsten Moment feststellen, dass er sich fatal geirrt hatte. Sein Gegenüber wich seinem Angriff geschickt aus, in dem er einfach über Isegrim zu dem Ohnmächtigen sprang. Der Braunhaarige blinzelte verdutzt. War der Kerl gerade mehr als zwei Meter emporgesprungen? Zähneknirschend drehte sich der Koloss zu dem Störenfried um.
"Halt' einfach mal Deine Fresse und bleib' stehen", blaffte der Blauäugige den Fremden ärgerlich an.
Doch Isegrim dachte nicht mal daran, den anderen lediglich zu beleidigen - oder gar komplett aufzuhören. Er würde ihn zur Strecke bringen. Egal um was auch immer es sich da bei dem Blondhaarigen handelte. Er hatte einfach schon zu viel gesehen. Da der Unsterbliche sein Gegenüber aber weiterhin unterschätzte, aktivierte er seine Fähigkeit nicht, sondern wollte es auf normalen Wege weiter probieren. So schnell wie es eben für die Verhältnise des Braunhaarigen ging, wollte er zu dem anderen hinüber stürmen. Diesmal hatte er den Überraschungseffekt nicht auf seiner Seite, da sein Gegner wohl ahnen könnte, dass er direkt zum nächsten Angriffsmanöver übergeht. Sobald der Gigant sein Ziel erreicht hatte, wollte er es mit einem ganz direkten Faustschlag in das Gesicht dieses bescheuerten Kerls versuchen. Dass ein solcher so ziemlich schmerzen könnte stand ganz außer Frage. Die anderen Bürger, die ihren Weg durch die finstere Nacht fortsetzten, hatten zwar kurz das Scheppern der Mülltonne gehört, würdigten die kleine Seitengasse aber keines Blickes und so war an eine Hilfestellung gar nicht zu denken.
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Henry Cradle

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BeitragThema: Re: - Frankreich -   22/3/2016, 15:48

Im ersten Moment schien sein Gegenüber wohl verwundert über die Tatsache zu sein, dass er dem Angriff leicht ausweichen konnte und über den Muskelberg zum Opfer sprang. Dieser war weiterhin ohnmächtig gewesen und kein Muskel zuckte. Anscheinend wusste er wirklich nicht, dass er einen Meister der Shibusen vor sich hatte. Gedanklich hörte er leises murmeln, anscheinend war sie mit der momentanen Situation nicht sehr glücklich gewesen, doch so lange sie still blieb, war ihm das auch recht.
Aber, aber, ich will doch nur mit dir reden. Es würde mir sicherlich weh tun, wenn du mich mit deiner Faust trifft..~ versuchte er weiter auf den braun Haarigen einzureden und einen Kampf weiterhin zu vermeiden. Doch leicht schmollend musste er feststellen, dass dieser wohl nicht mit sich reden lassen wollte. Der Qual seiner Zigarette zog langsam in den Himmel, doch vermutlich würde sie nur stören, sollte der braun Haarige weiter auf ihn einschlagen. So nahm er noch einen kräftigen Zug, ehe er die Zigarette auf den Boden schmiss und mit seiner Schuhsohle austrat. Das kämpfen führt doch zu nichts.. seufzte er und musste an früher denken. An die Zeit, in welcher er wohl genauso gehandelt hätte wie sein etwas zu groß geratener Gesprächspartner hier. Ein dunkler Punkt seiner Vergangenheit. Doch lange konnte er nicht mehr in Erinnerungen schwelgen, so fing der Muskelberg doch wieder an ihn anzugreifen. Können wir das nicht anders klären? fragte Henry ihn noch einmal und war etwas enttäuscht über die Tatsache, dass seine Worte auf so wenig Verständnis trafen. Nun beugte er sich wieder etwas nach vorne, um den Schlag des braun Haarigen auszuweichen und wollte wieder, in einer Rolle, über ihn drüber springen. LASS MICH RAUS, DANN WIRD ES VIEL INTERESSANTER schrie sie auf, fast schon etwas schrill, weshalb Henry kurzzeitig zusammenzuckte. Innerhalb seines Blickfeldes färbte sich kurzzeitig alles schwarz, doch er schaffte es der Ohnmacht nicht zu verfallen. Allerdings musste er sich im Sprung auf der Schulter des Riesen abstützen, damit er nicht auf den Boden flog. Doch ob das alles überhaupt etwas ändern würde, sollte sich noch zeigen. Lass mich raus!! rief sie daraufhin etwas empört. So schlimm war es bisher nie gewesen.. hoffentlich würde das nicht noch zu einem weiteren Nachteil führen.
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Isegrim



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BeitragThema: Re: - Frankreich -   22/3/2016, 17:01

Jedes einzelne Wort, dass der Fremde von sich gab, reizte Isegrim immer mehr. Dieser Kerl musste doch verrückt sein, dass er sich mit ihm anlegte. Die Faust des Großen verfehlte sein Ziel, da dieses wieder zum Ausweichen emporgesprungen war - sein Angriff ging also erneut ins Leere, was ihn ungemein provozierte. Aber im Gegensatz dazu hatte der Unsterbliche bereits erahnt, dass sein Opfer diesen Zug machen würde. Die Seitengasse war nämlich viel zu klein und eng um dem Schlag mit ein paar Schritten auszuweichen, also war sein Gegenüber dazu gezwungen, erneut zu springen. Sogar eine Rolle vollführte der Protzer. Doch während er dies tat, unterlief ihm ein Missgeschick und er sackte kurz ab. War er etwa unkonzentriert? Ach egal, was interessierte es Isegrim auch? Wichtig war nur für ihn, dass ihm diese Aktion einen Vorteil verschaffte. Sein Gegner musste sich, um sich vor dem sicheren Fall zu retten, mit den Händen auf einer der Schultern des Riesen abstützen. Ein großer Fehler, wie sich in den nächsten Momenten herausstellen würde. Der Braunhaarige hatte geplant, den Kleineren, während des Sprunges, aus der Luft zu fischen, doch da dieser versagt hatte und direkten Kontakt mit ihm aufnahm, erleichterte das sein Vorhaben nochmal um Einiges. So ließ der Blauäugige seinen Arm hochschnellen und umpackte eines der dünnen Handgelenke seines Feindes. Der Kerl hatte ihn lange genug verarscht. Beflügelt von kochender Wut, durch die Aussagen, die Isegrim als Provokation empfand, verfestigte sich sein Griff noch einmal. Jetzt war dieser Hase in seiner Falle und der Wolf würde ihn gnadenlos besiegen - dessen war er sich sicher. Binnen Sekunden schmetterte der Koloss sein Opfer zu Boden. Reine Muskelkraft und Zorn hatten ihn dazu bewegt, diese Handlung auszuführen, die für den Störenfried, der von seiner Position aus wohl mit dem Rücken aufkrachen würde, äußerst schmerzvoll, wenn nicht sogar fatal ausfallen könnte.
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Henry Cradle

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BeitragThema: Re: - Frankreich -   22/3/2016, 21:54

Nun, dank ihr war Henry nun ziemlich am Arsch. Denn während er sich auf der breiten Schulter des Unsterblichen abgestützte hatte, packte dieser das Handgelenk des Meisters, drückte fest zu und warf diesen dann mit aller Kraft auf den Boden. Beim Aufprall verzog der blond Haarige auch gleich das Gesicht vor schmerzen, so entfachten sich diese doch schnell über seinen kompletten Rücken bis hin zu seinem Nacken. Das war wohl heute nicht sein Tag.. so fand er jetzt keine Möglichkeiten mehr der Situation zu entkommen. Nur Nachteile für ihn, dabei wollte er nur den armen Mann retten. Langsam versuchte sich der blond Haarige aufzurichten, doch mehr als 3 Zentimeter kam er nicht hoch. Somit sackte er schnell wieder zu Boden, während sein Gesichtsausdruck weiterhin verriet, dass er starke Schmerzen hatte. Schließlich "prüfte" er, solange ihm Zeit blieb, welche stellen wohl gebrochen waren oder in sonst in einer anderen weiße verletzt waren. Er hatte klar starke Rückenschmerzen, konnte seinen Kopf nicht klar bewegen, seine rechte Hand, mit der der braun Haarige ihn zu Boden schleuderte, war vermutlich verstaucht oder gebrochen und sein rechter Arm war allgemein ziemlich taub geworden. Somit war wohl mindestens ein Wirbel bei im durchbrochen. Es konnte also nur noch besser werden! Nee, halt warte, eine Sache war da ja noch. Leih mir deinen Körper, bitte! Ich will doch nur spielen.. meinte sie diesmal in einer ziemlich ruhigen Tonlage, doch Henry ließ sich darauf natürlich nicht ein. Kannst du nicht einmal ruhig sein..? Ich hab grade andere Sorgen.. murmelte er gedanklich und wartete auf den nächsten Angriff des braun Haarigen, denn kämpfen wollte und konnte er weiterhin nicht. Du bist der eisblütige Todesengel, jetzt kämpfe schon verdammt! schrie sie aufgebracht, weshalb Henry etwas zusammenzuckte. Jetzt lass mich endlich in ruhe.. murmelte er leise, realisierte allerdings nicht, dass er dies auch wirklich aussprach. Was er dabei außerdem nicht bemerkte war, dass sein Ausweis der Shibusen aus seiner Hosentasche, auf den Boden flog. Was das wohl noch mit sich führte?
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Tarnatos
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BeitragThema: Re: - Frankreich -   22/3/2016, 23:09

(tbc: ...letzte PP abwesend usw.)

Der Totengräber stolzierte durch die Straßen...oder nein er versuchte sich auf den Beinen zu halten.
Wie so oft war nämlich genau das, laufen ohne um zu fallen für den stehts dauermüden wie tollpatschigen Hexenmeister eine große Aufgabe.
So war seine Konzentration zunächst einmal vollkommen auf sich gelenkt, sah nicht die raren Passanten die ihn verdutzt anschauten wie er durch die Straßen schlingerte. Doch dann hörte er mit einmal etwas, es kam aus einer Gasse etwas weiter vor ihm, Geräusche wie eines Kampfes, vor allem krachende Körper..der Klang von sterbender Lebenserwartung, rauschendes Blut ... etwas das dem Hexenmeister nur zu bekannt war.
"Tod, Meister ehrungswürdig, was kann ich da vernehmen, schon das die irdisch'n sich nach Blut Gelechtze Sehnen?!"
Dieser Monolog mit seinem Herren sorgte natürlich dafür das der Hutträger seien Konzentration verlor und auf einer, unachtsam weggeworfenen, Coladose ausrutschte. Schon rollte er über das pflaster, geradewegs auf das Geräusch des Kampfes zu...
Mit einem mittelauten "Uiiii au *stöhn* ahhh" und lautem scheppern rauschte der den Widrigkeiten des Lebens zum Opfer gefallene Tarnatos in die Gasse wo sich die zwei bekämpften und in voller Geschwindigkeit in mehrere Mülltonnen...daher das Scheppern.

Etwa eine halbe Minute passierte nichts ehe der Ineinander verschlungene Mann sich aufrappelte, schwankend doch durch die Neugierde angetrieben richtete er sich auf und wurde schon der beiden Kontrahenten gewahr. Zunächst ein Meister der ziemlich ramponiert auf dem Boden lag und ein unsterblicher Hüne der weniger ramponiert über ihm war...eindeutiger konnte eine Lage kaum sein, nicht mal für den lebensfernen Hexenmeister. Schon sah er dank seiner kräfte die Vergangenheit der Beiden, wusste was und wen er vor sich hatte. (Death Projektion)
Der Meister würde es wohl nicht mehr lange machen...doch ganz offensichtlich war ihm das nicht bestimmt, jedenfalls für den okkulten Blick des Weißhaarigen nicht. Er stand in der Blüte seiner Jahre und es war bloß ein Zufall der ihn hier her führte,d as haubt des Schnitters zeigte ihm recht gemäß noch viele Jahre und keine Mordgefahr in einer Französischen Gasse.
Noch jedoch war kaum zu sehen das der Unsterbliche tatsächlich den Anderen Umbringen wollen würde...ergo beschränkte sich Tarnatos mit etwas zurückhaltender Einmischung verbaler Natur.
"Ähhm...oh ihr lebend Streiter, der eine Reiter einer Waffe gar einst, der andere hoch Genosse meines Herren, genügsamst Diener seines Segens dir gegebens, haltet doch kurz ein im irdisch Streit und Tat...bevor ihr verbotenes gar wagt!" Was wie eine altmodische, verwirrte Rede vom Wortlaut her klang wurde doch eher leise, nicht unhörbar aber wen man Ignorant war doch überhörbar vorgetragen...und nur mit einem zaghaft gehobenen Zeigefinger des zerzausten Tarnatos unterstützt.

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Isegrim



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BeitragThema: Re: - Frankreich -   22/3/2016, 23:47

Ein weiteres Mal in dieser finstren Nacht triumphierte der Riese. Die eisblauen Iriden ruhten eine Weile lang auf der Gestalt des am Boden liegenden Mannes. Dieser startete den erbärmlichen Versuch, sich noch einmal aufzurichten, versagte aber jämmerlich. Dafür, dass er vorher so blöd gegrinst- und dumme Reden geschwungen hatte, war er aber ziemlich schnell besiegt worden. Doch Isegrim störte sich nicht daran. Mehr Komplikationen konnte er nicht gebrauchen. Seine Laune befand sich sowieso schon an einem Tiefpunkt. Plötzlich fiel etwas in sein Blickfeld und der Koloss hockte sich hin, um besagten Gegenstand, ein kleines Kärtchen, aufzuheben. Den Störenfried würde er anschließend erledigen. Aufmerksam überflog der Braunhaarige die Zeilen, ehe er sich wieder aufrichtete und ungläubig zu dem Versager sah.
"Du Pisser gehörst zur Shibusen? Hah! Euer Verein hat echt einen Rückschritt gemacht, oder? Dass sie solche schwachen Pfeifen wie Dich da überhaupt reinlassen...", spottete der Große und sparte dabei nicht an Beleidigungen.
Dieser Verlierer gehörte zu der Shibusen, die damals Amelia umgebracht hatte? Unglaublich! Doch augenblicklich kochte die Wut des Mannes beim Lesen des Namens der bescheuerten Organisation wieder in ihm hoch. Wie hatte er an jenem schicksalhaften Tag so gegen sie versagen können? Er schüttelte einmal den Kopf. Er hatte jetzt keine Zeit dafür, sich darüber den Schädel zu zerbrechen. Viel eher musste er den Kerl am Boden erledigen. Bevor sich Isegrim jedoch einem solchen Werk zuwenden konnte, zog ein lautes Geräusch die Aufmerksamkeit des Unsterblichen auf sich. Verwirrt drehte sich der Koloss um und erfasste die Gestalt einer weiteren Person. Ein neuer Zeuge. Der Blauäugige fragte sich langsam, wie er die Ewigkeit mit einem solch miserablen Glück überstehen sollte. Und zu allem Überfluss gab der Neuankömmling irgendwelchen geistigen Mist von sich, den der Braunhaarige gar nicht näher verstehen wollte. Wenn er Glück hatte, war der Trottel gerade betrunken. Vielleicht nahm er nicht mal war, was hier gerade geschah? In jedem Fall war sich der Riese sicher, dass er zuerst diesen jämmerlichen Kerl von der Shibusen erledigen würde. Danach konnte er mal nach diesem Trunkenbold sehen. Isegrim hatte sich entschieden, wie er die Situation lösen wollte und so ließ er die leisen Worte des Idioten erst einmal unkommentiert, während er sich wieder dem Versager widmete. Ein paar Schläge oder auch Tritte sollten ausreichen. Es war klar, dass der Unsterbliche jeden Moment damit beginnen würde, auszuholen, um seinem Opfer die Lichter auszuknipsen.
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Henry Cradle

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BeitragThema: Re: - Frankreich -   23/3/2016, 00:31

Mittlerweile war er also schon so unbekannt gewesen, dass er schon als schwache Pfeife bezeichnet wurde. Nun wusste er allerdings nicht, ob er sich genau darüber freuen sollte oder sich doch eher ärgern sollte, da er sich anscheinend durch die letzten drei ruhigen Jahre ziemlich eingerostet war. Und wieso wusste der braun Haarige das plötzlich? Anfangs konnte sich Henry das noch nicht ganz so erschließen, konnte er seinen Kopf nicht gescheit zur Seite neigen. Somit musste er warten, bis er den Gegenstand erblicken konnte. Doch hätte er sich doch eigentlich denken können, dass es sich hier bei um seinen Ausweis handelte, den der blond Schopf wohl verloren hatte und somit von ihm "verpfiffen" wurde. Doch auf das Gespött des Riesen reagierte er vor erst nicht. Viel zu groß war doch der stechende Schmerz in seinem Rücken. Doch hu? Was war nun? Henry konnte deutlich hören, wie wieder etwas die Mülltonnen zum erklingen brachte, doch diesmal schien der Fremde wohl in die Tonnen geknallt zu sein. Verwundert und doch leicht von der Neugier angetrieben versuchte der blond Haarige seinen Kopf etwas zur Seite zu neigen, um den nächsten neuen Gast zu erblicken, der mit von dieser kleinen Party war. Eine halbe Minute blieb es daraufhin still, ehe sich der Fremde aufrichte und wohl entweder einen guten Abend wünschen wollte oder aber wollte, dass die beiden aufhören zu kämpfen. Eine Kombo aus beidem war ihm zwar am liebsten gewesen, doch musst er auf die Reaktionen des Riesen warten, der hier anfing Henry abzufertigen. Aber, aber.. willst du nicht langsam aufhören? Ich hab schon mehr als genug versuchte er zu erklären und blickte dabei zu ihm hoch. Er wollte keinesfalls kämpfen, so brachte er nicht mehr als den kleinen Satz heraus. Würde er sich andernfalls zu sehr ablenken lassen, würde das zur Übernahme seines Körpers durch den Wahnsinn führen. Ob der Fremde sich einmischen würde, sollte der braun Haarige jetzt noch mal zu schlagen wollen, wusste Henry bis zu dem Moment noch nicht. Hoffte es innerlich, ansonsten muss er sich, trotz Verletzung, irgendwie hier weg tragen.
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Tarnatos
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BeitragThema: Re: - Frankreich -   25/3/2016, 13:28

Leider wurde Tarnatos nicht beachtete, jedenfalls nicht wirklich. Bemerkt hatte man ihn ganz bestimmt doch eine Reaktion dem Hexenmeister zugewandt entfiel..das war wohl glatte Ignoranz.
Die Irdische Ignoranz seiner Worte, das unverholene weitere aggressive Vorgehen des Hünen verwirrte Tarnatos geradezu. Wen Leute dem Tod zuwiderhandelten...ok kein Problem kannte er, doch Ignoranz wahre Ignoranz gegenüber seinen Worten war doch mehr oder weniger neu für den Hutträger.
So wurde es tatsächlich ziemlich knapp denn der Mann stand erstmal da, mit umerziehenden Augen, mit sprachlosem ersterbenden grinsen und ließ schließlich den Kopf sinken...als sei er enttäuscht. Doch dann sah er die Fäden seines Herren sich verdichten, wiederwillig gehorchten sie den Schicksalsträchtigen Bewegungen des Unsterblichen und alsbald würde der Lebensfaden des unschuldigen Zerreißen, unrechtmäßig entschwinden...das durfte nicht sein.
So blickte wie von einem Stromschlag getroffen Tarnatos auf und nur wenige Sekunden vor dem Angriff Isegrims entblößte er mit gewaltiger Wucht abraubt seine Hexenseele, groß, Unglücksschwanger wurde sie sichtbar und fühlbar, schlagartig fühlte es sich an wie auf einem Friedhof...als würde Morbide Grabesstimmung glatt von den Wänden tropfen. Ein flüstern, wie von den Toten, mochte sich als halb reale Illusion an die Ohren von Henry und dem Unsterblichen schleichen ehe auch schon ein autoritärer, lauter, unbeirrbarer Ruf des Hexenmeisters die Luft durchschnitt.
Halt! Mit diesem Wort auch schon ballte sich auf den Willen hin die Magie im Äther und ließ eine der mannigfaltigen Kräfte des Propheten von Tod und Endlichkeit wirken.
Wie aus dem Nichts erschien begleitet von einer dumpfen Vibration ein pechschwarzer Sarg hinter Isegrim und ehe dieser noch wissen könnte was geschah schlossen sich, Flügelartig, der Deckel des Eisenharten, Magischen, Kastens um den Mann...dazu bestimmt ihn auf zu halten, Henry vor dem Tod durch die Gewalt des Wehrwolfs zu bewahren!
( Zauber: כלי הנשק של הלורד -->Grave Lapides )
Kaum das sich noch der Hüne in der Schwärze des Sarges wiederfinden sollte wandte sich der Hexenmeister an den Meister. "Gestatten Schüler, Lehrer, meister der Schule von Waffe und Mensch das ich es wag, mich einzumischen vermag. Dir sei dein Recht gegeben und bewahrt, auf das ER, meister Herr, ausharrt bis deine zeit gekommen, denn noch sie sei nicht zerronnen. Dir ist Tag und Stunde gegeben..bis sich kreuzen mögn deine und Seiner Wegen."
Mit diesem Satz vollführte Tarnatos eine Verbeugung, ernst und würdevoll und doch ungeschickt und fast stolpernd.

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Isegrim



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BeitragThema: Re: - Frankreich -   25/3/2016, 17:39

Isegrim hatte seine Kraft gesammelt, um sie in Form eines Trittes freizusetzen und sein geschwächtes Opfer so in den Tod zu schicken. Doch niemals hätte der Koloss geahnt, dass der vermeintliche Betrunkene, dem er den Rücken zugewandt hatte, ein Hexenmeister war, der das Leben des Shibusen-Mitgliedes bewahren wollte. Als der Fremde seine Seele freigab und der Braunhaarige sie und ihre seltsame Ausstrahlung fühlte, hielt er inne. Er erstarrte förmlich. Wie hatte er so ein mächtiges Wesen einfach übersehen können? War er so unvorsichtig gewesen? Es kam nicht mehr zu einem Tritt, der den Blonden wohl in jedem Fall hart getroffen hätte, denn dem Hexenmeister lag scheinbar etwas an Isegrims Opfer. So hielt er den Todesstoß mit einem kräftigen "Halt!" auf. Aber es blieb nicht nur bei dem Ausruf, plötzlich fühlte der Unsterbliche, wie sich etwas auftat - ein Sarg. Ehe sich der Muskelberg versehen konnte, schloss das Grab ihn in sich ein, war er wohl viel zu verwirrt und überrascht gewesen, um sich ernsthaft zu wehren. Erst als die tiefe Schwärze seinen Blick trübte und er den Körper eingeengt im Sarg fühlte, wurde ihm bewusst, was gerade eigentlich geschehen war. Und es passte ihm überhaupt nicht. Ein Unsterblicher gehörte nich in ein solches Grab! Ärgerlich ließ Isegrim die Zähne laut knirschen, dann ballte er die großen Hände zu Fäusten, um das Holz mit einigen kraftvollen Schlägen zu bearbeiten. Dieser verdammte Deckel sollte sich lösen - ansonsten würde er ihn einfach in Stücke hauen! Was bildete sich dieser Kerl ein? Es war seine Schuld, dass die Beute des Blauäugigen nun wahrscheinlich entkam. Woher nahm sich dieser Hexenmeister eigentlich das Recht, ihn zu stören? Sollte er selbst nicht die Shibusen hassen? Immerhin machten doch genug Waffen und Meister Jagd auf jegliche Hexenseelen. Isegrim hatte jedenfalls nicht beschlossen, einfach stillschweigend im Sarg zu warten, bis er vielleicht freigelassen würde, eher wehrte er sich zornig mit Händen und Füßen gegen die Einkerkerung.
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